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Too much! So findest du Kraft im Loslassen – mit Prof. Dr. Eva Asselmann | HAH 214

Shownotes

🎊 Am 19. August erscheint mein erstes Buch: "HUMANS ARE HAPPY – Die Wissenschaft des Wohlbefindens" 🎊

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Eva Asselmann ist Professorin für Persönlichkeitspsychologie und erforscht, wie Menschen auch in herausfordernden Zeiten psychisch gesund, resilient und handlungsfähig bleiben. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Stress, Selbstwirksamkeit und Persönlichkeitsentwicklung.

Website: https://evaasselmann.com LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/prof-dr-eva-asselmann Buch: https://www.amazon.de/dp/3423264500

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu dieser neuen Folge by Humans Are Happy.

00:00:04: Ich bin Leonhard Gabriel Heigster und in dieser Woche spreche ich mit der Psychologin und Autorin Prof.

00:00:11: Dr.

00:00:12: Eva Asselmann über die wichtige Frage, was uns Menschen gerade in unsicheren Zeiten stark macht?

00:00:19: Ich kann mir gut vorstellen dass du dir jetzt denkst Unsichere Zeiten das ist doch gefühlt ein Dauerzustand geworden.

00:00:26: Und ja, das Leben hat uns hier nie etwas versprochen.

00:00:30: Aber dennoch wir dürfen und müssen uns an diesem Leben entwickeln!

00:00:34: Und genau daher freue ich mich heute sehr mit einer so sympathischen und kompetenten Gesprächspartnerin wie Prof.

00:00:41: Dr.

00:00:41: Eva Asselmann zu sprechen.

00:00:43: Liebe Eva, schön dass du da bist.

00:00:44: Herzlich willkommen!

00:00:45: Wenn du es für mich eingeladen hast?

00:00:47: Ich freu' mich!

00:00:48: Ich freue mich auch.

00:00:49: Eva Du hast im März diesen Jahres dein Buch Too Much Warum wir Kontrolle suchen und Kraft im Loslassen finden veröffentlicht.

00:00:58: Das Buch ist bereits jetzt ein Spiegelbesteller, du hast mir gerade im Vorgespräch gesagt es war auch mehrere Wochen dort auf der Liste.

00:01:05: genau dort möchte ich gerne einmal mit dir ansetzen.

00:01:08: Im ersten Teil deines Buches erörterst Du ja die Frage was uns im Leben oder wie uns im leben eigentlich der Sog der Welt immer wieder überfordert Und da würde ich dich bitten, fass das doch mal zusammen für die Höhrenden.

00:01:21: Was ist denn eigentlich der Sog der Welt und warum überfordert er so viele Menschen?

00:01:25: Wie spüren wir den?

00:01:26: Der ist deutlich

00:01:27: spürbar aber für viele schwer greifbar, weil es nicht eine Ursache ist sondern ganz viele verschiedene Faktoren, die ineinandergreifen sich gegenseitig verstärken.

00:01:35: Das offensichtlichste ist das rasante Tempo unserer Zeit.

00:01:39: Früher war das Leben ja viel gemächlicher.

00:01:40: man wachte auf wenn die Sonne aufging man ging ins Zett eines Abends wieder dunkel wurde Ruhepausen ganz natürlich dazwischen.

00:01:49: Der Industrialisierung zog der Takt deutlich an, auf einmal war das Leben strukturiert durch Maschinen, Schichtpläne, Stechuern.

00:01:58: und ja mit der Zeit hat sich das Leben immer weiter entfernt von den Rhythmen der Natur.

00:02:05: Das Internet ist ein krasser Eingriff gewesen jetzt KI was das Leben noch viel viel schneller macht.

00:02:11: Und wenn das Leben schneller wird, bedeutet auch immer es wird dichter.

00:02:15: Dass innerhalb von kürzester Zeit noch mehr Reize auf uns einprasseln.

00:02:19: und auch da spüren wir ja im Alltag Es gibt kaum noch Ruhe-Pausen.

00:02:23: Wenn es eine gibt dann zücken wir häufig das Handy machen uns die wieder kaputt.

00:02:27: Dann vergleichen wir uns sehr viel mit anderen Menschen zum Beispiel auf Social Media.

00:02:30: Wir sind konfrontiert mit Menschen die scheinbar perfekt sind haben das Gefühl können da gar nicht mehr mithalten.

00:02:36: Viele sind auch einsam, weil sie immer weniger reale Kontakte haben, weil das Leben fragmentierter ist, wenn man vielleicht viel umzieht und es immer schwerer wird Beziehungen langfristig zu pflegen Weil heute alles miteinander verwoben ist, ist die Welt auch deutlich komplexer Das heißt auch fragiler Fehleranfälliger.

00:02:53: Wir wissen gar nicht wie unser Alltag aussehen wird in fünf Jahren In zehn Jahren.

00:02:58: Und all das führt zu diesem diffusen Gefühl des Gestresstseins.

00:03:02: Viele sagen Sie akkern den ganzen Tag machen und tun.

00:03:05: Und haben am Ende des Tages euer trotzdem das Gefühl, dass sie irgendwie gar nicht so richtig geschafft haben.

00:03:09: Das macht natürlich unzufrieden und lässt auch Zweifeln an sich selbst.

00:03:14: Viele denken es liegt an sich aber sind häufig auch die äußeren Umstände, die einfach sehr, sehr fordernd sind.

00:03:20: Es ist interessant.

00:03:21: also wenn ich dir so zuhör dann habe ich das Gefühl dieser Sog den du da beschreibst.

00:03:25: Da wird man ja direkt ja richtig reingezogen!

00:03:30: Ich fand es total klasse wie du ganz am Anfang gesagt hast, ich habe es jetzt leider gerade nicht direkt mitgeschrieben.

00:03:35: Ich glaube du hast gesagt das ist sehr stark spürbar aber sehr schwer greifbar und dass macht es also das macht es ja im Ende irgendwie auch auch dein Wort so diffus, ne?

00:03:48: Da is irgendwas und ich nehme's ganz krass wahr Aber ich kanns jetzt gar nicht richtig in Worte fassen Dass das irgendwie verunsichert Angst macht finde ich dann erst mal total nachvollziehbar.

00:03:59: Ja, viele sagen ja auch mein Gott was jammert ihr alle.

00:04:02: Früher war das Leben doch viel härter und teilweise stimmt das auch.

00:04:05: früher war das leben körperlich anspruchsvoller.

00:04:08: noch vor etwa hundertfünfzig Jahren haben viele Menschen siebzig-achtzig Stunden die Woche schwerkörperlich gearbeitet.

00:04:16: Heute kaum vorstellbar für die meisten von uns.

00:04:19: Heute arbeiten wir im Schnitt weniger als vierzig Stunden, wir haben mehr Urlaub und mehr Freizeit eine bessere gesundheitliche Versorgung usw.

00:04:27: Und doch fühlen wir uns mental gefordert.

00:04:30: Warum?

00:04:30: Weil sich die Art der Anforderungen verändert hat.

