Verantwortung: Was wir erschaffen oder zerstören – mit Gerlinde Fink | HAH 196
Shownotes
Was bedeutet Verantwortung – persönlich, gesellschaftlich und global? In dieser Folge spreche ich mit Gerlinde Fink darüber, welche Verantwortung wir als Menschen auf dieser Welt tragen: Dabei schauen gemeinsam wir auf die drei grundlegenden Wirkmächte unseres Handelns: Erschaffen, Erhalten und Zerstören.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Humans Are Happy.
00:00:06: Ich bin Leonhard Gabriel Heigster und heute geht es hier um ein großes Thema.
00:00:12: Gemeinsam mit der Möglichkeit-Managerin Gerlinde Fink geht es in dieser Folge nämlich um die Frage, welche Verantwortung wir als Menschheit, aber auch jeder einzelne Mensch hier auf dieser Welt eigentlich hat.
00:00:26: Das klingt jetzt vielleicht noch ein bisschen abstrakt, aber ich lade dich von Herzen ein, dich auf diese Folge einzulassen.
00:00:35: Ich weiß zwar selbst noch nicht, wo wir in diesem Gespräch landen werden, aber aus meinem Vorgespräch mit Gelinde weiß ich, es wird sich lohnen.
00:00:44: Von daher sage ich jetzt schon Danke, dass du hier bist.
00:00:48: Liebe Gelinde und herzlich willkommen bei Humans Are Happy.
00:00:52: Hallo, Leonab.
00:00:54: Schön hier zu sein, ich freue mich auf dich und auf alle, die das hören, unser Gespräch heute.
00:01:03: Darauf freue ich mich auch.
00:01:06: Gelinde, du hast in unserem Vorgespräch einen Satz gesagt, den habe ich mir direkt mal aufgeschrieben, nämlich wir müssen uns entwickeln, aus dem, worin wir eingebunden sind und befreien, aus dem, worin wir gefesselt sind.
00:01:21: Was heißt das?
00:01:23: Tja, ich würde mal sagen, das heißt, wir sind in ziemlich viele Konzepte eingebunden.
00:01:30: Jahrhunderte, Jahrtausende alte Konzepte würde ich sogar sagen.
00:01:34: Eins zum Beispiel ist ein Du sollst Konzept.
00:01:38: Du sollst dies und das und jenes so und so machen.
00:01:44: Ich denke, es ist höchste Zeit, darauf eine Art Aufmerksamkeit zu legen und Achtsamkeit, damit wir das erkennen können, sonst sind wir in Konzepte eingewickelt und strampeln wieder Frosch in der Milch und kommen da nie raus.
00:02:03: Im Sinne von, wenn du nicht ziehst, wo du drinnen steckst, Kannst nicht rauskommen.
00:02:08: Und ich denke, das ist dir sehr wohl bekannt, wenn zu dir jemand sagt, du sollst.
00:02:14: Was ist das Erste, was du tuschst?
00:02:17: Das Erste, was ich tue, kann ich dir nicht sagen.
00:02:19: Aber das Erste, was ich spüre, ist höchstwahrscheinlich Widerstand.
00:02:22: Ich habe gerade verschiedene Aspekte im Kopf.
00:02:25: Also dieses du sollst, da musste ich, wenn du Jahrhunderte und Jahrtausende sagst, da kommt mir gleich, du sollst nicht töten, du sollst Vater und Mutter ernen, du sollst kein anderen Gott neben mir haben.
00:02:35: Das geht hier in eine bestimmte Richtung.
00:02:37: Gleichzeitig du sollst, als Konzept könnte man auch im Moderneren übersetzen, naja, in Art von Glauben setzen, in Art von so einer Art.
00:02:46: In einer Art Selbstkonzept, wenn man es psychologisch nennt.
00:02:49: Also irgendwie die Annahmen, die ich über mich habe.
00:02:52: Da gibt es verschiedene Spannweiten, die wir jetzt also nehmen können.
00:02:55: Von irgendwelchen Geboten von vor tausenden von Jahren bis zu Annahmen, die ich aus meiner Kindheit habe, ist da alles dabei.
00:03:02: Und als du gerade gesagt hast, wenn ich nicht sehe, worin ich bin, kann ich mich daraus auch nicht befreien, musste ich an diesen wunderbaren Satz von C.G.
00:03:10: Jung denken.
00:03:10: Alles, was nicht ins Bewusstsein aufsteigen darf, kommt als Schicksal wieder zurück.
00:03:15: Genau.
00:03:17: Und damit, wenn man alles, was nicht gesehen ist, alles, was nicht anerkannt ist, angenommen würde ich sogar sagen, fliegt uns gerne um die Ohren.
00:03:30: Vielleicht ist das ein bisschen herb ausgedrückt.
00:03:34: Ich finde es sehr realistisch, ehrlich gesagt, weil es fliegt da ja sowieso herum.
00:03:40: Also da kommt mir nochmal dieser Satz ein anderer jetzt.
00:03:44: kann der Spannung nicht aus dem Weg gehen.
00:03:47: Also wenn ich jetzt beispielsweise eine innere Spannung habe, warum auch immer.
00:03:51: Ich kann die zwar ignorieren, aber die geht deswegen nicht weg.
00:03:55: Die fliegt hier trotzdem so, die warbert um mich herum oder die arbeitet in mir drin.
00:04:00: Und deswegen muss ich Dinge zu mir nehmen, um damit arbeiten zu können.
00:04:05: Von daher würde ich nicht sagen, dass es hart ausgedrückt ist, sondern es ist das, was es ist.
00:04:10: Und ich glaube, dazu möchte ich dich auch total einladen, dass uns darüber reden, wie es ist.
00:04:14: Wir müssen ja jetzt nicht mit Wattebeuschen werfen und irgendwie ja, die Dinge total weich machen, sondern lass uns gerne, lass uns gerne sprechen.
00:04:23: Aber das, was ich jetzt bisher verstehe ist, wir sind eingewickelt in Konzepten.
00:04:28: Konzepte von du sollst hast du jetzt ja vorhin als Beispiel gesagt.
00:04:31: ich glaube da ist noch viel viel mehr.
00:04:34: im Grunde ist ja alles.
00:04:36: Ein Konzept auf das wir uns einigen.
00:04:39: Geld ist ein Konzept auf das wir uns einigen wenn man so möchte.
00:04:43: ja also der Schein dieses kleine Stückchen Papier hat ja nicht wirklich einen Gegenwert.
00:04:49: das ist einfach nur ein Konzept auf das wir uns einigen.
00:04:51: so es ist alles Konzepte.
00:04:54: Die Frage ist nur, wie dienlich sind uns diese Konzepte oder wie bewusst sind uns die?
00:05:00: Wenn ich dich reden höre, dann schaue ich mal, was da auftaucht als nächstes in mir, was im Moment vielleicht am lautesten schreit.
00:05:12: Da taucht auf dieses, was ein Konzept ist und doch kein Konzept.
00:05:19: Zum Beispiel die drei Kräfte Drei Wirkkräfte des menschlichen Möglichkeiten, oder man könnte sogar sagen, die drei Wirkkräfte, die uns mitgegeben worden sind, die einer besonderen Verantwortung auch abverlangen von uns Menschen, und die, würde ich sagen, seit in den siebziger Jahren hat es angefangen, dass sozusagen so was in unserer Bewusstsein gestiegen ist, wie wir kreieren, wir Menschen kreieren.
00:05:54: Wir kreieren, wir kreieren, wir kreieren.
00:05:57: Ja, und wenn du dich umschausch oder hineinschausch in Mythen, Märchen, auf der ganzen Welt, findet es irgendwie Ausdruck, die drei Kräfte von erschaffen erhalten und zerstören.
00:06:18: Jetzt könnte man das als Konzept sehen oder man könnte tatsächlich genau hinschauen und dann erkennt man es in der Realität.
00:06:29: Also diese Welt ist erschaffen worden und wir Menschen erschaffen mit.
00:06:35: Soweit so gut ist heute alles bekannt, oder?
00:06:39: Lass uns da immer ganz kurz noch bleiben, diese Welt ist erschaffen worden.
00:06:42: Ich kann mir vorstellen, dass es Menschen gibt, die da jetzt sagen, ah, warte mal, nee, das klingt ja so wie am sechsten Tag schuf Gott den Menschen oder was auch immer.
00:06:51: Oder hat sich jetzt alles nicht irgendwie entwickelt.
00:06:54: Also ich kann eine ganz, ganz harte naturwissenschaftliche Perspektive darauf haben.
00:06:58: und dann wurde es nicht erschaffen, dann hat es sich entwickelt.
00:07:01: Also deswegen, ich würde da jetzt... Mir ist es egal, ich habe da auch gar keinen Anspruch drauf recht zu haben, wir werden es auch heute nicht rausfinden.
