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Wahrnehmung: Warum bin ich so sensibel? – mit Dr. Patrice Wyrsch | HAH 202

Shownotes

Manche Menschen nehmen mehr wahr. Sie spüren Stimmungen schneller, reagieren intensiver oder fühlen sich von Eindrücken schneller überfordert. Doch was bedeutet das eigentlich — viel zu spüren?

In dieser Folge spreche ich mit Dr. Patrice Wyrsch über Wahrnehmung, Sensibilität und die Frage, wie wir unsere eigene Empfindsamkeit besser verstehen können. Wir schauen darauf, was hinter intensiver Wahrnehmung steckt, wie sie sich im Alltag zeigt und wie wir lernen können, damit bewusster umzugehen.

In dieser Episode geht es unter anderem um:

– Warum manche Menschen stärker wahrnehmen als andere – Wie Wahrnehmung unser Denken, Fühlen und Handeln prägt – Wann Sensibilität zur Ressource wird

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen bei Humans Are Happy.

00:00:03: Ich bin Leonhard Gabriel Heikster und in dieser Woche geht es hier um ein Thema, das uns alle jeden Tag betrifft, denn heute geht es hier um die Frage, wie wir alle diese Welt unterschiedlich wahrnehmen und erfahren.

00:00:18: Ich freue mich!

00:00:20: Dafür heute mit Dr.

00:00:21: Patrice Wirsch zu sprechen, der zu diesem Thema bereits seit Jahren forscht und publiziert.

00:00:27: Vielen Dank, dass du heute hier bist.

00:00:29: Lieber Patrice, herzlich willkommen.

00:00:32: Herzlich Dank, Cleo und hallo an alle zusammen.

00:00:36: Patrice, ich habe mal direkt eine Einstiegsfrage an dich.

00:00:39: Bist du eher eine Orchidee oder eher ein Löwenzahn?

00:00:43: Vielen hat ich gesagt.

00:00:44: Er eine Orchidee, heute würde ich sagen schon er eine Orchidee, aber auch manchmal mit Löwenzahn Anteilen in mir.

00:00:54: Diese Anteile sind verdammt viel wertwahrscheinlich.

00:00:56: Und ich kann mir vorstellen, dass wir jetzt direkt schon in der ersten Minute ein paar von unseren hörenden Drohen abzuhängen.

00:01:04: Von daher lasst uns doch mal über diese Worte aufklären.

00:01:07: Ich mag dazu eine lustige... Eine witzige, zumindest aus meiner Perspektive, witzige Erinnerung noch mal hoch holen.

00:01:14: Das war, als ich eine Therapie mal gemacht habe, da sagte mein Therapeut mal so zu mir ganz unvermittelt, ja sie sind aber auch eher eine Orchidee und ich war so, was wollen sie jetzt von mir?

00:01:24: Und dann hat er mir dieses Konzept erklärt von Persönlichkeitstypen.

00:01:29: dass Menschen in Blumen einzuteilen sind.

00:01:33: Aber du bist hier heute der Fachmann, von daher würde ich dich gerne mal bitten.

00:01:37: Wie würdest du denn sagen, was macht denn eine Orchidee aus?

00:01:39: Was macht ein Löwenzahn aus?

00:01:41: Genau, also diese Metapher kommt von der Sensitivitätsforschung.

00:01:45: und ja, Orchideen, Menschen sind sensitivere Menschen und ähnlich wie bei Orchideen brauchen sie einfach... passende Bedingungen, um erblühen zu können.

00:01:58: Gleichzeitig wissen wir, dass Orhideen besondere Blüten tragen können.

00:02:05: Ich meine, in schönen Hotels findet man jetzt eher Orhideen als Löwenzähne.

00:02:09: Gleichzeitig soll jetzt hier nicht eine Wertung reinkommen, Löwenzähne hingegen.

00:02:14: Ja, die können auch durch Beton wachsen, so wie halt weniger sensitive Menschen oft als Robuster sind, eine dickere Haut.

00:02:22: Und ja, beide Typen... Haben einfach jede Vor- und Nachteile, Stärken und Schwächen.

00:02:30: Ja, das ist wahrscheinlich auch sehr, sehr wichtig zu erwähnen, dass es nicht um eine Wertigkeit geht, sondern vielmehr um eine Beschreibung.

00:02:37: Ich reagiere vielleicht sensibler auf meine Umwelt und brauche da eben ganz bestimmte Voraussetzungen, um aufblühen zu können.

00:02:46: Man spricht ja in der Psychologie auch vom sogenannten Flourishing, vom Aufblühen und, naja, der Löwenzahn, der kann eben durch Beton brechen, was ja mal eine wahnsinnig starke, wortwörtlich gesehen eine wahnsinnig starke Eigenschaft ist.

00:03:00: Genau, von daher das, das mal auch hervorzuheben.

00:03:02: Was ist Wahrnehmung?

00:03:04: Ja, hörst du objektiv?

00:03:07: Und wenn wir uns dessen bewusst sind, dass eben Wahrnehmung höchst subjektiv ist, kommen wir dann auch wie zu einem für mich befreienden, entschleunigenden Haltung, dass es nicht die absolute Wahrheit gibt.

00:03:23: oder noch mal anders ausgedrückt.

00:03:25: Wir kennen ja nur die Wahrnehmung von uns.

00:03:29: Und viele Menschen bewusst oder unbewusst gingen oftmals davon aus, ja so wie ich wahrnehme.

00:03:36: nehmen, auch die meisten anderen wahr.

00:03:39: Und heute wissen wir dank der Sensitivitätsforschung, auch dank Neurowissenschaften, ja nein, eben definitiv nicht.

00:03:46: Es gibt eine riesen Bandbreite, ein Spektrum von Wahrnehmungslevels, das kann von Gefühlsblindheit gehen, ja, wo man seine eigenen Gefühle kaum wahrnimmt und somit auch nicht die der anderen bis zu hoch empathischen Menschen, die dann Abwiderung Schwierigkeiten haben, manchmal zu wissen, ja, Ist es jetzt mein Gefühl oder das Gefühl des Gegenübers, dass ich jetzt so klar wahrnehme?

00:04:10: Und ich finde es so faszinierend und finde, es kann so komplett eine neue Welt eröffnen aus diesem Bewusstsein, aus dieser Sicht.

00:04:20: Auf jeden Fall.

00:04:22: Wahrnehmung ist was Unfassbar Spannendes, das finde ich auch.

00:04:25: Und gleichzeitig ist eine sehr sensible, eine feine Wahrnehmung aus meiner Perspektive manchmal... Ein ganz ganz tolles Geschenk.

00:04:37: Es ist aber manchmal auch echt eine große Last.

00:04:40: Ich habe das für mich persönlich so.

00:04:42: Ich bin sehr audioaffin.

00:04:45: Deswegen liegt mir wahrscheinlich auch das Medium-Podcast sehr.

00:04:50: Und gleichzeitig merke ich, wie mich manchmal, wie mich Geräusche einfach total schnell rausbringen oder auch stressen.

00:05:00: Ich unterstell mir selber in dem Bereich eine hohe Sensibilität, dass ich da stark reagiere.