00:04:33: Körperlich ist vieles einfacher aber mental umso herausfordernder.

00:04:37: Viele arbeiten ja auch geistig, weniger körperlich und all diese Faktoren, die ich eben beschrieben habe sind ja etwas, die uns vor allem geistig zusetzen.

00:04:45: Und das ist etwas was man viel weniger... Man kann es ja äußerlich gar nicht sehen und oft haben wir dann das Gefühl Wir müssten uns nur zusammenreißen bis den mehr abhärten weniger rumjammern damit das Problem aus der Welt ist.

00:04:58: Aber so einfach ist es häufig nicht.

00:05:00: Nee!

00:05:00: So einfach ist das häufig nicht.

00:05:02: Du beginnst genau diesen Teil mit dem Sog der Welt Deshalb auch mit dem Teil Kapitel Tempo.

00:05:07: Wer rast verliert?

00:05:09: Da würde mich mal interessieren würdest du eigentlich von dir selber sagen, dass du immer langsam und bedacht durchs Leben gehst?

00:05:15: oder wie funktioniert das für dich?

00:05:17: Das ist lustig.

00:05:18: Es gibt ja dieses Modell der inneren Antreiber und da würde ich sagen mein innerer Antreibers auf jeden Fall sei schnell.

00:05:24: Ich mag es schnell zu sein.

00:05:26: Tempo hat immer so diesen inneren Andrieb wo ich muss hier irgendwie noch schneller sein mit noch Effizienter.

00:05:31: Ist doch in mir drin.

00:05:32: Ich versuche mich da aber natürlich auch zu mäßigen.

00:05:36: Und tatsächlich immer am Alltag mache ich relativ viele Pausen.

00:05:39: Ich glaube, ich kann das ganz gut merken, wenn ich eine Pause brauche.

00:05:43: Weil ich einfach sehr viel geistig arbeite und ich stehe dann auch auf.

00:05:46: Ich mache mir ein Tee oder so Dinge.

00:05:48: gerade im Homeoffice kannst du ja dann zum Beispiel die Wäsche aufhängen oder Dinge erledigen, die sowieso gemacht werden müssten, die aber eine gute Unterbrechung reinbringen.

00:05:57: dieser Ausgleich zwischen dem körperlichen und dem Geistigen Und das kann ich glaube Ganz gut und es ist auch wichtig.

00:06:04: Wir wissen nämlich leider aus der Pausenforschung, die gestresster und erschöpfter Menschen sind, dass durch schwerer Feld es ihnen zu erkennen das sie erschöpf sind, das sie eine Pause brauchen Und häufig versuch mir dann auch zu kompensieren.

00:06:16: Das kenne ich auch von mir selbst.

00:06:18: Man hat ja dann das Gefühl bei irgendwie Ich bin nicht mal so effizient, ich bin abdenkbarer usw.

00:06:22: Also arbeite jetzt am Wochenende weiter durch.

00:06:25: Ich erhol mich nicht.

00:06:26: Ich versuche das zu kompinieren was ich nicht geschafft habe in der Woche Aber natürlich kontraproduktiv.

00:06:31: Wir nehmen uns damit die Chance wieder aufzutanken und werden dann über die Zeit immer langsamer, immer federadenfälliger, immer ineffizienter wie bei einem Akkuschrauber.

00:06:42: den müssen wir halt auch erstmal aufladen eher denn dann wieder mit Power funktionsfähig ist.

00:06:48: Geil, damit hast du auf jeden Fall gerade das moderne Bild geschaffen.

00:06:53: Dieser Metapher der Mensch der Bäume fällt mit seiner Axt und am ersten Tag fällt er irgendwie noch dreizehn Bäume und am nächsten Tag nur noch neun und am dritten Tag nur sieben.

00:07:03: und er fragt sich was los in arbeitete immer härter weil er vergessen hat seine Axt zu schärfen.

00:07:08: Das ist halt den Akkubo raufzuladen.

00:07:10: dieses Bild hatte ich noch nicht Ist aber ein schönes Gegenstück, also erstmal vielen Dank an der Stelle.

00:07:17: Und ich habe zwei Anknüpfungspunkte zu dem was du sagst.

00:07:22: Wir gehen mal von hinten nach vorne.

00:07:23: diesen sich selbst verstärkenden Prozess den du da beschrieben hast gerade Ich hab davon mal gehört, ich weiß nicht ob man das so im Fachschlag sagt ist das Paradoxon der Resilienz.

00:07:34: Also in dem Moment wo unsere Ressourcen weniger werden müssten wir ja eigentlich eher noch drauf achten, dass wird das tun was uns gut tut.

00:07:42: Sei es jetzt eben die kleine Pause zu machen sei es vielleicht etwas gesundes zu essen anstatt ne Pizza, sei es jetzt gerade zum Sport zu gehen, jetzt gerade Freunde zu treffen, was auch immer und dann grade weil's uns nicht so gut geht machen wir das häufig nicht Ist man in einem, ja also sich selbst verstärkenden Prozess.

00:08:00: andersherum kenne ich das genauso.

00:08:01: wenn es mir super gut geht.

00:08:03: Dann fällt's mir auch deutlich leichter das zu halten weil dann... Ich erinnere mich noch nicht auf so eine achten Klasse oder so.

00:08:09: da hatten wir damals wie auf der Realschule hat mir so AB und C Kurse in den Hauptfächern nach Leistung Und mein Lehrer meinte ganz der Lob.

00:08:17: Ja, den Arsch oben zu halten ist leichter als ihn erst mal hochzukriegen.

00:08:20: also in einem Kurs zu bleiben ist einfacher als wenn du über einen B-Kurs warst durch eine zwei oder ein A-Kurse zu kommen.

00:08:28: aber es stimmt an dieser Stelle.

00:08:29: Also das ist interessanterweise einfach ein sich selbst verstärkender Prozess.

00:08:34: und wenn man auf diesen Satz Tempo verrast verliert nochmal beziehen dann heißt es eigentlich so ja je schneller du wirst desto schwieriger wird's auch wieder ... langsamer zu werden und in eine Geschwindigkeit zu kommen, für das eigentlich dein System ausgelegt ist.

00:08:52: Was mir dazu kommt?

00:08:55: Das war ein Tweet von L-Hot Sauce.

00:08:59: Ich weiß nicht ob alle Leute die jetzt kennen so einen Typ der... Einfach im Internet Sprüche postet, sage ich mal mit einer hohen Reichweite.

00:09:05: Aber wer hat mal geschrieben?

00:09:06: Das fand ich irgendwie sehr passend!

00:09:08: Naja... Ich hab halt ein Gehirn das dafür designed ist in der Höhle zu sitzen und Bären zu essen.

00:09:14: aber ich muss in dem Büro sitzen und Excel-Tabellen mir anschauen.

00:09:17: Es ist natürlich auch noch mal einen Punkt wenn man sich einfach unsere Biologie und unsere Psychologie und Physiologie anschaut.

00:09:24: Wir sind ja gar nicht gemacht für eben, was wir jetzt heute haben viel stitzen viel still sitzen angeht.

