Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.

Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

Wie du an kritischem Feedback wächst, ohne daran zu zerbrechen – mit Dami Charf | HAH 199

Shownotes

Kritisches Feedback trifft uns oft stärker, als wir erwarten. In dieser Folge spreche ich mit Dami Charf darüber, warum Feedback selten nur auf der Sachebene ankommt und was in uns passiert, wenn wir uns kritisiert fühlen. Wir schauen auf die Rolle des Nervensystems, innere Schutzmechanismen und darauf, wie wir lernen können, Feedback anzunehmen, ohne uns zu verteidigen oder selbst abzuwerten.

Hol dir den kostenlosen Videokurs "Zurück zu Dir" und erhalten jeden Monat Impulse, Methoden und Podcast-Zusammenfassungen im HAH Newsletter:
https://www.humansarehappy.org/

Alle Angebote für dich
https://www.humansarehappy.org/einzelpersonen

Alle Angebote für Organisationen
https://www.humansarehappy.org/organisationen

Deine Anregungen & Wünsche
hallo@humansarehappy.org

Social Media
https://www.linkedin.com/in/leonard-heygster/
https://www.instagram.com/humansarehappy/

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen bei Humans Are Happy.

00:00:02: Ich bin Leonhard Gabriel Heikster und heute gibt es ein neues Gespräch mit dir, liebe Dami Schaf.

00:00:09: Herzlich willkommen.

00:00:11: Ja, danke.

00:00:12: Ich freue mich.

00:00:12: Ich bin gespannt.

00:00:13: Hallo, Leo.

00:00:14: Guten Morgen.

00:00:15: Ja, guten Morgen.

00:00:17: Ja, Dami, ich bin auch sehr gespannt auf dieses Gespräch.

00:00:20: Ich würde dich gerne zum Einstieg einfach mal fragen, wie gehst du denn so mit Kommentaren im Internet oben?

00:00:27: Ich lese... nicht so oft kommentare ich gebe es zu also manchmal immer.

00:00:36: also klar manchmal gucke ich mir das durch.

00:00:39: früher war das so also als ich angefangen habe wenn da irgendwie ein negativer kommentar war habe ich erst mal drei tage nicht geschlafen.

00:00:50: heute verdau ich ist etwas schneller so.

00:00:54: Ansonsten versuche ich das ein Stück von mir wegzuhalten, weil es einfach Menschen sind, die ich nicht kenne und die mich auch nicht kennen und die meistens auf einen ganz kleinen Ausschnitt reagieren.

00:01:06: und oftmals stellt sich sogar raus, dass sie den Beitrag nicht mal gesehen haben aus dem, was sie schreiben, sondern einfach eigentlich aus der Überschrift schon wissen, was der Rest des Beitrags ist oder glauben zu wissen.

00:01:19: ... und dann irgendeinen blöden Kommentar machen.

00:01:22: So, aber ansonsten ... ... kriege ich das natürlich ein bisschen mit ... ... oder wir hatten das einmal ... ... auf einen Real ... ... also, wo mir einfach nichts mehr zu einfällt quasi.

00:01:38: Ich kriege das bei anderen mit, wie schlimm das ist ... ... und da würde ich aufhören tatsächlich, ... ... das wäre nichts für mich.

00:01:47: Also ... Das wäre es mir nicht wert, da ständig irgendwie angegriffen zu werden.

00:01:53: Außer ich bin wie irgendwelche Journalisten wirklich für humanitäre Dinge unterwegs und werde dafür angegriffen und glaube daran, dass das wichtig ist.

00:02:01: Aber so würde das würde ich nicht durchhalten.

00:02:05: Das ist schlimm.

00:02:06: Also, was Leute sich daraus nehmen, ist schlimm.

00:02:09: Ja, auf jeden Fall.

00:02:10: Das Internet ist ein wilder Ort und in der Tat.

00:02:12: Ich möchte gerne mit dir heute insgesamt über Feedback sprechen, nicht nur im Internet.

00:02:16: Das war jetzt nur mein Einstieg.

00:02:18: Ich kann dir gerne sagen, woher das kommt, hat nämlich auch total mit uns zu tun.

00:02:24: Wir hatten das einmal, das war ein real, ich weiß gar nicht mehr, was war, aber es waren zu viele Kommentare und da mussten wir die Kommentarfunktion deaktivieren.

00:02:32: So schlimm ist das ja gar nicht grundsätzlich.

00:02:35: Ich lese mir auch gar nicht alles durch, ich lese mir manche Sachen durch und unter unseren beiden, also wir haben ja angefangen mit unseren, unseren Gesprächen.

00:02:45: Erst hast du es auf YouTube veröffentlicht, ich im Podcast, dann eine Zeit lang gleichzeitig und jetzt machen wir es immer abwechselnd, ob manche auf deinem Kanal, dann auf meinem und so weiter.

00:02:53: und ich sag mal so auf einen negativen Kommentar kommen fünfzehn Positiven und ich finde, dass es wichtig ist sich so die Balance zu anzuschauen.

00:03:02: Ich habe jetzt aber letztens einen gesehen.

00:03:05: Und das fand ich total interessant.

00:03:06: Also ich fand es in erster Linie interessant.

00:03:08: Das hat mich gar nicht mal nicht schlafen lassen.

00:03:10: Es war aber so, ja Leo, lass mal Dami mehr reden.

00:03:16: Und ich dachte mir, ja klar, okay.

00:03:20: Niemand muss, also man kann nicht von allen gemocht werden.

00:03:24: Es ist okay, ja, so, ne.

00:03:26: Aber das ist so.

00:03:27: Ich gehe ja auch nicht auf anderer Leute Facebook-Seite und schreibe Post mal weniger von dir.

00:03:32: So, ne?

00:03:33: Weil alle Gespräche, die ich von uns bei mir hochladen finde, ja in meinem Kanal statt.

00:03:38: Und dieser Kontext, der hat es für mich in so eine gewisse Comic versetzt, wo ich mir dachte, ja, ich verstehe das, Dami, du sagst tolle Sachen, ich mag das auch mit dir zu reden und vielleicht nervt meine Art andere Leute manchmal.

00:03:50: Das ist voll fein, ne?

00:03:52: Aber so, ja, nee, Leo, post mal weniger von dir selber auf deinem eigenen Kanal und dachte ich mir so, weiß ich jetzt nicht.

00:04:00: Es funktioniert ja auch nicht, wenn... nur du jetzt was sagen würdest.

00:04:04: Also da will ich gar nicht inhaltlich drauf eingehen, aber ich dachte mir so, das ist so spannend, über Feedback vielleicht mal grundsätzlich zu sprechen.

00:04:12: Wir müssen das jetzt auch nicht für eine Stunde füllen, aber das war tatsächlich der Aufhänger, wie ich darauf kam.

00:04:17: Wir haben noch gar nicht über Feedback gesprochen.

00:04:19: Das stimmt.

00:04:23: Also ich finde, das ist unglaublich wichtig, weil viele Menschen Inzwischen und auch einfach, auch wenn sie so einen eher Menschenverletzten Hintergrund haben durch ihre Geschichte, ich nenne das immer selbst referenziell unterwegs sind.

