Selbstbild: So akzeptierst du deinen Körper – mit Dr. Julia Tanck | Wdh.
Shownotes
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Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen by Humans Are Happy.
00:00:03: Ich bin Leonhard Gabriel Heikster und das hier ist schon die vorletzte Folge unserer kleinen Zeitreise, weil jetzt ja der Sommer so richtig vor der Tür steht, schauen wir heute einmal auf das Thema Körperbild.
00:00:16: In dieser Folge geht es darum, wie du Frieden mit deinem Körper schließt und dafür gibt es an dieser Stelle noch einmal die Folge aus dem letzten Jahr mit der Psychotherapeutin Dr.
00:00:26: Julia Tank.
00:00:28: Mit der habe ich nämlich im letzten Jahr genau darüber gesprochen!
00:00:31: Wie kommen wir eigentlich in eine höhere Körperakzeptanz?
00:00:35: Und bekommen ein Verständnis von unserem eigenen Körper oder einen Bezug zu unserem eigenen Körper, der weit über nur das Aussehen hinaus geht, sondern vor allem die ganzen Funktionen und was dein Körper alles jeden Tag für dich leistet.
00:00:47: Mit Einschließt und vor allem auch eine annehmende Haltung und eine Dankbarkeit dafür absolut beinhaltet!
00:00:54: Ich wünsche dir jetzt ganz viel Spaß bei diesem Gespräch und ich freue mich schon total drauf wenn es dann hier im Podcast bald wieder weitergeht.
00:01:03: Und weil ich so richtig viel Lust auf Community habe, kommt hier nochmal der kleine Ausblick vorab.
00:01:08: Am Montag den zwanzigsten siebten um achtzehn Uhr gibt es den nächsten offenen Call also das offene Community Format zum Austauschen, zum Vernetzen und Fragen zu stellen um vielleicht mit anderen Höhenden oder einfach mal mit mir in den Kontakt zu kommen ganz niedrigschwellig.
00:01:23: dafür musst du dich einfach nur für mein humans are happy Newsletter anmelden.
00:01:27: die Anmeldung dazu findest Du im Link in den Show Notes oder auf meiner Website humansarehappy.org.
00:01:32: Stunde vor Beginn des Calls schicke ich dir dann den Zugangslink für das Zoom-Meeting einfach zu.
00:01:38: Der offene Call wird in diesem Mal die Frage, was soll das hier eigentlich alles behandeln?
00:01:43: Also da geht es darum.
00:01:44: Was soll das ja eigentlich alles im Leben?
00:01:46: Geht's ums Glücklichsein?
00:01:47: Gehts eigentlich um noch viel mehr?
00:01:49: Gehen wir uns dann widmen und das hier schon mal vorab!
00:01:54: In der ersten Folge, wenn der Podcast hier weitergeht, geht es auch genau um diese Frage.
00:01:59: dazu aber ganz bald wieder mehr.
00:02:01: jetzt wünsche ich dir erstmal ganz viel Spaß mit diesem Gespräch und sage herzlich willkommen Doktor Julia Tank.
00:02:07: Ja, vielen Dank Leo!
00:02:09: Ich freue mich sehr dass ich heute hier sein darf und mit dir über dieses wichtige Thema sprechen kann was mich in meinem beruflichen Alltag tagtäglich beschäftigt.
00:02:17: deswegen freue ich mich sehr da heute noch mal eine größere Audience zu erreichen.
00:02:24: Ja ich hoffe das ist Thema auch einige Menschen interessiert.
00:02:27: Mich persönlich interessiert es auf jeden Fall und ich würde gerne mal direkt den Ball zu dir spielen.
00:02:31: Sag mal bist du eigentlich immer fein?
00:02:35: Nein, bin ich nicht.
00:02:36: Ich glaube das können sich viele darin wiederfinden dass vor allem Frauen in der Regel also das zeigen auch viele Zahlen die wir dazu kennen Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper kennen.
00:02:50: Und auch ich kenne das, weil wir in einer Gesellschaft leben die Körper sehr stark bewertet insbesondere den Frauenkörper und deswegen kriegen wir auch häufig von außen ungewollt ungefragt rückgemeldet wenn Körper sich verändern sei es Zunahmen abnahm oder auch andere Veränderungen und werden oft eben da darauf hingewiesen, ob wir wollen oder nicht.
00:03:11: Und auch in den Medien durch dieses sehr stark idealisierte Körperbild was existiert passiert es eben häufig.
00:03:17: Da kann ich mich auch nicht von ausnehmen dass das auf einen einwirkt und dass man den eigenen Körper auch entsprechend häufig beurteilt und sich dann auch manchmal unwohl fühlt im eigenen Körper.
00:03:28: Es kann sehr schwankend sein mal mehr Mal weniger aber Ich kenn's auch ja
00:03:33: Ja ich definitiv auch Ja.
00:03:35: Und das ist, ich glaube ... Das ist auf der einen Seite und vielleicht müssen wir diesen Zahn wenn man so will direkt ziehen.
00:03:41: wahrscheinlich ist es was total normales irgendwie mit sich manchmal unzufrieden zu sein zu zweifeln rumzunörgeln.
00:03:49: Ich kenne also ich glaube es ist ein sehr sehr hohes gut Leute die immer total in ihrer Mitte und Balance sind und sagen ach es ist doch alles total in Ordnung.
00:03:57: das finde ich jetzt ein erstrebenswertes Ideal.
00:04:00: aber die Realität ist häufig anders
00:04:02: Genau.
00:04:02: Und die Realität ist häufig anders.
00:04:04: und auch dieses immer mit sich zufrieden sein, ist glaube ich was-was dann auch eher unter Druck setzen kann wenn man das als Ziel sich so definiert weil es gibt immer Phasen da geht's einem ja man auch nicht in der Hand.
00:04:16: ne also äußere Einflüsse Ereignisse die passieren die einen auch belasten und die machen natürlich etwas mit einem.
00:04:23: und deswegen Ist es auch wichtig mir zu sagen dass man jetzt nicht deswegen falsch weil man sich mal unwohl fühlt mit dem eigenen Körper.
00:04:30: Es geht immer ein bisschen darum zu finden und dann auch wieder da ja, auch zu überlegen okay was kann ich tun damit ich mich vielleicht wohler fühle mit meinem aussehen oder mit meinem körper in einer gesellschaft die das natürlich sehr stark bewertet.
00:04:43: Ich finde es total interessant wir können da mal direkt auch reingehen.
00:04:46: Ich bin grundsätzlich ein freund davon gefühle immer erstmal willkommen zu heißen.
00:04:51: Die wollen uns hier immer irgendwie etwas sagen.
00:04:53: die frage ist nur der Grund von dem Gefühl was ist so die Ursache?
00:04:58: weil möchte ich vielleicht einen anderen.
00:05:00: also fühle mich in meinem Körper gerade unwohl Beispielsweise, weil ich habe die letzten fünf Tage einfach ein bisschen ungesunder gegessen und fühle mich jetzt ein bisschen träge nicht so agil.
00:05:09: Dann finde ich ist es ein ganz anderes, ein ganz anderer Grund warum ich sage hey Ich möchte jetzt mal mehr weiß was ich vielleicht sport machen gesünder essen irgendwie in die Richtung um mich in meinem körper wieder wohler zu fühlen Weil er dann sich auch gesündert und vital anfühlt.
00:05:23: oder ich denke mir ich möchte gesündern oder ich möchte mehr Sport machen, mich gesünder fühlen.
00:05:27: Irgendwie besser aussehen weil... Ich habe das Gefühl dann kriege ich ein anderes Feedback von der Gesellschaft und dann fühle ich mich selber mehr wert.
00:05:33: also das ist ja ein ganz großer Unterschied.
00:05:36: Ist es einmal irgendwie so eine Art Selbstwert?
00:05:37: Oder fühl ich mich einfach unwohl?
00:05:38: Weil ich real einfach ein bisschen ungesund nochmal in die Woche gegessen hab was ja auch vorkommt um den Nahtlinges.
00:05:43: Aber da muss man unterscheiden!
00:05:45: Was ist eigentlich hier gerade?
00:05:46: Warum ist es
00:05:48: so?
00:05:49: Ja, ganz wichtiger Punkt.
00:05:51: Du hast gerade Zahlen angesprochen und da möchte ich gerne einmal ganz kurz fragen, du hast gesagt das Sagen ja auch zahlen.
00:05:56: was für Zahlen hattest du gerade im Kopf als du diesen Satz gesagt hast?
00:06:00: Ja, ich habe auch im Zuge meines Buches natürlich viel recherchiert was für Zahlen es dazu gibt.
00:06:05: zum Thema Körperbild und das Körperbild ist eben sehr komplex.
00:06:09: Viele denken dass es das was sich im Spiegel sehe das ist mein Körperbild.
00:06:13: aber das Körper Bild setzt sich aus mehreren Aspekten zusammen unter anderem auch aus dem Gefühl der Körper Unzufriedenheit.
00:06:20: Das ist so ein ganz zentrales Gefühl bei Menschen die ein negatives Körperbild haben oder die sich unwohl fühlen.
00:06:26: im eigenen Körper ist oftmals diese Unzufrienheit mit dem Körper aufgrund von Gewicht, aussehensaspekten etc.
00:06:35: und da zeigen die Zahlen das bei Frauen etwa zwei Drittel mehr oder weniger häufig unzufrieden sind mit dem eigenen Körper also eine sehr hohe Zahl mehr als die Hälfte.
00:06:47: Und bei Männern ist es so, dass da... also bei Frauen bezieht sich die Unzufriedenheit häufig auf das Thema Körperfett.
00:06:52: Also sie haben in der Regel so ein Gefühl, Sie sind zu dick!
00:06:55: Sie müssen abnehmen und das dann oft so eine Schlankheit streben was damit zusammenhängt.
00:07:00: Bei Männern geht's eher in die Richtung Muskelunzufriedlichkeit.
00:07:03: Das kennen viele Männer, dass sie unzufrieren mit der Muskelmasse sind und er breiter sein wollen, mehr Muskelmasse definiertere muskeln.
00:07:14: Da geht es eher in diese Richtung Muskelinzufrieden.