00:07:07: Ich glaube nur... Da ist es möglich, diese verschiedenen Perspektiven drauf zu haben.
00:07:13: Ihr möcht weg von dem, der liebe Gott hat die Welt erschaffen.
00:07:16: Also ihr möcht dorthin zu den Fähigkeiten vom menschlichen da sein.
00:07:21: Zudem, dass uns die drei Wirkkräfte mitgegeben worden sind.
00:07:25: Die drei Wirkkräfte von erschaffen, erhalten und zerstören.
00:07:31: Von wem oder was wurden Menschen diese Wirkkräfte mitgegeben?
00:07:36: Also ich war viel unterwegs.
00:07:39: bei großen Lehrern in dieser Welt und überall gibt es die ähnliche Geschichte.
00:07:51: Auch im Christlichen ist sozusagen, da ist Adam und Eva am Anfang und in anderen Kulturen könnte man sagen, wir kommen alle aus dem einen.
00:08:02: Also wenn ich Adam und Eva nehme, dann sind wir alle miteinander verwandt.
00:08:06: Wir kommen alle aus einem.
00:08:09: Wir kommen aus dem Gesamtbewusstsein.
00:08:11: Vielleicht könnte man so nennen.
00:08:14: Wenn wir aus einem Gesamtbewusstsein kommen, dann sind wir alle Teil eines großen Ganzen.
00:08:25: Oder anders gesagt, manche bezeichnen das als Licht und Liebe, dann sind wir alle ein Teil von diesem Licht und von dieser Liebe.
00:08:38: Wenn wir ein Teil dessen sind, dann tragen wir auch die Fähigkeiten dessen in uns.
00:08:44: In Indien zum Beispiel heißt Brahma, Shiva, Shakti.
00:08:50: In der europäischen Welt hat es andere Namen.
00:08:53: In der anderen Mythologie heißt es weder anders, aber es ist immer eine Dreihheit, die sich immer auf erschaffen erhalten und zerstören.
00:09:02: Bezieht.
00:09:03: Also können wir doch davon ausgehen, dass diese Fähigkeiten uns mitgegeben sind.
00:09:08: Ich bin sehr wohlwollend dem gegenüber, was du sagst, aber ich will es trotzdem verstehen, weil ich kenne diese Konzepte der Trinität, der Dreiheit beispielsweise so.
00:09:17: Im christlichen Glauben redet man, sprich mal von Vater, Sohn und Heiligem Geist.
00:09:23: Das ist eine Trinität.
00:09:26: Vater der Schöpfer, Gott, wenn du so möchtest.
00:09:29: Sohn, der quasi Mensch geworden, Gott als Mensch auf der Erde und der Heilige Geist, die Brücke dazwischen.
00:09:36: So, ja, das wie Gott in den Menschen fahren kann, wenn du so willst.
00:09:42: Das ist ein Konzept, Vater, Sohn und Heiliger Geist, was eine Dreifaltigkeit oder eine Trinität meint.
00:09:49: Was aber, wo ich jetzt noch nicht das Erschaffen, Erhalten und Zerstören reinkriege.
00:09:55: Und deswegen habe ich gerade, ich sage das deswegen, weil es gibt verschiedene Konzepte von Dreifaltigkeit, aber in dem, was ja auch, sag ich mal, im europäischen Raum oder mindestens mal hier in Deutschland sehr vorherrschend ist von der christlichen Lehre, da kriege ich das gerade noch nicht so ganz rein.
00:10:12: Kannst du mir dabei helfen, das übereinander zu legen?
00:10:16: Schauen wir mal.
00:10:19: Also in der christlichen Trinität wäre Vater der Erschaffer.
00:10:27: Also der, der die Idee hatte und das große Ganze beinhaltet.
00:10:36: Der Sohn ist derjenige, der den Weg der Menschwertung gehen musste.
00:10:44: Das wird gerne übersehen.
00:10:48: Aber ein Teil des großen Ganzen, der Sohn, geht den Menschwertungsprozess.
00:10:54: Und wir könnten uns daran entlanghangen, wie das geht.
00:10:59: Weil auch er musste verschiedene Stationen durchlaufen.
00:11:03: Und der Geist, lassen wir mal schauen, wie das beschreiben würde.
00:11:08: Wessen Geist des Kind bist du?
00:11:12: Gottes Geist.
00:11:14: Ja, Gottes Geist.
00:11:16: Aber wer ist das Gott?
00:11:18: Ja, oder Vater.
00:11:22: Was ist Gott?
00:11:23: Das Wort Gott ist bei uns sehr belastet.
00:11:26: Und vielleicht
00:11:27: könnte man sagen, Wir brauchen im Grunde genommen eine Bezeichnung, die das Göttliche beschreibt, ohne das Wort Gott in den Mund zu nehmen, weil das so belastet ist von Geschichten, die Leid hervorgebracht haben oder ich würde sagen immer noch Leid hervorbringt durch dieses Mein Gott, Dein Gott, Unser Gott, als wären es verschiedene.
00:11:57: Jedes Volk hat seinen eigenen Götter oder vielmehr seinen eigenen Gott.
00:12:05: Und darum ranken sich Kriege und Verderben und nicht wirklich das, was man mit Gott in Verbindung bringen könnte, um was es geht.
00:12:20: Um diese, manche sagen, Lebenskraft, manche sagen, größere Kraft, höhere Macht.
00:12:28: auf alle Fälle in etwas, was wir eingebunden sind.
00:12:32: Menschen auf der ganzen Welt ist mir aufgefallen, wirklich auf der ganzen Welt.
00:12:38: Wenn sie sich freuen, wenn sie verzweifelt sind, richten sie immer den Blick nach oben.
00:12:49: Warum habe ich mir das gefragt?
00:12:52: Sitzt da oben ein Mann auf der weißen Wolke und schwebt darum und kümmert sich um jeden Einzelner oder was?
00:12:57: Also ich glaube, die Vorstellung können wir langsam dahin ziehen lassen, wie die Wolke.
00:13:03: Allerdings, wenn wir da hoch schauen, dann ist dann großer weiter Raum.
00:13:09: Und dieser große, weite Raum ist gefüllt mit Luft, mit Zauerstoff.
00:13:15: Und egal ob wir uns freue oder verzweifelt sind, wir Menschen, in beiden Fällen, holen wir tief Luft.
00:13:23: Selbst Menschen, also in beiden Fällen, wir freuen uns dann, Wir sind verzweifelt.
00:13:33: Beides hat mit dem Atem zu tun.
00:13:36: Weltweit ist das Atmen mit dem Göttlichen verbunden oder mit einer größeren Macht, als wir Menschen sind.
00:13:45: In verschiedenen Schriften ist es verschieden benannt und meines Erachtens alles ein bisschen missverständlich im Sinne von macht euch die Erde untertan.
00:13:58: Ich denke, da hat sich jemand ein bisschen verschrieben.
00:14:01: Vielleicht sollte das er heißen, genießt diesen schönen Spielplatz hier und ehrt ihn, schätzt ihn Wert, nutzt ihn für das, was er da ist.
00:14:16: Planet Erde ist sowas wie ein Raumschiff oder ein weiterer Planet, auf dem für die Menschen ein bestimmter Reife oder Wachstumsprozess möglich ist.
00:14:31: Zumindest habe ich das etliche Weise dieser Welt sagen hören.
00:14:36: Das, was ich überprüfen konnte und das auch gerne tue, habe ich festgestellt, dass das so ist.
00:14:43: Hier hat man wirklich viele Möglichkeiten, um sich auszutoben und das gesamte menschliche Spektrum auszuprobieren.
00:14:52: Und da komme ich wieder zurück zu dem Du sollst Konzept, was uns damit ein bisschen verschoben worden ist, ist die Freude am menschlichen Dasein von Experimentieren, Erforschen, Erkennen und all das, wo mir uns manchmal gar nicht mehr trauen.
00:15:15: Also merke ich ja selber, ich stehe vor dem Mikrofon, dann muss ich gut machen, dann muss ich es richtig machen.
00:15:22: Anstatt, jetzt probiere ich mal, ob ich das kann und wie es kann.
00:15:28: Der Spieltrieb ist uns irgendwie abhandengekommen, würde ich sagen.
00:15:34: Und damit fehlt uns ziemlich viel Freude und gegenseitige Bereicherung miteinander Dinge entwickeln, die im besten Sinne für alle zum Wohle aller wären.
00:15:52: Werbung.
00:15:55: Werbung Ende.
00:15:58: Ich würde das gerne mal auf dieses Gespräch anwenden.
00:16:02: Es geht ja nicht darum, am Ende irgendwo hinzukommen.