00:05:09: Da würde mich mal interessieren auch, du fährst ja dazu.

00:05:11: Was heißt das denn eigentlich?

00:05:12: Wann ist denn jemand hoch sensibel oder hoch sensitiv?

00:05:16: Ich meine zu verstehen, dass es da auch Unterschiede zwischen gibt.

00:05:21: Und wie ordnest du das ein?

00:05:22: Was ist eigentlich Hochsensibilität?

00:05:24: Ich präferiere ja ganz keinen Begriff Neurosensitivität.

00:05:30: Warum?

00:05:30: Weil es sehr schnell klar wird, hier geht es um eine neuronale Sensitivität.

00:05:35: Also dein Nervensystem ist jetzt wie Empfänglicher generell für Reize.

00:05:42: Jetzt ein Begriff Hochsensibilität und wie er auch gedeutet wird in der Öffentlichkeit.

00:05:47: Dort geht schnell mal oftmals um die Schattenseiten dieser erhöhten Wahrnehmung.

00:05:54: recht schnell geht es an darum, ja, es wird mir alles schnell zu viel und so weiter, oder?

00:05:59: Und da ist eben auch wieder spannend, wie ist ein Nervensystem programmiert?

00:06:04: Es gibt eben wirklich diejenigen und das sind für mich so ein bisschen die klassischen Hochsensiblen, bei denen ist das Nervensystem zur Zeit noch so programmiert, dass sie sehr empfänglich fürs negative sind, aber nicht unbedingt besonders empfänglich fürs positive.

00:06:23: Dann gibt es aber auch die sogenannten Vantage-Sensitiven, Vantage von Advantage-Vorteil.

00:06:28: Bei ihnen ist wie die Empfängigkeit fürs Positive besonders groß und sie haben aber auch geschafft eine gewisse Resilienz zu entwickeln gegenüber das vermeintliche Negative.

00:06:41: Und das ist das, was ich in der Einstiegsfrage auch so gemeint habe.

00:06:46: Ja, ich bin schon größtenteils auch Idee und gleichzeitig hat es auch Löwenzahn Anteile in mir.

00:06:53: Also im besten Fall kann man wie so ein Mix entwickeln.

00:06:58: Und ich finde es auch noch wichtig, das mit den Anteilen neuerdings zu betonen, dass hier ein nächstes Thema eine Art Identifikationsfalle, die wir immer wieder sehen, gerade auch in der Praxis, Ja, ich bin halt hoch sensibel und wegen dem und dem bin ich jetzt so und jetzt ist es für mich wie Jack.

00:07:20: Ich finde gerade umgekehrt, wenn du dir bewusst wirst, dass du mehr wahrnimmst, sensitiver bist, ja dann fängt die Reise so richtig erst an, dein Potenzial noch bewusster, noch klarer umzusetzen, oder?

00:07:33: Also zu realisieren.

00:07:35: Macht das so Sinn für dich, Leo?

00:07:38: Ich finde, ja, also ich finde, ich kann da was ganz, ganz Wertvolles gerade daraus nehmen.

00:07:42: oder in mir ist ein Impuls sehr stark.

00:07:45: Du hast nur nicht das Wort Identifikation gesagt.

00:07:48: Dazu kommt mir sofort auch der Begriff Verantwortung.

00:07:52: Ich kann nämlich sagen, ja, aber ich bin so, ich bin hier sehr sensitiv oder sehr sensibel und deswegen müssen alle um mich herum immer ganz leise sein, weil sonst stresst mich das.

00:08:05: damit übernehme ich nicht sehr viel Verantwortung.

00:08:08: Ich könnte eben auch sagen, ja, ich bin so oder ich spüre so, ich nehme so wahr.

00:08:17: Aber um mich halt in dieser Welt bewegen zu können, wenn ich mich beispielsweise dafür entscheide, in einem mehr Familienhaus zu wohnen, wo Menschen um mich herum einfach auch Leben und Geräusche machen oder wenn ich in einer Stadt bin, wo es eben viele Eindrücke gibt, dann ... bin ich auch ein Stück weit in der Verantwortung, damit umgehen zu können.

00:08:40: Ja, sehr schön auf den Punkt gebracht und wirklich Eigenverantwortung ist einer meiner wichtigsten Werte.

00:08:47: Das versuchen wir auch immer wieder klar so zu vermitteln.

00:08:50: Mein Team und ich und ja, das ist wirklich auch eine Reise immer wieder.

00:08:57: diese Eigenverantwortung zu leben und gleichzeitig schon auch ein mittlerer Weg.

00:09:01: Ich sage gerne, wir dürfen die Lösung in den Außen und in den Innen suchen.

00:09:07: Man darf schon auch mal sagen, hier stoppen, Grenzen ziehen und gleichzeitig nicht nur im Außen, sondern auch mit Meditation, Achtsamkeit, Praxis, körperlichem Training.

00:09:20: Da wissen wir einfach aus der Sensitätsforschung, das ist besonders wichtig.

00:09:24: Es ist für alle Menschen wichtig, aber je sensitiver wir sind, desto wichtiger ist zum Beispiel Meditation und körperliches Training.

00:09:31: Und das ist aber deine oder unsere Eigenverantwortung, oder?

00:09:36: Auf jeden Fall.

00:09:38: Das wäre es auch, also das ist es so oder so, würde ich sagen.

00:09:41: Das hat jetzt nämlich gar nichts mit meinem Wahrnehmungs- und Sensitivitätslevel zu tun, sondern einfach durch den Fakt, dass ich einen physischen Körper habe, der lebt.

00:09:53: habe ich dafür eine Verantwortung damit so umzugehen, dass ich mich eben möglichst gesund durchs Leben steuern kann, wenn ich zumindest ein Interesse daran habe.

00:10:04: Also, das fängt ja damit an mit, wie gut schlafe ich oder schaffe ich zumindest mal die Voraussetzung dafür, dass das möglich ist, bewege ich mich viel oder nicht.

00:10:15: Vielleicht kommt es einfach nur natürlich noch mal stärker zum Tragen, wenn ich eben kleine Verstimmung eher wahrnehme, sage ich mal, ich habe nicht so gut ge- schlafen oder ich habe jetzt mal meine Routinen weggelassen, dann merkt es sehr, sehr plakativ gesprochen jetzt der Löwenzahn weniger als die Orchidee.

00:10:33: Aber die Verantwortung hat jeder.

00:10:36: Genau, das ist auch noch gut, dass du noch ein Löwenzahn angesprochen hast.

00:10:40: Das ist schon halt schon dann wichtig, dass klar, wenn sich jemand wenige wahrnimmt, wenn es bis zu Gefühls Blindheit.

00:10:48: Das ist Alexi Thymis, ein wissenschaftlicher Begriff, etwa zehn Prozent der Deutschen sind ja Alexi Thymisch veranlagt.

00:10:55: Es ist eine repräsentative Studie und das ist schon auch wichtig, wenn jetzt du als hochsensitiver Person zuhörst oder jetzt auch wir zu uns beiden, Leo und ich, wir dürfen schon auch dann klare Grenzen auch setzen.