00:04:45: Das heißt, die einzige Referenz bin ich selbst.

00:04:48: Und ich glaube, dass ich das aus mir selber schöpfen kann, auch Verhaltenskorrekturen oder mein eigenes Verhalten wahrzunehmen oder sowas.

00:04:57: Und das ist natürlich einfach falsch.

00:05:04: Und viele, was halt inzwischen auch ist, ist diese Idee von Authentizität, die nichts mit Authentizität zu tun haben, sondern einfach mit, ich darf so sein, wie ich bin und ihr müsst mich alle so akzeptieren, weil so bin ich authentisch, wenn ich um mich schlage und Leuten... ätzende Sachen sage oder oder, dass so bin ich halt.

00:05:28: Das ist authentisch so und ihr müsst mich so mögen.

00:05:31: Nein, niemand muss mich so mögen oder dich so.

00:05:36: Also eben einfach wirklich so klar zu machen, dass soziales Verhalten oder auch mein Charakter letztlich nicht von mir beurteilt werden sollten, sondern von anderen.

00:05:53: Und das ist natürlich habe ich auch selber ein Bild von mir und wenn das aber plötzlich kollidiert mit einer Rückspiegelung im Feedback von jemand anderem, dann gucke ich quasi, was sagt die Person und wie nah ist sie mir?

00:06:11: Also das ist einfach ein ganz wichtiges, natürlich wichtiger Parameter, wenn irgendjemand, der mich noch nie gesehen hat und sagt irgendwas Blödes, dann muss ich halt sagen, wenn es mich irritiert oder es trifft mich irgendwie, dann frage ich Freunde.

00:06:28: Seht ihr mich auch so?

00:06:29: Und dann machen die Kicher-Kicher, nein.

00:06:32: Oder Kicher-Kicher, wir wollten es dir noch nicht sagen.

00:06:40: Dann sollte ich darauf reagieren, das ist wichtig.

00:06:45: Aber ich muss gucken, wem gebe ich quasi die Kompetenz, zu beurteilen oder mir Feedback zu geben.

00:06:54: Und da sollte ich eben auch ein Stück weit gucken.

00:06:58: Und gleichzeitig, wenn mir viele Leute auch dich nicht kennen, sagen, ich komme super unsympathisch rüber, dann sollte ich drüber nachdenken, was in meiner Ausstrahlung das ist.

00:07:09: Ja,

00:07:11: ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt, sich eine Offenheit zu behalten, für das, was auch immer mir zugetragen wird.

00:07:22: sich zu überlegen, wo setze ich jetzt den Filter?

00:07:24: Im Sinne von, ja, das ist ein Mensch im Internet, der mich nicht kennt und den ich nicht kenne und außerdem einer gegen den jetzt, fünfzehn andere was sagen?

00:07:33: so, dann hat das vielleicht nicht so eine Relevanz.

00:07:36: Wenn jetzt aber viele Leute mir die ganze Zeit Feedbacken, ey, was machst du denn da?

00:07:40: Auf welchem Weg bist du denn da?

00:07:42: Oder wie wirkst du da?

00:07:43: Dann, ja genau, wäre es, wie du sagst, wahrscheinlich sehr sinnvoll, das vielleicht mal als Anlass zu nehmen.

00:07:50: sich zu hinterfragen.

00:07:52: Ich finde das total interessant.

00:07:54: Natürlich muss man das wirklich ein bisschen zweiteilen.

00:07:57: Das eine ist Feedback im Internet und das andere ist, wie komme ich persönlich an?

00:08:05: Was kriege ich persönlich für ein Feedback?

00:08:07: Ich glaube, das ist vor allem auch gar nicht mal nur was kriege ich für ein Feedback, sondern was kriege ich für eine Resonanz von Menschen, mit denen ich umgeben bin.

00:08:18: Ich glaube, das Wichtige ist, dass man sich klar macht, dass man die Menschen um sich herum einfach erzieht, ob die Feedback geben oder nicht.

00:08:27: Das ist einfach, man kann das sehr schnell abstellen, indem man, ja, du gibst mir Feedback und dann erkläre ich dir erst mal eine halbe Stunde, warum das so ist und warum das richtig ist, was ich da tue.

00:08:38: Dann gibt mir einfach, dann hören Leute einfach auf mit Feedback.

00:08:43: Also, das ist Rechtfertigung oder dagegen gehen oder diskutieren.

00:08:49: Das ist alles eine Haltung, womit man Feedback abstellt.

00:08:53: Also, und am besten, also das weiß man ja auch sozusagen aus Firmenkulturen, ja, eine Feedbackkultur kann unglaublich bereichernd sein, weil Leute sich dann trauen, was zu sagen oder auch zu sagen, meiner Meinung nach funktioniert das so nicht gut, aber wenn sie danach sofort abgebügelt werden, dann sagen sie das einmal und dann geht die Firma halt in eine Katastrophe.

00:09:18: Also weil die Probleme sind bekannt, aber es will nicht gehört werden und das ist mit sich selber ja nicht anders.

00:09:25: Also ich laufe dann irgendwann halt gegen... gegen eine Wand und weiß gar nicht woher die wo die herkommt, weil ich eben Feedback kann man sehr subtil abschmettern und eigentlich die einzige Haltung für eine Rückmeldung ist zu sagen vielen Dank.

00:09:43: Das stimmt, die einzige Haltung ist zu sagen vielen Dank.

00:09:48: Vielleicht gibt es in ein zwei Sondersituationen noch weitere Punkte, aber ich glaube bevor man vielen Dank sagt, ist auch Ein ganz wichtiger Punkt erstmal zu fragen, hey, bist du gerade offen für Feedback?

00:10:00: Also ich kann ja, wenn ich dir Feedback geben möchte, kann ich sagen, hey, Dami, hast du gerade Raum dafür?

00:10:05: Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt.

00:10:06: Ich kann auch selber natürlich Feedback einfordern und fragen, hey, kannst du mir mal was sagen?

00:10:10: Aber ich glaube, diesen Raum irgendwie für beide oder für alle Beteiligten, es muss für alle Beteiligten klar sein, jetzt gerade ist ein Raum, in den ich Feedback hineingeben darf.

00:10:23: So, weil sonst... sagst du mir was, aber ich bin gerade eh ganz woanders mit meinem Kopf und vielleicht gar nichts Böses, aber ich kann es nicht aufnehmen oder ich bin so beschäftigt mit anderen Dingen, dass ich das einfach gerade gar nicht hören will.

00:10:37: Das funktioniert natürlich nicht.

00:10:39: Das ist richtig.

00:10:40: Genau.

00:10:41: Das

00:10:41: wird viel zu wenig an vielen Stellen, wird zu wenig gefragt, ist es gerade okay dir was zu erzählen?

00:10:48: Also auch über mich hast du gerade überhaupt Raum dafür statt, man kommt durch die Tür und... Begeil, guck gar nicht hin, wo der andere sozusagen ist und dann wundert man sich darüber, dass nie jemand richtig zuhört.

00:11:01: Also, ja, also deswegen, ja, auf jeden Fall.

00:11:08: Ich finde das total, ist total lustig.