00:09:29: körperlich sind mir weder dafür gemacht.

00:09:31: natürlich auch ganz viele einzelne Tasks Ganz viele schnelle Nachrichten das sind wer nicht vorgemacht.

00:09:38: also ich finde Ich komme viel über die Verstehbarkeit und dass einfach Das entlastet finde ich sich das einfach vor Augen zu halten.

00:09:48: Und gleichzeitig ist es ja zum glück so, dass der mensch unglaublich anpassungsfähig ist.

00:09:54: Menschen können so viel aushalten sie können sich an so viele dinge gewöhnen auf was gut ist da rausholen.

00:09:59: hier brauchen aber gewisse tools werkzeuge damit das auch gelingt.

00:10:03: und ich glaube wir haben zb die folgende des internets gar nicht so abgeschätzt als das eingeführt wurde oder von smartphones wie sehr die unseren alltag verändern würden.

00:10:13: ich glaube das war uns lange Zeit gar nicht bewusst.

00:10:16: Diese Soft Skills Psychologie, das ist etwas was lange Zeit belächelt wurde.

00:10:20: Es galt immer als was Privates nice to have aber halt auch nicht essentiell.

00:10:26: und Ich würde sagen, gerade wenn wir jetzt noch an KI denken und so das stimmt so nicht.

00:10:32: Psychologische Kompetenzen sind der Schlüssel überhaupt?

00:10:35: Der Kit, der unsere Gesellschaft zusammenhalten kann, der Menschen befähigen kann mit all dem Umzugehen mit diesem Wandel.

00:10:42: Und nur durch genau diese Kompetensen wie gehen wir denn psychologisch mit alldem um können Wir da Schritt halten und dann auch ein erfülltes Leben uns gestalten?

00:10:51: es ist möglich Unsere Welt bringt ja viele Vorteile und Privilegien mit sich aber mal auszuschöpfen und die Gefahren oder Belastung, um die optimal abzuprofern.

00:11:02: Wir müssen wir eben reflektieren und wir müssen uns die Skills aufbauen, die wir brauchen, um klarzukommen im Alltag.

00:11:17: Also ich glaube das ist ein wichtiger Punkt.

00:11:19: darüber sprechen wir auf jeden Fall auch noch her.

00:11:21: wie baue ich mir denn diese Skills auf?

00:11:25: Vor ein paar Minuten gesagt ich habe zwei Anknüpfungspunkte und der eine, den ich eigentlich noch sagen wollte war du hast nämlich ja angefangen Deine Antwort vor ein paar minuten mit.

00:11:34: Naja Du weißt halt was dir gut tut und hast dafür irgendwie also du stürst wenn gerade eine Pause brauchst homeoffice wäsche aufhängen und es dann zu machen Und das ist ja das eine ist man muss wissen was einem guttut.

00:11:45: und ich sag mal als Hypothese viele Leute Wenn man sich ein bisschen mit sich selber auseinander gesetzt hat dann weiß man das vielleicht aber viele leute haben das ja auch nicht.

00:11:54: Also dann wirklich hast du eine breite Palette an Strategien, die dir, wie du dir selber irgendwie was Gutes tun kannst.

00:12:02: Das ist ja schon mal ein Punkt.

00:12:04: und dann auch das hinzukriegen, das zu tun?

00:12:08: Und da nehme ich mich jetzt als Beispiel... Ich habe dir gerade bevor unser Gespräch gestartet es gesagt Es ist witzig dass wir heute über dieses Thema sprechen und dein Buch heißt Ja auch too much und ich bin jetzt heute beispielsweise in so einem Modus gewesen So weiss ich nicht.

00:12:26: Also es ist irgendwie so alles so nebelig und ich weiß gar nicht wo ich ansetzen soll, das ist alles so viel.

00:12:31: Und also... Ist in Ordnung!

00:12:35: Ich komme da auch wieder raus und ich weiss auf einer Metaperspektive dass es eine Tagesform, vielleicht eine Phase.

00:12:40: Es ist alles in Ordnungen.

00:12:41: Wir sind hier im Gesamtblick voll im grünen Bereich.

00:12:46: aber ich sehe das und ich Weiß das und trotzdem kriege ich's dann an solchen Tagen viel schwieriger hin.

00:12:56: Vielleicht einfach mal eine viertel Stunde Yoga zu machen, vielleicht einfach nur zehn Minuten zu meditieren Das sind doch im Alltag die kleinen Schlüssel für mich jetzt persönlich mit denen ich durch wenig Aufwand wirklich auch einen großen Effekt und auch nachhaltigen Effekt erzielen kann.

00:13:12: aber es fällt mir heute konkret deutlich schwerer So, und das ist halt dieser Unterschied.

00:13:19: Ich weiß auch was mir gut tun würde aber wenn man manchmal gerade nicht so viele Ressourcen hatten es ist jetzt heute so ein Tag dann ist es einfach anders.

00:13:26: Ja, diese

00:13:29: Erschöpfung die färbt natürlich auch dein Denken ein.

00:13:31: Du siehst dir das Schwerzer bist weniger hoffnungsvoll hast weniger Antrieb überhaupt mal die Yogamatte auszurollen denkst du vielleicht boah ist doch eh alles scheiß was euch das jetzt noch machen meine Lüste wird immer länger und so weiter und es macht natürlich etwas mit uns zu handeln.

00:13:47: Und was sagt uns all das?

00:13:49: Prävention ist mega wichtig.

00:13:51: also nicht erst Sorge tragen für sich selbst wenn Ja, die Belastung schon sehr stark ist.

00:13:57: Sondern wenn es uns noch gut geht, dann sind wir auch am Lernen- und Aufnahmefähigsten für neue Strategien.

00:14:05: Von vorneherein darauf achten, dass wir genug Schlaf bekommen, genügend Pausen haben um eben gar nicht erst in diese tiefe Erschöpfung zu geraten.

00:14:13: Weil auch das ist ja so ein Trugschluss viele Menschen meinen.

00:14:16: Die Pause muss ich mir erst verdienen.

00:14:18: Erst wenn ich so richtig erschöpft bin, habe ich überhaupt eine Anricht darauf die zu machen.

00:14:23: Das ist ja auch gerade in unserer deutschen Kultur sehr verankert dieses sei fleißig, tugendhaft verschiebe die Dinge nicht auf morgen, tut sie direkt und so weiter.

00:14:33: Und das kann diese Fähigkeit zum Pausen machen ja korrumpieren.

00:14:36: Dass viele auch ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie sich selbst etwas Gutes tun und sich vielleicht denken Mensch ich habe jetzt so viel gearbeitet Ich war nicht für die Kinder da jetzt muss ich doch Zeit mit denen verbringen sonst bin ich eine Babemutter.

00:14:47: An sich selbst diesen Raum rauszunehmen für sich und das eigene Ruhr befinden fühlt sich für viele erstmal falsch oder egoistisch an und macht dann Schuldgefühle.

00:14:56: letzten Endes brauchen wir das aber um langfristig auch gut für andere Menschen

00:15:02: da zu sein.

