Loslassen: So gelingt es dir – mit Sophie Lauenroth | HAH 210
Shownotes
Wie schaffe ich es auch mal “Nein” zu sagen? Wie erkenne und überwinde ich toxische Beziehungen? Wie befreie ich mich von schädlichen Glaubenssätzen, die ich seit meiner Kindheit mit mir herumschleppe? Was kann ich gegen meine Ängste tun? – über Fragen wie diese spreche ich mit Psychologin Lauenroth in der aktuellen Folge. Dabei geht es auch im ihr neues Buch "Schreib's dir von der Seele"
–
Hier geht es zu meinen Werbepartnern https://linktr.ee/HAH_Werbung
–
Hier geht's zu Sophies Instagram
Hier geht es zu Sophies Website –
Hier geht es zur Warteliste für die nächste Online Klasse https://www.humansarehappy.org/online-klasse
Hol dir den kostenlosen Videokurs "Zurück zu Dir" via Anmeldung im Newsletter: https://www.humansarehappy.org/
Schreib mir eine E-Mail, wenn du gerne in dem Format "Leo coacht" dabei sein möchtest: hallo@humansarehappy.org
Alle Angebote Dich: https://www.humansarehappy.org/einzelpersonen
Alle Angebote Firmen: https://www.humansarehappy.org/organisationen
Deine Anregungen & Wünsche hallo@humansarehappy.org
Social Media https://www.linkedin.com/in/leonard-heygster/ https://www.instagram.com/humansarehappy/
Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.
Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen bei Humans Are Happy.
00:00:03: Ich bin Leonhard Gabriel Heikster und in dieser Folge geht es ums Loslassen!
00:00:08: Dazu spreche ich mit der Psychologin und Autorin Sophie Launrod, die sogar ein ganzes Buch übers Loslassen geschrieben hat.
00:00:17: Sophie schön dass du da bist herzlich Willkommen.
00:00:20: Ja, hallo!
00:00:20: Es freut mich hier zu sein.
00:00:22: Ich bin ganz gespannt worüber wir heute sprechen.
00:00:25: Ich habe dir ja schon meinen Buch zugeschickt und du hast gesagt, du hast mal reingeluxt.
00:00:30: Und mal sehen welche Themen du dir ausgesucht hast für heute.
00:00:34: Genau, ich habe mal reingeluxt.
00:00:35: Loslassen ist ein Thema was ich persönlich super spannend finde und ich glaube das finden auch viele Menschen die hier zuhören spannend.
00:00:41: und Ich würde gerne mit einer Frage mit der du auch eröffnest in deinem Buch starten.
00:00:46: Du sagst ja was kommt nach dem loslassen?
00:00:48: Und das wird ich gerne mal dich direkt einfach fragen Was kommt denn nach dem loss lassen?
00:00:54: Ja also loslassen verbinden ja viele damit dass man etwas vielleicht auslöscht, aus dem Leben oder so tut als wäre es nicht da gewesen.
00:01:03: Aber eigentlich ist es ja eher so ein Prozess dass man etwas los lässt woran man lange festgehalten hat.
00:01:10: das können alte Gedanken sein, alte Rollen, vielleicht auch Schuld- oder Angst.
00:01:15: darüber spreche ich ja auch im Buch und wenn man das loslässt dann lässt man auch schon bisschen die Illusionen los, dass man alles kontrollieren kann im Leben und viele von uns sind so kleine Kontrollfreaks und wollen alles kontrollierend können.
00:01:30: Also es ging mir auch lange so!
00:01:32: Und wenn man das loslässt dann ist es glaube ich auch ein gewisser Reifungsprozess den man durchmacht.
00:01:37: also man erkennt dann was kann man wirklich beeinflussen in dem Leben und was nicht?
00:01:43: Man hört auf sich über Dinge zu definieren die längst vergangen sind und eigentlich längst nicht mehr zu einem Gehirn.
00:01:51: Also ich habe jetzt verstanden, dass vor dem Loslassen irgendwie das Festhalten da ist.
00:01:58: Das habe ich verstanden!
00:01:59: Okay... Ich halte fest, ich lasse los und dann
00:02:03: ist
00:02:04: was genau?
00:02:04: Das Ende einer Illusion.
00:02:06: mehr Freiheit weniger Kontrolle macht es noch mal greifbarer, bitte.
00:02:09: Ja also ich würde sagen auf jeden Fall, wenn man etwas loslässt, was man lange festgehalten hat Das kann jetzt vielleicht sein wie eine Angst, die schon lange zu mir gehört hat oder Schuldgefühle oder Kontrolle.
00:02:26: Dann lernt man auch Gedanken loszulassen, die uns in der Vergangenheit sehr festgehalten haben und das macht einfach mit uns etwas indem wir uns freier fühlen, leichter fühlen und ich verleihe das immer mit einem Rucksack den man auf dem Rücken hat alten Rollen, Schuldgefühle, Ängste sind da hinten drin und das wird immer schwerer und schwerer.
00:02:51: Und wenn man das lernt loslassen dann wird einfach das Leben auch leichter.
00:02:58: Rollen, Schuld, Ägste große Worte.
00:03:02: ich würde gerne von dir mal wissen wie geht das?
00:03:05: Also wie lasse ich diese Sachen los?
00:03:06: und vielleicht kannst du daher ja als Beispiel dienen wie ist denn dein Weg überhaupt?
00:03:11: Wie geht es los lassen?
00:03:12: Wie funktioniert das für dich?
00:03:13: ganz konkret?
00:03:15: Ja, teilweise denken wir das Loslassen vielleicht sehr schwer ist.
00:03:21: Weil es ja etwas ist was wir lange festgehalten haben also bestimmte Dinge die wir zu unserem Leben dazu gehörig gefühlt haben.
00:03:29: aber das muss auch gar nicht schwer sein.
00:03:31: Es kann auch leicht sein, wenn man das richtig angeht also im Buch.
00:03:36: Das heißt der schreibt es dir von der Seele.
00:03:37: da habe ich in jedem Kapitel so Dinge die man loslässt und dazu ja immer ein Schreibprozess mit gezielten Fragen wo man sich einfach durchschreiben durch die Antworten auf die Fragen im Buch besser kennenlernen kann.
00:03:51: Und schreiben ist sehr, sehr kraftvoll – das wird ja auch in einigen Therapieformen angewendet und das verbindet einfach die mentalen Prozesse im Kopf, das Herz, den Körpers, verbindet alles irgendwie miteinander und kann auch gespeicherte Emotionen dann in Bewegung
00:04:09: bringen.".
00:04:10: Was ich ganz interessant finde gerade ist festhalten ist schwer der Rucksack, den man mit sich trägt.
00:04:18: Und wenn man loslässt wird es eigentlich leichter.
00:04:21: vielleicht können also das ist so ein bisschen so einen umgekehrter Punkt einfach als interessantes Gedankenspiel.
00:04:28: und jetzt muss ich einmal mein Gedanken sortieren.
00:04:35: du bringst jetzt hier das Schreiben mit rein.
00:04:37: Das kann ich persönlich total gut nachvollziehen.
00:04:41: mir persönlich hilft das auch beispielsweise morgens zu Journalen oder abends Tagebuch zu schreiben, oder grundsätzlich.
00:04:49: Also schreiben in dem Moment ist ja wie so eine Art Methode um... oder Ja, Methode könnte man sagen, um Emotionen fließen zu lassen.
00:04:57: das können ganz verschiedene Sachen sein.
00:04:59: Ich würde mal im weiteren Sinne sagen ne Form der Kreativität ist Schreiben.
00:05:04: ich verkörpern den moment aber ja wirklich auch meine emotion weil durch dass was ich als gefühl Oder gedanke in mir habe Das Schreiben mit der Hand, das ist ja ein körperlicher Prozess auch.
00:05:18: Wird die Emotion verkörpert und dadurch lasse ich die Emotionen fließen und gebe sie gewiss in gewisser Hinsicht aus mir heraus.
00:05:26: Es ist etwas in mir.
00:05:27: Und durch das Schreiben geht dann vielleicht meine Trauer, meine Wut, meine Angst, meine Scham, was auch immer für eine Hoffnung, die nicht eingetreten ist, mein verlorener Wunsch... Geht dann vielleicht so von mir, von meinem Rucksack, meinem inneren Rucksacks auf das Papier über.
00:05:46: So baut sich dieses Bild zumindest gerade metaphorisch in mir.
00:05:51: Macht es aus deiner Perspektive Sinn oder würdest du da noch was ergänzen?
00:05:54: Wie kann ich das verstehen?
00:05:55: Ja genau so empfinde ich das auch wenn ich schreibe.
00:05:58: also ich empfande das sehr als sehr befreiend weil man im Alltag noch hat so viele Gedanken Und manchmal bekommen diese Gedanken und die Gefühle, die wir dadurch empfinden gar nicht so viel Raum.
00:06:11: Weil dann steht das to do an und ach das hier muss ich noch machen und dann schiebt man so Dinge weg vor allem unangenehme Gefühler wie Trauer, Schuld oder Scham... ...oder auch Wut!
00:06:21: Es sind so Gefühlen, die Menschen gern... Auch das fühle ich mal später oder am besten gar nicht.
00:06:26: Und durch das Schreiben wird es natürlich nochmal aufgeweckt und das kann auch ein sehr emotionaler Prozess sein, also wir sehen das auch bei Filmen die wir schauen.
00:06:35: Die können ja auch super starke Emotionen in uns wecken wo man dann denkt warum betrifft mich das denn jetzt so stark?
00:06:41: Ist doch nur ein Film.
00:06:42: aber das sind einfach gespeicherte Emotionen die wir vielleicht vorher nicht so stark gefühlt haben und da kann das schreiben helfen weil letztendlich alles was das stellt sich hinten an.
00:06:55: Okay, jetzt muss ich aber natürlich auch noch mal hier der Anwalt sein für die Menschen, die hier gerade vielleicht zuhören und sagen hey!