00:16:07: Macht ihr diesen Podcast untertanen?
00:16:09: Nein, das ist eine Spielwiese.
00:16:12: Lass uns einfach mal gucken und experimentieren und schauen, was passiert.
00:16:15: Und in dem Sinne... haben wir die Möglichkeit hier zu erschaffen, hier zu erhalten und hier zu zerstören.
00:16:21: Ja, erschaffen indem man ein neues Thema reingeht, erhalten indem man bei bleibt, zerstören indem man sagt, nee ich will lieber weg von dem Bild, ich möchte weg von dem Bild.
00:16:28: Es geht nicht darum, dass wir irgendwo landen, dass wir irgendeine Wahrheit rauskriegen.
00:16:32: Es geht aber vielleicht darum, dass wir, wenn man das jetzt auf dieses Gespräch nur anwendet, schauen welche Verantwortung habe ich hier.
00:16:39: Das ist ja unsere Frage.
00:16:40: Ja, welche Verantwortung habe ich hier?
00:16:43: Dann ist es Ich bin ja bei humans are happy viel mit diesem Satz das Leben gestalten.
00:16:48: Ich finde das gestalten beinhaltet nämlich vieles.
00:16:50: Also das hat was sehr Aktives und das ist eben, dass ich selber ja erstmal meine Augen aufmache und schaue was ist denn da und wahrnehme nicht nur das positive auch das was im Weg steht etc.
00:17:03: ist keine Frage.
00:17:04: aber wir können ja schauen.
00:17:05: ja in welche Richtung will ich gehen?
00:17:07: wo will ich bei bleiben?
00:17:08: wovon will ich aber auch weg.
00:17:10: so und im Grunde ist das eigentlich ist das eigentlich die ganze Zeit.
00:17:14: Und es muss sich ein wenig die Waage halten, weil wenn ich nur die ganze Zeit erschaffe, ohne nebenbei zu zerstören oder ohne Dinge wieder wegzulassen, dann komme ich in ein Ungleichgewicht.
00:17:29: Ich erlebe das beispielsweise, wenn wir noch mal von Konzepten sprechen, wir einigen uns auch als Gesellschaft.
00:17:38: auf verschiedenen Spielregeln, aktuell haben wir beispielsweise so den Kapitalismus als Wirtschaftssystem einfach mal so als Konzept festgelegt und das wird ja auch immer mehr und mehr angefangen zu hinterfragen, weil natürlich das ein maximaler Trugschluss ist.
00:17:53: Eine Zeit lang ist es vielleicht gut, Sachen zu erschaffen, weil dann mehr dazukommt.
00:17:57: Ich kann aber nicht immer nur erschaffen, ohne zu bewahren oder ohne auch mal Dinge zu wegzulassen.
00:18:04: Ich muss auch manchmal... Das sieht man ja überall.
00:18:09: Du kannst ja auch in die Natur schauen.
00:18:12: Jetzt ist gerade wieder Herbst oder Winter.
00:18:16: Die Bäume wachsen nur in einige Zeit und dann haben sie ihre Blüten und dann gehen sie wieder runter und so weiter.
00:18:23: Es ist überall und wir müssen eben vielleicht... finde ich, wenn es um Verantwortung geht oder wenn es um die Frage nach Verantwortung geht, dann kommt mir das Wort Balance.
00:18:31: Wir müssen eine Balance schaffen.
00:18:33: Ich kann keine Balance schaffen, wenn ich die ganze Zeit nur Sende, ich muss auch zuhören.
00:18:37: oder wenn ich die ganze Zeit nur erschaffe, ich muss auch manchmal innehalten, ich muss auch Dinge wieder wegnehmen, die nicht funktionieren oder die mir nicht mehr dienen.
00:18:45: Ja, und da ist vielleicht zu sage, weißt du, ich sehe das so, wir erschaffen immer.
00:18:53: Wir erschaffen im Erhalten.
00:18:56: auch im Bereich erhalten oder im Zerstören.
00:18:59: Also ist ja auch erschaffen oder von dem Gesichtpunkt aus kreieren.
00:19:04: Ja, dann ist ich kreiere auch das Zerstören oder ich kreiere auch das Erhalten.
00:19:12: Ja,
00:19:13: ja, es ist nur was so in den letzten, würde ich mal sagen, zwanzig, dreißig, vierzig Jahren.
00:19:20: so ist ein bisschen Verfälschung oder Verführung mit drin.
00:19:26: Und auch so, je nachdem, wie es uns gefällt.
00:19:28: Ich erschaffe... Oh, ich habe ein paar Platz erschaffen.
00:19:33: Oh, ich habe tausend Euro mehr Gehalt erschaffen.
00:19:38: Wenn ich aber auf die Nase falle, dann ist das Erste, was ich tue als menschliches Wesen, in neun und neunzig Prozent der Fällen, ich such den Depp.
00:19:50: Oder das Stöckchen, das wir die Milchheit stolpern lassen.
00:19:52: Also, wer ist das Schuldige?
00:19:55: Wer ist der Verantwortliche?
00:20:00: Wenn es mir gefällt, das Ende Ergebnis, dann habe ich das kreiert.
00:20:04: Dann habe ich das erschaffen.
00:20:07: Wenn mir es nicht gefällt, dann habe ich dafür ein bisschen weniger Verantwortung.
00:20:13: Da ist dann mindestens das Wetter oder die schlechte Laune vom Chef oder sonst irgendjemand oder irgendetwas noch beteiligt.
00:20:22: Also das ist so eine Art Lieblingsspiel.
00:20:25: Und wie wäre das, wenn wir komplett sagen, okay, ich erschaffe auch mit, dass ich heute gestolpert bin?
00:20:35: Weil, wenn ich hinschaue, wenn ich stolbre, dann war ich meistens entweder eine Sekunde oder null, so und so viel Sekunden unaufmerksam.
00:20:48: Ja, da sind wir wieder beim Verantwortung übernehmen.
00:20:50: Ich finde, das mit dem Stolpern ist... ist natürlich ein sehr kleines Beispiel.
00:20:56: Ich musste gerade dann denken, das passiert aber natürlich in der Gesellschaft, in der Wirtschaft auch impotenziert.
00:21:04: Da gibt es diesen schönen Satz, Gewinne privatisieren.
00:21:07: Verluste sozialisieren.
00:21:09: Ja, so ist es.
00:21:12: Ich kann einen geilen Atomeiler bauen und mega viel Kohle damit machen.
00:21:16: Aber den Müll, das ist doch nicht meine Verantwortung.
00:21:18: Wieso?
00:21:19: Können wir das nicht hier bei euch in den Vorgarten kippen?
00:21:23: Das ist ja genau das Beispiel.
00:21:26: Das ist auch keine Verantwortungsübernahme und das ist vielleicht egal, wie hoch wir jetzt die Skala machen.
00:21:32: Ja, das ist ein wichtiger Punkt.
00:21:34: Und gleichzeitig, das ist sehr, sehr tricky, gibt es ja auch in dieser neoliberalen Welt, in der wir sind, diesen Satz, du bist deines Glückes Schmied, der natürlich teilweise stimmt, aber der auch extrem schwierig ist, weil, ne, dann hätte ich nämlich auch die Verantwortung für ganz viele soziale Ungleichheit und für strukturelle Ungleichheit und für Chancenungleichheit.
00:22:00: So.
00:22:01: oder das ignoriert dieser Satz.
00:22:04: Ich will sagen, auf irgendeine Weise beleuen wir uns gegenseitig die ganze Zeit ein, ja du hast die komplette Verantwortung und auf der anderen Seite übernehmen wir sie aber auch gar nicht.
00:22:18: Ist ein interessantes Spannungsfeld, ich habe doch keine Antwort drauf.
00:22:21: Vielleicht müsst man da anfangen, für was habe ich wirklich die Verantwortung?
00:22:27: Dann lass uns doch genau da ansetzen.
00:22:29: Dieses menschliche Dasein ist ja insgesamt ganz ordentliches, komplexes Gebiet.
00:22:37: Wo man zwar sagen könnte, okay, da gibt es Leute, die behaupten, ja, jeder ist seines Glückes schmied oder was von Karma oder oder oder, ja.
00:22:47: Also es ist komplex.
00:22:48: Und trotzdem bin ich eine Liebhaberin von Hals Einfach.
00:22:55: Hals Einfach.
00:22:57: Weil... Für was habe ich die Verantwortung?
00:23:02: Ich habe die Verantwortung als erstes mal für mich, für mich und mein Leben.
00:23:10: Also das heißt sozusagen nehme ich mich an, nehme ich meinen Körper an, wie nähere ich mich, wie nähere ich?