00:15:03: Mir kommt dazu dieser Satz, den finde ich total klasse.

00:15:06: Nur wer ein volles Gefäß hat kann wirklich geben und da sieht man auch in meinen Augen die Zusammenhänge.

00:15:14: also wie sehr sei eigentlich das System und die Menschen um dich rum darin involviert und können das sehen?

00:15:21: Hat man Menschen um sich herum, die dann sagen hey voll cool dass du auf dich acht gibst und danke dass du dir die Pause nimmst oder wird es dann eher haben?

00:15:29: die Menschen, weiß ich nicht weniger Verständnis finden das vielleicht doof.

00:15:32: Dann ist man halt noch Projektionsfläche für die weil sie das selber nicht hinkriegen und so weiter.

00:15:37: Also da ist ja... Da ist so viel drin.

00:15:41: Und wir wissen auch aus der Forschung wenn Menschen erschöpft sind oder depressiv und es ihnen gut geht neigen Sie dazu egocentrischer zu werden dass wir weniger empathisch sind und die Bedürfnisse anderer Menschen schwerer erkennen.

00:15:57: Das kann man auch quantitativ messen.

00:16:00: Also, man hat in der Forschung mal Textanalysen gemacht und Menschen die zum Beispiel depressiv sind, die verwenden mehr ich-bezogene Wörter in dem was sie schreiben oder sagen macht ja auch total Sinn weil wenn ich selbst auf Anstatt bin muss sich mich natürlich erstmal um mich selbst kümmern und mein Ja die Fähigkeit noch auf andere zu achten ist halt so nicht mehr gegeben.

00:16:21: die Ressourcen reichen einfach nicht mehr aus Wenn wir uns jetzt vorstellen, wir leben in einer Gesellschaft wo alle Menschen irgendwie ja so super gestresst sind.

00:16:32: Richtig fertig aus.

00:16:33: natürlich diese Fähigkeit auf andere Menschen zu achten da Dinge positiv hervorzuheben und so weiter auch eingeschränkt dass man andere vielleicht eher anrauen ist das man weniger Verständnis dafür aufbringt wenn der andere sich ums Sicht kümmert usw.

00:16:47: Ja das macht total Sinn.

00:16:49: mich interessiert noch ein zweiter Aspekt.

00:16:52: Du schreibst auch von dem Glanz des Gestern wie uns Erinnerungen trügen und das finde ich in dem Kontext auch total spannend, dass gerade wenn ich jetzt sage heute alles viel too much to much.

00:17:07: Dass man sich dann manchmal so denkt früher war ja alles besser.

00:17:13: Ja, das hängt einmal damit zusammen dass wir Negativity bei es haben.

00:17:16: sprich hier und jetzt achten wir vor allen Dingen auf Schwierigkeiten Probleme Herausforderungen auch das negative.

00:17:23: Für unsere Vorfahren war das sehr adaptiv.

00:17:26: Wenn die einmal das Negative übersehen haben konnte ist sie das Leben kosten.

00:17:30: wenn ich das Raubtier nicht erkenne oder unterschätze dann zack war's das umgekehrt.

00:17:35: wenn ich da vielleicht eine schöne Gelegenheit verpasst habe in der Vergangenheit.

00:17:40: War das vielleicht schade um den schönen Moment aber Es zwar Nicht lebensbedrohlich.

00:17:44: Ergo war es für die Vorfahren besser, da einen klaren Fokus auf die Schwierigkeiten zu haben.

00:17:50: und so sind wir heute immer noch geprimed im Hier-und-Jetzt.

00:17:52: Wir sehen das Schlechte Aber in der Vergangenheit malen wir uns das schön Das schlechte bleicht immer weiter aus Und das schöne, das gute tritt hervor.

00:18:02: Wir erinnern uns an die Kindheit Wie wunderschön sie war An den Italien Urlaub Die überglücklich wieder am Strand saßen So und verklären das mit der Zeit immer mehr.

00:18:13: Da gibt es auch eine tolle Studie zu, die Studie zum Rosa-Rückblick Effekt.

00:18:18: Da haben Forschen einmal Heimkehre aus dem Urlaub befragt wie denn der Urlaub so war und die beschwerten sich jetzt über dreckige Hotels verdorben gegangen Koffer

00:18:28: usw.,

00:18:29: überteuerte Restaurantpreise.

00:18:33: Und einige Wochen später klärten das aber ganz anders, auf einmal erzählten die von dem schönen Sonnenuntergang den wohlschmeckenden Wein der tollen Pasta und so weiter.

00:18:41: Also die haben das richtig verklärt und so ist das überall im Leben individuell, aber auch gesellschaftlich dass wir kollektiv die vergangenen Zeiten verklären wie gut das doch früher alles war auch politisch und es wird zum Beispiel auch genutzt.

00:18:58: So Slogans wie Make America Great Again die nutzen genau das dieses Nostalgiegefühl, dass in der Vergangenheit alles viel schöner war und heute alles den Bach runtergeht.

00:19:10: Es ist interessant!

00:19:11: Weißt du was mir da kommt?

00:19:13: Eigentlich ist es ja ganz geil wenn ich so eine eingebaute rosa-rote Brille habe... Ich meine das jetzt natürlich ein bisschen scherzhaft aber es ist immer noch besser die Vergangenkeit aus einer schönen Perspektive zu sehen.

00:19:28: Also wenn ich jetzt sage, das war immer alles scheiße mein ganzes Leben ist schon voll blöd also das ist ja fürs wohlbefinden auch nicht das wahre.

00:19:35: natürlich vielleicht daran angeschlossen dass es natürlich in Kombination mit dem Negativity bei ist ist mir schon bewusst.

00:19:44: dann wird schwieriger das hier und Jetzt wertzuschätzen und da ein hohes Wohlbefinden zu erleben.

00:19:49: Da muss man dann vielleicht ansetzen aber eigentlich die Dinge im rückblick als ... schön oder gelungen zu erachten, ist ja vielleicht gar nicht so verkehrt auf.

00:19:58: Wenn man jetzt sagt okay für Dankbarkeitsübungen und so das macht dann auch schon vieles leichter.

00:20:02: Also da würde ich jetzt gar nicht nur negativ sehen einfach.

00:20:08: Ja

00:20:08: genau deshalb haben wir diesen Bayes weil es uns hilft das Leben als wertvoll zu betrachten.

00:20:16: Es ist natürlich motivational wie viel hilfreicher wenn du das Gefühl hast Mein Leben ist total rund bis jetzt, als wenn du alles anzubeifest.

00:20:24: Nur eben diese Kombination macht es schwierig und das nennen wir wiederum Dicklinism.

00:20:29: also dieses Gefühl Alles geht den Bach bergab Und dieses Gefühl hatten Menschen aber schon immer auch.

00:20:36: da gibt's eine ganz tolle Studie aus zwei tausend drehen zwanzig.

00:20:40: Wir haben Wissenschaftler Millionen Datenpunkte ausgewertet Ganz viele Ländern kulturen über Jahrzehnte und konnten zeigen, dass Menschen zu allen Zeitpunkten immer geglaubt haben das es mit der Welt gerade den Wachberg abgeht.