00:11:10: Ich muss gerade daran denken, ich habe für die Hamburger Sportjugend jahrelang Seminare geteamten, haben wir Übungsleiter ausgebildet.

00:11:17: Das heißt, die sind dann da irgendwann rausgegangen, hatten eine Übungsleiter-Lizenz und konnten selber Gruppen anleiten und da gehörte natürlich auch... Hab

00:11:23: ich auch mal gemacht.

00:11:24: Das ist auch cool, so eine Arbeit macht auch Spaß.

00:11:26: So irgendwann habe ich aber gemerkt, da war ich schon Ende zwanzig, die Menschen da waren alle irgendwie achtzehn, ich sage, ich bin zu weit weg mittlerweile.

00:11:35: Das ist eine andere Energie.

00:11:40: Egal, in dieser Ausbildung gab es natürlich auch, also die mussten da irgendwelche Lehrproben machen und irgendwelche Mini-Lehrproben und danach sollten die sich auch gegenseitig feedbacken.

00:11:50: und natürlich gab es auch... Feedback Regeln, die wir da so quasi vermittelt haben.

00:11:54: Das sind ja keine allgemeinen Regeln, aber ich fand es schon irgendwie ganz hilfreich.

00:11:58: Und weil ich so jahrelang so was auch mit angeleitet habe, habe ich dann das Gefühl, also ist es so ein bisschen internalisiert gewesen vielleicht, aber ich glaube, das ist es häufig auch gar nicht.

00:12:08: Also dieses Ding, in der ich Perspektive zu reden, ich hätte mir gewünscht, dass du die Regel XY nochmal ein bisschen besser erklärt hättest oder ich.

00:12:17: hätte mir gewünscht, wäre es langsamer vorangegangen.

00:12:19: Das hat mich überfordert oder so.

00:12:21: Also, ich Botschaften reden und konstruktives Feedback geben und nicht persönlich sagen, du bist einfach nur ein schlechter Trainer.

00:12:30: Das bringt ja nicht viel.

00:12:32: Also, ich glaube, es gibt so ein paar Grundsätze, an die man sich halten kann, wenn es um Feedback geht.

00:12:41: Das ist einmal, wie gesagt, ein Raum zu öffnen.

00:12:44: Egal, ob ich Feedback bekommen will oder geben will, einen Raum dafür zu öffnen.

00:12:49: Wenn ich Feedback gebe, in einer ich Perspektive zu sprechen, ist eigentlich ein No-Brainer, aber ich glaube, es ist trotzdem wichtig, sich das... Ich

00:12:59: finde dich blöd.

00:13:01: Darfst du?

00:13:02: Vollkommen fein.

00:13:04: Aber dann würde ich sofort fragen, woran machst du das fest?

00:13:10: dass dann schon hohe schule noch denken zu können.

00:13:13: ja und das ist aber ein interessanter punkt auf den ich gerne auch oder wo ich mich frage oder wo ich spannend finde wie du siehst wir sind ja ganz häufig auch für einander projektionsfläche so natürlich sehr humorvoll ja aber das ist Das ist so spannend, weil natürlich kann Feedback manchmal total berechtigt sein.

00:13:44: Was weiß ich?

00:13:45: Im Sport oder in der Arbeit.

00:13:46: Hey, hier und da wäre es vielleicht wirklich besser, manche Sachen zu bedenken.

00:13:52: Aber manchmal sehe ich etwas an einem anderen Menschen, was mich total stört, aber eigentlich hat das total viel nur mit mir zu tun.

00:14:01: Und das finde ich auch wichtig bei dieser Hauptfrage.

00:14:05: die ich in den Raum gestellt habe, wie gehe ich mit Feedback um?

00:14:09: Es finde ich auch wichtig, natürlich das an sich ran zu lassen und zu sagen, okay, du sagst mir jetzt, du findest mich doof, aber was findest du denn da eigentlich doof?

00:14:20: Findest du an mir jetzt nur irgendetwas doof, was du eigentlich selber auch ein bisschen an dir doof findest oder was eigentlich ein Thema von dir ist und was sich nur an mir zeigt?

00:14:31: Oder... Was ist das?

00:14:33: Ich finde, man darf Feedback.

00:14:35: Man muss es nicht immer nur dankend annehmen und sagen, oh, danke, Dami, dass du mir gesagt hast, ich bin doof.

00:14:41: Das ist ja kein Feedback.

00:14:43: Ich glaube, dass was wichtig ist, dass wir unterscheiden lernen.

00:14:49: Es ist egal, was ich höre.

00:14:51: Es ist eine Meinung.

00:14:53: Es ist keine Wahrheit.

00:14:55: Es ist einfach eine Meinung von dir.

00:14:57: Und so wie du das siehst.

00:15:02: Ich persönlich gucke dann eben, fällt das auf irgendetwas in mir?

00:15:08: Oder habe ich das schon zehnmal gehört?

00:15:11: Also... Und was ist die Intention meines Gegenübers?

00:15:19: Warum sagt mir die Person das so?

00:15:22: Sagt die mir das für sich?

00:15:26: Oder sagt die das, um mich zu unterstützen und zu fördern?

00:15:31: Das ist ein großer... Unterschied, so.

00:15:34: Oder will sie einfach nur ihre Meinung, also will sie einfach ein Kommentar loswerden.

00:15:39: Und inzwischen leben wir einfach in einer Kommentargesellschaft, so.

00:15:43: Also, dass egal, ob ich was zu sagen habe oder nicht, ich muss vieles kommentieren, dass Internet funktioniert, so überkommen Tare, so.

00:15:53: Aber im richtigen Leben ist, glaube ich, die goldene Regel einfach wunderbar.

00:15:59: Wie würde ich das denn darauf reagieren?

00:16:02: Und in welchem Setting könnte ich mir das gut anhören?

00:16:06: Also es ist einfach eine ganz einfache Gegenfrage, wenn ich mir das sagen, ich das gesagt bekomme.

00:16:13: Wie würde ich denn darauf reagieren?

00:16:15: Würde ich dann sagen, oh, super, ja, das finde ich toll, dass du mich blöd findest.

00:16:18: Erörter mir das doch nochmal ausführlich, was alles du doof findest.

00:16:22: Oder würde ich dann sagen, danke und tschüss.

00:16:28: Aber das Problem ist wirklich damit zu sein und erst mal zu überlegen, warum möchte ich das überhaupt jemand anderem sagen?

00:16:37: Ist das relevant für die Person?

00:16:39: Also ist das ein echtes Feedback oder möchte ich dir nur meine Meinung über dich um den Kopf hauen?

00:16:47: Weil ein Feedback hat ja eine Intention.

00:16:50: Also weil ein Feedback möchte ja eigentlich eine Verbesserung erreichen.

00:16:57: auf irgendeiner Art und Weise und nicht nur, ich sagte jetzt mal meine Wahrheit über dich, sondern ich möchte gerne mit dir unsere Beziehung verbessern.

00:17:08: oder ich sehe, das ist total lustig, weil man hat ja so mal nur Rismen zum Beispiel im Sprechen und man selbst merkt ja, ... gar nicht so.

00:17:19: Aber zum Beispiel dann in der Gruppe oder so, ... ... dann jetzt gerade in der Ausbildungskruppe ... ... würde ich geben.