00:11:09: Hey, Schau, wenn du das so nicht wahrnehmen kannst, respektiere ich das und Gleichzeitig lasse ich mich nicht in meiner Wahrnehmung wie untergraben.

00:11:25: Oder wenn ich ein klares Gefühl habe, dass das nicht stimmig ist, dann lasse ich mir das nicht gasleiten.

00:11:34: Das ist ja ein psychologischer Begriff, hast du schon mal von Gasleiting gehört.

00:11:38: Ganz einfach gesagt ist das, wenn jemand wie direkt oder indirekt deine Wahrnehmung Derart in Frage stellt, dass du beginnst an deiner Wahrnehmung zu zweifeln, ob die überhaupt real ist.

00:11:53: Und das ist, ich sage sogar, das ist lebensbedrohlich.

00:11:57: Wenn du nicht mehr in deine Wahrnehmung vertrauen kannst, dann kann das wirklich kommen.

00:12:02: Das ist existenziell, das Vertrauen in unsere Wahrnehmung.

00:12:05: Weil das ist ja das, was wir haben.

00:12:07: Also das ist das Wichtigste, was wir jeden Tag in dem Alltag haben.

00:12:11: Das ist unsere Wahrnehmung.

00:12:15: Ja, ich finde das, also was in mir dazu jetzt gerade aufgeht, ist vor allem dieses Ding.

00:12:20: Eine Sache, Gaslighting ist natürlich auch ein großer Begriff, teilweise auch ein Schlagwort oder ein Basswort, was verwendet wird.

00:12:31: Und für mich schwingt da auch immer so ein bisschen die böse Absicht mit, dass ich dich jetzt manipulieren will, weil ich dir irgendwie einrede, dass deine Wahrnehmung falsch wäre und dann fängst du an, an dir zu zweifeln.

00:12:43: In mir kommt gerade nochmal gleichzeitig hoch, dass ich aber auch, wenn ich, also ah, natürlich, ich darf auf meine Wahrnehmung vertrauen und ich darf aber dann auch für mich einstehen im Sinne von, nee, ich nehme das anders wahr und ich darf mich auch beschützen im Sinne von... Ich ziehe mich zurück, wenn ich gerade merke, oh, mir sind hier zu viele Reize, also Menschen, die beispielsweise viel wahrnehmen, sind ja vielleicht auch tendenziell überfordert.

00:13:13: Ich kann jetzt hier sagen, ja, ich habe eine Verantwortung, Löwenzahnanteile mir anzutrainieren oder so.

00:13:20: Aber das geht schon wieder in so ein... Das ist ein schmaler Grad, weil ich will jetzt hier keine Selbstoptimierung prädigen.

00:13:26: Darum geht es ja gar nicht, sondern ich darf natürlich auch für mich einstehen im Sinne von... Nee, mir ist das zu viel.

00:13:35: Nee, ich brauche vielleicht mehr Ruhe als du.

00:13:38: Ich brauche mehr alleine Zeit als du oder als andere.

00:13:44: Da diesen Grad zu finden, auf die eigene Wahrnehmung zuzulassen, sie spüren zu können und sich auch von ihr leiten lassen zu können, mein Körper sagt mir schon eigentlich, was er gerade braucht.

00:13:59: brauche ich Ruhe, brauche ich vielleicht das Gegenteil im Sinne von ich brauche gerade Bewegung.

00:14:04: Das kann ja auch eine Form des Ausgleichs sein.

00:14:07: Oder was ist da?

00:14:08: Aber diese schöne Selbstlegitimation auf Basis der eigenen Wahrnehmung für sich einzustehen ist einfach ein schmaler Grad und ein spannendes Feld.

00:14:18: Das ist einfach was in mir dazu gerade einfach lebendig ist, sage ich mal.

00:14:24: Ja, jetzt hast du wieder die Eigenverantwortung sehr schön reingebracht.

00:14:28: Und es liegt irgendwie ein bisschen in der Natur unserer Neurodiversität.

00:14:33: Im Sinne von, je weniger du wahrnimmst, desto eher kann es passieren, dass du nicht im Blick hast, dass jemand so anders wahrnehmen könnte.

00:14:46: Oder hier kurz, der dann in Kruger-Effekt sagt dir auch was.

00:14:51: Ja, aber lass uns ihn trotzdem, jetzt hast du den Begriff genannt und ich bin mir nicht sicher, ob jedem Mensch das jetzt was sagt, deswegen erkläre es gerne einmal.

00:14:58: Klar, ja, verständlich.

00:15:00: Je auch sehr plakativ jetzt gesagt, je inkompetenter ein Mensch ist, desto weniger kann er oder sie ihre eigene Inkompetenz erkennen.

00:15:11: Oder anders formuliert, je mehr du wahrnimmst, desto eher kannst du vielleicht auch erkennen... wie viel man mehr noch wahrnehmen könnte.

00:15:22: Oder je weniger man wahrnimmt, desto weniger kann man sich in anderer hineinversetzen.

00:15:27: Es hat auch mit Empathie zu tun, das ganze Thema.

00:15:30: Und da wissen wir aus neurowissenschaftlichen Studien, dass die hochsensitiven Menschen aktivere Spiegelneuron haben.

00:15:36: Das ist dieser Hinbereich, der eben für Empathie zuständig ist.

00:15:41: Ja, das macht definitiv Sinn.

00:15:43: Ich würde gerne nochmal auf diesen Begriff der Neurodiversität.

00:15:47: mit dir schauen.

00:15:48: Wenn ich mir das jetzt einfach als Wort anschaue, ich meine, divers heißt unterschiedlich in einfachen Worten und Neuro meint unsere Nervenkonstitution.

00:15:59: Also wir haben alle unterschiedliche Nervensysteme.

00:16:02: Das sagt eigentlich der Begriff aus, oder?

00:16:06: Steckt da noch mehr für dich drin?

00:16:08: Ja klar, man kann jetzt überall noch reinzoomen, aber das ist jetzt mal so eine gute grundlegende Definition und... Flächen der Schwenke zur Biodiversität.

00:16:19: Das ist ja jetzt allgemein anerkannt, dass jetzt Tiere, Pflanzen im Biodivers sind und auch sein sollten.

00:16:27: Und wir Menschen, also wir sprechen eben oftmals vom Diversität aus oberflächlicher Sicht.

00:16:36: Also da spricht man auch in der Managementforschung von eben Surface Level, oberflächlicher Diversität wie... Alter, Geschlecht, Herkunft, was man meistens wie direkt sehen kann und das Spannnis bei der Neurodiversität.

00:16:51: Du kannst nicht direkt erkennen vom Aussehen, ob jetzt wie jemand in diesem Neurodiversitätsspektrum einzuordnen ist.

00:17:01: Ja.

00:17:01: Okay, aber das finde ich wichtig.

00:17:03: Lass uns gerne auch auf dieses Management-Thema gleich nochmal kommen.

00:17:07: Ich mag einfach nur gerne eine gewisse, bei aller Wahrnehmung, die hier schwingt.

00:17:12: mag ich auch immer eine gewisse Sachlichkeit und Verstehbarkeit, das macht Dinge dann einfach gut anfassbar und ich möchte ja auch niemanden abhängen und selber natürlich auch die Dinge verstehen.