00:07:16: und weniger Unzufriedenheit mit dem Körperfettanteil.
00:07:19: Also da sehen wir auch noch mal Unterschiede, wenn man Geschlecht binär denkt.
00:07:23: aber das ist auch bei Männern eben häufig der Fall dass da eine Muskelunzufriedenerheit vorliegt.
00:07:30: Ja, ich wollte gerne noch mal was sagen zu dem was du davor gesagt hattest mit dem warum ist man denn eigentlich unzufrieden?
00:07:36: Ist das jetzt weil man Dinge gegessen hat die man ungesund oder als ungesunde bewertet.
00:07:42: Ich komme ja aus der Richtung auch intuitives Essen und gewichtsneutrale Gesundheitsversorgung Und ich kategorisiere Lebensmittel grundsätzlich nicht nach gesund und ungesund, sondern nach nährstoffreich und nährstoffarm.
00:07:57: Also es gibt sicherlich Lebensmittel die nährstoffreicher sind also der Apfel ist nährstoffreicher als die Schokolade.
00:08:04: aber durch diese Bewertung von gesund-ungesund passiert auch oft sowas.
00:08:07: moralisieren das also dass wir uns dann schlecht fühlen, dass für uns schuldig fühlen wenn wir uns vermeintlich in Anführungsstrichen ungesunden ernährt haben und das hängt natürlich auch mit der Gesellschaft zusammen.
00:08:19: Also das kann man glaube ich gar nicht trennen, weil die Gesellschaft natürlich auch vermittelt.
00:08:26: Das ist gesund, das ist gut für dich und das andere ist nicht gut.
00:08:30: Und deswegen ja ich gebe dir recht es kommt... Es ist ein Unterschied woher kommt das.
00:08:35: aber ich glaube es hängt miteinander zusammen weil wir natürlich alle geprägt sind durch die gesellschaftlichen Bilder die man immer wieder gezeigt kriecht auch auf Social Media wie sieht ein gesunder Essenstag aus?
00:08:47: Was sollte man essen was ist eher ungesund und was ist nicht so förderlich?
00:08:51: Deswegen also ich arbeite viel mit Patienten die eine Essstörung haben Und da versuchen wir ganz viel wegzukommen von dieser starken Bewertung nach erlaubt, nicht erlaubт gesund ungesund und hinzu.
00:09:04: Alles ist okay und es gibt Lebensmittel die sind nährstoffreicher und ein Lebensmittel diese Nährstoffärmer.
00:09:10: ich mag So gerne deine Differenzierung an dieser Stelle.
00:09:14: also vielen, vielen Dank hier für diese Perspektive und ich mag auch kurz eine meine meine meine Perspektiven insgesamt.
00:09:22: Teilen weil es deckt sich nämlich total aus dem was du vielleicht jetzt aus der Recherche eben wieder gibt so noch aus deiner Arbeit als Psychotherapeutin.
00:09:30: Ich habe ja selber fünf Jahre in einer Fitnessbranche gearbeitet während meines Studiums.
00:09:34: Aber ich angefangen als Empfangsmitarbeiter bei Fitness First Checks Mixen Leute einchecken dann Fitness Trainer Ernährungs Coach verschieden Lizenzen gemacht, hab dann als PT gearbeitet und habe dementsprechend... ganz lange Menschen in ihren sporttechnischen Zielen begleitet und es war eigentlich fast immer genau das was du auch gerade gesagt hast.
00:09:51: Weiblich gelesene Menschen wollten häufig irgendwie abnehmen, schlanker werden und Männer wollten häufig ein bisschen mehr muskeln so.
00:09:57: Das Interessante war was ich als Fitness Trainer den geraten habe war meistens immer das gleiche nämlich Du musst Krafttraining machen und je nachdem was jetzt dein Ziel ist halt wenn du Muskeln aufbauen willst über kalorisch essen.
00:10:09: natürlich musst du auch schauen Wie setzen sich dann die Nährstoffe zusammen?
00:10:12: Also wie kriege ich die Kalorien her, die ich brauche oder wo nehme ich sie her.
00:10:17: Oder eben wenn du abnehmen willst und du Fett abnehmen willst, musst du natürlich unter kalorisch essen aber natürlich auch darauf achten dass dein Körper nicht als allererstes die Muskeln abbaut weil die definieren ja das was du eigentlich willst.
00:10:28: Du willst eigentlich nicht schlank sein, du willst eigentlich sportlich und definiert sein.
00:10:32: also der Wunsch hinter der Formulierung in der Regel gewesen und hat mich gerade total daran erinnert.
00:10:37: Und auch eine ganz kritische Sache Das war halt in der Zeit von zwei tausend vierzehn bis zweitausend neunzehnt zwanzig, habe ich da gearbeitet und damals war das war so der Fitness boom.
00:10:49: Der Zwei Tausend zehner Jahre eine ganz spezielle zeit und damals waren auch meinfulness und nachtsamkeit noch gar nicht solche großen Themen wie heute.
00:10:56: Und ich erinnere mich noch gut an Hashtags oder Bilder einfach auf Instagram und da waren super bescheuerte Sachen wie please Dress for the body you have, and not for a body that you want.
00:11:18: mehr Körperfett hast, dann verdeckt das bitte.
00:11:21: War so die Aufforderung.
00:11:22: was ich hab wahnsinnig gewaltvoll ist.
00:11:24: Menschen über Gewaltdefinition streiten würden hier jetzt wieder eine Diskussion anfangen.
00:11:28: aber war es auch echt hart.
00:11:29: sagen wir mal einfach ja das habe ich einfach genau so erlebt wie du gesagt hast nur eben aus einer anderen Perspektive.
00:11:34: deswegen
00:11:35: Ja voll interessant Ich glaube sowieso auch die oder das weiß ich auch und sehe ich auch dass auch die Fitness-Szene da ja auch durchaus einen Beitrag liefert diese ungesunden Verhaltensmuster ja auch noch zu aufrecht zu erhalten.
00:11:52: Ich finde interessant, dass du hier ungesund verwendest als Formulierung.
00:11:56: Beim Essen hast Du ja gerade gesagt Nährstoffreich und Nährstoffarm?
00:11:59: Und da sagst Du aber gesund-ungesund!
00:12:01: Wo kommt das her?
00:12:01: oder war das jetzt Unachtsamkeit, ist einfach interessant.
00:12:05: Da würde ich das tatsächlich so sagen weil ich halte es für also wie gesagt komme aus der Ecke intuitives Essen und ich halbe es für sehr ungesund und das würde ich auch nennen alles zu tracken und alles genau abzumessen und abzuwiegen.
00:12:20: Also ich verstehe auch dass Menschen Sport machen weil sie bestimmte Ziele verfolgen.
00:12:25: Das möchte ich jetzt gar nicht irgendwie Menschen verbieten oder so Weil das ist ja auch was was auch total motivieren kann und was auch... viele ja auch gerne machen wollen.
00:12:36: Und gleichzeitig sehe ich natürlich, dass wenn das Überhand nimmt, dass das dann auch sehr unflexibel wird.
00:12:41: Dass Menschen dann eben auch in ihrem Alltag extrem unflexible werden nicht mehr in der Lage sind spontan bei einem Geburtstag sage ich mal irgendwie ein Stück Kuchen zu essen oder im Sommer ein Eis zu essen weil das dann eben nicht passt von den Nährwerten her.
00:12:55: und also ich glaube alles was dann so extrem wird das würde ich dann schon als ungesund auch betiteln.
00:13:02: kontrollieren, wie viele Kalorien habe ich jetzt verbrannt?
00:13:05: Wie viel habe ich reingekriegt.
00:13:06: Wie viel muss ich jetzt irgendwie noch mich bewegen damit und dann immer diese Zahlen die da kursieren?
00:13:12: und sich mit diesen Zahlen so stark zu identifizieren das halte ich da würde schon auch das wording ungesunden nutzen.
00:13:18: ja
00:13:20: Hier kommt einmal ein kurzer Einschub in eigener Sache.
00:13:23: Wenn dir diese Folge hier gefällt, dann freue ich mich wenn du diesen Podcast bei Apple oder bei Spotify oder falls du ihn bei YouTube hörst dort auf der Plattform abonnierst.
00:13:33: und wenn du zusätzlich jetzt einmal dein Handy zu handnimmst und diesem Podcast bei apple oder bei spotify mit fünf Sternen bewertest.
00:13:41: Für dich sind das wenige Klicks aber für mich macht das hier wirklich einen großen Unterschied aus.
00:13:46: Ich danke dir im Vorfeld und ich wünsche dir jetzt wieder ganz viel Spaß bei diesem Gespräch.
00:14:00: in diese Geschichte mich reinbewegt habe.
00:14:05: Irgendjemand gab mir mal so ein Buch in die Hand, das war ich glaube warum die Tomate dick macht.
00:14:09: Superkritisch würde ich niemandem mehr empfehlen.
00:14:12: Warum die Tomaten dick macht?
00:14:13: Ja, warum die tomaten dick machen?
00:14:15: von Ulrich Strunz?
00:14:17: aber wie gesagt ich würd's nicht mehr empfehlen.
00:14:20: es ist einfach Carb bashing also coolnudrat bashing at its best.
00:14:24: Es ist einfach ein krasser Verfechter von no bis low Carb.
00:14:29: Das ist halt ein Extrem, was in dem Moment nicht unbedingt aus meiner Perspektive gesund war und das war aber mein Einstieg so in dieses Thema irgendwie sich mit Ernährung beschäftigen.
00:14:37: dann habe ich irgendwann verschiedene Ernährungscoach B, Ernährungen Coach A Lizenz gemacht und dann differenzierter darauf geblickt.
00:14:44: Aber ich hab das auf jeden Fall... also ich glaube es war jetzt von niemandem diagnostiziert, aber ich habe mal sehr viele Kriterien erfüllt die auf eine qualitative Essstörung hindeuten.
00:14:58: Genau, das war dann halt einfach genau das Ding mit irgendwie sich überlegen fühlen.