00:07:02: Ich höre ein Podcast weil ich finde Hören total klasse, ich finde aber Schreiben nicht so klasse.
00:07:07: So was mache ich denn?
00:07:08: Jetzt wenn ich beispielsweise schreibe einfach nicht meine Methode ist.
00:07:13: Ja also wenn... Das gibt es natürlich auch.
00:07:15: Also grade jetzt im digitalen Schreibalter sind auch viele aus dem Handschriftlichen raus.
00:07:22: Man kann natürlich probieren, vielleicht schreibt man lieber am Laptop.
00:07:25: Wenn das mehr Spaß macht, das geht natürlich auch.
00:07:27: aber
00:07:29: wenn
00:07:29: Schreiben gar nicht zu dich ist, kann man natürlich entweder auch mit der besten Freundin den besten Freunden quatschen über solche Dinge oder einfach Ein Video Tagebuch führen, dass man einfach das nur für sich macht.
00:07:43: Dass man sich selbst aufnimmt oder halt auch nur eine Tonaufnahme und dann einfach mal über die Dinge quatscht über die man quatschen möchte so als wäre man jetzt vielleicht Wie in einer Therapiesitzung mit jemandem.
00:07:55: Aber man ist eigentlich alleine, weil tatsächlich selbst Gespräche die können auch gut helfen einfach Dinge nochmal zu verarbeiten.
00:08:02: Ich rede auch den ganzen Tag eigentlich mit mir selber.
00:08:04: Manchmal hört mein Freund mich sprechen und fragt dann was?
00:08:07: Ich so ach ich rede nur wieder mit mir selbst.
00:08:11: Okay, aber das ist interessant.
00:08:12: Weil wenn ich dir jetzt zuhör, dann weißt du was immer noch da ist?
00:08:16: Das es nämlich die Emotionen müssen irgendein Kanal bekommt.
00:08:19: Der Kanal ist jetzt hier gewechselt gerade vom Schreiben zum Sprechen beispielsweise.
00:08:25: andere Leute machen Musik geht ja genauso oder gehen laufen keine Ahnung kann alles mögliche sein.
00:08:34: Ich würde mal, also ich versuche so eine Quintessenz herauszuziehen und das ist... ...ich muss meinen Emotionen irgendeinen Kanal geben damit die fließen können.
00:08:43: Das finde ich super sinnvoll da!
00:08:44: Also da habe ich persönlich auch gute Erfahrungen mitgemacht ob das Sharing-Formate mit Freundinnen sind, ob das Schreiben mit mir selber ist, ob es ne Therapiestunde isst, ob dass Sport ist hilfreich ist.
00:08:56: Es ist super wenn man weiß was für einen selber funktioniert und dann ein bisschen rumprobieren.
00:09:01: Allerdings komme ich da ja nur hin.
00:09:04: Wenn ich schon sage, bewusst im besten Fall okay... Ich suche mir jetzt hier einen Rahmen wo ich meine Emotion reingeben kann.
00:09:14: Ja aber was ist denn wenn ich jetzt einfach eigentlich noch gar nicht bereit bin loszulassen?
00:09:19: Also wenn es so eng in mir ist dass ich will das nicht loslassen?
00:09:27: Also, die Frage kann ich gut verstehen.
00:09:31: Weil es gibt natürlich oft Dinge an denen wir festhalten aus einem bestimmten Grund und meistens ist das etwas weil wir uns vielleicht vor etwas schützen möchten vor einer Angst.
00:09:41: Das kann jetzt sein Angst vor Bewertung oder Angst vor Ablehnung.
00:09:46: also Ich halte vielleicht an diesem alten Jobfest den ich schon jahrelang mache den ich aber eigentlich nicht mag Und eigentlich möchte ich was anderes machen Aber ich halte dran fest dann muss man sich fragen Ich finde, dann hilft so ein Perspektivwechsel ein bisschen.
00:10:00: Warum halte ich dran fest?
00:10:01: Also wie möchte ich mich damit schützen?
00:10:05: oder wovor möchte ich mir schützen?
00:10:07: und da hilft es auf jeden Fall sich da nochmal zu reflektieren.
00:10:12: Da können die Schreibaufgaben helfen oder wie du sagst einen anderen Kanal finden in dem man das mal erforscht.
00:10:17: Welche Angst steckt denn dahinter?
00:10:19: weil Alles was wir loslassen möchten, das ist ja auch ein bisschen ein Weg ins Unbekannte.
00:10:27: Und alles was unbekannter ist, es macht uns irgendwie Angst weil wir wissen ja gar nicht, was kommt denn danach?
00:10:34: Das kann ich auf jeden Fall sehr gut nachvollziehen und nachfühlen.
00:10:37: Ich habe mal... Warte lasst mir aus dem Kopf sagen!
00:10:40: Was die?
00:10:42: Fünfdreißigste Folge oder so.
00:10:44: Also wenn wir jetzt hier aufnehmen, das wird irgendwie eine weiß nicht in den zwei Hundert Zehn Erfolgen sein.
00:10:48: also wirklich lange her habe ich mal mit einer Psychologin gesprochen.
00:10:51: Heide Nullmeier heißt die glaube ich Die war auch damals schon über Achtzig als sie die Folge aufgenommen haben.
00:10:56: Oh
00:10:56: verrückt ja!
00:10:57: Ja solche Gespräche sind wertvoll.
00:11:00: Die hat ein ganz klasse Zitat gesagt.
00:11:02: Ich hab ihre Biografie gelesen als Vorbereitung auf das Gespräch Damals.
00:11:05: Sie hat gesagt wo die Angst ist geht es lang.
00:11:09: Das finde ich so ein schöner Leitsatz.
00:11:11: Da muss ich gerade dran denken, wo du nämlich sagst ja was uns... Was unbekannt ist erstmal macht uns Angst.
00:11:16: das kann ich total nachvollziehen klar.
00:11:19: also häufig halten Menschen an irgendetwas fest was ihnen überhaupt nicht entspricht was sie auch überhaupt nicht glücklich macht oder zufrieden macht langfristig gesehen.
00:11:28: aber irgendwie vermittelt es mehr gefühlte Sicherheit als den Sprung zu wagen.
00:11:34: Und da dann eben diesen Leitsatz, wo die Angst des geht's lang.
00:11:39: Wenn da jetzt wirklich eine Klippe ist oder wirklich ne rote Ampel und da fahren ganz viele LKWs... Nee!
00:11:44: Dann geht es da grad mal nicht lang.
00:11:46: Da muss deine Angst super und will dich schützen und hat einen großen, großen Linn nutzen.
00:11:49: Genau
00:11:50: Aber genau das bringt eigentlich den zweiten Punkt.
00:11:53: Ich habe nämlich gerade mir Fett ein Wort eingekreist, nachdem ich es aufgeschrieben habe und das ist Grund.
00:11:59: Du hast nämlich gesagt ja aber so Gefühle haben wir auch immer einen Grund und ich glaube das ist ein hilfreicher Punkt, ne?
00:12:04: Ich bin ja extra grade in dieses Beispiel reingegangen und hab diese Position eingenommen.
00:12:09: Ja ich will jetzt hier noch nicht loslassen!
00:12:11: Ich bin nicht bereit...ich bin innerlich ganz eng und halte fest.
00:12:15: Und dann hast du gesagt okay, aber das hat ja auch einen Grund.
00:12:20: Und dann natürlich es erfordert eine gewisse Reflektionsfähigkeit.
00:12:26: also wenn ich nur in meiner Emotion verhaftet und gefangen bin, dann funktioniert das nicht.
00:12:31: Aber in dem Moment wo ich aussteigen kann und erkennen kann hey!
00:12:34: Ich bin hier gerade nicht bereit loszulassen.
00:12:36: Es kann ja auch sein es kann ja so sein dass ich sage fuck it ich will nicht loslassen.
00:12:40: Wenn ich das aber für mich erkenne Dann wenn ich dich jetzt richtig verstehe ich versuche runterzubrechen.
00:12:46: dafür die Menschen die ihr zuhören damit's einfach wie geht ist oder so einfach ist, wie es geht.
00:12:51: Dann darf ich mich fragen was ist der Grund warum ich hier gerade festhalte?
00:12:56: Genau!
00:12:56: Woran halte ich hier grade fest?
00:12:58: und das bringt mich gegebenenfalls ja auch weiter zum loslassen.
00:13:02: Ja definitiv.
00:13:03: also ich meine man kann sicher nicht zwingen zum loslassen und wenn man wirklich sagt
00:13:08: ja genau dazu
00:13:08: noch nicht bereit dann ist das okay.
00:13:10: denn wird vielleicht ein punkt in deinem leben kommen wo du sagst jetzt bin ich bereit jetzt möchte ich das los lassen weil genauso es ist auch mit terapie.
00:13:20: also man kann sich nicht in terapies wingen und erwarten dass es funktioniert.
00:13:24: wenn man rein geht und sagt Ich will das jetzt aber eigentlich nicht.
00:13:27: Dann funktioniert es natürlich nicht, man muss immer bereiter zu sein.
00:13:31: Aber dann kann so eine Frage auch helfen dass man sich mal fragt warum halte ich fest und das hat auch viel mit alten Rollenbildern zu tun.
00:13:38: also bei mir persönlich war's ganz viele Jahre und das habe ich auch durch Therapie herausgefunden, dass sich immer die starke Sophie sein wollte.
00:13:46: Ich hab immer so eine Maske aufgesetzt.
00:13:49: Niemand sollte sehen wenn es mir schlecht geht, wenn ich Panikattacken habe.
00:13:52: Ich wollte immer stark wirken!
00:13:54: Weil ich bin auch mit dem Glaubenssatz aufgewachsen... Was sollen denn die Leute denken?
00:13:58: Es war immer wichtig was die Leute danken.