00:17:25: Da kamen wir da einfach mal drüber und ... ... natürlich haben sie mich dann gespiegelt ... ... mit ä. und so zu sagen.

00:17:34: Und ich so, wie?

00:17:36: Das sage ich.

00:17:37: Natürlich alle gelacht.

00:17:39: Und das ist okay.

00:17:41: Also ... ... dann kriege ich das eben zurückgespiegelt, ... ... aber niemand sagt ... Das darfst du nicht mehr sagen.

00:17:50: Ich habe zum Beispiel ewig nicht gemerkt im Internet, dass ich immer meine Videos mit Tschüss Dami aufhöre.

00:17:57: Das hat mir irgendjemand, hat mir das dann mal gesagt und dann ist es mir aufgefallen.

00:18:02: Aber manche Dinge fallen uns eben nicht auf.

00:18:05: und das ist die Frage, was möchte ich denn überhaupt mit meinem Feedback erreichen?

00:18:09: Und im besten Falle verbessert es etwas.

00:18:14: Und ich mache die Beziehung damit kaputt.

00:18:17: Also dieses, was so gehypt wird, mit der Ehrlichkeit und so, muss ich einfach klar machen, Ehrlichkeit ist so ein Begriff, der inzwischen nicht mehr viel mit ehrlich zu tun hat, sondern ich haue dir meine Wahrheit um die Ohren.

00:18:36: Und das ist eigentlich, ist es eine Meinung und keine Wahrheit.

00:18:40: Das müssen wir uns einfach mal klarmachen, dass ninety-fünf Prozent unserer Äußerungen sind Meinung und keine Wahrheiten, Tatsachen.

00:18:48: Eine Wahrheit ist eine Tatsache, etwas überprüfbar Tatsache.

00:18:52: Und alles andere sind Meinung oder der Stand der Wissenschaft oder oder.

00:18:58: Und ich kann das auch.

00:18:59: natürlich bestehe ich hinter bestimmten Dingen.

00:19:03: Und es ist eben eine Meinung von mir.

00:19:06: So und keine Wahrheit, die allumfassend für alle Menschen richtig ist.

00:19:11: Nicht, dass ich das nicht gut finde, wenn ein paar Leute die Dinge auch hätten, an die ich fest glaube.

00:19:18: Aber leider ist es nicht so, ja.

00:19:23: Nee, leider nicht.

00:19:24: Ich finde den Punkt, den du gerade gesagt hast, was ist die Intention des Feedbacks ganz, ganz wertvoll.

00:19:30: Zum einen kann das natürlich sein, hey, ich will dich unterstützen.

00:19:33: Jetzt dieses Beispiel.

00:19:35: Du bildest da angehende Übungsleiterinnen aus und die sollen halt Feedback bekommen.

00:19:41: Was kann ich besser machen an meiner kleinen Lehrprobe?

00:19:44: Dann ist das Feedback, damit dieser Mensch, der Rezipient, die Rezipientin das irgendwie für sich verarbeiten kann und bessere Übungsstunden geben kann.

00:19:54: Das ist relativ einfach.

00:19:55: Mir kam dann aber auch noch mal eins.

00:19:57: Und du hast ja auch gerade gesagt, woran wir gemeinsam an der Beziehung arbeiten.

00:20:02: Das ist jetzt gar nicht.

00:20:03: letztens, schon ein paar Monate her, egal, einem Kollegen von mir im Co-Working-Space einen Feedback gegeben, aber da hatte ich mich einfach nur über ihn geärgert.

00:20:13: Aber mir war das auch wichtig, ihm zu sagen, weil ich wollte das jetzt nicht in mich reinfressen, weil das wäre auch nicht gut gewesen für die Beziehung und vor allem war es eine totale Kleinigkeit.

00:20:22: Ich kann das erzählen.

00:20:23: Das war halt, ich hatte einen Raum gebucht und hatte schon meinen, also nur einen Heft und ein Stift.

00:20:31: auf den Tisch gelegt, dann irgendwie nochmal auf Toilette oder einen Kaffee holen oder wie auch immer war kurz weg.

00:20:35: Und dann saß er da aber dann drin und hatte auch ein Meeting schon.

00:20:40: Hat meine Sache rausgenommen, selber reingegangen, Meeting drin gehabt, obwohl ich den Raum gebucht hatte.

00:20:45: Und dann bin ich, aber ich dachte mir, erstens, ich habe jetzt selber in einer Minute Meeting, er hat auch ein Meeting.

00:20:51: Bevor ich hier jetzt in den Konflikt gehe, gehe ich jetzt einfach in einen anderen Raum, mache mein Meeting und danach bin ich dann zu ihm gegangen und habe gesagt, hey, Du hast meine Sachen aus dem Raum rausgenommen, den ich gebucht habe, das fand ich doof.

00:21:03: So, ne?

00:21:04: Und das war auch gar nicht jetzt so.

00:21:07: mein Feedback, war nicht, dass du ein besserer Co-Worker wirst oder so, sondern ich wollte dir in dem Moment einfach wirklich sagen, hey, fand ich blöd, ist eine Kleinigkeit, aber ich sag's lieber so.

00:21:18: Keine Kleinigkeit.

00:21:20: Es geht gar nicht.

00:21:21: Ja, natürlich, aber es gibt schon schlimmere Dinge, die man machen kann, meine

00:21:24: ich so.

00:21:25: Ja, aber es trotzdem geht's nicht.

00:21:26: Genau, genau.

00:21:27: Und deswegen habe ich mir gedacht, ich sag, also, ich finde es manchmal auch legitim, jemand anderem sein Ärger zu geben, wenn der den irgendwo auch ausgelöst hat.

00:21:41: Ich

00:21:42: finde das auch,

00:21:44: ich finde

00:21:44: das legitim auch, weil es ist eine Rückmeldung für ein Verhalten, was nicht in Ordnung ist.

00:21:52: Also gibt's ja zwei Ebenes.

00:21:53: Eines hat ich geärgert, aber es ist einfach auch ein Verhalten, das nicht in Ordnung ist.

00:21:58: Also das ist völlig enttitelt.

00:22:00: Also da hat jemand den Raum dahin gesetzt und ich ziehe die Person einfach um.

00:22:08: Also ich habe das auch neulich mal von jemandem erlebt, aber da war ich nicht direkt beteiligt.

00:22:13: Aber ich habe es nur erzählt bekommen, ich wäre ausgerastet.

00:22:18: Ich hätte den herausgeschmissen.

00:22:21: Also wenn Leute einfach glauben, sie haben recht auf einen Platz und wirklich die Sachen von jemandem wegräumen, da fällt mir einfach gar nichts mehr zu ein.

00:22:33: Und das Problem ist, dass sie damit durchkommen.

00:22:36: Also das ist eben das Dilemma.

00:22:39: Wie hat er denn reagiert hinterher?

00:22:41: Also das war insofern, ich wusste von ihm, weil ich den ja auch kenne, das war keine böse Intention, der hat nicht gesehen, dass ich meine Sachen, also es war ja nur ein kleines Heft und Stift und der hat nicht gesehen, dass ich das da vorher reingeräumt habe, der hat nur gesehen, das ist da drin.