00:23:20: und jetzt können wir nochmal unterscheiden, weil das hat alles wiederum Auswirkungen auf mein Gesamtdenken auf meine Gesundheit, auf mein Wohlbefinden, auf meine Stimmung.
00:23:32: Wie nähere ich mich körperlich?
00:23:34: Wie nähere ich mich seelisch?
00:23:36: Wie nähere ich mich geistig?
00:23:38: Wie oder mit was?
00:23:39: Und das ist mal, würde ich sagen, die erste Verantwortung für mich selber, um für das, was ich bekommen habe, also mein Leben, dieses Leben, das mir zur Verfügung steht, Also ich betrachte es schon so als Geschenk, das auch wertzuschätzen oder vielleicht sogar noch ein bisschen weiterzugehen, zu hegen und zu pflegen und zu schauen, dass das, was mir in diesem Leben in mein Körper mitgegeben wurde, an Geschenken und Talenten, ich das auch wieder weitergeben kann, weil ich denke, oder ... Nein, ich denke nicht.
00:24:21: Das ist das, was ich erlebe und sehe, dass das, was mir mitgegeben worden ist, mir mitgegeben worden ist, damit das wieder geteilt wird zum Wohler aller.
00:24:34: Und das heißt, kommt darauf an, wie pfleglich du das behandelt.
00:24:39: Damit fängt mal Punkt eins an.
00:24:41: Dann kommt der nächste Schritt im Miteinander.
00:24:45: Also, ich wollte gerade sagen, deshalb habe ich ein bisschen ... Stoppt auf Kinder übergehen, also wenn ich Vater oder Mutter bin, dann ist es der nächste Kreis, für den ich zuständig bin oder verantwortlich.
00:25:00: Allerdings, manche Menschen haben keine Kinder und sind trotzdem, da gibt es Nachbarn, da gibt es andere Menschen, da gibt es eine Gesteinswelt, eine Tierwelt und eine Pflanzenwelt, die uns zur Verfügung steht und wofür ich auch verantwortlich bin, wie ich damit bin oder wie ich damit umgehe.
00:25:18: Weil das wiederum hat Auswirkungen auf alles Mögliche.
00:25:22: Oder viel mehr, wie du vorhin das benannt hast, mit Müll auf das Gesamtsystem.
00:25:27: Weil wir können diesen Müll zwar in den Weltraum schießen, aber eines Tages wird er uns aufs Dach regnen.
00:25:35: Irgendwo trifft er uns wieder.
00:25:37: Es gibt keine Möglichkeit in diesem Sonnensystem irregend was zu entsorgen, was uns nicht wieder auf die Füße fällt.
00:25:45: Natürlich, manches davon, fällt vielleicht nicht dir und mir direkt auf die Füße, aber unsere Nachkommen.
00:25:53: Und die Haltung nach mir, die Sinnflut, ist, glaube ich, nicht wirklich erfüllend.
00:25:59: Da kann ich zwar so tun, als ob... Aber da könnte man nochmal genauer hinschauen.
00:26:04: Ich glaube, sie ist auch einfach nicht sehr verbunden.
00:26:07: Also ich kann natürlich die Haltung einnehmen.
00:26:10: Ja, alles ist egal, sobald mein Nachmittig sind Flut, sobald ich irgendwann nicht mehr bin, geht mich das auch nichts mehr an.
00:26:17: Der Deal funktioniert genau so lange auf, wie du davon wirklich überzeugt bist.
00:26:21: Niemand von uns kann es natürlich jetzt so mit absoluter Gewissheit sagen.
00:26:26: Aber wenn es jetzt so ist, dass diese Welt, wie du vorhin gesagt hast, eine Art Trainingsplatz ist, dann habe ich einfach mit dieser Haltung ganz schön viele Trainingsmöglichkeiten vielleicht ignoriert, weil es eine schöne Möglichkeit gewesen wäre, in diesem Leben mich mehr zu dem einen, was auch immer das ist, hinzuentwickeln und irgendwie anzuerkennen.
00:26:51: Ich bin von irgendwas teil.
00:26:53: So, und ich negiere ja, wenn ich mir durch diese Haltung nach mir die Sinnflut negiere, ich ja komplett Teil von irgendwas zu sein.
00:27:00: Naja, und wenn wir da genau hinschauen, Leo, dann würde ich sagen, mir entkommen dem nicht, dass wir Teil von etwas sind.
00:27:12: Natürlich nicht.
00:27:13: Auch gar keinen
00:27:14: Fall.
00:27:15: Ich weiß.
00:27:15: Das ist ja, was ich sagen will.
00:27:16: Ich kann halt, ich kann das halt behaupten.
00:27:18: Ich kann auch mich eine Zeit lang vor meinen Gefühlen verschließen, etc.
00:27:22: Aber... Ich glaube, die hier geht nicht lange auf.
00:27:27: Die Frage für mich ist, was braucht an dieser Stelle der Mensch?
00:27:33: Was ist hilfreich an dieser Stelle?
00:27:36: Hast du einen Puls dazu?
00:27:38: Na ja, da kommt man wieder auf ein anderes Thema.
00:27:41: Wir dürfen springen.
00:27:43: Da kommen wir auf das Thema der Ablenkung, weil ich wird behauptet, dass wir in uns eine Wahrnehmung haben, Ein Empfinden für das, glaube ich, in der Bibel oder so ausgedrückt.
00:27:59: Das, was du mir antuschst, tust du dir selber an, sowas in der Art.
00:28:08: Und dafür haben wir, glaube ich, eine Wahrnehmung in uns.
00:28:12: Wir können, wir können die Wahrnehmung allerdings übergehen.
00:28:16: Wir können sie ignorieren.
00:28:18: Wir können uns wegbewegen davon.
00:28:20: Wir können so tun, als würden wir das nicht wahrnehmen.
00:28:24: Weil die Verbindung mit uns selber nicht mehr gefestigt ist.
00:28:28: Es gibt so viele Angebote da draußen, um davon wegzukommen.
00:28:33: Von diesem Empfinder, wo du sagst, Moment mal, das betrifft nicht auch.
00:28:41: Dieses ganze Egal.
00:28:43: Ich meine, das ist so bekannt.
00:28:45: Da denke ich, muss ich gar nicht darüber reden und vielleicht doch.
00:28:50: Wir haben inzwischen ein Handy, wir haben ein Computer, wir haben einen Fernseher, wir haben eine Alexa.
00:28:58: Wir haben nie mehr das Gefühl, wir sind alleine.
00:29:02: Immer kann uns jemand unterhalten.
00:29:06: Immer ist da jemand, der von außen eine Stimme oder Bilder zur Verfügung stellt.
00:29:19: so dass ich mich mit meiner eigenen Stimme weder die in meinem unter meiner Schädeldecke noch die meines Herzens noch diese ganz ganz leise Stimme die manchmal zu mir spricht oder zu uns allen spricht dass ich die wahrnehmen kann oder hören.
00:29:40: und die Angebote werden immer mehr und es ist ganz schön schwierig diese Stille auszuhalten und mit uns selber so in Kontakt und in Verbindung zu sein, dass wir mit uns mal miteinander pflege.
00:29:57: Ich glaube, das ist etwas, was viele Menschen lernen müssen, wieder lernen müssen.
00:30:03: Also das sind dann so, da landen wir schnell bei weltlichen Themen der Selbstregulation.
00:30:09: Da gibt es viel Anleitung zu.
00:30:12: Ich würde gerne aber bei dem Thema der Verantwortung bleiben und dann mal folgende Perspektive hier in den Raum werfen.
00:30:17: Vielleicht ist auch Welche Verantwortung habe ich hinhören?
00:30:22: Vielleicht ist es das.
00:30:24: Vielleicht fängt es da an.
00:30:26: Natürlich, um hinzuhören, muss ich erst mal natürlich stille Aushalten.
00:30:30: Was ist da?
00:30:32: Ich kann es dir nicht sagen.
00:30:33: Ich habe das Gefühl, das ist irgendwie ein Stück weit, ja, eine Aufgabe.
00:30:39: Vorhin hast du gesagt, ja, das Leben ist wie ein Geschenk.
00:30:42: Und ich dachte in dem Moment, ja, das Leben ist ein Geschenk, aber auch eine Aufgabe.
00:30:47: Auch das ist Balance.
00:30:49: Ja.
00:30:50: Eine Aufgabe ist dieses Leben, also ein Geschenk, Aufgaben und eine Herausforderung oder viele Herausforderungen, weil das ist die andere Seite oder eine der anderen Seiten, dass wir hier die Möglichkeit haben zu wachsen, zu reifen und manchmal durch sehr schmerzhafte Erfahrungen hindurch gehen, die uns nicht erspart bleiben.
00:31:19: die uns aber reifen lassen, die uns stärker machen, die uns mit Gefühl, also die uns, um tatsächlich in Mitgefühl sein zu können.