00:17:21: Es bedeutet, wenn ich den Begriff Neurodiverse verwende, dann sage ich eigentlich nur, ich erkenne an, dass wir alle unterschiedlich sind in unserer neuronalen Konstitution und damit auch in unserer Wahrnehmung.

00:17:37: Genau, und zusätzlich... dass darin keine Wertung liegen sollte, also dass alle, das ist eine natürliche Variation unserer neuronalen Vielfalt und das ist wie.

00:17:49: alles ist gut, wie es ist, zwar diese Grundhaltung, eine Potenzialorientierung, nicht eine Defizit von Störung und so weiter, genau.

00:17:58: Nein, nein, das heißt würde, also in mir ist jetzt gerade so ein Bild, wenn ich Neurodiverse, das Wort Neurodiverse als Bild ausdrücken sollte, dann ist es eigentlich ein Balken.

00:18:09: Es ist ein Balken, der Spektrum darstellt.

00:18:12: Und auf diesem Spektrum haben wir vorhin ganz plakativ gestartet, auf der einen Seite mit dem Löwenzahn, der sehr robust ist und der eben vielleicht starke Eindrücke im Außen in sich nicht so stark wahrnimmt und dementsprechend auch keinen... Kein großen Effekt auf ihn haben.

00:18:30: das macht eine gewisse Widerstandsfähigkeit und wir haben dann eben am anderen Seite des Spektrums eine Orchidee die ganz viel wahrnehmen kann.

00:18:40: Und aber eben auch sehr viel sensibler auf Veränderungen im Außen reagiert.

00:18:46: Und die Neuro Diversität dieser Begriff ist dann quasi so das Feld auf dem sich diese Parameter verteilen.

00:18:57: Ich finde das irgendwie total hilfreich, so mit inneren Bildern zu arbeiten.

00:19:00: Ich kann mir dadurch gut was erschließen und ich teile das hier zum einen natürlich um rückzukoppeln, ob ich dich richtig verstehe, aber vielleicht für die Menschen, die zuhören, dass die natürlich da auch dann eher mitkommen können.

00:19:19: Jetzt forscht du zu dem Thema und bist da ganz tief drin, theoretisch sowie wahrscheinlich auch praktisch in deiner persönlichen eigenen Wahrnehmung.

00:19:27: Und da interessiert mich, jetzt habe ich ja hier die wahnsinnig tolle Chance, dich als Fachmann mal zu fragen, welche Ansätze und Strategien können denn hochsensible oder hochsensative oder... der Neurodiverse, sind wir ja dementsprechend alle, aber oder Neurosensitiv, jetzt habe ich das ja gerade gelernt, da muss ich mich korrigieren, welche Strategien oder Ansätze können denn Neurosensitive Menschen nutzen, um eben eher quasi die Stärke zu entfalten, diese Wahrnehmung der Schatz, der da drin ist, den vielleicht zu heben, aber mit der Last eben auch umgehen zu können eher.

00:20:04: Hast du da praktikable Ratschläge.

00:20:08: Wir können natürlich nur auf einem gewissen oberflächlichen Level hier bleiben, aber es würde mich total interessieren.

00:20:13: Was ist da, was in dir kommt als Antwort?

00:20:17: Ja, ich bleibe jetzt primär aus der wissenschaftlichen Sicht.

00:20:19: und da nochmal das körperliche Training und die Achtsamkeitspraxis, also zum Beispiel Meditation, nochmal betonen, dass da gibt es einfach schon erste Studien, dass das eben für sensible Menschen, braucht sensible Menschen besonders wertvoll ist.

00:20:36: Also zuerst mal, oder bei Sport, dort haben wir wahrscheinlich Zehntausende von Studien, vielleicht hunderttausende Studien, dass es gesundheitsfördernd ist, für alle Menschen und dann bei der Meditation sind wir heute auch schon bei Tausenden von Studien.

00:20:52: Und jetzt, gleichzeitig sind wir schon spannend, das habe ich auch selbst, vor etwa zehn Jahren, wo ich da diese Studien gesehen habe, selbst motiviert, je sensitiver wir sind, desto größer... Ist der Benefit, wenn wir eben Sport treiben oder meditieren, oder anders formuliert, desto eher leiden wir, z.B.

00:21:14: mit depressiven Symptomen, wenn wir es nicht praktizieren.

00:21:18: Und das so aus dieser Return- und Investmentperspektive anzuschauen, ich bin ja grundsätzlich auch nicht gekommen aus der Managementforschung.

00:21:28: Das kann dir selbst jetzt einfach... eine Motivation geben, dass du, es braucht ja meistens ein bisschen Überwindung, das wirklich zu praktizieren und regelmäßig, oder?

00:21:39: Aber so diese selbst erfüllende Prophezeiung, hey, bei mir, wenn ich jetzt sensitiver bin, hat das noch einen größeren Return.

00:21:48: Kann das halt sehr, ja, gute Motivationsgrundlage sein, da wirklich dran zu bleiben, genau.

00:21:55: Ja, es ist interessant, dass es halt wie ein Filter, der weiter geöffnet ist.

00:22:01: Ich gehe zum Sport jetzt, um in dem Beispiel zu bleiben.

00:22:04: Und die Effekte auf mein Herzkreislaufsystem sind ja dieselben, wie wenn ich weniger wahrnehmen würde.

00:22:15: Aber ich nehme die positiven Effekte halt einfach stärker wahr.

00:22:20: Oder die negativen nicht.

00:22:22: Oder, äh, ich seh nicht jetzt gerade.

00:22:25: Das ist eine Seite.

00:22:27: Die andere Seite ist, dass du dir wirklich... So vorstellen kann es, dass das zentrale Nervensystem eben empfänglicher ist und somit wie mehr als Schwamm fungiert oder als Verstärker für Positives und Negatives.

00:22:44: Und ja, es ist einerseits, dass ein erhöht Neurosensitiver Mensch das schneller wahrnimmt und andererseits ist wie das Nervensystem plastischer, hat einen.

00:22:56: Das Ganze hat einen größeren Einfluss in positiven wie im negativen.

00:23:01: Oder uns jetzt auch noch wissenschaftlich erklärt.

00:23:04: Das ist halt, wenn du jetzt beim Sport und bei der Meditation bebeidest.

00:23:08: Wenn du mehr wahrnimmst, hilft eben der Sport, dass du geerdeter bist, dass du besser mit deinem Körper verbunden bist.

00:23:15: Und es ist ein besonders wichtig, wenn du mehr wahrnimmst, dass du verbunden mit dir bleibst und bei der Meditation.

00:23:22: Wenn du so viele Reize bewusst wahrnimmst, dass du eben lernst, bewusst mit diesen Reizen umzugehen.

00:23:30: Also diese Reizreaktionsautomatismen.

00:23:34: Also ein Reiz kommt bei dir rein in dein Nervensystem.

00:23:37: Das heißt noch nicht, dass ein vermeintlich negativer Reiz unbedingt einen negativen Impact auf dich und dein Nervensystem haben muss.