00:15:04: Durch das eigene Essverhalten ganz viele Sachen nicht essen da super strikt sein, sich selber total
00:15:10: einstrengen
00:15:11: und geißeln, super kontrollieren so dass es eine Sache die natürlich total schwierig ist und einfach auch heftig auf das Wohlbefinden geht.
00:15:19: Das war für mich persönlich ganz am Anfang von der Zeit Als ich irgendwann mal diese ganzen Lizenzen gemacht habe und auf verschiedene Ernährungsformen kennengelernt hab.
00:15:31: Und darin auch Leute anleiten wollte, dann musste du halt wenn du Muskeln aufbauen willst... bis viereinhalb tausend Kalorien am Tag kommen.
00:15:43: Das ist aber echt anstrengend, da muss man richtig viel essen!
00:15:46: So und das Problem daran isst es macht dann einfach irgendwann keinen Spaß mehr, das ist gar keine Freude.
00:15:50: du bist noch satt vom Vorabend, aber hast da morgen erstmal so ein Porridge mit tausenden Kalorienen weil ich weiß denn halt okay wenn ich so viele Löffel davon nehme und soviel Löffeln davon und das und dass und das kommt da irgendwie so ein porrage mit Tausend kalorien bei rum.
00:16:03: Aber das ist scheiße, das war gar kein Bock!
00:16:07: Ich erinnere mich noch dran, das hat zwar sportlich gesehen, hat es mir Erfolge... gebracht und sind nur von dem Muskelwachstum.
00:16:13: Aber
00:16:15: zu welchem Preis?
00:16:16: Genau, zu welchen Preis!
00:16:17: Und vor allem was ich da auch denke wenn du das sagst, da geht ja auch total der Genuss verloren und Essen ist ja auch etwas... so
00:16:25: sehr
00:16:26: Genussvoll und sinnlich, das alles sein darf.
00:16:30: Und auch viel Lebensqualität bedeutet.
00:16:32: Wahnsinn!
00:16:34: Das geht ja alles damit verloren... ...und auch was viele mir erzählen kann man sagen ob es bei dir auch so war dass wenn man erstmal dieses ganze Track drin hat das ist super schwer das wieder loszulassen weil diese im Kopf diese Berechnung und zu wissen wie viel hat das jetzt gerade?
00:16:52: Wenn das einmal so automatisiert passiert vielen sehr schwer fällt, dass wieder... Also es kann man nicht einfach abschalten und sagen okay jetzt lass ich's halt.
00:16:59: Sondern das ist ein Prozess da auch wieder von weg zu kommen.
00:17:04: Es is'n Prozester von wegzukommen?
00:17:06: Ich würde aber genau das gar nicht... also das finde ich eigentlich ganz gut!
00:17:10: Also ich habe auch eine Zeit lang dann so einen Fitness Tracker getragen Qua professionell viel damit beschäftigt und auch viel damals für mich dann getrackt.
00:17:20: Irgendwann habe ich damit aber aufgehört, also ich hab ganz bewusst keine Smartwatch die mein Puls tracken kann und ich trage sowas nicht beim Laufen und ich wüsste theoretisch diese Parameter welche ich irgendwie erheben müsste um Leistungszuwachs zu messen.
00:17:37: Im Endeffekt, deswegen bin ich so, hatte ich auch gerade so eine große Resonanz als du erzählt hast von dem intuitiven Essen.
00:17:44: Weil ich glaube wichtig ist weniger was auf irgendwelchen Statistiken und in irgendwelche Diagrammen und Grafiken dargestellt wird sondern wichtig ist... ...was in deinem Körper passiert!
00:17:53: Und der Parameter dafür ist wie du dich fühlst.
00:17:57: Das heißt ich esse in der Regel, ich habe dann irgendwann versucht sag ich mal einfach Ich esse wenn ich Hunger habe und ich höre auch wenn ich satt bin Und das ist doch super gut.
00:18:05: Natürlich ist vielleicht in Anführungszeichen der Preis dann, dass ich jetzt nicht so wunderschön definierte Muskeln habe weil ich dafür einfach nicht genug Eiweiß und Energie insgesamt esse oder dass ich keinen Sixpack habe, weil ich gerne noch ab und zu mal eine Pizza ist aber all around funktioniert es für mich perfekt genug Sport mache, um mich gut zu fühlen.
00:18:27: Weil ich genug esse, um fucking viel Energie zu haben aber weil ich auch nicht so viel esse als dass ich schon wieder träge bin.
00:18:35: Aber das funktioniert halt durch ein Gefühl, durch ein intuitives Essen und mir persönlich hilft sehr meine Bildung dabei.
00:18:42: oder eben dass ich mich auch mal eine Zeit lang so intensiv damit beschäftigt habe Weiß, also es sind so ein paar ganz grobe Richtlinien.
00:18:51: Also je unverarbeitet hat, desto besser sage ich jetzt mal oder nährstoffreicher?
00:18:56: Oder für den Körper hilfreicher.
00:18:58: Es sind so eine paar grundlegende Sachen beim Brot.
00:19:01: Je dunkler auch das zu nährstoffreicher... Ich weiß einfach, ich kann einfach sehr genau überschlagen.
00:19:08: würde ich sagen wie viel Kalorien in etwas drin ist vielleicht nicht auf die Zehntilstelle aber auf so plus minus hundert oder je nachdem um was es jetzt geht ein paar Hundert Kalorien kann ich Dinge ganz gut einschätzen.
00:19:22: Das heißt, ich kriege dadurch intuitiven Überblick wie viel esse ich hier eigentlich gerade?
00:19:31: Ich weiß ja auch beispielsweise, dass es überhaupt nicht clever ist unter seinem Grundumsatz zu bleiben am Tag.
00:19:37: Weil das brauche ich auf jeden Fall damit mein Körper funktioniert und wenn ich abnehmen will, muss trotzdem meinen Grundumsat auf jeden fall reinkriegen.
00:19:43: Für Menschen die geradezu hören der Grundumsats ist das was der Körper in vierundzwanzig Stunden nüchtern liegend verbraucht also einfach nur damit mein Herz legt, meine Organe arbeiten und mein Gehirn denkt so das brauch ich einfach!
00:19:54: Das sind bei mir sind's ungefähr tausend Achthundert Kalorien so.
00:20:01: Genau.
00:20:02: Und das Wissen hilft, also ich muss das gar nicht mehr tracken!
00:20:06: Ich habe das mal eine Zeit lang super genau getrackt und dann ist es wie du sagst ein Prozess davon wegzukommen.
00:20:12: aber gleichzeitig ist es dann halt... hilft es mir grob einzuschätzen und das läuft mittlerweile im Unterbewussten aber ich denke da gar nicht so drüber nach sondern ich weiß dann halt so und dann kannst du den Deal ja auch eingehen.
00:20:25: hast du Bock auf noch zwei Scheibenbrot?
00:20:27: Gut Ist dann aber eben auch im Ergebnis, dass was dein Körper vielleicht jetzt gar nicht braucht und dann eben ansetzt.
00:20:33: Aber gönn dir!
00:20:35: Mach den Deal, aber weißt du wissen, was du tust?
00:20:38: Genau.
00:20:38: Und manchmal ist es ja so, dass wir... Auch wenn wir diesen Grundumsatz kennen, das ist ja nicht jeden Tag gleich weil der Körper ja ganz viele Dinge die Wissen, also sei es irgendwelche Mikroinfektionen die man gar nicht merkt dass das Immunsystem einfach stärker aktiv ist oder wir haben schlechter geschlafen.
00:20:58: Also der Schlaf hat auch einen ganz großen Einfluss darauf wie der Stoffwechsel funktioniert.
00:21:02: Stress hatten großen Einfluß auf den Stoffwechsel sind alles so Dinge und deswegen ist das Ganze viel komplexer als einfach nur das was sich rein Und das, wie fühle ich mich bewege.
00:21:12: Diese Gleichung ist sehr vereinfacht, ne?
00:21:15: Da spielt noch ganz viel anderes mit rein.
00:21:17: und ich wollte auch nochmal dazu sagen, jeder der schon mal eine Diät gemacht hat und eben weniger gegessen hat als er eigentlich brauchte wird merken dass sich das auch körperlich auswirkt.
00:21:27: also wir können uns schlechter konzentrieren.
00:21:29: Wir in einer Diät, also wirklich in einer Restriktionsdiät die Gedanken kreisen nicht echt permanent nur ums Essen.
00:21:36: wann esse ich was darf ich essen?
00:21:38: man hat viel weniger kognitiver, also gedankliche Kapazität für andere Themen.
00:21:43: Und da gibt es auch viele Studien zu die eben zeigen dass auch Diäten dazu führen das man dann auch das Körperbild auch.
00:21:51: Wir fixieren uns sehr stark auf das Körper-Bild, auf das Aussehen.
00:21:55: Das nimmt ganz viel Raum ein und das ist letztendlich nicht gesundheitsförderlich.
00:22:01: eine Restriktionsdiät sondern der Körper.
00:22:04: kurzfristig nehmen wir ab aber langfristig wenn normal in Anfang Strichen ist, dann gibt's auch den sogenannten Juryo-Effekt und dann ist oft auch das was man abgenommen hat dann wieder drauf weil der Körper das noch einspeichert.
00:22:16: Also eine Restriktionsdiät ist nicht die Lösung.
00:22:21: auch viele sagen ja so den Menschen.
00:22:26: häufig hört man ja auch so in den Medien, die Adipositas-Epidemie und Menschen werden immer dicker.
00:22:31: Und gleichzeitig zeigen die Zahlen das immer mehr Menschen Diät machen also immer mehr versuchen Menschen aktiv ihr Körpergewicht zu reduzieren und gleichzeitig werden viele Menschen dicker.
00:22:40: Also es passt irgendwie nicht zusammen.
00:22:42: Das heißt die Lösung kann nicht sein wir müssen mehr Diäten machen sondern die Lösung muss sein zu gucken was steckt denn eigentlich dahinter?
00:22:48: Und das sind dann auch so gesellschaftliche Faktoren wie zum Beispiel die Essensumgebung also wenn wir das vergleichen fast food verarbeitete Lebensmittel, wofür wird Werbung gemacht im Fernsehen und so weiter.