00:31:29: Ich möchte nicht sagen haben zu können, sondern sein zu können.
00:31:33: Braucht es, dass du selber eine Erfahrung gemacht hast oder ein Erleben und du dir selbst nicht ausweichen konntest, sondern das Sehen.
00:31:44: Also du siehst, dass Aburteilen und verurteilen nicht dienlich ist, nicht hilfreich ist, sondern durch das, dass du es erlebst, dann plötzlich beim anderen, wo du vielleicht früher abgeurteilt hast, jetzt siehst du, oh, oh, und dein Herz geht auf dabei.
00:32:03: Damit dein Herz aufgehen kann, muss es vielleicht auch mal gebrochen sein.
00:32:08: Ich muss gerade an diese Songzeile von Leonhard Cohen denken.
00:32:11: There's a crack in everything that's where the light gets in.
00:32:17: Genau.
00:32:19: Wie passend.
00:32:20: Das ist das, was wir zwar versuchen zu vermeiden, und das meine ich auch mit Verführung und Ablenkung, die heute so leicht ist, oder Glitzerstaub, das auf alles drüber gestreut wird.
00:32:35: Aber tatsächlich ist der Weg, ich würde es als Weg oder sogar als Pfad manchmal bezeichnen, der zum Mensch sein führt.
00:32:47: und die Verantwortlichkeit da drinnen mit sehr viel Herzschmerz verbunden.
00:32:54: Werbung.
00:32:57: Werbung Ende.
00:33:00: Ich scheue mich manchmal ehrlicherweise solche Themen hier bei Humans Are Happy anzusprechen, aber wenn man jetzt so diese Spirituelle sagt und sagt ja, der Sohn musste den Weg der Menschwerdung gehen, musste gehen, da ist viel Herzschmerz drin, da sehe ich eine Parallele.
00:33:18: Mir ist gerade noch mal, als wir über diese Worte, Aufgabe, Geschenk und Herausforderung gesprochen haben, ich möchte es gerne einmal einwerfen.
00:33:23: Ich finde es irgendwie passend.
00:33:24: Vielleicht, wir können es auch sofort wieder verwerfen, wenn es, wenn es jetzt nicht so gut passt, aber irgendwie könnte man auch da wieder so ein Dreiklang drin sehen.
00:33:31: Ja, ich habe auf der einen Seite das Geschenk.
00:33:33: Ist cool.
00:33:34: Schöpfung.
00:33:35: Ich habe auf der anderen Seite die Aufgabe.
00:33:39: so und der Weg dazwischen ist die Herausforderung.
00:33:44: Möglicherweise.
00:33:46: Möglicherweise, ja.
00:33:48: Und damit sind wir wieder bei der Verantwortung, nämlich diese Herausforderung, die in meinem Raum, auf meinem Weg, in meinem Leben, mir begegnet, auch anzunehmen.
00:34:04: Das ist die Tat.
00:34:06: Das ist die Tat.
00:34:07: Und da kommen wir hin.
00:34:08: Ich glaube, das ist der Link.
00:34:13: Wie kann ich denn mich irgendwo hin entwickeln?
00:34:18: oder eine Aufgabe, egal was es ist, wie kann ich denn irgendwas erschaffen oder auch irgendwas zerstören oder irgendwas erhalten?
00:34:30: Nur durch die Tat, nur indem ich den Baum gieße, nur indem ich den Samen pflanze, nur indem ich den Baum fälle.
00:34:38: Das ist jeweils ein Ausdruck von Tat.
00:34:42: Und das ist die Aufgabe.
00:34:44: Die Aufgabe ist die Tat.
00:34:46: Naja.
00:34:47: Wie das deutsche Wort schon sagt, also jetzt kommen wir mal wieder in verschiedene Gewässer, weil die Aufgabe, was muss ich von mir oder meinem Ego aufgeben?
00:35:02: Ich muss da was aufgeben, ganz oft.
00:35:05: Und das andere ist aber, wo du gerade hingegangen bist, die Tat.
00:35:11: Wir sprechen heute von der Hirnherzcoherenz.
00:35:17: Okay, also und von dem, dass wir Verstand und Herz in Zusammenhang, in Einklang, in Miteinander bekommen.
00:35:28: und jetzt gibt es was ganz Interessantes.
00:35:31: Und zwar, also hier habe ich das, naja, hier ist eine besondere Stelle.
00:35:41: Genau, also ganz kurz, manche Menschen hören das Gespräch ja nur, das heißt, du zeigst gerade auf deine Stirn.
00:35:47: Gut.
00:35:48: Okay.
00:35:48: Alles gut.
00:35:50: Ich moderiere ein wenig.
00:35:52: Ganz weltlich.
00:35:53: Ganz weltlich.
00:35:53: Okay, danke.
00:35:56: Da so zwischen den Augen oben auf der Stirn, da ist eine besondere Stelle.
00:36:01: Manche nennen es drittes Auge, was man braucht zur Helsichtigkeit.
00:36:06: Dann haben wir auf der Höhe ungefähr, wo ich den Arm raus strecke.
00:36:14: Auf der linken Seite zumindest, manche haben es ein bisschen verschoben, das Herz.
00:36:20: Und jetzt um die zwei wieder das dritte hin zuzufügen und eins, also keins ist wichtiger, nichts größer, kleiner, minder keins.
00:36:33: Allerdings ist es das dritte hier, dass die Arme genau auf dieser Höhe sind, wo das Herz drunterschlägt.
00:36:45: Und wenn ich die Haltung einnehme von verschiedenen Gebetsformen, dann komme ich mit den Händen, die das Werkzeug der Tat sind, erst in mich gehen und dann benutze ich die Hände zur Tat.
00:37:01: Und das ergibt auch wieder ein Dreieck in der Tat.
00:37:06: Also denke ich doch zu dem Herbst-Hirn-Krohrenz kommt es dritte unbedingt, unbedingt dazu.
00:37:14: nämlich das, was du vorhin gesagt hast, dass es in die Tat umgesetzt wird.
00:37:18: Und dazu brauchen wir die Hände.
00:37:20: Und die sind genau hier, also, ich weiß nicht, wie ich das sage, die ein Dreieck ergeben.
00:37:29: Wir haben wieder ein Dreieck.
00:37:31: Wir haben wieder einen Winkel.
00:37:34: Das ist vielleicht auch häufig, dass man am nächsten an diese Sachen rankommen kann, die du so schwierig nur mit Worten beschreiben kannst, die du... fast kaum wahrnehmen kannst.
00:37:45: Ja, dann baust du dir halt Symbole.
00:37:48: Und interessanter Reise gibt es da immer wieder Parallelen und Überlagerungen.
00:37:53: Drei Ecke, drei, sieben solche Geschichten.
00:37:57: Naja.
00:37:58: Naja.
00:38:00: Ihr wollt nochmal zurückkommen, was du vorhin gesagt hast, also die Verantwortung für unsere Tat.
00:38:08: wird dann noch ein bisschen ausholen und sagen, okay, wir haben die Verantwortung für das, was wir tun und für das, was wir nicht tun.
00:38:18: Also es gibt eine Kultur auf dieser Welt, die sagt, Karma ist die ungetanete Tat.
00:38:25: Also ich will damit nur sagen, dass das, was wir nicht tun, uns auch beschäftigen kann oder Auswirkungen auf uns selber und alle anderen haben kann.
00:38:36: Unterlassende Hilfeleistung ist auch eine Straftat.
00:38:39: Genau.
00:38:41: Auch eine Legalebene, mal ganz weltlich runtergebrochen.
00:38:44: Ja, genau.
00:38:45: Und es gibt ganz schön viel unterlassende Hilfeleistung, die sehr subtil von Stadte geht.
00:38:55: Also und wenn du an dieses Miteinander denkst, dann gibt es viele, viele Kleinigkeiten.
00:39:04: die man so offensichtlich manchmal gar nicht sieht, aber die so ineinander neigreifen, da gibt es ja auch inzwischen so Bücher, wie wenn in Kinanzagreis umfällt, dann hat es Auswirkungen auf dich, oder wenn ein Schmetterlingsflügel sich dort bewegt.
00:39:21: Und das kann man heute auch sehen, ganz weltlich, wenn einer ganz weltlich seine Rechnung nicht bezahlt.
00:39:30: Was weiß ich, da lässt ein Hausbauer, der erschafft was.
00:39:34: Dann bekommt eine Rechnung, die bezahlt er nicht.
00:39:38: Dann kann es Auswirkungen haben bis nach einmal um die Welt, weil vielleicht dort Angestellte arbeiten, die ihren Gehalt nicht bekommen können und kein Geld nach Hause schicken können.