00:20:52: Dass alles schlimmer und schlechter wird.

00:20:54: also das ist keine Zeitdiagnose sondern es ist etwas was Menschen seit jeher dachten und das gibt mir immer so eine gewisse Erleichterung.

00:21:05: wenn alle wieder schimpfen wie schlimm doch grade alles ist dann denke ich mir immer ja so schlimm würde hoffentlich nicht kommen.

00:21:13: Ja, also erstens das finde ich total klasse was du da sagst dann noch dazu.

00:21:19: Also ich weiß noch irgendwie weiß gar nicht warum mir das kommt.

00:21:22: vielleicht weil es das früheste ist was mir gerade einfällt schon zu Zeiten, als irgendwie so die Bibel geschrieben wurde oder Jesus war.

00:21:29: Die Leute haben ja schon damals so in Mein Gott bald ist Armageddon oder wie man das dann halt eben nennt.

00:21:34: Also seit zweitausend Jahren geht die Welt nicht unter und eigentlich auch schon seit dreieinhalb Milliarden Jahren oder wie alt sie halt ist.

00:21:40: Sie wird auch jetzt sich weiterdrehen.

00:21:42: Das ist der gute Punkt.

00:21:43: was uns ja von Tieren unterscheidet ist er unter anderem irgendwie die hervorragende Eigenschaft dass wir uns eine andere und auch eine bessere Zukunft vorstellen können.

00:21:54: Blöderweise tun wir das ja häufig nicht.

00:21:56: Also ich finde es so interessant, wir müssten doch eigentlich viel mehr Gebrauch machen von dieser hervorragenden Fähigkeit dass sich mir eine andere Welt vorstellen kann und zwar nicht nur alles wird schlechter.

00:22:06: hier nochmal der Verstand ist so ein wundervolles Tool wenn wir einfach nur auf Daten schauen.

00:22:11: Es gibt auch da so viele Fakten und Auswertungen Wenn du dir schaust die Kindersterblichkeit ist so gering wie noch nie Die Menschen sind so sehr mit Trinkwasser versorgt wie noch nie, die Alphabetisierungsrate.

00:22:25: So hoch!

00:22:26: Wie noch nie!

00:22:28: Menschen, die in absoluter Armut leben, zahlen es so gering wie noch nicht und da gibt das könnte man sehr lange weiterführen.

00:22:37: Wir haben natürlich das Gefühl, dass die Welt irgendwie bergab geht.

00:22:40: Weil vielleicht jetzt vor der Haustür autokratische Kräfte erstarken oder weil es Kriege gibt?

00:22:45: Das ist natürlich alles nicht schön.

00:22:47: trotzdem!

00:22:48: Es gibt so wenig Krieger auf der Welt wie noch nie.

00:22:51: Also alles durch Daten belegbar und die Welt entwickelt sich auf einer Metarebene in so eine geniale Richtung.

00:23:02: Wir haben jetzt in Deutschland über, was sind die Statistiken gerade?

00:23:05: Waren das sechsundfünfzig oder über sechzig Prozent erneuerbare Energien?

00:23:10: Werde das vor zwanzig Jahren gesagt!

00:23:12: Das ist doch geil!

00:23:13: Könnte alles schneller gehen, ja okay... Aber das ist ne Richtung, die es nicht aufzuhalten.

00:23:21: Ja interessanterweise hören wir von diesen Pursen positiven Effekten kaum und denken dann sie existieren nicht.

00:23:27: Weil Medien sich natürlich diesen Negativity bei es zu nutze machen, Menschen richten einfach mehr Aufmerksamkeit auf negative Horror News.

00:23:36: Und ja Medien müssen halt auch zusehen wie Sie ihre Beiträge verkaufen.

00:23:41: Und zum zweiten und das finde ich auch interessant sind diese positiven Entwicklungen häufig sehr langsam unspektakulär schwer zu bebildern wohingegen ein Unglück eine Krise eine Katastrophe dramatische Bilder liefert, also ein Brand.

00:23:57: Da kannst du Fotos machen ohne Ende oder eine Naturkatastrophe oder einen Terroranschlag.

00:24:05: Das kannst du bebildern.

00:24:06: wie noch was aber sinkende Kindersterblichkeit oder mehr erneuerbare Energien?

00:24:12: das sind alles langsame Entwicklungen die sich statistisch zeigen die aber keine dramatischen Bilder liefern und darum macht sich für die Medien deutlich weniger interessant Und das spielt natürlich rein in die kollektive Wahrnehmung.

00:24:25: Wenn ich überall nur lese von den schlimmen Dingen, die weltweit passieren und es nicht hinterfrage klar dann denke ich irgendwann die Welt ist schlecht

00:24:34: Ja ist sie aber halt eben nicht.

00:24:36: Ich würde gerne da mal Da mal dich persönlich fragen.

00:24:39: also in dem zweiten Teil deines Buches, da heißt es halt oder der heiß ist ja zwischen Chaos und Kontrolle auf der Suche nach Halt.

00:24:47: Und vor dem Hintergrund was du jetzt auch eben gesagt hast was die Medien alles irgendwie machen und schreiben und sagen wie wir Menschen halt irgendwie psychologisch und physiologisch funktionieren?

00:24:56: Was gibt dir denn persönlich dann in deinem Alltag und generell im Leben

00:25:00: halt?

00:25:03: Vor allen Dingen meine sozialen Beziehung.

00:25:06: Ich habe einen ganz tollen Freundeskreis, ich hatte einen tollen Partner und ja wenn ich die treffe dann ist so alles in Butter oder hat es zumindest sehr schön weil ich das Gefühl hab ich habe dieses soziale Rückgrat.

00:25:17: Und das zeigt auch die Forschung dass es der Faktor der unsere Resilienz stärkt, die sozialen Beziehungen und auch der Factor wo Menschen häufig am Lebensende sagen Das war das was mein Leben lebenswert gemacht hat nicht das was sich auf der Arbeit erreicht haben sondern die soziale Beziehung die ich festigen und pflegen konnte im Laufe der Zeit.

00:25:37: Und das kann ich mega für mich so unterschreiben!

00:25:40: Dann versuche ich immer, einen Ausgleich zu sorgen.

00:25:43: Ich gehe zum Beispiel viele joggen weil ich einfach bei der Arbeit ganz viel an meinem Schreibtisch sitze.

00:25:48: Das macht mir nicht immer Spaß aber schon häufig.

00:25:51: Also weil es ein Ausgreich ist auch in der Natur, ich spüre den Körper Ich geh' so ein bisschen an meine Belastungsgrenzen Einfach... Es ist ja auch sehr Gut gegen Stress, so sich körperlich mal auszupowern und zu spüren überhaupt.

00:26:08: Und dann versuche ich auch immer wieder mir das positive was ich schaffe ins Gedächtnis zu holen.

00:26:15: bei mir ist es so dass mit der Zeit natürlich die Projekte immer mehr geworden sind und damit auch die absolute Anzahl an Problems und Schwierigkeiten im Alltag denn je mehr du machst desto größer wird auch die Zahl der Probleme die du lösen musst.