00:14:01: Ja und das wurde mir durch die Therapie bewusst Das war auch so ein Ding was meine Panikattackung und Ängste aufrecht erhalten hat weil man kann natürlich nicht immer stark sein.
00:14:11: Das ist ein enormer Druck und das dann loszulassen mit der Zeit durch kleine Schritte, das hat wirklich geholfen auch so ein bisschen von der Angst los zu lassen.
00:14:25: Ja wie ist denn das bei dir?
00:14:27: Was würdest du sagen... Du hast gerade so genickt als ich gesagt habe die starke Person sein.
00:14:32: Hast du vielleicht eine alte Rolle die du eingenommen hast über viele Jahre, die du schon losgelassen hast oder loslassen möchtest?
00:14:41: Ja, das ist das Schöne.
00:14:43: Wenn man mal so ein bisschen sich mit sich selber beschäftigt hat dann kann man die... Kann man da ja auch irgendwie auf eine Weise ganz liebevoll und ganz weich drauf schauen?
00:14:54: Ich habe auf jeden Fall.
00:14:55: ich glaube so der erler erste Glaubenssatz den ich für mich identifiziert hab.
00:14:59: Wobei wenn ich noch ehrlicher bin, dann habe nicht ich den identifiziert!
00:15:03: Dann hat meine damalige Freundin den für mich
00:15:06: authentifiziert.
00:15:08: Wie begrüßt du, falls du zuerst.
00:15:11: Und das war... Ich werde nur geliebt wenn ich die Erwartungen erfülle.
00:15:18: Also so, ich bin nur dann okay, wenn ich diese Erwartung erfüllen.
00:15:20: Das war ein ganz krasses... also deswegen, es geht ja voll in die Richtung!
00:15:24: Ich muss jetzt hier stark sein oder ich muss die Erwartungen im Außen irgendwie erfüllten?
00:15:28: Weil nur dann bin ich ok und ... einige Jahre Therapie-Erfahrung in meinem Leben.
00:15:36: Ich habe mir das angeschaut aus meiner Biografie, auch aus der Historie meiner Familie.
00:15:42: Da spielen natürlich auch transgenerationale Geschichten immer eine große Rolle.
00:15:48: Also ich kann das heute total sagen und es macht auch super Sinn und ich finde das wichtig.
00:15:51: deswegen also beispielsweise meine Familie waren nach dem Zweiten Weltkrieg vertriebene so die dann hier in Westdeutschland.
00:16:00: Und da bist du wirklich in der sozialen Hierarchie ganz, ganz weit unten und es gibt kein Essen.
00:16:07: Du musst bis total darauf angewiesen, dass Leute auch irgendwie dir wohl gesonnen sind.
00:16:13: aber das ist eigentlich alles knapp und wenn du dann noch irgendwie in der Nachbarschaft einen Scheißruf hast oder nicht gut dastehst... dann ist das wirklich existenziell, wortwörtlich.
00:16:24: Also du musst die Erwartung im Außen erfüllen davon hängt dein Leben ab.
00:16:27: so und es war einfach Realität zwei Generationen vor mir in meiner Familie Und das ist aber so ein Ding was sich natürlich irgendwie auch durchzieht eine Angst mit denen meine Großeltern Meine Eltern aufgezogen haben was auch weitergegeben wird und ich bin Gott sei Dank jetzt in der Lage Einfach irgendwie nicht weil ich der erste bin in einer Lage ist aber irgendwie die Ressourcen irgendwie so habe, dass ich nicht nur die ganze Zeit im Außen kämpfen muss sondern auch nach innen schauen darf das mal aufzulösen und ich finde es wahnsinnig wertvoll beispielsweise so eine Therapie gemacht zu haben bevor ich möglicherweise Kinder in die Welt setze oder so.
00:17:04: Ich kenne grundsätzlich meine Muster und würde sagen dass ich mich ein bisschen selber kenne und ist total wertvoll.
00:17:11: da gibt's natürlich noch andere Glaubenssätze oder Themen Aber das ist jetzt vielleicht eine Sache, die ich preisgeben kann.
00:17:20: Die einfach da ist und ich glaube es haben ganz viele Menschen... Was heißt man muss?
00:17:26: Man muss erstmal gar nix.
00:17:29: Eine Sache, in der ich auch gelernt habe in dieser Reise in Humans Are Happy ist du kannst der Spannung nicht ausweichen.
00:17:36: Ich kann halt... Also ne innere Spannungen oder ein innerer Konflikt ist da!
00:17:43: Und ich kann halt entweder damit umgehen, indem mich aktiv darauf zugehe.
00:17:47: Indem ich beispielsweise mich der Emotionsstelle in Form von was auch immer schreiben.
00:17:52: Therapie wir haben so ein paar Beispiele ja schon genannt oder einfach mit mir selber mich hinsetzen und Gefühl fühle.
00:17:58: Also das ist ja auch im Alltag.
00:18:01: Therapies sind ja auch darauf angelegt beispielsweise dass es ein endlicher Prozess ist aber den Raum aufzumachen zum Fühlen sollte ja durch.
00:18:11: eigentlich also für mich ist es wichtig, dass das Teil meines Alltags ist.
00:18:14: Also ich versuche eigentlich immer morgens oder auch immer wieder zwischendurch erstmal mich zu fühlen und Raum aufzumachen.
00:18:22: Und ich habe auch regelmäßig mit Freunden Sharing-Formate wo genau das einfach nur dran ist, ne?
00:18:29: Also Raumaufmachen zum Fühlen!
00:18:31: Das ist so wertvoll weil man da einfach durchkommt Im Prozess, also ja weiß nicht.
00:18:38: Es geht ja nicht nur um innere Muster zu bearbeiten sondern einfach auch den Raum fürs alltägliche Fühlen aufmachen weil wir leben leider in einer Welt die sehr unverbunden ist.
00:18:48: zumindest ich merke gerade diesen Kontrast total im urbanen Raum.
00:18:52: Ich war den gesamten Februar mit ein paar Menschen zusammen.
00:18:55: auf Sizilien und einem Berg haben wir ein Haus angemietet mag mal sagen also heilige scheiße so die ganze zeit eingebunden in der natur zu sein und in gemeinschaft.
00:19:06: da kann schon mehr emotionen fließen als wenn du jetzt wieder hier bist hast asphalt hast beton hast baulärm hast autos
00:19:15: Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen.
00:19:17: Also super spannend was du erzählst auch das Thema mit der transgenerationalen Weitergabe.
00:19:22: Das habe ich bei mir in der Geschichte auch festgestellt und daher kommt auch mein Laubensatz.
00:19:27: Und ich finde es aber toll dass wir in unserer Generation jetzt uns so sehr für mentale gesundheit interessieren und da so dieser boom passiert ist über die letzten jahre ich habe das gefühlt es ging somit corona los dass viele sich mit mentaler gesundheit auseinander gesetzt haben.
00:19:45: Ich glaube, es ist vielleicht auch irgendwie...ich will nicht sagen vorher gesehen aber es ist unsere Aufgabe vielleicht jetzt diesen kreislauf der transgenerationalen weitergabe irgendwie zu durchbrechen, indem wir da genauer hinschauen und sagen ah ok das hat sich jetzt in meinen vorherigen Generationen in der Familie so viel wiederholt und immer wieder zu den gleichen Problemchen geführt, vielleicht sollte ich da jetzt mal genauer hinschauen und genau das loslassen.
00:20:14: Da sind wir wieder beim Loslassen.
00:20:15: also finde ich super spannend.
00:20:17: Und was ja helfen kann sind deine wie du sagst dass du morgens mal in dich rein fühlst ist auch ein wertvoller Tipp.
00:20:24: Also so eine mini Rituale dass man das eigentlich einfach zu seinem Alltag macht Dass man sich mal eine Minute nimmt gar nichts macht und sagt, jetzt fühle ich mal in mich rein.
00:20:34: Jetzt schaue ich mal wie geht es mir denn eigentlich gerade?
00:20:37: Und setz mich nicht gleich ans nächste
00:20:39: To-do.".
00:20:40: Ja also da habe ich auf jeden Fall einen starken Anknüpfungspunkt zu.
00:20:45: Ich freue mich jeden Morgen darüber!
00:20:46: Ich kann das gar nicht planen.
00:20:47: aber so man wacht ja in der Regel auf und keine Ahnung entweder Du bist noch total verschlafen und es ist so ein langsamer Prozess, bis man irgendwann mal da ist oder du wachst irgendwie auf.
00:20:57: Und hast irgendwelche Gedanken und so weiter... Ich weiß es.
00:21:01: jeden Tag freue ich mich darüber, wenn ich zum allerersten Mal in diese Meta-Ebene schalte.
00:21:06: Ah!
00:21:07: Ich denke ja gerade, ne?
00:21:09: Weil das ist eigentlich das Aufwachen.
00:21:11: Es geht nicht darum dass mein Körper wach ist.
00:21:13: Der ist natürlich auch wach und ich liebe das.
00:21:15: So.. Ich gebe Versuche meinem Körper sehr viele gute Voraussetzungen zu geben für viel Energie und so weiter.
00:21:24: Aber ich wach dann erstmal physisch auf, dann ist mein Körper wach und dann denkt mein Gehirn und solche Geschichten... Und aber dieser erste Moment morgens wo mir so bewusst wird... Ah ja!
00:21:34: So..und das ist eigentlich das Aufwachen.
00:21:38: Bewusstwerd um jeden Tag neu.
00:21:40: Genau und das natürlich dann einfach über den Tag zu erhalten und mit sich einzuchecken.
00:21:45: Das ist so eine Sache die mir dazu gerade kommt und das zweite wie du es gesagt hast quasi als wäre es unsere Aufgabe.
00:21:51: Das finde ich interessant, weil da kann man wirklich verschiedenste Ebenen zu einnehmen und ich mag dieses Thema sehr.