00:23:00: Das sind oft eben keine Dinge die sehr nährstoffreich sind ja sondern das sind alles auch Faktoren.
00:23:07: Das beeinflussen ja auch unser Essverhalten, beeinflussend subtil.
00:23:11: Und es hat sich einfach auch vieles verändert und letztendlich spielen eben auch Faktoren eine Rolle wie zum Beispiel Genetik, Stoffwechsel, Schlaf, Stress... ...und auch der Stress ist in der Gesellschaft so stichwort.
00:23:21: wir müssen immer kapitalistischer und müssen immer höher schneller weiter.
00:23:26: das setzt enorm unter Druck dass es auch für viele Menschen großer Stress weil Menschen die eben ohnehin schon wenig Privilegien haben das wirkt sich auch auf den Fettstoffwechsel aus chronischer Stress.
00:23:37: Deswegen ist es ein sehr komplexes Thema, was wichtig ist auch in der Komplexität zu verstehen und was ich vor allem auf Social Media sehr verkürzt sehe.
00:23:46: Dass da vermeintliche Lösungen angeboten werden, einfache Lösungen für komplexe Probleme.
00:23:53: Ich bin total bei dir.
00:23:54: Ich denke, es ist häufig sinnvoll Sachen auf komplexer Ebene zu durchdringen.
00:23:58: Aber sie dann oft einfacher herunterzubrechen ums eben für AnwenderInnen irgendwie wieder greifbar zu machen.
00:24:04: Der Satz mal beigebracht, Fachidiot schlägt Kundetod!
00:24:09: Du musst schon komplexe Dinge vereinfachen können.
00:24:13: und da ist jetzt klar das auf den Grundumsatz auch noch dass da Sachen rein spielen.
00:24:17: in dem Beispiel wie Schlaf... Nachbrennendeffekt habe ich jetzt gestern viel Sport gemacht, hat mein Körper gerade Sachen, die er irgendwie reparieren muss und so weiter.
00:24:25: Das ist klar!
00:24:25: Ich würde gerne noch einen anderen Punkt ergänzen zu dem was du sagst und das finanzielle.
00:24:30: Wir kennen es auch alle, gehen wir mal in den Supermarkt.
00:24:31: Was kostet denn eine Packung Schokolade oder so ne Packung Chips?
00:24:35: Oder irgendwie so eine Packungen Toastbrot?
00:24:37: Das total kostet ungefähr alles irgendwie so ein Euro je nachdem.
00:24:40: jetzt aber Roundabout und wenn du die guten unverarbeiteten gesunden, Entschuldigung, nährstoffreichen Lebensmittel kaufen möchtest.
00:24:49: Das kostet in der Regel mehr als Nährstoffarme so.
00:24:53: Und das finde ich ist auch nochmal ein wichtiger Punkt.
00:24:55: Also wenn du es gesellschaftlich anschaust, das nämlich strukturell dann so dass Menschen die eh schon weniger finanzielle Ressourcen haben auch eher sich damit nur Zugang zu näherstoffärmerem Essen kaufen können.
00:25:09: Das ist ein wahnsinnig schlimmes Weil das ist ein sich selbst verstärkender Effekt.
00:25:14: Absolut.
00:25:15: und auch das Thema zeitliche Ressourcen, wenn wir ... Ja.
00:25:20: Es gibt viele Menschen, die mehr auch sehr belastet sind allein schon durch mehrere Jobs weil sie ihren Lebensunterhalt anders nicht mehr finanzieren können und dass da auch die zeitlichen Ressourcen auch häufig knapp sind.
00:25:33: wenn ich jetzt zum Beispiel eine alleinerziehende Mutter die irgendwie dann finanziell Schwierigkeiten hat plus zeitliche Ressoursen sind auch begrenzt als bei anderen Personen die privilegierter sind Und das sehen wir eben auch, dass Armut ein Risikofaktor ist beispielsweise, also wenn man sich das Gewicht in der Bevölkerung anguckt.
00:25:51: Dass Menschen den Armut leben auch eher von mehr Gewicht betroffen sind als Menschen die finanziell sehr privilegiert sind und das sind auch Faktoren, die noch eine Rolle spielen.
00:26:03: Definitiv!
00:26:04: Ich würde gerne auch im Wasser auf deine Mühe hellen wirklich dieses Thema mit Diäten eigen... Also das finde ich Total selbstverständlich, sobald man da einmal drüber nachdenkt ist eine temporäre Umstellung von irgendwas eben für die Zeit in der ich es umstelle jetzt im in dem Fall mein Essverhalten wirkungsvoll und danach gehe ich wieder zurück zu den Ausgangspunkten.
00:26:24: ja natürlich geht dann auch die Wirkung wieder zurück zum Ausgangspunkt.
00:26:27: Also also insofern sind Dieten nicht unbedingt der Schlüssel zu einem langfristigen Erfolg.
00:26:32: kurzfristig kann man vielleicht durch ein Diät irgendwas erreichen und vielleicht Prozesse verschnellern oder intensivieren?
00:26:39: das ist jetzt gar nicht mal so.
00:26:40: die Frage aber wenn ich langfristig einen anderen Zustand erreichen und halten will vor allem, dann muss ich auch langfristige Dinge ändern.
00:26:47: Deswegen habe ich beispielsweise früher immer ganz ungern also eigentlich habe ich das nur in meiner Ausbildung gemacht Ernährungspläne zu erstellen.
00:26:54: Ich finde Ernährungplänen total... Uncool, also insofern gut wenn man sie erstellen muss kriegt man Überblick darüber.
00:27:02: Viel Kalorien und Makronährstoffe sind irgendwo hier drin.
00:27:06: aber wenn ich mit Klientinnen gearbeitet habe habe ich meistens Ernehmungsprotokoll Analysen gemacht.
00:27:10: das finde ich total sinnvoll an der Stelle weil dann hast du nämlich ja das tatsächliche S-Verhalten basierend auf der Realität eines einzelnen Menschen.
00:27:20: Das ist auch immer eine Frage, bin ich irgendwie Schichtarbeiter oder bin ich alleine erziehende Mutter?
00:27:25: Oder was ist eigentlich jetzt hier meine Realität?
00:27:27: Wann bin ich aktiv und wach und wann kann ich essen
00:27:30: usw.?
00:27:30: Und dann siehst du halt wirklich wie ernährt sich jemand Was ist dein Ziel überhaupt?
00:27:38: Also willst du beispielsweise Körperfett abnehmen, willst du Muskeln aufbauen, was willst du überhaupt.
00:27:43: Und dann hast du einmal so das Ist und das Soll und dann kann man eben gucken, aha!
00:27:47: Was wäre jetzt aus meiner Perspektive, was wären hier die sinnvollsten Änderungen, die du machen kannst?
00:27:52: Und dann schaut man eben ja brauchst du denn dieses Franzbrötchen, was du jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit nimmst oder ist es nur Gewohnheit?
00:28:00: Und wenn jemand sagt ne... voll mein Highlight vom Tag, dann sag ich alles klar.
00:28:04: Gut, dann lass es aber brauchst du denn auch die drei Löffel Zucker in deinem Kaffee?
00:28:07: und dann sagt er so ja ne eigentlich da kann ich auch mal nur zwei nehmen.
00:28:10: Und geh doch mal von drei auf zwei und nicht von dreieuf null.
00:28:13: Nimm noch an Stadt des Toastbrots vielleicht nicht direkt das Pumpernickel, aber versuch's mal mit einem Körner Brot.
00:28:19: Also man kann ja schrittweise gehen und man kann an den Punkten ansetzen, die einem leicht fallen zu ändern.
00:28:24: So weil dann hast du viel weniger innere Blockaden und so eine Diät ist ja auch immer finde ich was sehr konstruiertes übergestülptes das gar nicht unbedingt zu mir passt.
00:28:33: Und was uns auch total
00:28:35: entfernt von unserem Körper, ne?
00:28:37: Bei einer Diät ist ja alles genau vorgegeben.
00:28:40: Das darf ich, das darf ich nicht um die Nutzer.
00:28:42: Total kontraintreativ!
00:28:43: Genau.
00:28:44: und damit entfernen wir uns total von unserer Verbindung, die wir eigentlich zu unserem Körper haben weil unser Körper kommuniziert mit uns und zeigt doch wann habe ich Hunger, wann bin ich saart und viele Menschen, die dann bei mir in der Behandlung sind also da sind noch mal die Menschen, entwickelt haben durch verschiedene Faktoren.
00:29:03: Es muss jetzt gar nicht durch Ernährungs-Tracken sein, sondern das sind natürlich ganz viele Fakten die eine Essstörung dann mitbedingen.
00:29:10: aber da geht es dann auch wirklich darum erstmal dass Essverhalten Ja, zu analysieren.
00:29:17: Wie esse ich eigentlich?
00:29:18: Und häufig stellt sich dann auch heraus dass das ist so meine Erfahrung, dass viele Menschen in der ersten Tageshälfte tendenziell zu wenig essen und dann in der zweiten Tages-Hälfte es dann oft zum Überessen kommt.
00:29:31: Und warum ist das so?
00:29:32: Weil in einer ersten Tages Hälfte meistens man steht auf und sagt so heute Jetzt schaffe ich's, jetzt versuche ich mal irgendwie weniger.
00:29:40: Also in der Regel sind das eben dann auch Frauen die er versuchen abzunehmen, sie sich unwohl fühlen im eigenen Körper.
00:29:46: und dann zeigt sich dass durch diese Restriktion eher in den ersten Tagen oft kein Frühstück, weil ja da trinke ich nur einen schwarzen Kaffee und dann lasse ich das Frühstuck aus, weil ich morgens eh keinen Hunger habe!
00:29:57: Das ist auch oft so eine Aussage, ich hab morgens ehe kein Hunger.
00:30:00: aber dann ist die Frage warum is denn das so?
00:30:02: Warum habe ich denn morgens kein Hunger gefühlt?
00:30:03: Habe ich mir das vielleicht auch abtrainiert mit der Zeit?
00:30:06: Und abends kommt es dann oft eben zum Heiß-Hunger und dann auch oftmals zum Überessen, zum Essanfall schlimmstenfalls.