00:39:54: Und dann dort Kinder oder Oma und Opa oder Frau Ehmann sind, die können nicht genährt werden.
00:40:05: Und das waren jetzt nicht mal so viele Schritte.
00:40:07: Das war von der Baustelle, die nicht bezahlte Rechnung direkt zu den Leuten auf der Baustelle und deren Leute.
00:40:12: Das sind zwei Verbindungen.
00:40:14: Genau, das sind noch gar nicht so viele.
00:40:18: Also so komplex war das jetzt noch nicht mal.
00:40:20: Und wir sind schon um die halbe Welt.
00:40:22: Von daher ja.
00:40:24: Das ist das, was ich erschaffe.
00:40:26: Und jetzt ist da drin, steckt das, was ich vorhin gesagt habe, auch beim Erschaffen zerstören mir.
00:40:32: Also der zerstörende Aspekt, und vielleicht muss man den zerstörenden Aspekt ein bisschen weiter weiteres beinhalten, weil der zerstörende Aspekt hat ja auch ein Verwandlungsaspekt.
00:40:45: Ja, also ich muss Dinge zerstören, ist ein hartes Wort, ja, aber ich muss Platz machen, ich muss Platz machen, damit Neues entstehen kann.
00:40:54: Es geht nicht anders.
00:40:56: Ja, ja, es ist ein hartes Wort, aber vielleicht.
00:40:59: ist es notwendig, dieses harte Wort mal wirklich zu nutzen, weil es wird zerstört.
00:41:06: Wenn du, wenn ich hier zum Fenster raus schaue, stehen ältere Häuser eines Tages, kommt da jemand und möchte ein der zeit angemessenes Haus draufbauen, dann wird ein Gerät kommen, das dieses Haus zerstören muss, dabei ist die Maus keinen Faden ab.
00:41:28: Egal wie schön du das benennst, da wird vielleicht von drei Generationen der materielle Aufbau, der materielle Raum zerstört.
00:41:43: Und der muss zerstört werden, um was Neues aufzubauen.
00:41:47: Und so sehe ich das jetzt auch.
00:41:49: Also in dem, was derzeit los ist in unserer Welt, also seit ein paar Jahren extrem, Da braucht es, dass etwas zerstört wird, um was Neues aufzubauen.
00:42:05: Die Frage ist, was genau, wo genau?
00:42:11: Es sieht so aus, als hätte der Mensch da eine große Verantwortung.
00:42:18: Sowohl die ältere Generation, die jetzt sagt, also manche, manche, manche.
00:42:23: Und nach mir, die sind flut.
00:42:26: Was geht mich das an?
00:42:27: Die soll jetzt sich ruhig der Kopf einschlagen.
00:42:31: Für mich zumindest offensichtlich, dass die ältere Generation und die jüngere Generation da ein im Miteinander im Austausch eine Aufgabe haben.
00:42:43: Zum Beispiel aufzugeben, wer ist hier der Besserwisser?
00:42:49: Das wäre eine Aufgabe, zumindest ich.
00:42:54: Bemerkte es in meinem Leben, ich bin Mutter von drei Söhnen und habe sehr viel mit jungen Menschen zu tun und ich muss immer wieder aufgeben.
00:43:03: Bloß weil ich die ältere bin, habe ich hier nicht die Besserwisserin zu sein, sondern ich lerne sehr viel von der jüngeren Generation, die aber auch von mir und zwar das, was erhaltenswert ist.
00:43:20: Das mit meinem Blick Der Blick ist von, lass uns mal drauf schauen, was von dem hier ist erhaltenswert.
00:43:28: Was von dem, was uns die letzten tausend und noch länger Jahre gedient hat, ist erhaltenswert.
00:43:35: Lass uns das mal angucken.
00:43:37: Was ist erhaltenswert?
00:43:38: Lass uns das mal angucken.
00:43:41: Erhaltenswert ist, denke ich doch, das Miteinander.
00:43:49: Sich da drauf zu berufen, okay, entweder die Geschichte stimmt, ob sie stimmt oder nicht.
00:43:54: Die Geschichten haben allen gleichen roten Faden.
00:43:57: Wir kommen entweder aus einem Topf, aus einer Suppe oder aus einer Familie.
00:44:04: Das heißt also, wir sind alle miteinander verwandt und garantiert miteinander verbunden.
00:44:11: Und was uns verbindet, ist auf jeden Fall, wir sind Menschen.
00:44:18: Wir sind alles Menschen.
00:44:22: Und der Mensch hat diese... Da komme ich wieder auf die zerstörende Seite, die ja gern anderen Menschen in die Schuhe schiebt.
00:44:33: Er urteilt über andere, über sich selber und über andere und verurteilt und das wäre zum Beispiel etwas, wo man ändern könnten, weil erhaltenswert wäre.
00:44:50: in dem Fall oder ist die Beziehung zu erhalten.
00:44:54: die Beziehung zu pflegen, sich das Leben gegenseitig zu erleichtern.
00:45:00: Also früher musste man das, da war man dazu gezwungen, heute muss man das nicht mehr, aber es wäre wieder zu pflegen.
00:45:08: Das wäre etwas Erhaltenswertes.
00:45:11: oder es wäre erhaltenswert weiterzugeben, welche Kräuter braucht man unbedingt in seiner Nähe?
00:45:22: oder dass, wenn man Garten hat oder Wiesen, dass es immer so ist, dass die Pflanzen, die du brauchst in deinem Umkreis von ungefähr hundert Meter um dich herum wachsen.
00:45:34: Also wenn wir jetzt nicht in einer Stadt, wo jedes Grashelm leh,
00:45:39: ja,
00:45:40: dementsprechend hingedichtet.
00:45:42: Warum
00:45:42: braucht man verschiedene Pflanzen um sich herum im Umkreis von hundert Metern?
00:45:46: Ne, das, was du brauchst, ist im Umkreis von hundert Metern da.
00:45:51: Aha, okay, okay, okay.
00:45:52: Das zu bewahren und zu zeigen, guck her, ah, du hast dich gerade geschnitten, komm herlaufe da mal um den Garten herum, da gibt's garantiert ein Spitzwegerich.
00:46:04: Und der ist blutstillend.
00:46:07: Und den verkaust du jetzt und dann leg man drauf.
00:46:09: Ja, also dass das da ist, was du brauchst, das weiterzugeben, im Sinne von ich zeig dir, dass das so ist.
00:46:20: Ich zeig dir das.
00:46:21: Und die jüngen, die jüngere Generation kann es sagen, du Oma, das mit dem Computer ist gar nicht so schwer.
00:46:26: Komm, wir machen mal einen Nachmittag miteinander.
00:46:28: Das kannst du ganz sicherlich brauchen.
00:46:31: Oder wie schneidet man Bäume?
00:46:33: Weil Nahrung wird immer notwendig sein für Menschen.
00:46:38: Vor allen Dingen Nahrung, die dich auch nährt.
00:46:42: Nahrung, die weitgehend giftfrei ist.
00:46:45: Bäume schneiden, damit sie Widerfrüchte tragen.
00:46:50: ist ein Können der älteren Generation.
00:46:52: Und solche Dinge braucht es, dass sie weitergeben werden, dass sie erhalten bleiben.
00:46:57: Weil das wird immer gebraucht hier.
00:46:59: Also, ich kann mir auch täuschen, so ist es ja nett.
00:47:02: Aber ich denke, der Mensch braucht immer Mahrung und esse du das sowieso gerne.
00:47:07: Das ist richtig.
00:47:08: Das ist ein schönes, weltliches Thema.
00:47:11: Werbung.
00:47:15: Werbung Ende.
00:47:17: Das ist so Wahnsinn.
00:47:18: Ich habe das Gefühl, Wir sind, wenn wir hier so sprechen, viel auf abstrakten Ebenen.
00:47:24: Und gleichzeitig fühlt es sich für mich aber total konkret an.
00:47:29: Ja, es ist eine spannende Dualität.
00:47:31: Belebt das Paradoxon, hat mein Lehrer immer gesagt.
00:47:37: Ja, wahrscheinlich.
00:47:38: Ich komme nochmal zurück.
00:47:39: Bei mir hängt noch ein Gehirn, weil du vorhin gesagt hast, zerstören ist ein bisschen hart ausdrückt.
00:47:46: Vielleicht ist das ein Teil.
00:47:48: der gerade ein bisschen realer, ein bisschen mehr Realität braucht in unserer derzeitigen Welt.
00:47:56: Diese Natur, die ist hart.
00:47:59: Dieses Leben auf diesem Planeten hat eine gewisse Härte.
00:48:06: Und die erfordert auch von uns Menschen, wenn wir was ausbilden wollen in uns, so was wie eine Kraft und eine Stärke, eine gewisse Disziplin.