00:21:59: beispielsweise denke ich jeder Mensch hat eine Art Entwicklungsaufgabe oder vielleicht auch Aufgaben so und... Vielleicht ist das von unserer Generation jetzt auf der einen Seite ein Privileg und dass wir die Möglichkeit haben uns auch viel um mentale Gesundheit irgendwie zu kümmern Wir jetzt weniger Struggles im Außen haben vielleicht als Generationen im Vorfeld, das ist schon auch so.
00:22:26: Gleichzeitig wenn man sich anschaut was mentale Gesund.
00:22:31: also warum ist für uns mentale Gesundheits so wichtig?
00:22:33: ja offensichtlich weil da auch viel im Agen ist und es ist gesellschaftlich gesehen vielleicht so eine Art Aufgabe da Muster aufzubrechen und gewisse Dinge vielleicht nicht weiterzugeben.
00:22:43: Und gleichzeitig ist mir aber auch total bewusst, wenn ich vielleicht irgendwann mal Kinder haben sollte... Ich werde auch irgendetwas weitergeben was die dann bearbeiten müssen dürfen können.
00:22:55: so ne?
00:22:55: Es ist komplett klar!
00:22:56: Ich kann jetzt hier nicht den Zirkel durchbrechen und danach ist alles gut Aber ich kann einfach ein kleines Stück Ein kleines stück einfach irgendwie hin in Richtung eines einer bewussteren Gesellschaft wirken, indem ich einfach an meiner eigenen Bewusstwerdung mit arbeite und natürlich auch Strukturen im Außen usw.
00:23:16: adressiere.
00:23:17: aber deswegen glaube ich das ist so.
00:23:20: also es ist von jeder Generation die Aufgabe sich irgendwie Muster zu durchbrechen und bewusst dazu werden damit wir uns als Gesellschaft halt irgendwie so bewegen können.
00:23:30: sowas läuft immer zyklisch Aber ich rede mich da auch in Warn, deswegen stoppe ich mal jetzt.
00:23:35: Lass uns doch mal auf eine konkrete Ebene schauen!
00:23:38: Ich habe ja in dein Buch mal reingeluschert wie du schon vor Anfang an gesagt hast und das was ich total gerne daran mag ist dass du ganz viele kleine Möglichkeiten gibst.
00:23:50: so wie lasse ich das hier los?
00:23:51: Wie lasse sich jenes los?
00:23:52: Und ich hab mir damals ein paar Beispiele rausgesucht die ich vielleicht auch interessant fände hier jetzt mal anzureißen und ich finde das passt nämlich total gut auf das, was wir eben besprochen haben.
00:24:04: Nämlich wie lasse ich eigentlich meine Vergangenheit los wenn ich mich nicht davon bestimmen lassen möchte?
00:24:08: Das ist jetzt mal ein richtig großes Feld aber es ist auch ein Kapitel in deinem Buch und vielleicht kannst du uns ja hier so eine kleine Sneak-Peek geben.
00:24:16: Ja wie lasst sich denn meine Verganganheit los, wenn ich dich nicht davon Bestimmen lassen will?
00:24:20: Das klingt für mich nämlich sage ich auch vorweg nach etwas was ich eigentlich ein paar Seiten bearbeiten kann, sondern in einen paar Jahren Therapie.
00:24:29: Aber vielleicht hast du eine Abkürzung?
00:24:32: Ja also das ist ein Thema was super viele betroffen hat.
00:24:37: ich kam tatsächlich auf dieses thema In meiner live show die ich mal gemacht habe.
00:24:47: die Menschen in der Pause, also meine Zuschauer, die Möglichkeit gehabt auf Zettelfragen zu stellen und ganz oft kam tatsächlich diese Frage.
00:24:55: Also es kam ganz oft das Wort loslassen vor.
00:24:57: deswegen bin ich auch aufs Buch gekommen Und es kam aber auch diese Frage und da dachte ich mir, das ist super für ein Buch.
00:25:04: Weil das ist anscheinend ein Thema was viele Menschen betrifft.
00:25:08: Manchmal haben wir die Vorstellung dass wenn wir die Vergangenheit loslassen möchten Dass das leicht bedeutet Wir vergessen jetzt alles Was geschehen ist Aber das bedeutet das ja gar nicht Oder dass wir's jetzt leugnen oder irgendwie schön reden.
00:25:22: Also so ist es ja nicht Sondern... Wir haben ja vorhin schon über Rollen gesprochen.
00:25:27: Ich finde das bedeutet viel mehr Das man eine Rolle, die man lange eingenommen hat in seinem Leben vielleicht neu schreibt.
00:25:36: Dass man sich mal hinterfragt okay welche Rolle habe ich lange eingenommen?
00:25:41: Bei mir war es zum Beispiel nicht immer sei die starke Sophie sondern auch Ich bin die Schüchterne, Sophie.
00:25:48: Weil mir wurde ganz viele Jahre immer erzählt, Sophie du bist so schüchtern und so weiter und ich dachte mal okay das ist jetzt anscheinend was schlechtes.
00:25:56: also ich habe das dann irgendwann mit schlecht verbunden.
00:25:59: Und dann irgendwann Dann hab' ich mein in Bremen studiert bei meinem ersten Studium und da hatte ich denn jemanden von meinem Operjahr nach dem Abi erzählt dass sich dann ein Jahr nach Amerika gegangen bin und wie cool das war usw.
00:26:14: Dann hat die Person gesagt, das war aber mutig von dir.
00:26:17: Also das klingt jetzt nicht wie eine schüchterne Person weil vorher haben wir über das Schüchtern halt Thema gesprochen und da ist mir erst mal bewusst geworden ja krass ich bin hier gar nicht nur schüchtern Ich bin ja auch mal mutig Das ist ja auch mit anderen Eigenschaften so.
00:26:33: Also häufig verbinden wir eine Rolle oder Eigenschaft einfach mit unserer Person und haben dann so einen schwarz-weiß Denken, ich bin nur Schüchtern oder ich bin unordentlich aber niemand ist immer nur.
00:26:45: also man hat immer beide Seiten und ich finde diese Rolle loszulassen und irgendwie neu mal zu schreiben sich mal neu zu definieren das schafft ganz viel Leichtigkeit im Leben.
00:26:58: Danke dir, es ist ja auch ein persönliches Beispiel.
00:27:00: Ich versuch das mal herunterzubrechen.
00:27:03: also Im Grunde sagst du Es geht darum nicht so sehr in der Identifikation zu sein oder?
00:27:11: Ja Also die Ausgangsfrage war ja wie lasse ich meine Vergangenheit los wenn ich mich davon nicht bestimmen lassen möchte und Die Antwort ist auf einer Metarebene Du solltest dich nicht ausschließlich mit einem einzigen Aspekt deiner Vergangenheit identifizieren.
00:27:26: Und das war jetzt eben konkret bei dir, Leute sagen du bist so schüchtern und dann identifiziert sich damit ich bin die Schüchterne Sophie sondern quasi machst nicht, du machst eine korrigierende Erfahrung sondern aber du fügst eine korregierende Erinnerung beispielsweise hinzu indem Du bewusst sagst ja hier war ich aber doch mutig und hier bin ich doch auch mutig gewesen.
00:27:51: Und vielleicht...und das ist für mich ein interessanter Punkt.
00:27:54: Ich
00:27:56: brech das oder ich analysiere es quasi so damit auch Menschen die jetzt hier quasi zuhören dass sie als Anleitung für sich gerade nochmal mitnehmen können wenn ich eben Vielleicht hast du das lieber Mensch, der hier gerade zuhört.
00:28:07: Ja auch dass du dir irgendwie denkst ja ich bin immer so und ich will eigentlich also dann erstmal zu fragen Stimmt das bin nicht immer so?
00:28:13: oder ist das hier nicht ein negativer Glaubenssatz?
00:28:16: Wir bleiben bei deinem Beispiel.
00:28:17: Ich bin immer schüchtern Und ich wäre gerne doch viel extravertierter und würde viel mehr rausgehen wollen und bla bla bla Bla bla bla ist despektierlich.
00:28:25: aber wir lassen es jetzt mal so und so weiter Und dann halt zu sagen, okay.
00:28:35: Vielleicht finde ich ja aber eine Gelegenheit in meinem Leben oder vielleicht finde ich auch eine Erinnerung in meinem leben wo ich mal nicht so schüchtern war.
00:28:46: für dich war das eben die erinnerung dass jemand jetzt gesagt hat ok du bist vermutlich dass du da jetzt allein in jahreln die usa gehst.
00:28:53: oder war die usa oder was amerika gesagt ist ja ein unterschied.
00:28:59: Ja, es arbeitet natürlich.
00:29:03: Und das kann man vielleicht aber... und das ist klasse ne?
00:29:08: Weil das hat jetzt ja auch gar nichts mit Schreiben zu tun!
00:29:10: Ich habe ja so ganz spitze Folgen gesagt.
00:29:14: Aber was ist wenn ich nicht schreiben mag?
00:29:16: Das kann ja jeder tun einfach mal in der Vergangenheit forsten.
00:29:21: Welche Möglichkeiten oder welche Erinnerungen meinem Leben gab's denn wo ich mal so war, wie ich eigentlich gerne sein wollte.
00:29:29: Und vielleicht finde ich ein zwei Erinnerungen und dann stehen schon ein zwei erinnerung meinem negativen Glaubenssatz gegenüber und hier geht auf einmal ein Spektrum auf und jetzt wird es interessant weil... Sobald ich einmal die Tür aufmache das ist einfach so psychologisch Dann kommen auch immer noch mehr Erinnerung und noch mehr Ideen.
00:29:50: Und das ist ganz, ganz wertvolles und gleichzeitig... ...das ist ein Punkt der für mich total wunderschön ist.
00:29:57: Sobald ich meine Aufmerksamkeit ja in eine Richtung lenke kann ich auch... Ich muss ja nicht nur in der Vergangenheit sein!