00:30:13: Danach dann massive Schuldgefühle und auch so, oh Mann jetzt morgen muss ich aber wie besser und morgen ziehe ich's durch?
00:30:20: Am nächsten Morgen ist es dann wieder okay in der ersten Tageshälfte schaffe ich so ein Anführungsstrichen noch mich zu zügeln und ganz wenig zu essen wird das dann quasi wieder ins andere, schlägt das Pendel in die andere Richtung.
00:30:34: Und deswegen ist oftmals am Anfang auch also intuitives Essen für viele Menschen erst mal eine Überforderung wenn sie aus so einer ganz kontrollierten und sehr schwankenden S-Kultur dann kommen dass es dann erstmal darum geht regelmäßig essen, ja den Körper erstmal regelmäßig auch mit Nährstoffen versorgen und auch mal zu versuchen zu frühstücken.
00:30:53: Auch wenn ich morgens das Gefühl hab eigentlich nicht so richtig Hunger aber probier's doch mal aus und guck mal ob es abends einen Unterschied macht für dich dass du dann abends weniger Heißhunger hast.
00:31:01: Und das ist oft der Effekt der dann eintritt Dass die Patientin mir dann auch berichten Ja es hat wirklich was.
00:31:07: Ich habe das Gefühl Das überregelmäßiges Essen Obwohl ich morgens eigentlich denke oh das könnte ich doch eigentlich weglassen.
00:31:14: Eigentlich habe ich doch keinen Hunger trotzdem mal ausprobieren und das dann zum Abend hin der Körper einfach besser versorgt ist, weil er über den Tag auch regelmäßig was bekommen hat.
00:31:25: Da, glaube ich, gibt es auch gar nicht so den Weg der für alle funktioniert.
00:31:28: Also viele sagen, ich würde gern intuitiv essen aber das ist auch für viele eine total Überforderung.
00:31:33: die Vorstellung Ich erlaube mir jetzt einfach alles zu essen, wann immer ich es möchte Viele Menschen mit einer Ersterung denken dann oh Gott, dann werde ich nur noch unkontrolliert Alles in mich reinschaufeln wenn ich jetzt auf einmal alle Verbote weglasse und mir alles immer erlaube Deswegen ist das für viele erst mal gar nicht realistisch zu sagen ich lass jetzt alles weg da geht's ja darum schrittweise sich wieder mehr zu erlauben und auch Dinge, die man vielleicht sich vorher verboten hat.
00:31:57: Zu sagen okay es ist auch in Ordnung wenn ich jetzt mal im Sommer ein Eis esse zum Beispiel oder wenn
00:32:02: das ist voll wichtig.
00:32:08: Also das ist nicht dadurch nehme ich nicht automatisch drei Kilo zu der dadurch ess ich nicht aber jetzt irgendwie zehn kugeln heißt dass es vollkommen in Ordnungen sich da auch wieder schrittweise von diesen Verboten zu lösen die man sich irgendwann mal auferlegt hat.
00:32:22: Ja, absolut.
00:32:23: Und ich finde den Punkt gerade mit diesen... also so was darf ich essen?
00:32:27: Was nicht!
00:32:27: Das fängt ja eigentlich jetzt nicht beim Essen an, es fängt beim Einkaufen auch häufig an.
00:32:32: Ich finde da kann man noch besser... also weil da hat man ja noch die Hürde ich muss dafür gleich Geld ausgeben wenn ich das jetzt bezahle.
00:32:38: Also so alles was ich kaufe werde ich wahrscheinlich irgendwann essen!
00:32:41: Ich werde sie jetzt nicht heute sofort essen aber ich werde's essen!
00:32:44: Das finde ich auch nochmal einen wichtigen Punkt für der vielleicht einfach so ein Filter den man sich persönlich nehmen kann im Supermarkt schon darüber nachzudenken.
00:32:53: Weil wenn ich weiß mir fällt schwer die Showkey nicht ganz auf zu essen.
00:32:57: Okay, dann kauft ihr doch einfach eine kleine Tafel oder kauf dir direkt keine Tafeln.
00:33:01: Es geht jetzt auch nicht so darum nie wieder was zu haben aber irgendwie da so dass das ein Mittelweg
00:33:06: zu finden.
00:33:08: Genau.
00:33:09: Ja und auch so das Thema Einkaufen ist auch häufig einen Punkt vor allem bei Menschen die dick sind für die es einkaufen sehr schamhaftet.
00:33:17: Das denkt man vielleicht selber gar nicht wenn das nicht die eigene Lebensrealität ist für Menschen, die dick sind.
00:33:23: Die haben große Schwierigkeiten oft im Supermarkt dann zum Beispiel was zu kaufen, was gesellschaftlich ungesund bewertet wird.
00:33:30: also ich sage mal z.B.
00:33:31: die Schokolade weil Blicke von anderen Menschen im Supermark von Kassiere innen und so weiter das ist etwas womit Menschen eben da häufig konfrontiert sind Unangenehm ist für die Personen.
00:33:46: Das heißt, auch das Thema Essen in der Öffentlichkeit ist auch für viele dicke Menschen ein großes Problem.
00:33:53: also ich habe zum Beispiel einige Patientinnen, die auch bei der Arbeit dann Schwierigkeiten haben in der Mittagspause wirklich eine warme Mahlzeit zuerst mal.
00:33:59: sie sagen Ich hab Angst von meinen anderen Kolleginnen in der Kantine komisch angeguckt zu werden, wenn ich mir jetzt die Pizza hole oder wenn ich jetzt da irgendwie eine Mahlzeit esse.
00:34:09: Die nicht ein Salat bedeutet.
00:34:12: und auch das sind so Bewertungen, die wir in der Gesellschaft oft haben dass dicke Menschen auch in den Medien beispielsweise gibt es Studien dazu, dass dickem Menschen in Filmen häufiger beim Essen gezeigt werden als schlanke Menschen also im Spielfilm Und dass das auch so Dinge sind, die natürlich für die Betroffenen sehr belasten sind und da die Essensentscheidungen beeinflussen können.
00:34:35: Dass dann häufiger heimlich gegessen wird als bei Personen, die diese Schwierigkeiten nicht haben.
00:34:41: Das bringt mich zu einer Frage wie stehst du zu solchen gerade auf Social Media Trends wie zum Beispiel Hashtag Body Positivity?
00:34:51: Ja also ich finde das Body Positivity absolut eine Berechtigung hat, weil das wissen auch viele nicht.
00:34:57: Body Positivity ist in den sechziger Jahren entstanden.
00:35:00: Also es ist schon ne ganz alte Bewegung wenn man so will und entstand in den USA als eine Antigewichtsdiskriminierungs- und Antidiskriminierung Bewegungen.
00:35:11: weiß sich Personen also dicke Person schwarze Person also Frauen insbesondere die eben von Diskriminierung betroffen waren.
00:35:19: Die haben damals diesen diese Bewegung ins Leben gerufen, um dafür zu sensibilisieren dass jeder Mensch egal ob er schwarz ist oder dick ist.
00:35:29: Ob er eine Behinderung hat gleich viel Respekt und Würde verdient hat.
00:35:32: also das sind die Ursprünge der Body Positivity-Bewegungen Und ich glaube da würden alle die jetzt hören sagen ja dem würde ich zustimmen dass alle Menschen egal ob sie eine Behinderung haben, egal ob Sie schwarz sind, ob sie dick sind die gleiche Menschen würde verdient haben und den gleichen Respekt in der Gesellschaft.
00:35:48: Und dann wurde die Body Positivity Bewegung.
00:35:50: mit der Zeit hat sich das sehr stark auf das Thema Aussehen, auf das thema Körper irgendwann so gemünzt dass es auch so ein Eindruck entstanden ist du musst dein Körper immer lieben und auch so bisschen so toxisch alles du muss alles an dir immer liebem.
00:36:06: Das finde ich problematisch an dieser Stelle.
00:36:09: aber das ist eben aus meiner Sicht nicht der Ursprung oder auch Ist nicht nur aus meiner sicht sondern auch nicht der Ursprung der Bewegung.
00:36:14: Den Ursprungen finde ich total wichtig und ich finde es auch wichtig, dass Körper und diverse Körper mehr Sichtbarkeit bekommen und das etwas ist was eben in der Medienlandschaft nach wie vor auch jetzt so stichwort Skinny Talk.
00:36:29: also wir finden jetzt gerade einen extrem wieder Aufleben von ultrashlanken Körperidealen.
00:36:36: der Hashtag SkinnyTalk auf TikTok beispielsweise wurde jetzt schon wieder verboten, weil das eben so gefährliche Inhalte waren die da propagiert wurden vor allem von den jungen Zielgruppen.
00:36:46: Ich weiß nicht ob du das mitbekommen hast.
00:36:48: Das ist jetzt gerade aktuell dass das wieder ganz ganz viel Raum einnimmt und dass wir auch seit der Pandemie also seit zwanzig-einundzwanzig einen extremen Anstieg an Essstörungen bei Jugendlichen finden in Deutschland.
00:37:02: Also Essstören sind um sieben und dreißig Prozent angestiegen seit der Pandemie.
00:37:06: Qualitativ oder quantitativ?
00:37:10: Also
00:37:11: kurz für hörende, eine quantitative Essstörung ist ich achte auf die Masse.
00:37:16: Also Magersucht oder im extremen Fall Bulimie und qualitative sich achte darauf was ich esse?
00:37:19: Und ich frage mich gerade welche... also wie setzen sich diese sieben drei Prozent zusammen?
00:37:23: weißt du das?
00:37:24: Das kann ich grad gar nicht so genau sagen.
00:37:26: Ich weiß dass es von der DAK eine Studie gab dazu, die das untersucht hat eben die psychische Gesundheit bei Jugendlichen seit der Pandemie und dass insgesamt die mentale Gesundheit als Jugendliche Heute noch nie so häufig psychisch erkrankt waren wie sonst.
00:37:44: Also das seit der Pandemie und Essstörungen sind da eben ganz oben, dass die Gruppe, die am stärksten angestiegen ist bei Jugendlichen... Und dann ist natürlich die Frage auch, was in der Pandemie passiert.