00:26:29: Da passiert es mir natürlich auch manchmal, dass ich mir so denke, oh nee.

00:26:32: Ich bin irgendwie auch hier nur der Problemloser für alles und kann dem nicht mal alle in Ruhe lassen.

00:26:37: damit ich habe keine Lust mehr da drauf.

00:26:41: Ja aber ich versuche dann auch zu sagen das ist halt ein Indiz davon ist, dass man Verantwortung trägt, dass Man viele Dinge auch anleitet und mitgestalten kann, dass Es einfach aus sehr vielen Dingen gibt die sehr gut laufen und die versuche ich immer ganz bewusst wieder ins Gedächtnis zu rufen was ich schaffe, was ich erreiche.

00:27:01: Was schönes Gutes passiert ist und da immer wieder so meine Perspektive zu schiften.

00:27:06: Das finde ich interessant.

00:27:07: was du sagst das resoniert gerade sehr an mir.

00:27:09: Ich habe ja vorhin gesagt oh ja jetzt hier heute gerade irgendwie too much to much Aber es macht auch total Sinn Ja da sind halt auch grade einfach super viele Bälle in der Luft ne?

00:27:19: Ich bin gerade kurz davor mein erstes Buch zu veröffentlichen dass Ganz ganz viel zu tun, so bin irgendwie mit verschiedenen Projekten in Akquise Gesprächen.

00:27:31: Mach jetzt hier den Podcast wieder weiter.

00:27:34: Hab bestehende Sachen die am Laufen gehalten werden wollen und das ist nur alles was so ruflich ist.

00:27:39: Ja,

00:27:40: dann hast du ja immer noch ein Privatleben.

00:27:43: Das macht es also auch hier wieder, die Verstehbarkeit ist da einfach so eine tolle Möglichkeit in der Metaperspektive zu gehen.

00:27:52: Einem für einen kurzen Moment aus der Emotion rauszuholen und eben dadurch auch in eine andere Perspektive gedanklich zu gehen und dadurch eben auch in einer anderen Emotion dann wieder im Gefühl zu kommen.

00:28:04: Und was du gerade zuerst gesagt hast klar Also kann ich aus persönlicher Erfahrung so bestätigen is aber natürlich wissenschaftlich Wie du es gesagt hast, absolut der Fall.

00:28:14: Soziale Beziehungen sind der Nummer eins Faktor für ein gelingendes Leben.

00:28:17: also ich habe noch keine Forschung und Studie gesehen die irgendwas gegenteiliges sagt.

00:28:25: allen voran steht da ja diese bekannte Harvard Grand Study.

00:28:29: und ganz großartig Da musste ich auch einen Punkt denken, den ich mir aufgeschrieben habe.

00:28:34: Was sich einfach in deinem Buch spannend fand nämlich vom Ich zum Wir.

00:28:39: Weil das soziale Beziehung ist ja dann immer mehr als nur eine Person oder ein Wesen.

00:28:45: So kann man ja auch mit, keine Ahnung, Haustieren haben.

00:28:48: Vom Ich zum wir... Wie nennt es das da?

00:28:50: Wenn uns Ohn macht Trend und Hoffnung verbindet.

00:28:53: Genau!

00:28:54: Ja.

00:28:55: Was macht dir Hoffnung?

00:28:56: Also du hast ja gerade ganz viele positive Entwicklungen aufgezählt, dass es die eben auch gibt im Hintergrund.

00:29:02: Dann zum Beispiel KI ist so eine Sache.

00:29:08: Mach dir KI Hoffnung?

00:29:10: Ja ich mir so ein bisschen mulmig zu mute weil da einfach grade so viel im Umbruch ist und das geht ganz vielen Menschen das wir schon ja denken so mein Gott was rollte auf uns zu so ne krasse schnelle Welle gab's noch nie so groß.

00:29:21: In.

00:29:21: gleichzeitig denke ich mir da... Ich brauche jetzt auch nicht den Kopf in den Sand zu stecken, KI bringt viele Risiken und Probleme.

00:29:29: Und was weiß ich mit sich aber eben ganz, ganz viele Chancen.

00:29:33: eventuell können wir da krasse Erkenntnisse durchgenerieren wie man Krebs besiegt oder den Klimawandel oder sonst die Erkenntnis sammeln.

00:29:41: also es gibt ja auch Chancens die darin dauern und solche Blickwinkel machen mir Hoffnung.

00:29:53: Es ist ein weiterer Punkt, dass viel geschimpft wird auf Menschen.

00:29:58: Die böse Jugend, die alle nicht mehr arbeiten wollen... ...die engstirnigen Babyboomer,... der Hass und die Hetze im Internet,... die Autokraten.

00:30:08: Was weiß ich?

00:30:08: Ganz viele Gruppen- und Strömungen, wo natürlich im Kern auch was Wahres dran ist.

00:30:13: Aber es gibt einfach ganz viele Menschen, die sind super engagiert!

00:30:17: Die sind caring, lieb, aufmerksam.

00:30:21: Und das sind häufig so ganz kleine Begegnungen mit meinem Alltag, wo ich mir denke, boah es gibt so viele nette engagierte ehrliche, faire Menschen und dass ist so schön.

00:30:33: Also zum Beispiel war ich von der Weile mal einkaufen und dann ist eine so eine Papiertüte die ich natürlich total überladen habe in meinen Einkäufen erstmal gerissen auf der Straße und da lag alles rum auf dem Bürgersteig die Quarkpackung und Joghurt's und Toastboote usw.

00:30:48: Und dann kam ne Dame Die hat alles wieder eingesammelt und hat dann so einen voll schönen Stoffbeutel rausgeholt.

00:30:55: Und das war alles reingetan, und mir danach diesen Stoff-Beutel geschenkt.

00:30:58: Ich dachte mir so... Boah es ist ja mega nett!

00:31:02: Also ich fand es so eine schöne Geste.

00:31:05: Das hat mich den ganzen Tag danach erinnernlich noch so erfreult und berührt.

00:31:10: Das sind häufig so... Ja das war jetzt gar nicht so ne kleine Erfahrung aber so... Manchmal auch kleine Begegnungen lächeln oder jemand sagt was nett ist oder hält ne Tür auf.

00:31:21: Wo ich mir denke, die meisten Menschen auf der Welt sind nicht böse.

00:31:25: Die sind vielleicht manchmal gestresst aber es gibt auch ganz viel Gutes und so ein Potenzial im Menschen an.

00:31:31: dieser Gedanke macht mir ganz viele

00:31:33: Hoffnungen.".

00:31:35: An dieser Stelle kommt nochmal eine kurze Pause denn hier spreche ich ja mit Eva Asselmann viel über ihr wirklich sehr empfehlenswertes Buch.

00:31:43: Und genau da möchte ich einmal einhaken, denn auch ich habe im letzten Jahr meine Lern- und Wachstumsreise innerhalb von Humans Are Happy zusammengefasst.

00:31:53: Und zwar in einem Buch!