00:23:47: Aber wenn du so viel wahrnimmst und so offen bist, ist eben wichtig, dass du... Diese Achtsamkeit trainiert hast, diese Reize achtsam urteilsfrei wahrzunehmen und nicht bei jedem Reiz oder bei jedem zweiten, dritten Reiz wie ein Minidrama draus zu machen.

00:24:08: Oder jetzt kommt Lärm.

00:24:09: Ich bin selbst auf Lärm sensitiv, aber gleich wollte ich trainieren jeden Tag.

00:24:14: Okay, es kommt Lärm.

00:24:16: Am liebsten hätte ich keinen Lärm, ja.

00:24:18: Aber ich nerfe mich jetzt nicht, wenn Lärm in mein System reinkommt.

00:24:22: Weil wenn ich mich nerfe, mach ich ja die Störung, potenziert sich ja durch mich selbst, weil ich mich dann nerfe.

00:24:32: Und das hab ich aber selbst in der Hand.

00:24:33: Und das ist meine Verantwortung, das zu trainieren.

00:24:37: Ja, da sind wir wieder, worüber wir, oder da sind wir dabei, worüber wir am Anfang gesprochen haben.

00:24:43: Ich find das so gesehen auch total hilfreich, wenn man, es ist... Ja, es ist im Endeffekt eine veränderte Haltung.

00:24:50: Bleiben wir bei dem Beispiel des Lärms.

00:24:52: Ich kann jetzt mich darüber ärgern, dass irgendwie hier ein lauter Lkw neben mir langfährt oder was auch immer.

00:24:59: Ich kann aber natürlich, wenn ich eben wie in der Meditation vielleicht geübt zwischen Reiz und Reaktion in gewissen Abstand habe, sagen, vielen Dank, da ist ja eine Trainingsmöglichkeit und ich gehe in die beobachtende Perspektive.

00:25:11: Also das ist so ein... Ich würde es nicht als Flüchten bezeichnen, sondern als Auszoom.

00:25:18: Ich nehme den Reiz wahr, wie er mich, wie er auf mich trifft.

00:25:22: Und ich nehme auch wahr, dass das was mit mir macht, aber ich bin eben mit Beidem nicht so sehr identifiziert, sondern lasst das eben durch mich durch auf einer energetischen Ebene.

00:25:32: So, ich kann es nicht besser beschreiben.

00:25:35: Ja, das passt, ja.

00:25:37: Ja, ich würde gerne, danke dir, das finde ich super hilfreich.

00:25:41: Ich würde gerne einmal fragen, gibt es aus deiner Forschung her oder in dem wirst du beobachtest einen Zusammenhang zwischen neurosensitiven Menschen und ADS oder ADHS?

00:25:56: Ja, es gibt erste Studien, die teilweise in Korrelationen finden, also Zusammenhänge.

00:26:02: Und aus Praxisicht ist es einfach sehr verbreitet die Zusammenhänge.

00:26:08: Es ist auch in meiner über fünfjährigen Praxis-Erfahrung mit Hunderten erhöht Neurosensitiven.

00:26:16: Unsere Grundhaltung ist, dass praktisch alle Menschen mit ADS auch erhöht Neurosensitiv sind.

00:26:26: Aber lange nicht alle erhöht Neurosensitiven haben eine ADS-Diagnose.

00:26:31: Ah, okay.

00:26:32: Verstehe.

00:26:33: Ich finde, es ist auf einer logischen Ebene total erklärbar für Menschen, die jetzt gerade ... Ich frage, was meinen wir denn mit diesen Abkürzungen?

00:26:40: ADS ist das Aufmerksamkeitsdefizit-Zyndrom.

00:26:44: Und wenn ich eine erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit habe, dann habe ich natürlich und dementsprechend viel mehr Wahrnehmung, dann habe ich ja potenziell auch viel mehr Reize, die mich von dem, worauf ich mich da eigentlich gerade konzentrieren möchte, wegbringe.

00:26:57: Also es ist ja sich logisch sehr erschließbar aus der Perspektive.

00:27:01: Ja, sehr schön, dieses Paradoxum dargelegt.

00:27:05: Genau.

00:27:05: Ja, also genau deswegen kam mir, dass es macht sehr viel Sinn.

00:27:10: Ich finde es auch noch mal interessant, was du mit dem Management vorhin angesprochen hast.

00:27:15: Das ist ja auch ein Bereich, in dem du viel bist.

00:27:17: Wie stellen sich Teams jetzt zusammen?

00:27:19: Natürlich macht es in Teams auch nach, ich sag mal, außen erkennbaren Faktoren divers aufzustellen, also dass ich jetzt nicht nur eine Managementetage habe, in der ausschließlich... weiße Männer gleichen Alters sind, um mal plakativ zu sein, das gibt es ja zu genüge, sondern es macht schon Sinn auch Menschen, Frauen, andere Personen einfach unter Teams.

00:27:44: grundsätzlich hat auch nicht nur mit Führung zu tun, sondern Teams divers zu besetzen.

00:27:50: Nachfaktoren, die ich im Außen erkenne.

00:27:53: Gleichzeitig, wenn ich dich richtig verstehe, geht ja deine Forschung auch dahin, wenn ich Teams bewusst so strukturiere, dass eben dort Menschen sind, die eine gewisse Neurosensitivität aufweisen und eben Menschen, die nicht so eine hohe Neurosensitivität aufweisen, dass das auch die Produktivität und den Output dieser Teams erhöhen kann, weil da eben, ja, auf einer feineren Ebene, man würde vielleicht von Soft Skills auch irgendwo sprechen, dann eine höhere Durchmischung ist.

00:28:21: Woran lässt sich das erklären?

00:28:23: Ja, weil natürlich ... Unser Nervensystem, unser Gehirn hat natürlich einen größeren Einfluss auf Produktivität, auf Innovation, also die oberflächliche Diversität.

00:28:37: Also nur wegen Geschlechtsorganen nehmen wir da noch nicht per se anderes wahr, oder weil ich ältere Haut habe oder jüngere.

00:28:47: Ich habe vielleicht andere Erfahrungen, ja, aber ich nehme nicht per se anders wahr.

00:28:51: Aber wenn unser neuronales Setting einfach sehr unterschiedlich ist, das hat einen viel größeren Einfluss auf Produktivität und Innovation.

00:29:01: Da gibt es jetzt schon eine erste Meta-Analyse, die eine Studie, die mehrere Studien zusammengefasst hat und die besagt, dass die Kognitive ... Neuronale Diversität.

00:29:17: Rund zehnmal mehr Einfluss hat auf die Innovationsfähigkeit einer ganzen Organisation, als diese sichtbare Diversität wie Gender, Alter, Herkunft im Verwaltungsrat.

00:29:32: Die Verwaltungsratsdiversität sollte eben neuronal auch sein, logischerweise.

00:29:38: Für die Innovation.

00:29:40: Ja, ja, ja, es ist, wenn wir so drüber sprechen, logisch absolut nachvollziehbar und deswegen, ich finde das spannend, darüber zu sprechen.