00:37:59: Und da waren natürlich viele Jugendliche viel auf Social Media unterwegs und ich habe auch einige Patientinnen, die auch sagen seit der Pandemie hat das bei mir angefangen.
00:38:07: Natürlich kommen dann noch andere Faktoren dazu aber Social Media hat da sicherlich auch einen Einfluss weil Jugendliche ja viel viel Zeit auf Social media, auf TikTok, auf Instagram usw.
00:38:17: verbringen.
00:38:18: und wenn da dann solche Trends unterwegs sind, wie Skinny Talk jetzt wieder und auch wieder so ein Aufkeimen von Ultraschlanken Idealkörpern bei Mädchen.
00:38:28: Dann ist das natürlich sehr gefährlich!
00:38:31: Und ich weiß gar nicht, wie ich da hingekommen habe, nur dass eigentlich der Ursprung gerade war...
00:38:34: Das waren Body Positivity und Hashtag?
00:38:37: Genau, und Body Positivity ist wieder weniger sichtbar und es ist jetzt wieder mehr Ultraschrank und viele Influencerinnen die früher dicker waren.
00:38:50: Wir haben jetzt ja beispielsweise auch mit der Abnehmenspritze, dass sie darüber Gewicht verlieren und so weiter.
00:38:55: Und auch das spielt natürlich alles mit rein, ne?
00:38:59: Das ist auch durch dieses Aufkommen der Abnehmspritze jetzt auch Menschen wieder das Gefühl haben okay ich kann jetzt dieses Medikament nehmen und dann kann ich schlank werden.
00:39:08: aber auch da... Das ist eben auch zu kurz gedacht weil kurzer Input dazu, dass die Studienlage auch dar zeigt mithilfe der Abnehmensspritze Menschen im Schnitt, zehn bis fünf Prozent des Körpergewichts verlieren.
00:39:20: Das heißt wenn jemand stark mehr gewichtig ist dann ist die Person danach nicht schlank sondern da tritt ein Plateau ein nach einer gewissen Zeit und dann bleibt der Körper auf diesem Gewicht.
00:39:29: und das heißt es auch kein Mittel was aus dicken Menschen schlanke Menschen machen wird und das fehlt mir auch in der Debatte.
00:39:37: darum
00:39:38: Ja also erstmal das sondern muss man ja auch sich den gesamten Lebensstil anschauen.
00:39:42: Und ich finde, dass es verhalten zählt zum Lebensstiel ist ein Bereich aber natürlich hängt auch noch damit zusammen wie aktiv bin ich über meinen Alltag?
00:39:49: nutze ich die Treppe oder den Fahrstuhl?
00:39:51: Nutze ich das Fahrrad oder das Auto?
00:39:52: oder wie auch immer?
00:39:54: so all diese sind diese ganzen kleinen Sachen.
00:39:57: gehe ich zu Fuß oder nicht?
00:39:58: und wie schlafe ich?
00:39:59: Also Ernährung, Schlaf und Aktivitätslevel.
00:40:02: Das sind so... Und dann natürlich auch was für ein Job habe ich?
00:40:05: Was für einen Stress-Level habe ich, was für Themen habe ich insgesamt in meinem Leben?
00:40:08: Das muss man sich alles anschauen weil das spiegelt sich natürlich auch am Körper wieder.
00:40:11: So eine S-Spritze oder eine Spritze ist einfach... Wir haben vorhin über Diäten geredet.
00:40:16: Dann würde ich mal sagen es ist zwar keine Diätes aber ein temporäres Einzelmittel was nicht die Ursache dessen wo ich bin irgendwie sich anschaut und das ist halt in der Regel dass die Lebensgestaltung grundsätzlich.
00:40:28: Ich würde gerne aber mit dir auch mal, wir besprechen auf viele sage ich mal jetzt so Probleme gesellschaftliche Phänomene die vielleicht dazu führen dass eben Menschen tendenziell unzufriedener sind mit ihrem Körper.
00:40:42: Wir stellen fest das sie es sind Charme B Wertung abwertung alles spielt hier eine Rolle.
00:40:49: Schau gerne auch bei humans are happy auf das Gelingende und darüber wie können wir denn bekommen werden vielleicht dann auch dorthin.
00:40:55: Vielleicht uns eher gut zu fühlen im eigenen Körper oder mit dem eigenen Leben insgesamt ohne die Sachen, die schlecht laufen auszublenden so ne?
00:41:05: Und da würde mich mal interessieren was kannst du denn da sagen vielleicht auch aus deiner Erfahrung mit Patientinnen oder aus Deiner Recherche zu deinem Buch dass wir natürlich total gerne in den Shownots verlinken, ganz kurz wenn Menschen da Interesse dran haben.
00:41:18: So aber welche konkreten Schritte oder Übungen oder Methoden helfen denn um beispielsweise eine positivere Beziehung zum eigenen Körper aufzubauen die auch langfristig helfen kann und langfristigt tragen kann?
00:41:29: Die also wirklich ne Änderung ist in der Beziehungs- zum Körper und nicht nur so ein Überstülpen im Sinne von ich sag fünfmal... Ich bin schön!
00:41:38: Ja, genau.
00:41:39: Das wäre natürlich dann was, was nicht authentisch wäre, ne?
00:41:41: Wenn ich so... Genau.
00:41:43: Außer ich meine das so!
00:41:45: Außer dann ja, das ist natürlich auch ein Riesenfeld.
00:41:51: Also erstmal gesellschaftlich finde ich es hilfreich Körper nicht mehr ungefragt zu kommentieren.
00:41:56: Das kann jeder auch bei sich anfangen weil die Frage ist ja woher kommt denn eigentlich dass das so ist?
00:42:03: also dass wir uns einfach vornehmen nicht mehr umgefragt den körper das aussehen von anderen menschen anzusprechen zu kommentsieren aber auch beim selbst.
00:42:15: Wir sprechen jetzt ja ganz viel über optische Attribute, die den Körper betreffen.
00:42:20: Aber der Körper ist ja noch viel mehr als das.
00:42:22: wir aussieht und das hattest du anfangs gesagt mit dem Grundumsatz damit mein Körper überhaupt Leben kann, damit mein Herz schlägt.
00:42:31: Damit mein Gehirn funktioniert und mit alle Organe funktionieren also all das was der Körper taktiklich leistet.
00:42:37: da sprechen wir dann von der sogenannten Körper Funktionalität Und da wissen wir zum Beispiel dass Der Fokus weg vom Aussehen hin dazu was meinen Körper mir eigentlich alles ermöglicht sei es ich kann Sport treiben sei Es Ich Kann Mit Menschen Sprechen Ich Kann kommunizieren mit anderen Ich Kann Jemanden umarmen der Mir Wichtig ist Ich Kann weiß ich nicht, Bart nehmen oder ich kann angenehme Gerüche riechen.
00:43:04: was auch immer ein Instrument spielen.
00:43:06: Also kreative Dinge erschaffen, was ermöglicht mir eigentlich alles?
00:43:10: Mein Körper und auch so Themen wie Was leistet er eigentlich ohne dass ich es merke?
00:43:15: also ich atme permanent mein Herz schlägt ohne das ich was dafür tue.
00:43:18: Ich lebe in meinem Körper Und der ermögligt mir überhaupt dieses Leben und dieses Dass wir jetzt überhaupt miteinander sprechen können.
00:43:25: und Das wird einem oft erst klar.
00:43:28: Ich war ja letzte Woche krank also da wurde mir das wieder ganz bewusst.
00:43:31: Wie wertvoll ist eigentlich Körper gesund, also körperlich physisch gesehen, gesund ist.
00:43:38: Wenn ich konzentriert sein kann wenn ich in der Lage bin den Tag ohne Schmerzen, ohne Symptome von Erkältung
00:43:46: etc.,
00:43:47: in den Tag zu starten das wird einem oft erst klar wenn man dann das einmal nicht hat und dann denkt man, oh ich freue mich schon auf den Moment wenn ich ausstehe und keine Kopfschmerzen mehr habe morgens.
00:43:58: Also so eine Wertschätzung auch eine Dankbarkeit dessen was der Körper mir tagtäglich ermöglicht aber auch was ich über den Körper erleben kann die ganze Sinneswahrnehmung achtsamkeit all das was sich so mithilfe meines Körpers erleben darf in dieser Welt.
00:44:15: und wenn wir darauf uns mehr fokussieren, also wir haben jetzt ja viel über das negative Körperbild gesprochen.
00:44:19: Es gibt auch das positive Körperbild.
00:44:21: was gehört eigentlich alles zum positiven Körperbild?
00:44:24: Und dazu gehört beispielsweise das große Thema der Körper Wertschätzung.
00:44:29: Körperwertschätzung können wir dadurch steigern, was ich jetzt gerade gesagt habe.
00:44:32: Also sich dieser Dinge bewusst zu werden.
00:44:35: Andere Möglichkeiten das positive Körperbild zu steigeren nennen sich Körperfürsorge.
00:44:41: also in der Literatur wird es als sogenanntes Body Esteam bezeichnet.
00:44:46: zum Body Esteem zählt zum Beispiel das ganze Thema Ernährung, intuitive Ernährungen.
00:44:51: Ich höre auf meinen Körper lerne auch wieder die Signale überhaupt wahrzunehmen, weil viele Menschen, die lange Zeit um Idiot gemacht haben oder auch eine Essstörung haben.
00:45:00: Die sagen wir ich spür das gar nicht mehr so genau ja.
00:45:02: also Ich versuche wieder mehr mich mit meinem Körper zu verbinden Zu spüren.
00:45:07: wann habe ich eigentlich Hunger?
00:45:08: Wann bin ich satt?
00:45:08: Worauf hab ich eigentlich hunger?
00:45:10: welche Bewegung macht mir Spaß?
00:45:12: und mich nicht zu zwingen, sondern wirklich mal wieder zu gucken woran habe ich auch Freude.
00:45:17: Weil sich da auch zeigt dass das viel nachhaltiger ist wenn ich was finde was mir wirklich Freude macht was ich gerne mache.
00:45:24: und das muss nicht für jeden bedeuten dass ich ins Gym gehe.