00:30:05: Ich kann ja genauso gut jetzt gerade so gehen geht es ja nur um Erinnerungen aber ich kann ja auch schauen wo ist denn jetzt gerade in der Gegenwart?
00:30:14: Ich liebe das, weil da bin ich ja wieder voll im Bewusstsein.
00:30:19: Wo schenkt mir das Leben dann eigentlich gerade in dieser Gegenwart die Möglichkeit mutig zu sein?
00:30:25: Für mich ganz konkret hier, wie ich hier sitze, ist es einfach so zu sprechen und die Dinge so darzulegen, dass sie sind, indem ich das mit dir in diesem Gespräch tue... Ich habe das jetzt halt auch schon zweihundert Folgen lang gemacht, aber trotzdem erfordert es ja auch immer wieder neue Mut sei so quasi Sachen darzustellen.
00:30:48: Das ist einfach nur was mir jetzt kommt und gleichzeitig kann ich auszoomen in die oder nicht auszoom mehr doch kann ich kann ich quasi schauen in die Zukunft.
00:30:57: Natürlich gucke ich immer aus der Gegenwart in die Zukunft, aber ich will einfach sagen mach die Zeitachsen auf.
00:31:02: Guck aus der Vergangenheit!
00:31:04: Wo war ich denn mal vielleicht nicht schüchtern sondern mutig?
00:31:08: Wo gibt mir das Leben jetzt
00:31:09: gerade?!
00:31:10: Die Gelegenheit Nicht schüchtern, sondern mutig zu sein.
00:31:13: Beispielsweise indem ich jetzt bei mir mit ihr rede.
00:31:18: Einfaches Beispiel und wo gibt mir das Leben vielleicht in der Zukunft?
00:31:21: Und nicht erst in sieben Jahren, sondern auch heute Abend oder nachher in dem Meeting... Später, wenn ich mit meinen Freunden was essen gehe oder was auch immer.
00:31:30: Wo gibt mir da denn das Leben die Möglichkeit?
00:31:32: und auf einmal sehe ich Möglichkeiten?
00:31:35: Und zwar solche Möglichkeiten Die meinem negativen Glaubenssatz den nicht eigentlich loslassen will gegenüberstehen.
00:31:41: Ja genau finde ich auch ein super Punkt.
00:31:43: also das hilft uns auch wieder Nicht nur in der Vergangenheit zu leben weil wir wollen uns ja hier diesen Kapitel wo ich darüber geschrieben habe, nicht davon definieren lassen sondern dass wir auch im Hier und Jetzt arbeiten.
00:31:56: Weil wir können natürlich super viel drüber nachdenken und erinnern aber letztendlich müssen wir hier und jetzt in unserem Verhalten ja was ändern und ich glaube das Leben gibt uns sehr viele Möglichkeiten.
00:32:06: also ich erlebe es auch ganz oft dass ich zum Beispiel mache eine Sprachnotiz an meine Freundin ärger mich dann über irgendwas und regt mich dann auf.
00:32:17: Und ein paar Minuten später kommt da eine E-Mail mit einer Möglichkeit, dass ich halt in diese Richtung gehen könnte wo ich hingehen wollte, wo ich mich eigentlich jetzt drüber aufgeregt habe.
00:32:28: Dass es vielleicht nicht geklappt hat.
00:32:29: und dann kommt eine E-Mail und dann denke ich so tschö!
00:32:32: Das war jetzt gerade ein Zeichen.
00:32:34: Vielleicht ist jetzt das deine Möglichkeit deinen Wunsch doch nachzugehen oder in die Richtung zu gehen, in die du gehen möchtest?
00:32:41: Ich finde das immer ganz spannend wenn man da die Augen aufhält wie viele Möglichkeiten da aufploppen.
00:32:47: Ja und dass ist glaube ich einfach auch nochmal einen Punkt den man vielleicht da abschließend sagen kann.
00:32:52: Wir haben ja ... Ausgangsfrage gehabt, wie lasse ich meine Vergangenheit los?
00:32:56: Wenn ich mich nicht davon bestimmen lassen möchte.
00:32:58: Vor allem...
00:32:59: ...nicht
00:32:59: nur in der Vergangen- heit zu leben, ne?
00:33:01: Ich kann die Vergangenhei... ...ich kann schauen, wo gab's in einer Vergangenh- heid Beispiele,... ...die anders waren?
00:33:06: und ich kann vor allem im jetzten, in der Zukunft schauen,... ...wann kannst denn anders sein, ja?
00:33:10: Also es ist einfach eine veränderte Haltung dem Leben und der Weltgegen über,... ...namlich eine... ...deine Haltung der Möglichkeiten.
00:33:19: Und das ist glaube ich,... ...das ist etwas... Was aus meiner Perspektive super wertvoll ist.
00:33:24: Ja, das sind Möglichkeiten ist vielleicht so ein Wort was ihr euch hier aus der Folge auf jeden Fall mitnehmen könnt.
00:33:31: Es ist super viel möglich Das finde ich.
00:33:37: beispielsweise Ich spreche ja hier gerade mit dir soviel du schreibst grade nicht dein erstes Buch sondern dein drittes Beziehungsweise.
00:33:46: das ist schon fertig.
00:33:47: Schreibe jetzt gleich bald an meinem vierten Gleich jetzt sofort.
00:33:51: Jetzt sofort nebenbei?
00:33:53: Genau, nebenbei!
00:33:54: Und einer anhältst du das Mikro mit der zweiten Schreibstuhl...
00:33:58: Es wäre gut, wenn das möglich wäre.
00:34:00: Man würde sehr viel Zeit sparen!
00:34:01: Nein,
00:34:04: nein, nein... Alter als Psychologe, da muss ich dir sagen, Fokus bitte auf eine Sache.
00:34:08: Ja, das stimmt.
00:34:09: Ich muss mich auch selber ganz oft stoppen im Alltag, dass ich nicht zu viel gleichzeitig mache.
00:34:13: Ich habe ja auch ADHS-Tendenzen und dann fängt man was an und ach, das würde ich auch noch machen und dann bringt man das eine nicht zur Ende.
00:34:20: Da muss ich mir ja auch selber immer stoppen.
00:34:24: Stoppen ist ein guter Punkt.
00:34:26: Ich würde gerne mit dir nochmal eine zweite Frage besprechen, und zwar einer die so groß ist dass ich mich auch schon wieder gefragt habe wie kriegst du es hin das in so einen Kapitel runter zu dampfen?
00:34:35: Aber wir werden jetzt drüber sprechen!
00:34:37: Wie lasse ich toxische Menschen und ungesunde Beziehungen los die mir nicht gut
00:34:40: tun?
00:34:41: Ja das war auch ein Thema was sich häufig gehört habe.
00:34:45: nicht nur in den live shows sondern auf social media ist das ja auch in den letzten Jahren sehr viel thema geworden.
00:34:51: Klicks gut
00:34:52: Und bei toxischen Beziehungen ist es ja so, dass da häufig alte Bindungsmuster dahinter stecken.
00:34:58: Also ich finde das hilft immer, dass man sich erstmal bewusst macht was habe ich denn für ein Bindungstil?
00:35:03: Bin ich vielleicht der ängstlich vermeidende Typ oder Eine sichere Bindung, aber trotzdem irgendwie immer Pech mit Beziehung.
00:35:12: Wenn man da sich selbst erst mal hinterfragt, warum führe ich mich dann von solchen Menschen angezogen?
00:35:17: Warum ist das hier so ein Kreislauf, den ich immer wieder durchdebe und...
00:35:21: Da muss ich ganz kurz reingehen.
00:35:22: Aber woher weiß ich denn welchen Bindungsstil?
00:35:24: Ich habe also wenn?
00:35:26: ich stelle immer vor ich hab mich jetzt noch gar nicht so viel damit beschäftigt.
00:35:29: Und jetzt höre ich deine Antwort Ja, ich muss mal gucken was für einen Bündungsstiel ich habe.
00:35:33: Wie kriege ich raus welchen bündungs Stil ich habe?
00:35:35: ja Das ist natürlich ein sehr komplexes Thema, also da gibt's super viele Bücher zu wo es ganz ausführlich beschrieben wird.
00:35:43: Natürlich kann man das auch in einer Therapie erfahren.
00:35:45: wenn man jetzt gerade in der Therapie ist kommt man das vielleicht mal im Therapeuten.
00:35:48: oder Therapeutin sagt, ich will jetzt mal rausfinden!
00:35:52: Vielleicht macht er oder sie das ja mit dir.
00:35:54: aber ansonsten gibt es auch sehr viele Möglichkeiten YouTube Videos oder Bücher wo man sich da so ein bisschen belesen kann.
00:36:01: und dann gibt es auf jeden Fall Punkte woran man erkennen kann hey wenn diese Punkte auf dich zutreffen und man dann sagt, oh ja das bin ich.
00:36:09: Dann weiß man schon okay es geht vielleicht in diese Richtung.
00:36:12: Wichtig ist aber auch zu sagen dass wir natürlich auch von mehreren Bindungsdielen Punkte haben können die auf uns zu treffen weil wir sind meistens nicht nur ein Stil sondern wir haben so vieles in uns und das kann sich ja auch über die Jahre ändern.
00:36:25: also es kann sein dass wir früher mal ein unsicherer Typ waren und durch korrigierende Erfahrungen gesündere Beziehung oder umgekehrt kann natürlich auch sein.
00:36:37: Kannst du einmal die wichtigsten Bindungsdiele nennen?
00:36:41: Ja, also wir haben einmal die sichere Bindung.
00:36:45: Also wenn wir meistens gesunde Beziehungen
00:36:48: haben und uns
00:36:49: auch mit Nähe wohlfühlen uns nicht so schnell eingeengt fühlen, sage ich mal von Nähe.