00:29:50: Ich komme selber aus dem Bereich der Organisationskultur, als ich fest angestellt gearbeitet habe, da war ich eben im Bereich Organisationskultur und Arbeitgebermarke unterwegs und deswegen einfach auch dieses Thema Wohlbefinden und Zufriedenheit aus so einer... Wirtschaftlichen Management Perspektive zu beleuchten ist einfach immer wieder auch ein spannender Faktor.

00:30:12: Da gibt es ja wahnsinnig viel Forschung auch zu, dass das große Effekte hat, ob man jetzt den Return on Invest nimmt, der in mentale Gesundheit, also jeder Dollar, der in mentale Gesundheit gesteckt wird, hat einen Return on Invest von vier bis fünf Dollar.

00:30:25: Das sagt die WHO, das sagt die Leute.

00:30:27: Das sind sehr valide Erkenntnisse.

00:30:29: und ja, wie können wir Teams gestalten, ja, so, dass sie produktiver sind.

00:30:36: Das ist jetzt eine Sache Produktivität, da kommen wir dann schnell irgendwie zu diesem kapitalistischen Leistungsmaximierungsgedanken.

00:30:44: Aber auf einer anderen Ebene würde ich gerne das Gleiche, das Ganze nochmal beleuchten.

00:30:48: Weißt du, wenn wir über Glück reden, dann geht es immer um ein gelingendes Leben.

00:30:51: Das ist was Glück in der Wortherkunft bedeutet.

00:30:54: Aber der Nummer-Eins-Faktor für ein gelingendes Leben, auch das es wissenschaftlich belegt ist, sind soziale Beziehungen.

00:31:04: habe ich aber mit anderen Menschen.

00:31:05: Das heißt, es geht eigentlich auch immer um ein gelingendes Zusammenleben.

00:31:09: So.

00:31:10: Und wenn es um ein gelingendes Zusammenleben geht in der Frage nach Glück und nach Wohlbefinden, dann ist jetzt hier das aber überhaupt gar kein Hexenwerk mehr.

00:31:19: Das war vielleicht jetzt nicht die richtige Ausdrucksweise, aber kein Zauberwerk mehr.

00:31:25: Oh Gott, ich setz mich nur weiter in die Nesseln, auch egal.

00:31:28: Kein Kunststück mehr, diesen Schulterschluss zu machen.

00:31:32: Zu wie setze ich den Teams zusammen?

00:31:33: Wenn es beim Glück ums gelingene Leben geht, das hängt mit sozialen Beziehungen zusammen, soziale Beziehungen sind gelingendes Zusammenleben.

00:31:40: Und wie kriege ich denn eine Besetzung von Menschen hin, die eben fruchtbar ist im Endeffekt, beispielsweise für Innovation und Output, jetzt im wirtschaftlichen Sinn, aber das kann man ja auch alles Mögliche übertragen.

00:31:54: Ja, grundsätzlich geht das in die richtige Richtung.

00:31:57: Gleichzeitig erlauben wir da so zwei, drei Dinge zu challenging.

00:32:01: Also das mit dem Return Invest von eben ein Invest in Wohl-Ergehen von Mitarbeitern.

00:32:09: vier bis fünf.

00:32:10: Return bei Orideen glaube ich ja und kann es vielleicht sogar noch höher sein bei Löwenzahn vielleicht eben nicht unbedingt, weil sie ja da gar nicht so offen sind und das ist eben auch ein großes Paradoxum.

00:32:25: Es ist immer die Frage aus welcher Sicht das man so berechnet.

00:32:30: Okay, das ist mal einfach ein Punkt, aber das können wir so mal stellen lassen.

00:32:32: Dann der zweite Punkt ist auch wieder bei den sozialen Beziehungen.

00:32:36: Das ist mir komplett bewusst, dass es wirklich in so vielen Studien und auch Bereichsübergreifend immer wieder auf soziale Beziehungen kommt.

00:32:45: Gleichzeitig auch da, wer hat den größten Nutzen in sozialen Beziehungen?

00:32:51: Der empathische oder der unempatische?

00:32:55: Das kommt darauf an, auf welcher Ebene du den Nutzen jetzt definierst.

00:32:58: Ich finde es interessant, ich wüsste jetzt gar nicht, warum das so wie näher zu beantworten ist.

00:33:03: Was ist das, worauf du hinaus willst?

00:33:05: Die Empathie kreiert ja schon auch viel Nutzen für der, der Empfänger der Empathie ist und der Sender der Empathie hat manchmal auch emotionale Kosten von Empathie.

00:33:20: Ja, auf jeden Fall.

00:33:21: Keine Arbeit kann anstrengend sein.

00:33:24: Und von dem her, was ich damit sagen will, dass... Ich habe dann mit sozialen Beziehungen einen Nutzen, wenn es in Lein ist mit mir, wenn ich auch gesehen werde.

00:33:37: Ich nicht nur das Andes gegenüber sehe.

00:33:40: Wenn das aber nicht gewährleistet ist, kann man nicht per se sagen, dass soziale Beziehungen per se einen Mehrwert bringen.

00:33:47: Weißt du was ich meine?

00:33:47: Es ist ein Paradoxum und ich glaube, da wird mir einfach viel zu viel... sowohl in der Wissenschaft, ja auch in der Praxis, so über einen Kamm geschert, weil man einfach immer noch davon ausgeht, dass wir alle in etwa ähnlich ticken.

00:34:03: Ja, okay.

00:34:04: Ja, es ist sehr kontextabhängig, individuenabhängig, genau.

00:34:10: Also, ja, das soll man meine Sicht dazu genommen.

00:34:13: Okay, finde ich aber auch wichtig, dass du es hier hervorhebst.

00:34:17: Von daher vielen, vielen Dank dafür, dass man das natürlich nicht so plakativ sagen kann und vielleicht ist das eine ganz schöne Überleitung oder auch, wie ich finde, ganz schöne Neuigkeiten, dass ihr dazu auch verschiedene Organisationen quasi... belabelt oder auszeichnet.

00:34:37: Ich weiß gar nicht, wie es jetzt der richtige Fachbegriff ist.

00:34:39: Ich sage einfach, dass ihr dazu Kompetenz schafft.

00:34:41: Also mit ihr meine ich jetzt du und dein Team, dass ihr einzelne Führungskräfte und Menschen darin schult, eben neurokompetent, dementsprechend Teams zu führen und diese Neurodiversität auf dem Schirm zu haben, dass man eben da im Arbeitskontext eine gelingendere Zusammenarbeit, ein gelingenderes Zusammenleben gestalten kann.

00:35:04: Genau hier sehen wir riesige Chancen für alle Beteiligten, für die Mitarbeitenden, für die Führungskräften, für die Organisationen bis zur Gesellschaft.

00:35:13: Wenn wir ein Bewusstsein und eine Kompetenz in Organisationen aufbauen, wie wir mit dieser Neurodiversität umgehen.

00:35:21: Und gleichzeitig, das kommt nicht von heute auf morgen und da sehen wir eben auch schon Tendenzen, dass nur weil jetzt jemand schon mal gehört hat, was ja von ADS... oder Autismus oder Hochsensitivität, dass sie dann meinen, da kann ich jetzt bewussten Kompetent damit umgehen.