00:45:26: Das kann sein dass ich Yoga mache das kann sein das ich tanze das kann es sein dass Ich einfach in der Natur unterwegs bin Dass ich mich bewege in der natur dass ich schwimmen gehe dass ich Was auch immer es sein mag Tennis spielen Fußball Basketball Möglichkeiten aktiv zu sein, segeln.
00:45:46: Egal was es ist.
00:45:47: natürlich auch kommt immer noch an wo ich lebe, ob ich jetzt segeln kann oder nicht und auch finanziell natürlich immer die Frage aber du weißt worauf ich hinaus wollte.
00:45:57: also sich wirklich mal zu fragen Was ist eigentlich so mein Ding?
00:46:01: Auch so die Frage, was habe ich eigentlich als Kind gerne gemacht?
00:46:03: Kann auch helfen.
00:46:04: Wenn man sich fragt, was macht mir eigentlich heute Spaß?
00:46:07: Weil oft Kinder sind sehr intuitiv in dem, was sie tun.
00:46:10: Weil Kinder sowohl... Also irgendwann verlernen wir auf das durch... Regeln durch Verbote und so weiter.
00:46:18: oder du musst und das ist richtig.
00:46:20: Und so macht man das und sich mal zu fragen, was habe ich eigentlich als Kind gerne gemacht?
00:46:25: Welche Bewegung hat mir vielleicht auch Spaß gemacht als kind?
00:46:28: und es kann auch sein, dass ich keine Ahnung gebe im Hundgassi weil ich Tiere liebe zum Beispiel oder ich bewege mich irgendwie Ich suche meinen Ehrenamt mit Tieren, was auch immer es ist Was macht mir Spaß?
00:46:38: also Bewegungen aus Freude, aus Spaß Das ist auch etwas, was aufs positive Körperbild einwirkt.
00:46:45: Auch das Thema Schlaf.
00:46:46: Also wirklich... gucken, dass ich ausreichend schlafe.
00:46:49: Dass sich eine gute Routine da rein kriege, weil auch das wirkt sich nachgewiesener Massen auf das Körperbild aus!
00:46:54: Wenn wir auch wohl sind wenn wir gut schlafen hat es einen großen Impact auch auf unser ganzes Körpergefühl.
00:47:00: und der dritte Punkt ist... Und das hört sich immer so komplex an, wenn man diesen Satz runterrattert die Abgrenzung von Schädlichen Inhalten sowohl medial als auch inzwischen menschlich.
00:47:13: also wenn Mir geht es schlechter, wenn ich den und den Inhalt auf Social Media mir angucke.
00:47:21: auch da in die Selbstverantwortung zu gehen und Inhalte zu konsumieren, die mich inspirieren.
00:47:25: Wo ich mich gut fühle, wo ich neue Ideen vielleicht bekomme, wo Ich neue Impulse sammle und auch mit Menschen Zeit verbringt, die mir ein gutes Gefühl geben, ja?
00:47:32: Also mich aus Verbindung lösen, woich das Gefühl habe, Da wird irgendwie nur negativ über's Aussehen gesprochen.
00:47:39: Da wird immer gesagt, oh, ich hab so zugenommen.
00:47:42: Das sieht alles so scheiße aus!
00:47:44: Und also auch diese Abwertungen permanent.
00:47:46: Da gibt es halt auch Menschen, kennt vielleicht auch jeder... sich einfach sicher.
00:47:51: und dann gibt es Menschen, die eher für einen so eine Energie ausstreifen, wo ich das Gefühl habe irgendwie weiß ich nicht geht's mir da nach?
00:47:58: Nicht unbedingt besser sondern meine Social Battery ist danach leerer als davor.
00:48:03: Und da auch zu gucken welche zwischenmenschlichen Kontakte tun wir gut und dahingehend mehr Zeit mit solchen Personen zu verbringen und mir auch mal anzugewöhnen Komplimente zu machen, die nichts mit dem Aussehen zu tun haben also jemandem was zu sagen Was nicht bedeutet, Mensch das steht dir aber toll oder deine Frisur sieht super aus.
00:48:21: Oder das und dass sieht toll aus an dir?
00:48:23: Sondern mal zu überlegen was schätze ich eigentlich an der Person und das mal zum Ausdruck zu bringen.
00:48:27: zum Beispiel Ich habe das gefühlt oder ich fühle mich bei dir als könnte ich ganz ich selbst sein oder du hast einen tollen Humor oder ich mag deiner Art zu denken.
00:48:36: ja also wirklich mal Komplimente die die Personen nicht auf das Aussehen reduzieren, sondern was mit der Persönlichkeit zu tun haben.
00:48:46: Und wenn wir das auch mehr als Gesellschaft machen – ich glaube, das wäre schon sehr schön!
00:48:50: Weil wenn man sich selber überlegt, was für ein Kompliment finde ich eigentlich schön?
00:48:54: Wenn ich mir diese Frage stell, dann finde ich Komplimente, die berühmlich am meisten mit jemandem hier wirklich zu meiner Person.
00:49:00: ein Kompliment macht und sagt, ich fühle mich als kann nicht ganz sich selbst sein bei dir Julia.
00:49:05: Das ist so toll!
00:49:06: Das berührt mich viel mehr als wenn jemand mir sagt deine Haare sehen aber toll aus.
00:49:11: Ja das wirkt dagegen auch wirklich platt.
00:49:14: Aber das ist was was auch so Komplimente zum Aussehen.
00:49:18: klar ist es oft nett gemeint ja?
00:49:23: wo wir Menschen ja viel mehr erreichen könnten, wenn wir Komplimente zu der Art und Weise machen wie ich mich bei der Person fühle was ich an ihr schätze.
00:49:33: Weil unsere beste Freundin schätzt mir in der Regel nicht für das Sixpack sondern dafür... Wie wir jetzt über
00:49:39: deine Freunde aus?
00:49:41: Genau!
00:49:44: Ich messe immer zuerst den Beatshelms
00:49:48: Und den Körperbettanteil.
00:49:50: Einmal mit der Zange hier so... Nein, Quart!
00:49:55: Aber ich finde das super.
00:49:56: Ich wiederhole mal ganz kurz was ich verstanden habe weil da war für mich echt eine sehr tolle Haltung im Endeffekt drin.
00:50:03: Du hast gesagt wenn ich dich richtig verstanden hab es geht darum den Fokus zu verschieben und zwar vom Aussehen auf die Funktionalität des Körpers.
00:50:12: Das könnte man jetzt quasi in drei Punkte unterteilen, also nicht ganz die Funktionalität.
00:50:16: Aber dieser Schiff weg vom Aussehen hin zur Funktionalität und sagen wir mal der größeren Frage was ist da denn noch?
00:50:24: alles würde funktionieren hin zu einer Wertschätzung dessen?
00:50:28: Was mir der Körper alles ermöglicht.
00:50:29: ich kann mich auch auf den Rasen einer Wiese legen und einfach das Gras spürt So, das kann
00:50:34: ich mit meinem
00:50:35: Körper machen.
00:50:36: Das ist wunderbar.
00:50:37: oder ich kann mit dir sprechen weil ich eine Stimme habe und Augen und ich kann dich sehen usw.
00:50:42: Also diese ganzen Funktionen Wertschätzung dafür.
00:50:46: Schlaf hast du genannt?
00:50:47: Ich finde es ist ein wahnsinnig wichtiger Punkt.
00:50:50: wir kommen nicht Drüberhören weg, dieses Buch wieder und wieder zu empfehlen.
00:50:54: Das große Buch des Schlafs von Doktor May oder Professor Matthew Walker.
00:50:57: Wahnsinnig gut!
00:50:58: Ich weiß nicht ob du das kennst und nix.
00:50:59: Nee, kenne
00:51:00: ich gar nicht aber ist eine gute Empfehlung ja.
00:51:02: Ist
00:51:02: eine Wahnsinnsempfehlung.
00:51:03: der legt da nämlich auch nahe.
00:51:04: Ich kann es jetzt nicht wiederholen.
00:51:06: auf hormoneller Ebene erklärt er aber wirklich was passiert wenn du nämlich eben nicht ausreichend schläftest dass dann eben solche Hormone eher in deinem Kreislauf aktiv sind am nächsten Tag die zur Heißwunger führen und andere eben wenn du ausgeschlafen bist die nicht dazu führen.
00:51:20: Also das ist eben dann auch noch auf hormoneller Ebene nachweisbar.
00:51:23: Deswegen habe ich darauf gekommen zu gesagt, dass ja Schlaf es hat nachweisba auch natürlich mit dem Mut und auch mit dem S-Falten zu tun und es hat einfach eine direkte einen direkten Zusammenhang Und die Abgrenzung von schädlichen Inhalten sowohl auf Social Media oder digital, oder analog.
00:51:41: Das heißt ich, ich werde mich auch davon ab im Bildzeitung zu lesen und sonst wie so.
00:51:45: aber ich check auch nicht mehr so viel Instagram wie früher oder ich schaue das sich einfach mit Menschen umgebe, die mir gut tun und die mir Freude machen und ich finde auch Aktivitäten, die wir eher freudemachen.
00:51:56: absolut Hast du super zusammengefasst.
00:51:58: Danke, das gibt mir dann natürlich die Sicherheit dass ich dich verstanden habe.
00:52:02: und vielleicht auch noch mal so die Konsolidierung für Menschen die zuhören.
00:52:05: Sag mal mich interessiert was macht dir denn Freude?
00:52:10: Ja auf jeden Fall.
00:52:11: also ich liebe es was so Essen angeht neue Sachen auszuprobieren.
00:52:18: Also auch verschiedene Essenskulturen Das finde ich immer total toll, weil es geht so viel zu entdecken und das macht mir total viel Freude was das Essen angeht.
00:52:29: Also ich muss sagen ich ernehm mich auch komplett intuitiv.
00:52:31: also wenn ich um zwanzig Uhr Lust habe Ben & Jerry's Eis zu essen dann mache ich das.
00:52:39: Ich hab mich da noch nie irgendwie eingeschränkt Und deswegen auch was Essen angeht, bin ich da komplett je nachdem worauf ich Lust habe.
00:52:47: Es ist da sehr intuitiv und genieße das auch.