00:22:57: Okay, hat vielleicht vergessen, ich tu das eben raus, ich setz mich hier eben rein, kurz irgendwie einen spontanen Anruf bekommen, ich wollte jetzt nicht auf der Fläche die Leute mit meinem Geräte beschallen, ich setz mich eben in den Raum und irgendwie.

00:23:10: Nicht so viel nachgedacht vielleicht, aber es war jetzt kein, ich bin hier der Bulldozer und nach mir die Sinnflut.

00:23:18: Den Kontext hatte ich auch, weil ich die Personen kenne.

00:23:22: Aber insofern hat er gesagt, sorry und vollkommen klar.

00:23:26: Und dann war es auch echt gegessen.

00:23:29: Kontext ist wichtig, wie wir sehen jetzt.

00:23:34: Weil dann sonst, ja.

00:23:38: Genau.

00:23:38: Also es ist einfach in Kontext.

00:23:40: Und natürlich beurteile ich immer ein Stück weit das Verhalten, also was ich sehe, an dem Verhalten, was ich auch sonst kenne.

00:23:51: Also wenn ich die Person kenne.

00:23:53: Das heißt, wenn jemand immer immer pünktlich ist und kommt dann mal zu spät, dann werde ich dazu wahrscheinlich nicht viel sagen.

00:24:01: Wenn jemand das fünfte Mal unpünktlich ist, dann sage ich was.

00:24:04: ... oder das dritte Mal.

00:24:09: Aber auf jeden Fall ... ... ich beurteile ja Sachen immer ... ... auch im Kontext sozusagen.

00:24:14: Das ist ja ... ... auch wichtig so, dass wir ... ... und ich glaube ... ... fest daran ... ... an denen im Englischen heißt es so schön ... ... Benefit of Doubt.

00:24:25: Also im Zweifel für den Angeklagten ... ... ich gehe nicht davon aus, wenn mir jemand die Vorfahrt nimmt ... ... dass das immer mit Absicht ist, sondern ... ... dass auch mir sowas mal passiert ... und ich es einfach nicht peile oder nicht sehe unaufmerksam bin.

00:24:42: Und ich sehe das ja auch an der Reaktion von jemandem, ob jemand dann die Hand hebt oder sonst was oder ob jemand einfach sagt, leg mich.

00:24:49: Also das sind einfach, wir reagieren inzwischen super schnell aggressiv auf das Verhalten von anderen Menschen.

00:24:57: Das macht das gesamte Klima nicht besser.

00:25:02: Und gleichzeitig eben Es ist lustig, weil ich habe gestern Abend gerade drüber gesprochen, auch gleichzeitig gibt es viele Menschen, die einfach keinen Feedback geben und sich nicht trauen.

00:25:13: Also es gibt einfach, wenn ich auch Teilnehmer an Gruppen oder so, ich habe immer die Arschkarte, weil ich den Mund aufmache.

00:25:22: Und alle, die in der Pause gesagt haben, wie blöd sie was finden.

00:25:28: Du stehst so schön alleine auf einmal.

00:25:30: Genau,

00:25:30: ich stehe immer alleine.

00:25:32: Also sehr häufig.

00:25:34: Und das ist eben schwierig, weil wir keine Feedback-Kultur in dem Sinne haben und weil wir so wenig erlaubt haben und gelernt haben, Fehler zu machen.

00:25:48: So, und dass das auch was Normales ist.

00:25:50: Und ja, dann sagt halt jemand was und man prügelt ja nicht auf jemanden ein, sondern man sagt hier, das war nicht okay für mich oder ich finde, ... so wär's ein Letterl gewesen oder was auch immer.

00:26:09: Ja, ... ... ich muss gerade an eine andere, ... ... nochmal an eine andere Situation denken.

00:26:14: Die kann ich jetzt inhaltlich nicht so teilen, ... ... wie die Geschichte aus dem Büro eben, ... ... weil das involviert auch andere Menschen ... ... und Gefühle und das ist, ... ... aber auf jeden Fall, ich habe mal Feedback bekommen ... ... von jemandem ... ... und da habe ich aber gedacht, ... ... ja warte mal, nee, ... ... dass ... ... sehe ich, also ... Ich bin ein bisschen anders.

00:26:34: Du hast mir nie die Chance gegeben, das zu wissen.

00:26:36: Also da hat mir jemand gesagt, ey, du bist da über meine Grenze gegangen.

00:26:39: Und ich weinte, du hast mir nie gesagt, da ist deine Grenze.

00:26:42: Richtig.

00:26:43: Und es gibt auch viele Beispiele.

00:26:44: Da war noch, also wir hatten diese Situation schon und da war da keine Grenze.

00:26:47: Und woher soll ich das denn jetzt wissen?

00:26:50: Und hab dann gesagt... Der Psycho-Eso-Klassiker.

00:26:55: Und dann meinte ich, okay, dann ist jetzt halt die Konsequenz, dass ich das weiß und in Zukunft so was mit dir nicht teile.

00:27:00: Sorry.

00:27:02: Da kam dann tatsächlich, das war auch total interessant, kam dann noch so das Feedback zurück.

00:27:10: Ja, okay, du hast recht eigentlich.

00:27:14: Ich habe noch mal nachgedacht.

00:27:15: Ich war im Grunde, ich war neidisch.

00:27:17: Ich war neidisch auf das, was du mir da erzählt hast.

00:27:20: Das habe ich aber nicht gecheckt in dem Moment.

00:27:23: Und dann wollte ich einfach, dass du mir sowas nicht erzählst.

00:27:26: So,

00:27:27: ist natürlich auch auch ein bisschen mutig zu sagen und eine gewisse Reflexion.

00:27:32: Weil ja vorher eine Übersprungshandlung war, aber das ist auch noch mal so.

00:27:34: ein Punkt, wie gehe ich mit Feedback um?

00:27:36: Man muss nicht immer sagen, ich bin über deine Grenze gegangen, so sorry, bitte verzeigen es, sondern so, warte mal.

00:27:42: Also, was haben wir denn sonst für Spielregeln hier?

00:27:45: Einfach nur so für als Beispiel.

00:27:47: Genau, nicht immer.

00:27:48: Danke, Dami, dass du mir gesagt hast, ich bin doof.

00:27:52: Nein, ich meine das mit dem Danke, wenn jemand wirklich einfach ein gutes und ausführliches Feedback ist.

00:27:57: gibt, dass ich dann nicht sofort in Abwehr gehe und das alles weg von mir schiebe, aber natürlich, wenn mir jemand was sagt und das würde ich gar nicht als Feedback wahrnehmen.

00:28:11: Ich glaube, vielleicht müssen wir das noch mal klären, was ein Feedback ist, weil das, was du gerade erzählt hast, für mich kein Feedback ist.

00:28:19: Also ein Feedback ist, wenn ich mir die Mühe mache, darüber über etwas nachzudenken und dir ... weil mich das beschäftigt oder ich das wahrnehme ... ... mit dir an dir, ... ... ich das dir ... ... rübergebe sozusagen ... ... als ... ... als Reflektionsangebot letztlich so.