00:48:21: Da ist nichts Weichgespültes, weil die Katze frisst Maus.
00:48:28: Und der Löwe jagt das Zebra.
00:48:31: Und der Bär frisst den Honig von der Biene.
00:48:34: Und es sieht so aus, zumindest für mich, man kann es jederzeit überprüfen, als wäre das so gedacht.
00:48:43: Weil als wäre dieses Universum, dieses Sonnensystem, dieses Planetensystem, Mit all dem was es enthält und wie das aufgebaut ist, funktioniert es so genial, ohne dass irgendein Mensch hier an irgendeinem Hebel schraubt.
00:49:02: Ist da das schon mal aufgefallen?
00:49:05: Also umso mehr wir Menschen an diesen Hebel schrauben, umso mehr geht schief, umso mehr wir in die Welt gehen von mir Macher, wir können alles Macher hier.
00:49:16: Wir können jetzt dann Kinder im Reagenzgläsle zusammenschütteln.
00:49:22: Also wir können das alles machen.
00:49:24: Also wir sind auf der Art zu einer Menschheit der Macher geworden und nicht der Erschaffer im Sinne von Lass uns mal kreieren.
00:49:35: Lass uns mal was Bauer, was herausfinden, was uns allen dient.
00:49:40: Womit alle Freude hin.
00:49:42: Also von dem her sehe ich und das ist so.
00:49:45: Das ist unglaublich interessant für mich, dass ich das Wort zerstören hat anhört, weil es ist Realität.
00:49:54: Es ist so eine Realität, wenn du alleine im Sonnensystem schaust, ich kann das jetzt gerade zahlemäßig nicht sagen, alle paar Sekunden zerstört sich irgendein Stern da draußen oder sonst irgendwas.
00:50:09: Mir kriege ich jetzt halt nur nicht mit.
00:50:11: In Indien zum Beispiel, früher war das auch in unserer.
00:50:14: Kultur so, war selbstverständlich diese drei Gottheiten, dass die benannt werden, dass die hier ihre Wirkung tun und dass wir diese Kräfte auch innehaben.
00:50:28: Aber da war man mehr mit der Natur verbunden.
00:50:30: Und ich denke, das ist auch etwas, was man bewahren solltet.
00:50:34: Das fehlt uns heute.
00:50:36: Uns in dieses Gefüge einzufügen, kreieren und erschaffen an der Stelle wo es Erleichterung, Freude miteinander bringt und nicht an der Stelle, wo es uns mehr trennt.
00:50:52: Und was mir dann noch auffällt bei dem, dass das Zerstören ein hartes Wort ist, wenn wir jetzt hinschauen, dann sehen wir, da draußen ist unglaublich viel Zerstörung.
00:51:04: Ich kann es wahrscheinlich gar nicht alles benennen, an welcher Stelle da überall Zerstörung stattfindet, was ich sehe und was ich mitbekommen ist.
00:51:13: Menschen werden aufeinander Losklasse aus religiösen Gründen.
00:51:17: Menschen werden aufeinander Losklasse und getötet aus materiellen Gründen, weil irgendein Land das Öl von einem anderen Land will.
00:51:27: Frau werden, zumindest es mir so erzählt wurde, vergewaltigt, Kinder getötet, alte Leute getötet.
00:51:35: Das ist der Störung.
00:51:36: Wir hören es nur ungern.
00:51:39: Und solange es weit weg ist, Sehen wir es auch ungern.
00:51:43: Solange ich das nur im Fernsehen sehe oder im Computer, ist es nicht in meiner Welt.
00:51:49: Aber wenn in deiner Welt oder in meiner Welt, direkten Welt jemand erschossen wird, dann betrifft uns das anders.
00:51:59: Und dann bekommt das Wort Zerstörung eine andere Bedeutung oder ein anderes Gewicht.
00:52:06: Und so wie es für mich aussieht, ist dieses abgelehnte, also wir ja auch mehr von uns wissen, in der therapeutischen Arbeit, wenn etwas abgelehnt wird, umso mehr erscheint es in deinem Leben.
00:52:20: und jetzt erscheint mir das so, da muss man natürlich ein bisschen genau, also da muss man nicht ein bisschen, sondern da muss man ganz genau hinschauen.
00:52:31: Wenn wir von diesen drei Kräften sprechen, erschaffen ist beliebt ohne zu sehen, dass er scharfen erhalten und zerstören beinhaltet.
00:52:41: Die erhaltende Kraft wird vernachlässigt, weil hin und weg Gesellschaft.
00:52:46: Kaffeemaschine kaputt, schmeiße weg, es gibt eine neue, die ist viel billiger.
00:52:50: Und die zerstörende Kraft wird abgelehnt.
00:52:54: Aber wie oft zerstörst du, also wer hier?
00:52:57: zur Frage an dich, sich so anzugucken, also ich kenn's von mir, Beziehung durch irgendein Wort.
00:53:04: Doch irgendetwas passt mir nicht.
00:53:06: Durch irgendeinen Blick, da geschieht auch Trennung, durch irgendeine Beurteilung, durch irgendeine Bewertung.
00:53:14: Und das zu sehen, das ist menschlich.
00:53:18: Und solange ich nicht sehe, dass ich das tue, habe überhaupt keine Wahl.
00:53:23: Ich habe keine Wahl, solange mir das nicht ins Bewusstsein steigt.
00:53:28: Ich kann erst dann wählen, wenn ich sehe und das hat was mit Menschwerden zu tun.
00:53:35: Der Bewusstwerdungsprozess vom Menschsein.
00:53:38: Der eine Teil ist der Unbewusstsein in uns und der andere Teil die Bewusste.
00:53:43: Und ich denke, diese Art von Zerstörung, wie wir sie momentan erleben, ist ein Teil dessen ist, weil mir die zerstörende Fähigkeit so ablehne.
00:53:54: Jetzt sehen wir es im Außen.
00:53:57: Und wenn ich die Verantwortung übernehme für meinen Teil und für das, wo ich nichts unternehme, dann könnte vielleicht zumindest Verantwortung dafür übernehmen oder mein X auf der Landkarte bekommen, dass ich dastehe, dass ich nichts unternehme, dass kleine Kinder verkauft werden auf der Welt und dem Missbrauch ausgesetzt werden.
00:54:21: Ich weiß das, aber ich unternehme nichts.
00:54:24: Und das hat auch ein zerstörender Aspekt, weil um das ertragen zu können oder überhaupt um das fühlen zu können, muss ich einiges von mir wegschieben.
00:54:37: Und ich glaube nicht, dass ich die einzige bin, der so geht.
00:54:40: Weil wäre es meine Enkeltochter oder mein Enkelsohn, wäre ich schon lang auf dem Weg.
00:54:47: Und vielleicht müssten wir an mancher Stelle weniger Dinge persönlich nehmen und an mancher Stelle mehr persönlich nehmen.
00:55:01: Das ist eine schöne Konklusio oder ein guter Vorschlag wahrscheinlich.
00:55:10: Ich habe dir gerade zugehört wahrscheinlich einige Minuten und es fällt mir schwer, da so jetzt konkrete Anschlussfragen zu stellen oder da irgendwie so rein zu gehen.
00:55:28: Aber ich habe auch nicht das Gefühl, dass es irgendwie notwendig wäre.
00:55:33: Sondern vielmehr empfinde ich eine Dankbarkeit und auch eine Wertschätzung für das, was du sagst.
00:55:43: Und ich für mich persönlich habe das Gefühl, dass das auch total in Ordnung ist, das so stehen zu lassen und auch so wirken zu lassen.
00:55:58: Man muss ja nicht immer mit allem super viel machen.
00:56:03: Ich will das jetzt aber nicht so direkt abmoderieren, sondern möchte gerne nochmal den Raum öffnen und dich fragen ist, ist es noch irgendwie für dich einen Punkt sehr wichtig oder hast du noch eine Frage oder etwas was du anmerken magst, dann haben wir dafür auf jeden Fall.
00:56:25: auch den Raum.
00:56:26: Was ich gerade bemerkt habe, wie viel da drin steckt und wie selbstverständlich das für mich ist.
00:56:36: Aber wenn ich das jetzt für dich und deine Hörer, diese ganzen Vergnüpfungen und verschiedenen Themen, die da drin stecken, habe ich das Gefühl bekommen, Moment mal.
00:56:48: Das ist ein Thema und das ist ein Thema und das ist ein Thema.
00:56:53: Ach, du liebe Gott.
00:56:55: Ja, so.
00:56:57: Das sind ja jetzt für jemanden, der sich damals noch nie damit auseinandergesetzt hat.
00:57:05: Da hätte ich die Frage jetzt an dich, ist dir da was klar geworden?