00:52:49: Also auch so der Genuss beim Essen macht mir sehr viel Freude!
00:52:53: Und was Bewegung angeht, ist das bei mir total divers.
00:52:56: Also ich habe jetzt nichts wo ich sage, dass es so das eine... Ich hab halt ein Hund.
00:53:00: mit dem bin ich natürlich automatisch dann auch jeden Tag draußen und auch aktiv.
00:53:04: Ich bin sehr gerne in der Natur.
00:53:06: Das macht mich große Freude auch am Wasser zu sein.
00:53:09: Ich liebe das an der Nordsee.
00:53:11: also ich wohne ja in Hamburg da ist man dann auch schnell Ostsee-Nordsee.
00:53:14: Das liebe ich!
00:53:15: Da fühle ich mich total verbunden wenn ich irgendwie an der See bin.
00:53:20: Wenn ich mit meinem Hund unterwegs bin ich spiele auch gerne Tennis.
00:53:24: Das macht mir auch Spaß, aber jetzt auch nicht jede Woche sondern ab und zu dann neu mit Freunden also auch Dinge die man mit anderen zusammenmacht das finde ich auch total toll!
00:53:32: Ich bin jetzt keine Fitnessstudio-Gängerin in dem Sinne wenn ich ins Fitnessstudie gehe dann sind es eher Kurse die ich mache auch so mit einem...mit anderen zusammen.
00:53:41: irgendwie zur Musik.
00:53:42: dass finde ich ganz macht mir Spaß genau!
00:53:43: Also da handle ich auch sehr nach worauf habe ich Lust was macht mir Freude?
00:53:47: Und so verhalte ich mich dann auch.
00:53:50: ja Danke dir.
00:53:51: Und dir, Leo?
00:53:54: Sehr gut!
00:53:54: Ich musste gerade daran denken an das Intuitive was du gesagt hast.
00:53:57: Weißt du für mich... Das ist gar nicht so intuitiv, dass es mehr planvoll ist funktioniert für mich aber total gut.
00:54:03: aktuell funkt oder nicht aktuell schon echt?
00:54:06: seit einigen Monaten gehört es mit zu meiner Abendroutine das Frühstück für den nächsten Tag vorzubereiten.
00:54:12: Das finde ich ist total schön, weil ich dann mich schon darauf freue das am nächsten Morgen zu essen.
00:54:18: Was für sich eine Zeit lang mache ich mir dann irgendwie Shakes?
00:54:20: Weil ich irgendwie Bock habe... weil ich Lust habe, Shakes zu trinken.
00:54:25: So und dann stopfe ich einfach nur abends da schon irgendwie die Zutaten in den Mixer rein und stelle das einfach nur in den Kühlschrank und nächsten Morgen muss ich auch nun einfach nur auf den Knopf drücken.
00:54:33: aktuell ist es eher so irgendwelche Joghurt wo ich dann Haferflocken reinkippe und Cashews Datteln und Obst, was auch immer.
00:54:47: Und dann kommt das einfach an den Kühlschrank und dann weiß ich das für im nächsten Morgen.
00:54:50: Das ist da nicht so intuitiv sondern geplant aber es tut mir total gut.
00:54:53: Also ein bisschen diese Klammer um den Tag von morgens und abends die ist mir total wichtig.
00:55:01: Ich musste gerade nochmal daran denken du hast ja vorhin dieses Ding mit warum Leute morgens keinen...ich komme gleich zurück zu deiner Frage warum Leute morgen kein Hunger haben oder weniger essen, da musste ich dann denken.
00:55:11: Es gibt ja mal so Volksweisheiten morgens wie ein Kaiser, mittags wie einen König abends für den Bettelmann.
00:55:16: Kennst du diesen
00:55:17: Spruch?
00:55:17: Ja!
00:55:18: Den kenn ich.
00:55:18: Der ist eigentlich
00:55:19: für die Ernährung auch total passend.
00:55:21: Genau ne aber was macht mir Freude beim Essen?
00:55:24: definitiv so zu essen dass es... Also mir machts Freude so zuessen das es irgendwie meinem Körper gut tut und auch Spaß macht und auch mir schmeckt.
00:55:37: Also ich würde jetzt nicht für die Funktionalität irgendwas essen, was mir nicht schmeckt, das funktioniert nicht.
00:55:43: Das ist für mich ein Paradoxon so.
00:55:47: Es kommt total drauf an aber ich mag es auch von dem intuitiven.
00:55:51: Dein Körper sagt dir eigentlich auf was du gerade brauchst.
00:55:54: Ich habe das manchmal so ich will jetzt eine Paprika essen!
00:55:56: All right, dann hat mein Körper gerade wohl Bock irgendwie auf die Nährstoffe spezifisch da drin und ich gebe sie ihm sehr gerne.
00:56:02: Was Bewegung angeht?
00:56:04: Ich mache supergerne Yoga.
00:56:06: Ich gehe gerne laufen.
00:56:08: Ich mache Kraftmargar.
00:56:09: Das sind so die Sachen, die ich regelmäßig mache.
00:56:12: Und wenn ich es schaffe im Urlaub, gehe ich gerne surfen.
00:56:15: Aktuell im Sommer spiele ich gerne Spikeball oder Roundnet ist gerade ein bisschen neues Hobby für mich.
00:56:21: Das sind so auf der Bewegungsebene und ansonsten mache ich alles mit dem Fahrrad.
00:56:24: Ich habe kein Auto, ich hab kein Deutschland-Ticket... ...ich hab aber ein Bike!
00:56:29: So das heißt ich versuche einfach einen grundsätzlichen aktiven Alltag zu haben.
00:56:35: Ich hab ein Fahrstuhl in meinem Haus und habe mich gegen grundsätzlich dagegen entschieden den zu benutzen.
00:56:39: Ich benutze den trotzdem manchmal, aber ich hätte sonst hier jedes mal die Entscheidung wenn ich jetzt irgendwie in die Haustür reingehe nutze ich den Fahrstrahl oder nicht?
00:56:46: Und diese Entscheidung kostet mich Energie und es ist der sinnvollere Weg Fahrstuhl nicht zu benutzen.
00:56:51: Also das sind so kleine Sachen...
00:56:53: Ich hab kein Fahrstuel und ich bin noch dachgeschoss!
00:56:56: There you go, aber das sind ja diese kleinen Sachen den Effekt haben.
00:57:02: Was macht mir sonst Freude?
00:57:05: rausgehen sich mit menschen zu geben.
00:57:06: ich weiß du bist ja auch solo selbstständig oder?
00:57:09: Oder bist noch irgendwann gestell kommen.
00:57:11: das ist das eben dann so dass den auch wenn du soloselbstständig bist hast du.
00:57:15: Kein team keine direkten kollegen so.
00:57:19: ne also natürlich projekt bezogen hasse das immer.
00:57:21: oder jetzt.
00:57:22: zu meinem job gehört es mit dir jetzt gerade zu sprechen sondern da findet austaus statt.
00:57:25: aber deswegen sind sachen die mir auch in meinem alltag ein ganz ganz entscheidender faktor für meinen wohlbefinden sind sehr ich mit menschens umgeben auf die ich Bock habe, die mir gut tun und Spaß machen.
00:57:36: Das ist einfach ganz wichtig, weil das hab' ich im Job eben nicht so viel oder nicht so regelmäßig.
00:57:42: Ja, das ist was mir da gerade kommt.
00:57:44: Voll schön!
00:57:45: Ja,
00:57:47: das war doch ein echt schönes Schlusswort hier für uns.
00:57:51: Geil!
00:57:51: Du machst die Abmoderation für
00:57:53: mich.
00:57:54: Das war
00:57:54: schon ... Wollt ihr jetzt nicht überziehen hier dein Podcast?
00:57:59: Ach so!
00:57:59: Stimmt ja ich habe gerade gar nicht auf die Uhr geguckt.
00:58:01: Ihr plant immer auch ein bisschen Poffer ein.
00:58:04: Ich würde dir wenn es für dich zeitlich passt zwei ganz kurze persönliche Fragen noch stellen.
00:58:09: Das mache ich gerne zum Abschluss.
00:58:10: Guck mal du hast dir einen Buch geschrieben aber wenn dein Leben ein Buch wäre welchen Titel würde es tragen.
00:58:17: Oh Gott!
00:58:20: Das ist ja eine Frage... Boah, das ist echt eine schwere Frage.
00:58:30: Welchen Titel hätte mein Buch?
00:58:33: Ich auch einfach so... Ja, mein Crazy Life als Imposter zur Psychotherapeutin in Hamburg.
00:58:45: Ich weiß es nicht so genau, sowas ist in die Richtung wahrscheinlich.
00:58:49: Danke, wow!
00:58:50: Das ist ehrlich.
00:58:52: Okay letzte Frage über welchen Satz oder über welche Frage sollte jeder Mensch einmal nachdenken?
00:58:59: Wie ich über meinen Körper denken würde wenn keiner zugucken würde und keine... also wenn ich einfach auf einer einsamen Insel leben würde kein Mensch wäre da.
00:59:09: was würde ich dann über mein Körper denken und fühlen?
00:59:14: Stark, stark.
00:59:15: Vielen Dank!
00:59:16: Danke, danke, danke liebe Julia für deine Zeit, für deine Impulse und für deine Aufmerksamkeit und natürlich auch danke an alle Menschen die bis hierher zuhören.
00:59:24: Liebe Julia wenn du möchtest dann gehen die letzten Worte jetzt an dich.
00:59:28: Ja, also ich schließe mich ja eigentlich nur an Leo.
00:59:32: Danke für dieses tolle Gespräch und auch die verschiedenen Perspektiven, die wir hier eingebracht haben fand ich total wertvoll so auch deine Perspektive aus der Fitness Ex-Fitness Trainer.
00:59:43: Ich weiß nicht ob du das noch machst.
00:59:45: Ich fand dich total cool!
00:59:48: Und ich glaube ja auch so.
00:59:49: Austausch zwischen verschiedenen Disziplinen ist sehr bereichernd auch dass wir alle voneinander lernen können.
00:59:57: Deswegen fand es ein sehr, sehr tolles Wertschätzensgespräch.
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