00:36:55: Gibt es ja auch viele Menschen und einfach sagen würden okay Beziehungen die brauche ich für meinen Wohlbefinden?
00:37:01: Die machen mir jetzt keine Angst oder unangenehme Gefühle sondern geben mir ein gutes Gefühl.
00:37:06: das würde ich sagen ist die sichere Bindung.
00:37:09: dann haben wir die sicher ambivalente Bindung die unsicher Ambivalente bindung meine ich Ambivalent heißt widersprüchliche.
00:37:19: also dass es einerseits Ich möchte näher, aber dann kann es mir doch irgendwie ganz schnell wieder zu viel werden und dann ist das immer so ein Hoch- und Tief.
00:37:29: Es ist auch ganz viel Allversuch dabei also geht auch in eine sehr ungesunde Richtung.
00:37:35: und dann haben wir noch einen unsicheren Bindungstyp, der in die ängstliche Richtung geht.
00:37:42: Das sind dann würde man sagen die Bindungsängsler, die denn gleich sagen okay ich möchte nur hier oberflächliche Beziehungen auch vielleicht nur sexuelle Beziehung aber bloß keine Nähe, bloß keiner Tiefe.
00:37:53: das macht mehr Angst genau.
00:37:55: und dann gibt es noch den desorganisierten Stil.
00:37:57: der wurde ein bisschen später in der Forschung herausgefunden.
00:38:01: dass ist so ein bisschen was von beiden unsicheren Typen gemischt.
00:38:06: und das ist häufig bei Kindern die zum Beispiel ohne feste Bezugspersonen aufgewachsen sind.
00:38:12: Zum Beispiel in Weisenhäusern, in Pflegefamilien die dann einfach Liebe und Nähe mit Gefahr verbinden aber die nie wussten was bedeutet denn jetzt wirklich eine Mama oder ein Papa zu haben?
00:38:25: Und für die ist das so nähe und Verbindung ist es ganz ganz fremd.
00:38:31: Okay also Es geht grundsätzlich um Die Muster die ich gelernt habe durch meine Bezugsperson.
00:38:37: In der Regel sind dass die Eltern kann aber natürlich je nach Biografie auch jemand anders sein.
00:38:42: Du hast ja Beispiele gerade auch schon genannt, wenn ich jetzt in einem Kinderheim beispielsweise aufwachse dann habe ich andere Bezugspersonen oder vielleicht auch im schlimmsten Fall kaum Bezugspersonen.
00:38:51: Aber um es nochmal zu wiederholen du hast gesagt es gibt den sicher sicheren Bindungstypen.
00:38:57: Es gibt sicher Ambivalent, das heißt es ist so ein bisschen hin und her heiß Kalt kennen vielleicht auch Leute aus ihrer Biografie kann ja jeder mal mit sich einschicken.
00:39:06: Unsicher heißt ich will eigentlich keine große emotionale Bindung, es geht immer in der Regel um die Emotionen körperlich vielleicht aber emotional dann lieber nicht.
00:39:16: Und desorganisiert heißt Ich bin hier ganz Folge gar keinem regelmäßigen Muster sondern Ist
00:39:26: alles gefährlich irgendwie?
00:39:27: Alles
00:39:28: gefährlich.
00:39:29: Bindung, Beziehung ist gefährlich und das spiegelt eigentlich wieder in der Regel... Also diese Bindungsstile spiegeln wieder die Bindung die ich zu meinen Bezugspersonen aka.
00:39:42: Eltern in der Regel hatte.
00:39:44: So würde ich mal sagen.
00:39:45: Und das heißt Ich habe ja gerade eben so ein bisschen dir die Frage oder ich hab grade eben dir die frage gestellt Ja wie lasse ich toxische Menschen ungesunde Beziehungen los?
00:39:53: Hast du gesagt, ja mal sich den eigenen Beziehungs- oder Bindungstil anschauen.
00:39:57: Das heißt, den eigenen Bindungsstil anzuschauen bedeutet immer auch in die eigene Vergangenheit zu schauen.
00:40:01: Ich habe vorhin gesagt einer Spannung kannst du nicht ausweichen.
00:40:04: Du kannst nur entweder auf sie zugehen und ich glaube genau das wäre ein Beispiel dafür.
00:40:09: Ich schaue mir an was ist denn eigentlich meine Vergangenheit?
00:40:11: Was ist dann meine Biografie?
00:40:13: Oder Ich schaue mir das nicht an und lebe halt mein Leben lang ambivalent.
00:40:18: Genau, ja!
00:40:18: Und sichere Beziehung und Binderin war eigentlich nicht so richtig glücklich.
00:40:21: Und ich glaube viel liegt auch im Annehmen.
00:40:24: also man darf ja auch sagen bzw eine wichtige Sache die ich beispielsweise in Therapie gelernt habe ist... ...ich werd meine Muster nicht los, ne?
00:40:32: Ich werde meine ganz ganz grundlegenden Muster Die werden für immer bleiben, aber ich werde... Ich kann kompetenter darin werden damit umzugehen.
00:40:40: Ja und das ist... Das entlastet ja auch total!
00:40:43: Das heißt, ich darf wissen, ich werd' für immer von diesem Typ Menschen irgendwie angezogen sein oder für immer Von dieser Verhaltensweise total genervt sein.
00:40:51: tendenziell natürlich jetzt gesagt Aber weil ich das um mich weiß, kann ich natürlich schauen mit was für Menschen umgebe ich mich tendenziell?
00:41:01: Was für Menschen gehe ich im Beziehung?
00:41:02: tendenzielle und was brauche ich nicht.
00:41:05: Wo habe ich eben rigidere Grenzen oder bin ich da ein bisschen weicher um?
00:41:11: jetzt nochmal, ich möchte so einen kleinen Fahrplan auch bauen für die Menschen, die zuhören.
00:41:15: Für diese Frage, die ich jetzt aufgemacht habe wie lasse ich toxische Menschen ungesunde Beziehungen los?
00:41:20: Die mir nicht gut tun ist erst mal zu schauen ah was ist das denn eigentlich?
00:41:23: ne vielleicht hat da ja mein Beziehungspartner den total vermeidenden Beziehungsstil und Das tut mich nicht gut dass es aber das was ich kenne von meinen Eltern beispielsweise und deswegen kann ich verstehen, und deswegen ist der Verstand ja so eine ganz glorreiche Geschichte.
00:41:42: Deswegen kann nicht verstehen warum mich jetzt dieser Mensch total ansieht?
00:41:47: Und warum das irgendwie sich anfühlt wie zu Hause aber... Das war ja eigentlich gar nicht cool!
00:41:53: Jetzt sind wir wieder bei dem Ding.
00:41:54: es ist meine Aufgabe.
00:41:55: vielleicht auf individueller Ebene gehe ich ganz stark davon aus.
00:41:58: Es ist meine Aufgabenmuster auch.
00:42:01: ja auflösen kann ich sie nicht aber ich kann so ein bisschen vielleicht einfach damit gelingen da umgehen und dann eben schauen okay was was wo will ich denn eigentlich hin?
00:42:12: wo in welche richtung möchte ich mich denn vielleicht so einen müh entwickeln?
00:42:16: also wie lasse ich toxische menschen ungesunde beziehungen los ... in die Vergangenheit schauen und schauen, wo was ist eigentlich mein Anteil hier?
00:42:23: Und wo möchte ich eigentlich hin?
00:42:24: Würde ich jetzt mal so rausziehen.
00:42:26: Aber du bist die Psychologin von daher gänzt noch nochmal!
00:42:28: Das hast Du auf jeden Fall gut gesagt.
00:42:30: das war auch einen Punkt in meiner Therapie den ich für mich persönlich sehr gut lernen konnte.
00:42:36: Manchmal hast Du ja Menschen im Leben... die einfach in deinem Leben sind und die so Eigenschaften zeigen, die für dich vielleicht sehr, sehr schwer waren.
00:42:45: Sei es jetzt nazistische Eigenschaft oder einfach so doofe Angewohnheiten über die du dich lange aufgeregt hast.
00:42:51: Und da meinte auch meine Therapeutin zu mir ja wenn du diesen Mensch wirst du immer in deinm Leben haben.
00:42:57: Du kannst natürlich sagen, hier ich mache radikalen Cut und lass den komplett gehen.
00:43:02: Und möchte mich da drinnen?
00:43:03: Das geht auch bei.
00:43:04: in manchen Situationen ist es aber vielleicht einfach nicht möglich.
00:43:07: Dann kannst du halt schauen was kann ich denn für Strategien Ich selber entwickeln um damit besser umzugehen?
00:43:13: und das hat mir so ein Gefühl von Macht zurückgegeben.
00:43:16: Ach krass!
00:43:16: Ich bin ja in dieser Situation gar nicht hilflos.
00:43:19: Ich bin nämlich hilflas aufgesetzt ausgesetzt und ich kann sagen okay ich suche mir jetzt vielleicht eine neue gesunde Strategie damit besser umzugehen und das hat mir persönlich sehr viel Last und Druck genommen.
00:43:32: Und ich glaube, dass kann vielleicht auch den Zuhörern ganz gut weiterhelfen, ja also, dass man nicht immer nur mit dem Finger auf andere zeigt.
00:43:40: Man neigt ja gern dazu weil es auch einfacher ist als zu sagen achja, ich habe ja vielleicht auch ein bisschen dazu beigetragen, dass diese Menschen immer wieder in mein Leben kommen, weil ich so eine Vergangenheit habe oder weil ich vielleicht versuche jetzt hier was zu heilen an mir, was noch wurde.
00:43:56: Aber wenn man sich dem bewusst wird, dann kann man auch in die Zukunft schauen und sagen okay eigentlich möchte ich solche Beziehungen gar nicht mehr.
00:44:05: was muss ich denn dafür tun?
00:44:08: Ja man hat selber immer auch einen Anteil.
00:44:10: das ist ein wichtiger Punkt und wenn es ist nicht zu gehen aber guter Übergang.