00:28:38: Und das andere ist eine ... ... Interaktion mit ... ... Meinungen und Befindlichkeiten, ... ... aber ein Feedback ist, was ... ... wohl ein Raum wirklich ... ... ein dezidierter Raum ... ... aufgemacht wird von ... ... ich würde dir gerne zu irgendwas mal ... ... Rückmeldung ... geben, wie ich dich erlebe, wenn du mit mir auf einer Party bist oder wie ich dich erlebe, wenn wir zu Hause kochen oder was, was, was ich denn.

00:29:04: Also es ist einfach eine sehr spezielle Form, wo es wirklich darum geht, ein Verhalten oder irgendetwas zu beleuchten, was mir auffällt.

00:29:20: Das ist halt so eine Alltagsinteraktion, dass irgendwann mit mich stört oder nervt und da sind wir dann wieder bei den auch bei den Projektionen.

00:29:29: Also ich muss natürlich nicht zu allem Danke sagen und das annehmen.

00:29:34: Sondern ich sage erstmal, weil ich den, das schätze, dass du mir überhaupt was sagst, aber danach nehme ich das erst mal auseinander, was ich annehmen möchte oder geh in Rückfrage.

00:29:47: was du damit, was du eben so schön gesagt hast, sag mir doch mal, woran du das festmachst, dass ich geizig bin.

00:29:54: Also das ist, wenn du das postulierst, muss ich wissen, woran machst du das fest?

00:30:00: Und dann kann ich für mich sagen, ja, das ist dann in Ordnung, wenn du das daran festmachst, dann kann ich damit gut sein, dass du mich für geizig erklärst.

00:30:10: Aber ich brauche, und dazu sind ja dann viele Menschen gar nicht mehr bereit.

00:30:16: quasi das, was sie sagen, auch wirklich zugänglich zu machen.

00:30:21: Aber das gehört für mich eben zu einem Feedback-Prozess, dass ich dir das, was ich dir sage an Beobachtung oder Meinung oder was auch immer, dir auch zugänglich mache und nicht nur ich klatsche dir das auf den Tisch friss oder stirb, das ist kein Feedback.

00:30:38: Das ist einfach ein Kommentar.

00:30:40: Also da sind wir wieder bei den Kommentaren.

00:30:42: Ein Feedback ist ein Dialogisches, ich Ich gebe dir die Chance, mich überhaupt zu verstehen.

00:30:51: Und das macht das zu einem ganz anderen Prozess.

00:30:54: Der findet eben nicht so statt, indem ich dir sage, du bist hier über meine Grenze gegangen.

00:30:58: Das ist kein Feedback.

00:31:00: Okay, dann war das in dem Sinne kein passendes Beispiel.

00:31:04: Ich finde es auch vollkommen fair, wenn wir Feedback in dem Sinne als... Ja, ein explizit geöffneten Rahmen habe ich ja selber gerade gesagt,

00:31:12: verstehen.

00:31:12: Ja genau, und es geht halt wirklich auch darum, dass du etwas verstehen sollst, kannst.

00:31:19: Ja, ja.

00:31:20: Sonst ist es kein Feedback, sonst hau ich dir halt irgendwas, was mir gerade durch den Kopf geht, an den Kopf.

00:31:27: Aber das hat nichts mit Feedback zu

00:31:29: tun, weißt du?

00:31:29: Das ist eine

00:31:30: wichtige Unterscheidung, weil Leute dann denken nur, hier, das ist meine Grenze, die jetzt zu beachten sollen, woher soll ich sie überhaupt kennen, dann ist es nur einfach, ja, ich sag dir halt was, was mich stört, aber mit Feedback hat das nicht zu viel zu tun.

00:31:45: Ein Feedback wäre zu sagen, Leo, hast du nur mal Zeit?

00:31:50: Mir ist aufgefallen, dass du in den und den Gesprächssituationen... einfach keine Ahnung, mir irgendwelche Sachen sagst, die ich nicht okay finde oder so.

00:32:04: Also das ist, ja, also ist verständlich, hoffe ich.

00:32:07: Ja, ich glaube, ja, ja, es ist verständlich.

00:32:09: Dann war das Beispiel, was ich gerade dargelegt habe, jetzt nicht für dieses, nicht für Feedbackgeben geeignet, sondern es war eigentlich eine andere

00:32:19: Kategorie.

00:32:19: Ja, das ist typisch, weil es so dafür gehalten wird.

00:32:22: Ja, es ist eine Resonanz, die man bekommt, aber es ist... also wir sind ja immer Resonanz ausgesetzt, das geht ja nicht anders.

00:32:28: Aber ja, wenn wir über Feedback reden und wie will ich eigentlich einen Feedback geben oder einen Feedback annehmen, genau, dann geht es darum, einen Raum erstmal zu öffnen und nicht direkt mit der großen Keule zu kommen.

00:32:44: Ja, und auch wirklich zu sehen, weil... Ehrlichkeit ja auch wieder so gehypt wird in der Kommunikation, ist die Ehrlichkeit, die ich da von mir geben will, ist sie noch freundlich.

00:32:59: Also und wie gesagt, es ist eine Meinung von mir und nicht die Wahrheit und ich sollte immer aufpassen, zerstör ich damit eine Beziehung oder baue ich damit eine Beziehung auf?

00:33:14: Das ist für mich zum Beispiel eine ganz, ganz wichtige Frage anstellen, wo ich mich vielleicht ärgere, dann doch erst nochmal durchzuatmen, bevor ich irgendwas sage, was ich nicht mehr zurücknehmen kann.

00:33:27: Und Worte können Beziehungen genauso zerstören wie Verhalten.

00:33:31: Das ist ja eine Form von Verhalten.

00:33:34: Und für mich ist eben wichtig, möchte ich das, möchte ich diese Beziehung in... angreifen mit dem was ich sage und deswegen ehrlichkeit kann diese art von ehrlichkeit die kann es eher brutalität ja und dass das das macht keinen sinn für mich.

00:33:56: ich habe das gefühl wenn ich dir so zuhör über diese form von ehrlichkeit die du da sprichst das ist da kommt für mich so ein so ein defizit an sachen mit sich selber ausmachen können heraus.

00:34:09: Also wenn ich halt mit mir selber erst mal irgendwie gewisse Sachen verarbeiten kann und auch für mich halten kann, dann muss ich das nicht verpackt als radikale Ehrlichkeit oder sonst was auf den Tisch knallen, sondern ja, ich kann auch manche Sachen mit mir selber ausmachen und dann kann ich auch entscheiden, was möchte ich rausgeben.

00:34:30: Genau, Pause zwischen Reiz und Reaktion ist wieder sehr wichtig.

00:34:38: Woher kommt der Impuls, was ich dir jetzt an den Kopf werfen will?

00:34:41: Ist das sinnvoll und hat es überhaupt was mit dir zu tun, worüber ich mich gerade ärgere?

00:34:49: Das erst mal durchzuprozessieren, bevor man irgendwelche Dinge sagt, die aus einer völlig schrägen Intention geboren sind.

00:35:04: oder eher dann zu fragen und zu sagen, hey, ich bin gerade irritiert oder ich merke, ich werd ärgerlich und ich weiß gar nicht so richtig, warum können wir mal kurz Pause machen und gucken, was gerade passiert ist, weil irgendwas passiert gerade bei mir, was ich selbst gar nicht verstehe.