00:31:55: Mein Buch heißt sogar genauso – Humans are happy die Wissenschaft des Wohlbefindens.

00:32:00: Es macht, genauso wie dieser Podcast deinen Verstand zu einer Anfahrtsstraße hin zum Gefühl.

00:32:05: und weißt du was?

00:32:07: Du kannst mein Buch noch bis zum einund dreißigsten Siebten als individuell und exklusiv für dich signiertes Exemplar vorbestellen.

00:32:15: Das Buch wird dir dann mit einer persönlichen Wirtmung automatisch zum Erscheinungstag am neunzehnten August per Post zugesandt.

00:32:23: Alles, was du dafür tun musst ist jetzt einmal auf Pause zu klicken und danach auf den obersten Link hier in den Show Notes zu klickten.

00:32:31: Und das lohnt sich wie ich finde alleine deshalb weil schon das Cover dieses Buches so wunderwunderschön geworden ist.

00:32:37: darüber freue ich mich persönlich sehr und ich hoffe natürlich dass dir auch der Inhalt ebenso gefällt wie das cover.

00:32:44: aber ehrlich gesagt Ich bin richtig stolz auf das Ergebnis insgesamt auf das gesamte buch und daher lade ich dich einfach von herzen einen jetzt einmal auf Pause zu klicken und den obersten Link hier in den Shownutz zu drücken, einfach nur um dir das Ergebnis von diesen anderthalb Jahren harter aber auch schöner Arbeit wenigstens mal anzuschauen.

00:33:03: Und im besten Fall natürlich vorzubestellen!

00:33:05: Denn in diesem Buch fasse ich meine Lernen- und Wachstumsreise aus Fünfjahren Humans Are Happy Podcast zusammen.

00:33:10: und wenn du Lust hast dir nicht über zweihundert Folgen im Podcast hier anzuhören sondern alles gegliedert verständlich un für dich Aufbereites haben möchtest dann stell dir jetzt gerne mein Buch, wie gesagt bis zum einund dreißigsten siebten noch exklusiv und individuell für dich signiert vor.

00:33:27: Und erhalte es dann direkt zum Erscheinungstermin!

00:33:46: irgendwie in schönen Kontakt zu gehen, sei es im Supermarkt einfach nur ein netter Blickkontakt oder beim Bezahlen einfach nur lächeln.

00:33:53: Also das sind doch so einfache Dinge!

00:33:55: ... eine Tür aufzuhalten, dann das mit der Tüte und die Frau war da so nett.

00:34:00: Da muss ich an diesen Satz denken.

00:34:02: Weißte wenn man nett und liebevoll ist zu anderen Leuten ne?

00:34:05: Das geht ja gar nicht darum dass du diese Liebe zu der Frau erwiderst oder so... Sondern diese Frau hat einfach nur ihre eigene Nächstendiebe gelebt.

00:34:14: Genau, ohne dass sie das jetzt

00:34:15: so zurück bekam.

00:34:16: Also ich habe ja in dem Moment nicht... Also ich hab mich natürlich bedankt und so, aber das was sie mir gut getan hat kann ich ja nicht zurückgeben.

00:34:22: Und sie hat dadurch auch keinen direkten Profit, sondern sie hat eigentlich nur etwas gegeben.

00:34:27: Fühlt sich vielleicht dadurch besser, aber... Das ist irgendwie das Schöne, weil wir in einer kapitalistischen Welt irgendwo auch leben und es geht immer so viel um dieses Was bekomme ich dafür?

00:34:38: Aber das sind menschliche Gesten wo jemand nichts zurückbekommt und das trotzdem macht und das ist halt so herzerwärmend schön im Moment.

00:34:47: Ja, da hast du.

00:34:48: also ich würde diesen Satz gerne noch mal oder das Wort unterstreichen.

00:34:51: Es sind so menschliche Gesten ja weil da hat sie ja wirklich ihr Mensch sein gelebt.

00:34:58: So die Sie hat was kriegt sie zurück von dir?

00:35:02: nicht unbedingt aber sie konnte Die Liebe die in ihr selbst ist Leben und dass es ja was sie bekommen hat in dem Moment Und das finde ich finde ich einfach irgendwie wichtig, dabei wenn man anderen Leuten einen Gefallen tut.

00:35:17: Wenn man andere Leute Lächeln schenkt, geschenkt man das am Ende auch sich weil du bist ja derjenige oder diejenige die lächelt.

00:35:23: Du bist doch derjenig oder diejenigen in dem Moment diese nette Geste macht.

00:35:29: also du empfängst die nette Gescheh nicht aber du verkörp hast sie und das ist eine Perspektive die ich total schön finde.

00:35:37: natürlich gelingt es nicht immer um zu jeder Zeit das zu leben.

00:35:42: Die Liebe, die du gibst, schenkst du am Ende vor allem dir selber.

00:35:45: Und das sich daran einfach immer wieder zu erinnern, finde ich irgendwie wertvoll.

00:35:49: und dass du gerade sagst, das macht Hoffnung ja vor allem sich darauf zu fokussieren ist für mich irgendwie... Ich habe ja mit Humans Are Happy vor... jetzt ist es im Jahr zwanzig dann müsste das eigentlich von neun Jahren oder fast vor zehn Jahren als Insta-Kanal hab' ich einfach nur Leute gefragt Bitte bei Ende mal den Satzglück ist Punkt Punkt Punkt.

00:36:12: So und hab ganz viele Definitionen vom Glück gesammelt, aber ich habe dann eben angefangen mich auf dieses positive zu fokussieren.

00:36:18: Und das ist eben so ein starker Hebel ja steigert halt einfach auch Hoffnung.

00:36:30: Ja und Das sind oft so Spiralen wenn wir schlecht drauf sind dann neigen wir da auch dazu anderen gegenüber ihr Angespannt zu sein, gereizt und unfreundlich.

00:36:39: Wir raunzen vielleicht am Supermarkt auch eher die Kasioren an, statt uns zu bedanken.

00:36:44: Das macht den Stress natürlich nicht besser sondern eher schlimmer.

00:36:48: Die Leute riechen nicht auf, reagieren usw.

00:36:51: Und so schaukelt sich das immer weiter hoch.

00:36:53: Das können wir aber super schön durchbrechen indem wir mal versuchen das Out of Character zu reagieren und einfach mal nett zu sein also eine ganz kleine Geste sich vorzunehmen und umgekehrt.

00:37:06: Wenn wir von anderen angerounzt werden, denken wir ja häufig, diese Person ist böse oder was will die mir jetzt und fangen dann da an zu reagieren.

00:37:14: Da dürfen wir uns aber auch sagen hey vielleicht hatte diese Person gerade einen verdammt schlechten Tag oder kann das jetzt grade gar nicht anders?

00:37:20: Und dann kann man manchmal so paradox ultrafreundlich mal reagieren und dann schauen was passiert.

00:37:26: Das ist manchmal auch voll interessant diese Kreisläufe ein bisschen aufzubrechen.

00:37:32: Ja, das stimmt.