00:44:17: wir gehen nämlich jetzt nochmal zur einer letzten Frage.
00:44:19: du hast ja wirklich da sind einige Kapitel drin also wir haben hier vielleicht ein zehn Prozent maximal bearbeitet.
00:44:26: Wie lasse ich den Wunsch nach Perfektion los?
00:44:28: Ich glaube, das ist auch noch mal ein Thema was einfach viele Menschen... ...viele Menschen interessiert.
00:44:33: Und Perfekcionismus ist ja auch ein Thema in Beziehungen und Beziehungsbindungsmustern, was viele Menschen total berührt.
00:44:41: Ja wie lasse sich mein Wunsch nach Perfonlos?
00:44:43: Hast du da so ein paar knappe Antworten drauf?
00:44:47: Was man hier so in einer Podcast-Folge gut mitnehmen kann und nicht wo man drei Jahre Therapie machen
00:44:52: muss!
00:44:54: Perfektion, da habe ich tatsächlich gestern eine Podcastfolge aufgenommen und da hab' ich auch drüber gesprochen.
00:44:59: Und ich finde das ganz interessant dass Perfekzion eigentlich auch eine Art Schutzmechanismus ist.
00:45:07: also wir versuchen uns mit dem perfektionistischen Verhalten auch wieder vor etwas zu schützen.
00:45:13: Das kann dann vielleicht ein Glaubenssatz sein, der so lautet wie ich bin nur liebenswert wenn ich keine Fehler mache oder wenn alles perfekt ist und das löst natürlich enormen Druck aus und manche sehen vielleicht diese Perfektion als Stärke an.
00:45:32: also nur wenn ich das so perfekt mache ist mein Leben so oder entwickelt sich in die Richtung, wie ich es haben möchte und das ist natürlich dann auch mit der Angst verbunden.
00:45:45: Ja wenn ich jetzt etwas nicht perfekt mache wer bin ich denn?
00:45:50: Weil man hat sich ja ganz lange damit identifiziert.
00:45:52: Das hat man vielleicht auch als Teil seiner Persönlichkeit gesehen.
00:45:56: Und wenn das dann weg ist, wer bin' ich denn dann?
00:45:59: Die Frage kommt auch oft auf.
00:46:02: Ich finde da ist es hilfreich sich nochmal den den Folgen bewusst zu werden, die Perfektionismus für einen hat.
00:46:12: Klar kann das auch positive Effekte haben ne?
00:46:14: Man kriegt Dinge schnell geschafft ist vielleicht gut organisiert und so weiter und sofort.
00:46:20: aber wenn man dann Symptome hat wie man ist ständig gestresst, man kommt nicht zur Ruhe, man kann sich nicht einfach mal aufs Sofa legen ohne zu denken oh jetzt müsste es da eigentlich noch dass und das machen.
00:46:33: Wenn man mit diesen sag ich mal, Verhaltensweisen und Denkweisen lebt.
00:46:38: Und das über viele Jahre – dann kann das so durch Druck ausüben, dass es auch in einem Burnout enden kann.
00:46:45: Also Burnout entsteht ja vor allem im Kopf.
00:46:48: Dann sollte man sich bewusst machen an was halte ich denn jetzt hier fest?
00:46:53: Was meinen Perfektionismus überhaupt zu stark hat werden lassen.
00:46:58: Das sind wieder diese Glaubenssätze.
00:47:02: Ja, also einen Satz der für mich auch total hilfreich ist oder den ich super wertvoll finde.
00:47:09: Wo viel Perfektionismus ist?
00:47:11: in der Regel auch viel Angst.
00:47:14: Definitiv Angst ist oder Perfekcionismus ist die kleine Schwester von Angst?
00:47:18: Oder wie man es auch bezeichnen möchte.
00:47:20: aber ja das stimmt die Angst vor Fehlern.
00:47:24: Die Angst nicht zu genügen Ja, nicht liebenswert zu sein.
00:47:28: Wenn mal etwas nicht perfekt ist und wenn man dann eher auf die Angst schaut, woher kommt das?
00:47:33: Wie kann ich da mitarbeiten?
00:47:36: Und das hinbekommen, dann lässt auch der Perfektionismus mit der Zeit nach.
00:47:41: Ja, und wo wir bei Angst sind, sind wir auch wieder fast beim Anfang unserer Fragen.
00:47:46: von daher finde ich haben wir hier eine wunderbare Rutsche.
00:47:49: Ich möchte aber das Ganze noch gar nicht abmoderieren sondern ich würde gerne dich fünf deine ganz persönlichen fünf Tricks und Hacks für mehr wohlbefindende im Alltag einmal fragen.
00:48:00: Hast du da was, was dir Sophie so richtig hilft oder was?
00:48:05: was denn so?
00:48:06: Das kann sein eine Tasse Tee das kann sein deine Jogging Runde was auch immer.
00:48:11: Was sind so für dich persönlich fünf Trics und Tipps für mehr Wohlbefinden im Alltag?
00:48:16: Oh, das ist ne gute Frage.
00:48:17: also ich finde Dinge auf die man sich freuen kann, die man so nur als kleinen Minimoment für sich hat jeden Tag finde ich immer super.
00:48:28: Das ist bei mir zum Beispiel die erste Taste Cappuccino am tag.
00:48:32: Ich liebe Cappucino und darauf freue ich mich.
00:48:35: jeden morgen gleich gar nicht mein Cappocino trinken Und das ist für mich so ein Moment wo ich mal zur Ruhe komme Wo ich einfach mal ankommen kann und dass auch genießen kann.
00:48:45: das finde ich Ist der erster Punkt Dann, was mir ganz gut geholfen hat vor allem auch in meiner Selbstständigkeit.
00:48:54: Weil ich bin ein Mensch der dazu neigt sich immer sehr viel vorzunehmen und sehr viel wie vorhin gesagt hat gleichzeitig machen zu wollen dass ich mir tatsächlich so kleine Pausen auch einen Planer im Tag und sage okay nur zu der Uhrzeit zum Beispiel gehst du jetzt mal zehn Minuten raus.
00:49:11: mit meinen Hunden muss ich sowieso regelmäßig raus und das ist für mich immer ein guter Moment zu sagen, okay jetzt mal kurz Arbeit zur Seite.
00:49:18: Ich gehe jetzt mal raus und fühle mein Mich rein oder quatsche mal kurz mit einer Freundin während ich mit meinen Hundengehehre.
00:49:26: und in solchen Momenten kommen auch noch ganz viele neue Ideen auf einen zu Wo man dann sagt, ah ja Mensch das ist ja voll inspirierend.
00:49:35: Da habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht und es kommt gar nicht in Momenten wenn man nur bei der Arbeit ist sondern wenn man einfach mal rausgeht und mal nicht gerade arbeitet.
00:49:44: Das ist der zweite Punkt.
00:49:48: Dann finde auch wichtig Grenzen zu halten zwischen wo wir grad beim Thema Arbeit waren Zwischen Arbeit Und das bin ich dass jetzt meine Me Time oder das jetzt meiner Familienzeit weil ich finde manchmal verschwimmt das so ein bisschen, vor allem wenn man sehr viel oder auch sehr persönlich in seiner Arbeit steckt.
00:50:09: kennen viele Selbstständige, dann fällt es schwer zu sagen okay jetzt ist mal Schluss.
00:50:14: Jetzt fängt man mein Leben außerhalb der Arbeit an.
00:50:17: das ging mir am Anfang total oft so und da habe ich mir wirklich Grenzen gesetzt und gesagt jetzt zum Beispiel ne?
00:50:23: Fünfzehn Uhr geht mein Laptop aus und dann ist Familienzeit.
00:50:26: und das hat mir geholfen einfach einen klaren Rahmen zu haben und nicht eine Seite von meinem Leben total zu vernachlässigen und mich in einer voll reinzu Power und dann keine Energie mehr für den Rest zu haben.
00:50:40: Das ist der dritte Punkt.
00:50:45: So, dann fehlen noch zwei.
00:50:46: jetzt muss ich kurz überlegen was hilft mir denn noch?
00:50:52: Dann würde ich noch sagen hilft mir wie wir vorhin schon gesagt haben so ein Kanal zu schaffen für Emotionen, die mal im Alltag vielleicht zu kurz kommen und ich mache das gerne.
00:51:03: Ich bin ein Sprachnotizen-Fan.
00:51:05: Ich mache all meinen Freunden immer Sprach notizen.
00:51:08: Bin auch ganz bekannt für ganz lange Sprach Notizen Und das hilft mir immer... Das ist dann auch neben dem Schreiben mein Kanal Dem mal so Raum zu geben Vielleicht mal Luft abzulassen und sich mal auszutauschen über Dinge.
00:51:22: Ich finde das hilft auch immer total denn auch einmal eine andere Perspektive zu hören von Menschen gar nicht in deiner Situation involviert sind, sondern dass man von außen betrachten können.
00:51:32: Das finde ich hilft nochmal so andere Blickwinkel zu bekommen und da vielleicht eine bessere Lösung für ein Problem zu finden.
00:51:39: Und das trägt er dann auch letztendlich zum Wohlbefinden bei.
00:51:44: Der fünfte Punkt würde ich auf jeden Fall sagen regelmäßig Bewegung und Sport fällt mir jetzt natürlich mit meinen drei Kindern noch schwerer da Zeit zu finden, regelmäßig Sport zu machen.
00:51:59: Aber ich versuche es trotzdem!
00:52:00: Da muss man sich sehr viel absprechen mit dem Partner und der Familie
00:52:04: usw.,
00:52:05: aber ich brauche das auch einfach für meinen Wohlbefinden, dass ich nicht nur geistig das mache was mir Spaß macht jetzt zur Arbeit oder außerhalb der Arbeit sondern dass ich mich auch körperlich bewege und die Energie rauslasse und für mein Körper und meine Gesundheit etwas tue.