00:35:22: So.

00:35:24: Und das zu mir nehmen, was da passiert.

00:35:27: Und erst mal schauen und vor allem finde ich immer spannend.

00:35:32: Wenn wir erwarten, dass jemand für Sachen offen ist, für die ich selber auch niemals offen wäre.

00:35:40: Weil wenn wir ab einem bestimmten Grad von Potalität des Feedbacks, macht jeder zu.

00:35:48: Und da kann ich nicht erwarten, dass mein Gegenüber vollkommen anders als ich reagieren würde.

00:35:54: Also nein, tut er natürlich nicht, er macht auch dicht und das Gespräch ist eigentlich beendet.

00:35:59: Und das ist halt die Frage, möchte ich das?

00:36:04: Ja, das ist ein wichtiger Punkt.

00:36:06: Ich kreise gerade innerlich, während wir so sprechen.

00:36:10: Ich meine, es ist jetzt auch eine Erkenntnis, die wir hier schon ab und zu mal hatten, aber es kommt dabei einfach auch so deutlich raus.

00:36:16: Je mehr ich irgendwie in mir selber gefestigt bin, kann ich halt... habe ich überhaupt die Fähigkeit, von Feedback nicht so umhergeschleudert zu werden, weil wenn du gar nicht so richtig weißt, okay, wie bin ich eigentlich und wie finde ich mich selber eigentlich, wenn ich das nicht weiß, dann bin ich ja komplett davon abhängig, was andere mir spiegeln und dann trifft mich wahrscheinlich Feedback auch entsprechend härter.

00:36:46: Ja und vorallem wenn ich höre, du bist falsch.

00:36:49: Ja das ist ja in deutschland großes problem es jeder auf kritik oder feedback immer hört ich bin falsch und nicht ich habe da irgendwas fehler gemacht.

00:37:01: Genau das kommt aber natürlich dann auch drauf an wie ein anderer mensch feedback gibt.

00:37:07: also wenn ich dir jetzt wirklich in wortensende du bist falsch.

00:37:10: liegt da ja auch ein großer Teil der Kommunikation erstmal bei mir, wenn ich aber sage, hey, ich erlebe dich so und so und du machst daraus.

00:37:17: Ich bin falsch, dann ist das ja was anderes.

00:37:19: Also auch hier ist aber natürlich so disgefestigt sein in sich, wenn ich dann eben sage, hey, aus meiner Wahrnehmung, also dann kann ich ja auch wieder viel dezidierter und reifer und erwachsener Dinge senden.

00:37:34: Das haben wir aber auch schon oft besprochen.

00:37:37: Es kommt mir nur dabei einfach so... So exemplarisch noch mal hoch.

00:37:43: Ja, und ich glaube, dass wir uns hier auch im Elfenteil beim Turm einfach bewegen.

00:37:53: Also du, wir sind so differenziert.

00:37:55: Ja, ich weiß, wie

00:37:55: du es

00:37:56: meins, aber ich finde, es ist voll schade.

00:37:58: Es ist schade, dass...

00:38:00: Da bin ich völlig bei dir.

00:38:02: Aber diese Art von Differenzierung, die wir jetzt da machen, dass ich unterscheiden kann, was es in mir... Was sollte ich wirklich nach außen geben?

00:38:14: Und wie tue ich das, dass das auch noch beziehungserhaltend ist?

00:38:18: Und so weiter.

00:38:19: Das ist für ein Großteil der Menschen gar nicht zu denken, weil da brauchst du ein gewisses Maß von Selbstreflektion.

00:38:26: Und hier Menschen auch, die hier, also es soll überhaupt nicht arrogant klingen, es ist immer so schwierig, sowas zu sagen.

00:38:32: Aber die Leute, die hier zuhören, haben ein Interesse an Selbstreflektion.

00:38:38: Und es würden sie nicht zuhören, so.

00:38:40: Und nicht alle Menschen haben das Interesse an Selbstreflektion.

00:38:43: Das heißt, wir haben oftmals in Arbeitsplätzen, manche sogar auch in ihren Beziehungen, eigentlich einen riesen Übersetzungsanspruch, wenn ich überhaupt die andere Person erreichen möchte.

00:38:58: In welcher Sprache äußere ich das überhaupt?

00:39:00: wie, damit ich überhaupt nur ansatzweise jemanden erreichen kann.

00:39:07: Also vor allem, wenn Leute nur mit richtig und falsch unterwegs sind.

00:39:13: Ja, natürlich.

00:39:15: Das macht Sachen auf eine Weise sehr einfach, aber nicht unbedingt besser.

00:39:22: Nein, genau.

00:39:23: Das heißt, du sagst etwas und die Person entgegnet dir.

00:39:27: Ich habe das also falsch gemacht.

00:39:29: Ja, es ist natürlich...

00:39:30: Nein, nein, ich will dir was anderes sagen.

00:39:34: Ja, aber du sagst doch, dass das falsch war.

00:39:36: Ja, und dann bist du... lost.

00:39:38: Also dann musst du einfach verloren, weil manchmal kannst du es dann nicht begreiflich machen und das und je mehr und da hast du absolut recht, je mehr jemand natürlich dann noch mit Selbstwertthemen zu tun hat und womöglich auch sogar ohne es überhaupt zu wissen mit Selbstwertthemen zu tun hat, dann lande das immer in diesem, ah, du sagst, ich bin falsch.

00:40:04: Das ist ja großartig, selbst in Beziehung oder sonst wo, wenn man fragt, wenn jemand, man sagt etwas und jemand reagiert komisch, dann wirklich mal zu fragen und oftmals sind Leute dann genervt, weil die das auch nicht kennen ist, was hast du denn gehört?

00:40:21: Und dann

00:40:22: kommen abstruse Dinge raus, wo du denkst... Nein!

00:40:30: So, ich kann mir an eine Situation erinnern, da habe ich irgendwie was auf einer Party zu jemandem gesagt, die gerade irgendwie Kuchen sich abgeschnitten hat.

00:40:40: Ich weiß es nicht mehr, aber ich weiß die Reaktion noch.

00:40:42: Ich habe gemerkt, die schnappt total ein.

00:40:45: und dann habe ich gefragt, sag mal, was hast du denn gerade gehört, was ich gesagt habe?

00:40:50: Und dann hat die gesagt, ich soll mir hier keinen Kuchen abschneiden.

00:40:54: Dabei ist er doch für alle da.

00:40:55: Und ich so ... Nein, das habe ich nicht gesagt.

00:41:02: Und das kenne ich einfach so abgefahren von so vielen Situationen, wo du denkst, ja, das habe ich überhaupt nicht gesagt.

00:41:11: Und das ist die Übersetzungsleistung, die dann eben stattfindet.

00:41:18: Und höchstwahrscheinlich hatte die Person einfach auch irgendwie ein Thema, weil sie irgendein Kuchenthema.

00:41:25: Also ist jetzt meine Projektion darauf.

00:41:26: Autoritätsthema.

00:41:27: Was auch immer.