00:57:10: Oder ist es einfach TMI?
00:57:13: Was heißt TMI?
00:57:14: Too much information.
00:57:17: Lass dich die Abkürzung hatte ich so nicht drauf.
00:57:21: Die ehrliche Antwort ist es ist beides.
00:57:25: Es ist beides im Sinne von.
00:57:27: ich finde es wichtig diese diese Themen anzuschauen auch hier jetzt beispielsweise in diesem Podcast.
00:57:35: auch das ist für mich persönlich eine eine Perspektivänderung.
00:57:42: Ich bin ja sehr, sehr rational gestartet, wenn du so möchtest, ja, und dementsprechend vielleicht auch sehr getrennt.
00:57:49: Nur den Verstand, nur wissenschaftliche Konzepte und dann mehr und mehr für mich jetzt beispielsweise auch hierhin gearbeitet.
00:57:58: Ja, lass uns doch mal darüber sprechen und wenn du mich fragst, ist dir was klar geworden, dann einfach viel mehr die Richtung, ja, ich glaube es ist unbedingt notwendig für mich persönlich.
00:58:09: In so eine richtung zu schauen.
00:58:11: ich merke ich habe darauf lust.
00:58:13: so ich habe lust auch auf dieses gespräch auf solche gespräche.
00:58:17: Ich mache das sehr bewusst auch hier in diesem podcast.
00:58:21: Kann auch sein dass menschen sagen was das denn jetzt hier für eine richtung was was für ein quatsch finde ich blöd oder sonst was.
00:58:27: Ist in ordnung darf jeder so finden.
00:58:32: Also mir wird immer mehr klar dass ich finde diese diese.
00:58:36: Diese Ganzheitlichkeit.
00:58:38: also wenn wir nochmal auszoomen wir haben ganz viele Themen heute betrachtet aber.
00:58:43: Wo wir gestartet sind und wo wir eigentlich auch landen ist ganzheitlichkeit.
00:58:47: So worum geht's?
00:58:49: Es ist alles irgendwie miteinander verbunden.
00:58:52: Es ist eins und ich bin als einzelner Mensch Teil von dem Ganzen und darauf Perspektiven zu schaffen.
00:59:04: und dafür vielleicht Angebote zu machen.
00:59:05: Wie kann ich mich da denn hinentwickeln beispielsweise, indem man einfach so ein Gespräch aufnimmt und es ins Internet stellt?
00:59:12: Das finde ich zutiefst sinnvoll.
00:59:14: Individuell wie, also für mich persönlich und auch als Angebot, was ich machen möchte.
00:59:21: Gleichzeitig muss ich auch anerkennen, dass ich, ich habe vorhin gesagt, ihr habt da jetzt nicht die perfekte Rückfrage.
00:59:29: Und das muss es auch gar nicht, sondern ich finde es auch... wertvoll.
00:59:34: Ich finde es manchmal auch sinnvoll, Dinge wirken zu lassen und zu schauen, was will denn daraus entstehen?
00:59:40: Was hat das denn jetzt mit mir gemacht, welcher Gedanke kommt denn dann auch vielleicht mal?
00:59:45: Weißt du?
00:59:46: Das ist total in Ordnung.
00:59:47: Ich würde gerne zum Abschluss dich nochmal ein paar konkrete, vielleicht auch in dem Sinne, ganz weltliche Fragen fragen.
00:59:56: Und zwar frage ich gerne immer am Ende von solchen Gesprächen, was sind denn so deine fünf ganz konkreten Tipps und Tricks für Wohlbefinden im Alltag.
01:00:07: Was sind so die fünf wichtigsten Dinge, die du machst oder die du für dich erkannt hast?
01:00:11: Für ein glückliches Leben.
01:00:15: Schau, dass das was du tusch, immer zum Wohle aller ist.
01:00:21: Aktivier dein Spieltrieb.
01:00:24: Im Sinne von verantwortlicher Spieltrieb.
01:00:28: Mach nix kaputt dabei.
01:00:30: Befass dich mit den Dingen, die du ablehntst oder mit den Eigenschaften.
01:00:36: mit dem, was du überhaupt nicht magst, was du nicht leiden kannst.
01:00:40: Nimm dir einmal im Monat oder nicht nimm dir, sondern geh mit einem Menschen deines Traums zusammen.
01:00:48: Geh mit ihm essen oder spazieren oder sonst einen Ort, wo du dich wohlfühlst, wenn es auf deiner Couch ist und teile mit ihm Aufrichtigkeit.
01:00:59: Wenn möglich so richtig mit der Lupe und Präzision.
01:01:07: Schau auf das, was dir so gar nicht gefällt bei anderen Menschen, sprich nicht darüber, sondern find's bei dir.
01:01:16: Und tauscht dich aus mit dem anderen und schau, was es braucht, dass du das in dein menschliches Sein mit aufnehmen kannst.
01:01:25: Weil wenn es nicht zu dir gehören würde, wäre es nicht da.
01:01:29: Und jede Eigenschaft auf diesem Planeten dient uns... Die Frage ist an welcher Stelle.
01:01:37: Das ist eine schöne Perspektive.
01:01:38: Jede Eigenschaft dient uns.
01:01:40: Die Frage ist nur an welcher Stelle.
01:01:43: Jede Eigenschaft, die es gibt auf diesem Planeten dient uns.
01:01:47: Oder dient auch dem Gesamten.
01:01:50: Die Frage ist an welcher Stelle.
01:01:53: Weißt du, manchmal lohnen sich Gespräche für einen Satz, den man mitnimmt.
01:02:02: Kein Scheiß.
01:02:02: Und auch dieses Gespräch hat sich vorher schon gelohnt.
01:02:04: Aber... Ich finde, das ist eine schöne Perspektive.
01:02:07: Vielen Dank.
01:02:09: Ich frage diese Fragen, alle Leute, die hier sind.
01:02:13: Ich habe jetzt versucht, ein bisschen das mal mitzuschreiben.
01:02:17: Also mache alles, was du tust, zum Wohle aller.
01:02:21: Spieltrieb, aber verantwortungsvoll.
01:02:24: Schau, was du ablehnst.
01:02:26: Einmal im Monat Aufrichtigkeit praktizieren.
01:02:30: Und jede Eigenschaft hier ist... wertvoll.
01:02:35: die frage ist nur in welcher stelle.
01:02:38: ich teile diese.
01:02:39: ich mache daraus eine große liste und Teile die wichtigsten punkte daraus immer einmal im monat sowie lustiger weise.
01:02:46: Das kann ich an der Stelle ja auch noch mal sagen, für alle, die zuhören.
01:02:49: Die wichtigsten Erkenntnisse aller Gespräche und ich bin mir gespannt, wie ich das in diesem Gespräch zusammenschreiben werde.
01:02:55: Einmal im Monat im Humans Are Happy Newsletter.
01:02:57: Also, falls du sagst, oh mein Gott, das ist aber viel, dann geh gerne auf humansarehappy.org und abonniere den Newsletter.
01:03:04: Dann kannst du ja schon, wie Leo sich Mühe gibt, das zusammenzufassen.
01:03:10: Ach du Kacke, das wird gut.
01:03:13: Okay, Gelinde, ich habe zum Abschied nochmal zwei kurze kleine persönliche Fragen.
01:03:20: Und zwar, wenn dein Leben ein Buch wäre, welchen Titel würde es tragen?
01:03:28: Lebendig.
01:03:31: Das Kampf, das Kampf prompt.
01:03:34: Letzte Frage, über welchen Satz oder über welche Frage sollte jeder Mensch einmal nachdenken?
01:03:42: Über welchen Satz sollte jeder Mensch einmal nachdenken?
01:03:45: Ja, oder über welche Frage?
01:03:48: Die Frage wäre, bin ich bereit, die Gesetzmäßigkeiten des Lebens anzuwenden.
01:03:58: So was wie, es wird immer wieder Frühling, immer wieder Herbst, immer wieder Winter, es wird Tag, es wird Nacht.
01:04:06: Und an manchen Dingen brauche ich nicht rumzuschrauben, sondern an dem, wo ich was tun kann, in der Tat, lieber zu schauen, wo es da ist.
01:04:18: die Tatkraft von mir braucht.
01:04:22: Das ist doch ein guter Abschluss.
01:04:24: Gerlinde, ich danke dir für deine Zeit und für deine Impulse hier und natürlich auch allen Menschen, die bis hier hinzuhören.
01:04:32: Vielen, vielen Dank.
01:04:33: Gerlinde, wenn du möchtest, dann gehen die letzten Worte jetzt an dich.
01:04:37: Herzlichen Dank und viel Freude mit diesem euch zur Verfügung stehenden Raum, Zeit, Energie und Materie auf diesem Planeten und habt Spaß.
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