00:35:41: Das ist wirklich, da kommt wieder zum dann in Kruger Effekt, dass sie jetzt in der Praxis immer wieder je unbewusster ein Mensch ist, desto schneller meint er, er sei schon bewusst und kompetent über diese Themen.

00:35:54: Das ist wirklich krass, es ist unglaublich.

00:35:58: Und deshalb braucht es dieses Neuroleben, um das Ja, sichtbar machen zu können.

00:36:03: Also diese Führungskräfte und diese Organisationen, die wirklich bewusst und kompetent mit unserer Neurodiversität umgehen, sichtbar machen, was natürlich dann spannend ist für Mitarbeitende, mit der Weitergewinnung, mit der Weiterhaltung, für die Kultur dort zu arbeiten, ja sogar so weit bis zu Kunden.

00:36:23: Also ich bin lieber ein Kunde von solchen Organisationen.

00:36:28: Ja, ja auf jeden Fall und ich finde es jetzt und und das kann man wieder so einfach übertragen auf Nichtorganisationale Kontexte wie beispielsweise private Beziehungen da ist es ja genauso sinnvoll dass ich auf dem Schirm habe ob es jetzt in meinem Freundinnenkreis ist oder in meiner Familie.

00:36:47: hey wir sind alle unterschiedlich und wir nehmen unterschiedlich war und das genau darf am Frühstückstisch oder sonstwo darf ich das genauso offen schirm haben wie wenn ich mit meinem team lunch am dienstag morgen zusammenkomme und da die die neuesten entwicklungen diskutiere.

00:37:05: das macht einfach sinn insgesamt dieses thema auf dem schirm zu haben und die unterschiedlichkeit auf dem schirm zu haben und auch sich selber daran zu verorten und eben zu wissen dass andere anders ticken als ich.

00:37:16: im zweifel

00:37:18: Genau, Leo.

00:37:19: Und ich habe jetzt über zehn Jahre Erfahrung, nicht nur in der Wissenschaft, sondern auch persönlich mit diesem Thema.

00:37:26: Und jetzt kann ich Ihnen auch sagen, nur weil du dann jemandem gesagt hast, hey, es gibt auch hochsensitive Menschen und wir sind wahrnehmungsvielfältig, neurodiverse.

00:37:37: Da kann man darüber sprechen, aber es heißt noch lange nicht, dass ein Mensch dann dieses Bewusstsein, dass wir neurodiverse sind, verinnerlicht.

00:37:47: Ein Bewusstsein über die Neurodiversität kann nur aufgebaut werden auf einem Bewusstsein, ein generelles Bewusstsein.

00:37:58: Also ein Mensch, und das ist jetzt nicht Wertengemeint, das ist auch wieder ein Paradox, um solche Dinge zu sprechen.

00:38:04: Jemand, der sehr unbewusst lebt oder sehr oft einfach im Autopiloten ist, sehr reaktiv lebt.

00:38:14: Über den Verstand kann man mit diesem Menschen drüber sprechen, aber es wird nicht ein verinnerliches Bewusstsein da raus, weil jetzt ein Mensch, der noch nie in seinem Leben meditiert hat, noch nie, ohne es zu sagen, das ist jetzt der Graal, dass meditieren.

00:38:29: Aber wirklich, es fängt dort an, bin ich wirklich immer wieder auch in Kontakt mit mir, mit meiner Innenwelt.

00:38:38: Dort ist ja die Quelle des Bewusstseins.

00:38:40: Und die große Gefahr, das sehen wir jetzt seit zehn Jahren auf persönlicher Ebene, seit etwa drei, vier Monaten und seit Herbst auch mit Organisationen, das ist schon fast ein halbes Jahr, dass eben so schnell, wenn dieses generelle Bewusstsein noch gar nicht da ist, eben diese Selbstüberschätzung schon verkopft und nämlich verkopft aus dem Verstand, der Verstand, dass Ego hat meinen so schnell, dass er Etwas begriffen hat, aber hat es vielleicht noch nicht mal eins hat zwei.

00:39:15: Es ist wirklich so, aber es ist auch faszinierend nochmal.

00:39:18: Also ja, macht das Sinn.

00:39:21: Das macht absolut Sinn.

00:39:22: Ich muss gerade, ich denke gerade ganz schmunzelend an meine Anfangszeit zurück.

00:39:27: Ich mache jetzt diesen Podcast seit fünf Jahren und ich habe... sehr schnell, weil, weißt du, wenn man noch nicht so viel weiß über so ein Thema, dann lernt man ja am Anfang ganz viel.

00:39:37: So, und dann habe ich mir gedacht, gedacht, nach kurzer Zeit,

00:39:43: oh, ich habe jetzt hier

00:39:44: aber voll viel verstanden über das Glück.

00:39:46: So, was stimmt?

00:39:47: Verstanden habe ich viel.

00:39:49: Das Problem ist aber, Glück auf einer psychologischen Ebene ist ein Effekt, ist ein Gefühl.

00:39:55: Und wenn man die ganze Zeit über Gefühle redet, ohne sie zu fühlen, dann ist das noch ein bisschen leer.

00:40:01: Da kam dann halt noch mal eine große Rutsche und selbst Entwicklung hinterher.

00:40:08: Ich sehe schon Leo jetzt von Mann zu Mann, dass wir da ein bisschen, ja, ganz ehrlich, auch bei mir, ich weiß genau, was du meinst.

00:40:15: Und ich meine, nur weil ich darauf forsche, darauf in der Praxis arbeite, ich bleibe demütig, ich versuche jeden Tag demütig zu bleiben.

00:40:25: dass auch bei mir jeden Tag ein hoffentlich bewusstseins erweitender Prozess ist.

00:40:38: Und

00:40:41: das Schöne ist, eine Neurocoaching von uns ist eine MBSR, also Achtsamkeitspionier in der Schweiz, seit über fünfzehnundzwanzig Jahren.

00:40:53: Und sie sagt auch schon bei Achtsamkeit, und das geht eben bei Bewusstsein, jetzt auch rund um Neurodiversität geht es in dieselbe Richtung noch tiefer, noch tiefer, noch tiefer, und noch tiefer, und noch tiefer, und noch tiefer, und noch tiefer.

00:41:11: Ja, ja, das hört nicht auf und das ist auch das Spannende und das Schöne.

00:41:18: Wir haben deine Lieblingszahlen ein bisschen gerissen.

00:41:21: Du hast mir vor dem Gespräch gesagt, thirty-six sei deine Lieblingszahl.

00:41:24: Da haben wir nämlich gefragt, oder haben wir für die Zuhörenden jetzt einmal, also für dich lieber Mensch hier gerade, haben wir gefragt, ja, wie lange sprechen wir jetzt?

00:41:32: Ich habe gesagt, so ungefähr eine dreiviertel Stunde vielleicht.

00:41:35: Und dann sagte Patrice, ja, aber thirty-six sei seine Lieblingszahl.

00:41:38: Und ich habe versucht, das hinzubekommen.

00:41:39: Aber dann habe ich angefangen mit dem gelingenden Zusammenleben und dann hat das irgendwie, hat das jetzt noch mal ein bisschen gerissen.

00:41:46: Hey Leo, jetzt ist gerade fünftzehntzechsunddreißig.