00:41:28: Keine Ahnung so, aber das ist eben, das eine ist das, was man sagt und das andere, was drüben ankommt.

00:41:36: Ja,

00:41:37: das stimmt.

00:41:38: Vielleicht eine Sache, die ich noch teilen mag ist, das habe ich vor zwei Jahren mal gemacht und das war auch ganz schön gruselig, aber es war auch sehr interessant.

00:41:47: Da habe ich einfach mal so fünf bis zehn Menschen aus meinem Umfeld gebeten.

00:41:53: Hey, kannst du mir mal Feedback geben?

00:41:55: Es war so, da war ich selber gerade im Urlaub und hatte, ich weiß gar nicht, in welchem Reflexionsprozess das dann stattgefunden hat, aber irgendwie bin ich auf die Idee gekommen, das zu machen oder ich habe irgendwo den Impuls gelesen, besser gesagt, und dann habe ich gesagt, hey, kannst du, wenn du mich in drei Sätzen oder so beschreiben müsstest, wie würde das sein?

00:42:16: Und das habe ich dann als ein paar Freunde gefragt und das ist... Das war erstmal ganz schön, das hat sich dann ganz schön so angefühlt.

00:42:28: Jetzt will ich ja was von denen.

00:42:31: Ich fordere jetzt so was ein.

00:42:33: Ich habe ja nach Feedback gefragt, ich habe es nicht eingefordert.

00:42:36: Jetzt müssen sie sich Gedanken machen und oh mein Gott, was steht da da?

00:42:41: Das war auf jeden Fall eine spannende Erfahrung.

00:42:44: Wer das hier hört und wo das auf Resonanz stößt, ist eine interessante Möglichkeit.

00:42:49: Mal so ein Spiegelbild.

00:42:52: zu erfragen einfach.

00:42:54: Ja, auf jeden Fall.

00:42:56: Und auch in Beziehungen.

00:42:57: Ja.

00:42:59: In Beziehung wirklich ernsthaft mal abfragen und sagen, ich verspreche dir, ich bin nicht sauer.

00:43:05: Ich verspreche dir, es gibt keinen Liebesentzug.

00:43:08: Aber sag mir ganz ehrlich mal, wie du mich findest als Beziehungspartnerin, was dir fehlt, was du gut findest, wirklich ehrlich so.

00:43:20: Und... Da kann man viele Beziehungen, könnte man so retten.

00:43:25: Weil man einfach wirklich dann mal ehrlich hört, auch was jemandem fehlt.

00:43:30: Und was uns vielleicht einfach überhaupt nicht bewusst ist, weil für uns unser Verhalten ist ja immer für uns normal und wir sehen grundsätzlich ja den Fehler immer beim Gegenüber.

00:43:40: Erst mal so und da wirklich zu hören, hey, mir fehlt.

00:43:45: dass du keine Zeit hast für mich, dass du, ich finde dich wenig liebevoll und dann wirklich sich erklären zu lassen.

00:43:52: Was meinst du denn damit?

00:43:53: Und sich die Zeit zu nehmen, das wirklich dann durchzuatmen und sich anzuhören, weil ja, das ändert ganz, ganz viel.

00:44:03: Kann das ändern?

00:44:06: Das ist wohl so.

00:44:07: Ja, Dami.

00:44:09: Ich glaube, wir haben da noch eine schöne Rutsche zum Thema Feedback.

00:44:12: Wir könnten ewig auch weiter darüber reden und dann kommt man beim Selbstwert und wie fest bin ich in mir.

00:44:17: Aber das, ja, fand ich irgendwie ein spannendes Thema, wie gesagt, aufgemacht durch den Kommentar.

00:44:23: Insofern an der Stelle vielen, vielen Dank.

00:44:25: Also so lösen ja, so lösen dann manche Sachen aus, die vielleicht jetzt... die Senderin oder der Sender da gar nicht gedacht hat.

00:44:33: Ich rede hier jetzt nicht weniger, sondern wir reden genau darüber.

00:44:36: Aber ich dachte mir ist ein schönes Thema.

00:44:40: Und da steckt auch viel drin, weil es ist so... Ja, es ist halt irgendwie so diese Einfachheit oder die Banalität, weil wir sind ja immer irgendwie mindestens mal Resonanz ausgesetzt und ja auch in meiner Elfenbeinwelt... finden regelmäßige Reflexionsräume statt, die extra nur dafür geschaffen und geöffnet werden.

00:45:03: Und das ist ganz, ganz wertvoll.

00:45:04: Und vielleicht machen das andere ja auch.

00:45:10: Ja, und ganz, ganz wichtig auch im Internet.

00:45:13: Einfach nur so schreiben, wie ich jemandem auch das ins Gesicht sagen würde.

00:45:19: Also, das ist einfach ganz einfache Regel.

00:45:22: Das ist so, ich werde auch manchmal, wenn ich gefragt, mit Klatsch, aber Klatsch ist doch toll und manchmal braucht man das und so.

00:45:28: Ja, das ist okay.

00:45:30: Solange, wenn die Person reinkommt, du einfach weiterreden kannst, ist alles in Ordnung.

00:45:37: Wenn du sofort aufhörst, dann war es nicht mehr nett.

00:45:42: oder nicht mehr freundlich so.

00:45:43: Das muss ja nicht alles nett sein, aber dass sich jemandem auch noch ins Gesicht sagen würde, das ist der Springerpunkt.

00:45:50: Ja, dass sich jemandem ins Gesicht sagen würde, finde ich auch wichtig.

00:45:54: Und vor allem... Warte mal, jetzt habe ich gerade den Punkt verloren.

00:45:59: Ja, genau, nee.

00:46:01: So sagen, dass ich es ihm auch ins Gesicht sagen könnte und auch nur das schreiben, was sich jemandem wirklich sagen würde.

00:46:07: Also wenn ich... dich jetzt auf der Straße, okay, wir kennen uns, aber wenn ich jemanden auf der Straße jetzt sehe und das, was ich ihm kommentiere, würde ich ihm nicht persönlich sagen, muss ich es dann kommentieren, ne?

00:46:18: Also so,

00:46:20: ja.

00:46:21: Nein.

00:46:21: Naja, auch egal.

00:46:23: So.

00:46:24: Ja.

00:46:25: Ich freue mich aber über die Gespräche zwischen uns und das Feedback darauf, also von daher schreibt trotzdem gerne weiter Kommentare und sagt uns, wie es findet und worüber wir sonst so sprechen dürfen und sollen.

00:46:36: und Dami, ich danke dir für den wirklich schönen Start in den Tag jetzt hier.

00:46:43: Ja, es ist ungewöhnlich früh für uns, aber ganz nett.

00:46:48: Dann dir auch einen schönen Tag und ich habe hier noch ein weißes Göttingen.

00:46:53: Das ist echt abgefahren.

00:46:54: Ich habe das Leo schon gezeigt und die Kamera rumgetreten.

00:46:57: Wir haben hier echt den ersten Schnee.

00:47:00: Und ich wünsche euch allen einen schönen Tag und bis zum nächsten Mal dann bei mir wieder.

00:47:06: Bis bald.

00:47:07: Bis bald.

00:47:07: Tschüss.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.