00:52:22: Ja unbedingt das kann ich auf jeden Fall nachfühlen.
00:52:25: Ich danke dir, das waren spannende Punkte!
00:52:28: Ich habe ein bisschen mitgeschrieben... ...ich werde sie einmal hier jetzt wiederholen.
00:52:31: vor allem aber werde ich Sie humans are happy newsletter demnächst verschicken.
00:52:36: da verschicke ich nämlich regelmäßig diese große Liste an Tricks und Tipps, die von den verschiedensten Menschen ganz persönlich sind.
00:52:43: Und da kann auch jede und jeder Hörer in mitmachen.
00:52:46: also wenn du Lust hast diese Liste auch zu erweitern dann schick mir gerne deine fünf Tricks & Tipps an hello at humansarehappy.org oder per Instagram.
00:52:56: Diese Liste wird regelmäßig aktualisiert und erweitert und im Newsletter versendet.
00:53:00: Von daher melde ich dafür gerne an Auf meiner Website, humansarehappy.org oder über den Link in den Shownauts.
00:53:08: und ich wiederhole jetzt nochmal was du gesagt hast liebe Sophie weil gerade der erste Punkt hat mich total gefreut.
00:53:12: da hast du nämlich gesagt cappuccino.
00:53:15: aber eigentlich weißt du was ich gehört habe vor Freude schaff dir events auf die du dich freust.
00:53:21: Vorfreude ist so ein richtig toller Anker und das kann natürlich sein, dass es für dich der Cappuccino ist.
00:53:28: Außerdem sich selber den ersten Cappucino morgens zu machen ich sehe hinter dir deinen Siebträger.
00:53:33: Ja genau!
00:53:35: Ist eine klasse Sache.
00:53:38: aber wie gesagt sich einfach immer wieder... Und das muss jetzt nicht der nächste Urlaub sein, das kann eben auch der nächste Cappocino sein.
00:53:44: Kleine kleine Dinge im Alltag auf die man sich freut.
00:53:49: Das ist ne wertvolle Sache.
00:53:51: kleine Pausen zu schaffen.
00:53:52: Da geht natürlich der Cappuccino auch wunderbar mit ein her, wäre Punkt Nummer zwei.
00:53:57: eine klare Grenze zwischen Arbeit und Privat finde ich auch total wichtig oder grundsätzlich... Man muss sich nicht gegen alles und jeden abgrenzen aber manchmal zu sagen und jetzt ist Zeit für mich oder jetzt ist es Zeit für die Familie oder jetzt auch Zeit für Arbeit vollfein!
00:54:12: Aber da eine vernünftige Struktur reinzubekommen kann ich absolut nachfühlen ... dann Emotionen fließen lassen und den eigenen Kanal finden.
00:54:20: Da haben wir heute ja auch am Anfang viel darüber gesprochen, es können Schreiben sein, es kann Sprachnotizen sein... Es kann wie gesagt ein Sharing-Format sein, das kann eine Podcastfolge sein die man aufnimmt so ne?
00:54:31: Hier fließen ja auch viele Emotion oder eben Bewegung und Sport fühle ich sehr nach.
00:54:36: gestern Abend gerade zwei Runden Kraftmagar gehabt und mich ordentlich mit Leuten missbart.
00:54:42: Das macht
00:54:43: mein großer Sohn übrigens auch Kraftmagger!
00:54:45: Ja, sehr gut.
00:54:47: Ich finde das super!
00:54:48: Also aber das sind doch... Das sind super schöne Punkte und ich finde es vor allem so hilfreich weil dann wird das mal anfassbar, ne?
00:54:54: Wir reden hier ja auch viel über sehr abstrakten Kramen loslassen Bindungsmuster Beziehungsmuster Ängste Spannungen innere Konflikte Cappuccino So, und da kommt das Leben auf den Punkt im Latte Art.
00:55:14: Genau!
00:55:16: Schönes kleine ... Da kann ich eine Sache ergänzen.
00:55:19: was mir auch immer viel Freude macht ist kleine süße Sidequests und Sideprojekte.
00:55:26: wir haben in unserem Co-Working Space nämlich auch einen wunderbaren Siebträger stehen Und ich bin wirklich kein großer Profi in latter Art, aber ich freue mich immer wenn ich so ansatzweise Herzen hin bekomme im Milchschaum.
00:55:39: Dann denke ich mir super damit... Und vor allem macht das nicht nur mir eine Freude, sondern immer auch Co-Worker innen.
00:55:45: Weil wir haben so ein Doppel durchlauft.
00:55:47: Das heißt ich kann immer entweder nur einen Doppelten trinken oder muss für zwei Leute einen machen und weil ich nicht die ganze Zeit viel Kaffee trinken möchte müssen wir auch immer anderen Leuten einen anbieten.
00:55:55: Es ist ein Strukturelement dort, es ist auch egal aber
00:55:58: dann
00:55:58: für andere Leute so ein Herz in den Milchschaum reinzugießen dass was schönes daraus ziehe ich auch viel Freude.
00:56:05: Das möchte ich einfach noch mehr ergänzen weil Freude wird ja mehr wenn man sie teilt.
00:56:09: Und dieser Podcast heißt humans are happy.
00:56:12: von daher darf ich das.
00:56:14: Ja,
00:56:15: das war doch ein schönes Schlusswort.
00:56:17: Perfekt!
00:56:18: Ja es stürmt ist wäre fast ein schönes Schlusswort.
00:56:20: Ich habe aber noch zwei kleine Fragen an dich und zwar du bist ja Profi im Bücher schreiben.
00:56:26: Du schreibst während wir unsere Folge hier einsprechen schon mit der rechten Hand oder linken Mit der du nicht aus Mikro hältst, dein viertes Buch.
00:56:34: Aber jetzt mal unabhängig von den Büchern die du schreibst wenn dein Leben ein Buch wäre welchen Titel würde es tragen?
00:56:41: Das ist aber eine interessante Frage über die ich mir noch nie Gedanken gemacht habe.
00:56:49: Welchen Titeln würde es sagen?
00:56:53: Da muss ich kurz überlegen das jetzt kreativ werden.
00:56:57: Ich würde sagen da ich ja viel in meinem leben mit Ängsten zu tun hatte oder mit einer bestimmten Angst auch Du bist nicht deine Angst oder ich bin nicht meine Angst.
00:57:08: Das finde ich ein Satz, der hat mir sehr gut geholfen mich mehr abzugrenzen von meiner Angst und das einfach nicht zu meiner Person zu machen sondern etwas dass zwar jetzt in meinem Leben immer noch ist und auch mal noch stärker dazugehört hat.
00:57:24: aber das hat mir geholfend zu sagen hey ich bin auch noch jemand außerhalb meiner Angst.
00:57:31: Das finde ich schön.
00:57:32: Danke, dass du das teilst.
00:57:33: Letzte Frage!
00:57:35: Über welchen Satz oder über welche Frage sollte jeder Mensch einmal nachdenken?
00:57:46: Ich habe letztens eine Frage gelesen aus meinem Kartenzett von meinem letzten Buch, die ich gerne den Leuten stelle weil es häufig eine Frage ist wo viele sehr lange drüber nachdenkten müssen Welchen Wunsch hast Du schon lange in Dir den du dir nicht erlaubst zu leben.
00:58:06: Das fand ich eine tolle Frage, weil ich glaube viele von uns haben vielleicht seit der Kindheit einen bestimmten Wunsch oder hat sich vielleicht auch erst später entwickelt?
00:58:14: aber man hat sich dann vielleicht selbst irgendwie davon abgehalten, weil man gesagt hat ach nee das ist jetzt aber unvernünftig!
00:58:20: Das kannst nicht machen, mach lieber was vernünftiges oder so... Aber in uns steckt immer noch ein kleines Kind was sagt oh ich will es aber mal ausprobieren und das finde ich ganz schön da einfach mal nachzuforschen.
00:58:32: Danke, ich finde diese Frage wahnsinnig toll und das ist wirklich ein gutes Schlusswort.
00:58:37: Genau!
00:58:38: Welchen Wunsch hast du schon lange in dir den du dir nicht erlaubst zu leben?
00:58:43: Ja... Ich glaube damit Damit diese Folge zu beenden ist eine super Sache.
00:58:47: Also Sophie, ich dank dir von Herzen für dieses lebendige Gesprächs hat mir ganz viel Freude gemacht.
00:58:53: Mir auch!
00:58:56: Den Link um dein Buch vorzubestellen gibt es natürlich in den Show notes und alle weiteren Infos und Links zu dir auch.
00:59:02: Du bist ja auch viel auf Instagram unterwegs da gerne auch mal vorbeischauen.
00:59:05: Und liebe Sophie wenn du möchtest dann gehen die letzten Worte jetzt an dich.
00:59:10: Ja, ich danke euch.
00:59:11: Wenn ihr bis hierhin gehört habt dann könnt ihr schon mal stolz sein dass ihr so bereit wart sehr viel zu reflektieren und Ich bin gespannt was Leon mir noch sagt Was für Rückmeldungen kommen?
00:59:24: Und vielleicht habt ihr durch die folge was für euch rausgefunden wo ihr gesagt habt.
00:59:28: das war für mich jetzt ein großer aha moment.
00:59:30: Jetzt weiß ich in welche richtung ich gehen kann.
00:59:34: Da bin ich ganz gespannt drauf.
00:59:36: Und ja, also bleibt auf jeden Fall bei uns beiden auf dem Laufenden.
00:59:40: da wird noch sehr viel kommen.
00:59:43: So nämlich?
00:59:44: Genau!
00:59:47: Danke für deine Zeit.
00:59:48: Danke dass du heute hier warst und danke an alle Menschen die bis hierhin hören.
00:59:52: ihr seid super.
00:59:53: und bis zur nächsten Woche.
00:59:55: Ciao ciao.
Neuer Kommentar