00:41:50: Ah, siehst du

00:41:52: mal.

00:41:54: Siehst du?

00:41:55: Noch mal tiefer gehen.

00:41:57: Eine Ebene tiefer, nämlich die Sekunden sind tiefer als die Minuten und da stand die thirty-sech.

00:42:02: Das macht jetzt nämlich wieder Sinn mit dem, was du eben sagtest.

00:42:04: Ich würde gerne zum Abschluss des Gesprächs dich nochmal zwei Dinge fragen.

00:42:11: Nämlich das mache ich gerne seit ein paar Monaten hier im Podcast.

00:42:16: die Menschen, die hier zu Gast sind.

00:42:18: Von denen würde ich gerne erfahren und dementsprechend auch von dir.

00:42:21: Was sind denn so deine fünf Tricks und Tipps für mehr Wohlbefinden im Alltag?

00:42:27: Was hilft für dich ganz persönlich?

00:42:30: Stille Momente, immer wieder kurz in die Stille zu gehen, dann mit dem richtigen oder für mich stimmigen, koherenten Menschen zusammen zu sein, zu wirken, mir auch große Visionen zu erlauben, wie zum Beispiel das Neuralabel.

00:42:46: Ja, ein richtiges Kulturgut wird im deutschsprachigen Raum eben für bewusste und kompetente Viruskräfte und Organisation rund um Neurodiversität, dann Nummer vier.

00:42:59: Ja, dann nehme ich wirklich Sport, also zwei bis drei Mal pro Woche Sport treiben, dann egal was es ist und auch an die Leidensgrenze kurz zu gehen ohne es zu übertreiben.

00:43:13: und der letzte Meditation.

00:43:16: Für mich... Ein Lebenselixier seit zwölf, meditiere ich praktisch täglich.

00:43:23: Danke dir.

00:43:24: Also stille, Kohärenz, Visionen, Sport und Meditation habe ich mir gerade gemerkt und ein bisschen mitgeschrieben.

00:43:34: Ein bisschen mitgeschrieben deswegen, weil ich frage, dass ja hier alle Leute, die zu Gast sind und jetzt nochmal an dich Patrice, aber vor allem an die Menschen, die hier gerade zuhören.

00:43:45: Ich teile diese große Liste, an der sich alle Menschen auch beteiligen dürfen.

00:43:50: Also wenn du Lust hast, daran mitzuwirken, dann schick mir deine fünf Tricks und Tipps gerne an meine E-Mail-Adresse.

00:43:56: Hallo at humansarehappy.org.

00:43:58: und in meinem Newsletter, den du auf meiner Website humansarehappy.org abonnieren kannst, teile ich das nämlich in unregelmäßigen Abständen und dadurch entsteht eine große Sammlung an superpraktischen Tipps, jeglicher Tiefe.

00:44:12: an Dingen, die gut tun.

00:44:14: Das einmal.

00:44:14: Und wo wir dabei schon sind, ich werde natürlich auch alle wichtigen Infos zu dir, Patrice, bei mir in den Show Notes verlinken unter dieser Folge, weil das finde ich persönlich super spannend.

00:44:24: Ich bin auf dich gekommen über ein Buch über Wahrnehmung.

00:44:27: Ich weiß gar nicht mehr genau, welches das war.

00:44:29: Ich glaube, es hatte aber ein rotes Cover.

00:44:31: Wenn du es jetzt noch weiß, kannst du es gerne einmal sagen.

00:44:33: Wie hieß das?

00:44:34: Neurosensitivität, die Kraft der Hochsensitiven ist fast ausverkauft.

00:44:40: Genau, das Magazin Neurosensitiv kann da vielleicht noch empfehlenswerter sein, genau.

00:44:45: Ja, super, aber das finde ich irgendwie auch wertvoll, an der Stelle da nochmal reinzugehen.

00:44:50: Ich habe Richtung Ende.

00:44:51: Lieber Patris, nochmal zwei kleine Fragen an dich ganz persönlich.

00:44:55: Die erste Frage ist, wenn dein Leben ein Buch wäre, welchen Titel würde es tragen?

00:45:03: Hey, das würde ich lieber erst am Ende meines Lebens dann definieren.

00:45:08: Ja, ich möchte es offen lassen, weil es findet eine schöne Frage, aber auch eine krass große Frage und das möchte ich nicht mich identifizieren mit einem Begriff, der mein ganzes Leben wie zusammenfassend soll.

00:45:21: Kannst mich gerne dann kurz vor meinem Abbläden nochmal fragen, das hoffentlich noch lange geht.

00:45:29: Weißt du, was ich richtig gerne mag an der Stelle?

00:45:31: Da verkörpers du in dem Moment das Bewusstsein über das wir sprechen.

00:45:35: Du hättest jetzt irgendwas antworten können.

00:45:38: Danke, Gänzehaut.

00:45:39: Das ist für mich ein Neurosensitiver Indikator für Stimmigkeit.

00:45:42: Danke, Leo, für dich mich winke gesehen.

00:45:44: Danke, ja.

00:45:46: Richtig toll, danke.

00:45:47: Okay, dann habe ich jetzt eine letzte Frage.

00:45:50: Vielleicht magst du darauf eine Antwort geben, wenn nicht, wie gesagt, genauso in Ordnung.

00:45:54: Über welchen Satz oder über welche Frage sollte jeder Mensch einmal nachdenken?

00:46:01: Was ist eine Lebensaufgabe?

00:46:04: Was ist eine oder was ist deine Lebensaufgabe?

00:46:07: Meine Grundannahme ist, dass jeder Mensch eine Lebensaufgabe hat.

00:46:11: Also eine übergeordnete oder auch untergeordnete und ich glaube immer wieder, sich da reinzuspüren.

00:46:19: Aber nicht verkopft bitte!

00:46:21: Weil du wirst nicht eine komplett egoverstandesbasierte Antwort bekommen, sondern immer wieder reinspüren und dann von diesem reinspüren dann handeln, intuitiv, ja.

00:46:34: Darf ich dich fragen, weißt du was deine Lebensaufgabe ist?

00:46:36: Hast du das für dich definiert oder ein Gefühl dazu?

00:46:42: Es hat einfach mit unserer Neurodiversität zu tun, ganz klar, um den Organisationen, ja.

00:46:50: Okay, danke dir.

00:46:53: Dann danke ich dir für deine Zeit und für die Stimmigkeit, die ich spüren durfte in diesem Gespräch.

00:46:59: Und wenn du möchtest, lieber Patrice, dann gehen die letzten Worte jetzt an dich.

00:47:04: Ja, einfach herzlichen Dank dir uns beiden, den Zuhörenden für dieses interessante Gespräch.

00:47:11: Und ich wünsche uns allen, dass wir im Vertrauen sind mit unserer Wahrnehmung und im Vertrauen sein können und den Mut haben unseren Jauch.

00:47:22: leisen, intuitiven Impulsen zu folgen.

00:47:27: Ja, die leisen, intuitiven Impulse, da ist häufig ganz, ganz, ganz viel Wahrheit dran.

00:47:33: Ich dank dir,

00:47:34: Patrice.

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