00:37:34: Weil in dem Moment stehst du ja wortwörtlich voll über den Ding so und wenn man es dann wirklich schafft nicht aus neuer Überheblichkeit Das meine ich nicht aber wirklich dann mit Mitgefühl zu reagieren so Mann ey was musst Du denn für ein scheiß Tag gehabt haben dass du jetzt So hier die leute anrauen ranzen muss.

00:37:50: das tut mir echt leid für dich.

00:37:52: Ich gebe begegnet ihr mit Freundlichkeit.

00:37:55: so das ja.

00:37:56: also in dem moment kann man, hat man die Möglichkeit diese Spirale zu durchbrechen und ich glaube es gibt auch nichts anderes als Spiralen in dem Sinne.

00:38:03: ja also du still stehen bleiben ist in der Regel Stillstand ist nicht.

00:38:07: Und das heißt entweder geht's halt in die eine oder in die andere Richtung.

00:38:11: So das Tempo kann variieren und natürlich gehts manchmal auch.

00:38:15: Pendel ist vielleicht wie so ein Pendel aber ja es geht halt einfach entweder nach oben oder nach unten und dann ist doch schön versuch zu versuchen das so zu stoßen.

00:38:27: Wo wir gerade über Hoffnung reden, komme ich auf ein Thema.

00:38:30: Ich habe mal in der sieben dreißigsten Podcast-Folge das war schon ewig her oder so vier Jahre keine Ahnung damals mit dem Professor Timo Lorenz gesprochen.

00:38:39: Der forscht zu dem Thema psychologisches Kapital und da hat er mir eine Definition von Hoffnungen geschenkt die ich so cool finde.

00:38:48: Die teile ich gerne.

00:38:49: aber ich frag dich vorher hast du eigentlich eine Definit... Also hast Du eine Definitions für einen Hoffnung?

00:38:53: Für Dich?

00:38:54: Ne alles Gül!

00:38:58: immer die Möglichkeit zu sehen, dass es noch gut werden kann oder sich Lösungen finden.

00:39:04: Dass wir diesen Möglichkeiten-Raum immer offen sehen.

00:39:07: Optimismus wäre ja zu sagen das wird schon alles gut und einfach darauf zu vertrauen auch wenn's ein bisschen blind naiv ist und vielleicht nicht immer so passend.

00:39:14: und Hoffnung wäre dieses auch wenn es eigentlich alles sehr schwarz oder düster aussieht, dass wir niemals den Glauben daran verlieren, um diesen positiven Ausgang zu erreichen.

00:39:30: Ja, es ist total schwierig wenn man dann da schaut okay was denn der Unterschied zwischen Hoffnung und Optimismus?

00:39:36: so?

00:39:36: aber ich teile das einfach gerne weil ich finde ja Sachlichkeit und Verstehbarkeit ganz ganz klasse.

00:39:41: Und in dem Moment eine Definition von Hoffnung hat er nämlich gesagt Hoffnung is die Definition oder eine Definision Aber sie lässt sich eben wissenschaftlich auch so wunderbar anwenden.

00:39:52: Hoffnung ist das Produkt aus Waypower mal will power ja und es ist ein produkt.

00:39:59: das macht es eben so gut weil bei einem produkt wenn einer der beiden faktoren gleich null ist dann ist natürlich das ergebnis auch gleich null.

00:40:05: aber solange ich ein bisschen wege sehe und solange noch ein bisschen kraft habe diese wege zu gehen habe ich hoffnung sobald ich keine kraft mehr oder keine wege mehr sieh wenn nicht hoffnungslos aber dass ist Ja, also kommt mir einfach immer wenn ich jetzt irgendwie mit Hoffnung zu tun habe in diesem Kontext.

00:40:25: Muss sich an diese Definition denken und ich finde die so schön.

00:40:27: deswegen teile ich die einfach weil das ist genau Optimismus.

00:40:32: wie du sagst basically es wird schon alles gut gehen ist auch wichtig.

00:40:35: so eine positive Zukunftserwartung aber hoffnungen.

00:40:39: wenn man sich das anschaut kann man eben schauen okay welche Wege sehe ich denn eigentlich?

00:40:44: ok Wie viel Ressourcen habe ich denn hier eigentlich noch und was fühlt die dann auf?

00:40:48: Wir sind ja gerade gestartet.

00:40:50: in diesem Kontext mit sozialen Beziehungen oder Laufen gehen, hast du gesagt.

00:40:55: Was gibt mir Kraft?

00:40:56: Welche Wege sehe ich?

00:40:58: Und da sind ja häufig doch ein paar für die sich es lohnt hier weiterzumachen.

00:41:03: Okay um weitermachen ist ein guter Punkt.

00:41:06: wir haben jetzt viele über Hoffnung gesprochen.

00:41:08: Und ein weiterer oder im zweiten Teil heißt es ja auch die Quellen der Kraft, wie Zutrauen wächst.

00:41:14: Das würde mich mal interessieren.

00:41:15: Es passt eigentlich total gut Willpower.

00:41:17: Wie viel Kraft habe ich dir noch?

00:41:18: Wie wächst denn eigentlich das Zutrauen aus wissenschaftlicher Sicht für dich persönlich?

00:41:24: Ich bin vollkommen interessiert.

00:41:26: Vor allen Dingen durch Erfahrung.

00:41:28: Viele haben ja im Alltag durch dieses Gefühl, mir wächst alles über den Kopf.

00:41:32: Das Gefühl dass sie selbst gar nicht mehr wirksam sind also wie ein Spielball ... dieser Kräfte.

00:41:38: Ich habe es ja eben gesagt, oft haben wir dieses Gefühl... Wir sind den ganzen Tag am Machen und Tunen und am Ende des Tages sitzen wir da und denken uns, boah ich war jetzt nur am Wuseln aber so richtig geschafft hab' ich doch nix Und meine To-do list ist jetzt einfach nur länger geworden.

00:41:54: Wenn das über einen langen Zeitraum so ist wenn du auch das Gefühl hast Du kannst wenig ausrichten zum Beispiel durch die Korrespondenz mit der Krankenkasse oder endlose bürokratische Verfahren.

00:42:05: Oder du hast vielleicht ganz wenig Geld zur Verfügung und kannst eigentlich dein Leben dadurch gar nicht so richtig gestalten, bist sehr limitiert in deinen Möglichkeiten... ...oder du schreibst fünfzig Bewerbungen, kriegst nur Absagen oder hörst gar nichts.

00:42:17: All das sind so Erfahrungen die können dazu führen dass Menschen irgendwann die Hoffnung verlieren und das Gefühl haben Mensch es hat doch sowieso alles gar keinen Sinn mehr.

00:42:26: warum stehe ich morgens eigentlich noch auf?

00:42:27: Warum mache ich das alles?

00:42:28: Und dadurch werden wir hoffnungslos hier verlieren Das Vertrauen in die eigene Handlungskraft und im schlimmsten Fall können wir dadurch auch depressiv werden.

00:42:37: Und aufgrund dessen ist es so wichtig zu arbeiten an diesem Vertrauen, in die eigenen Fähigkeiten, in den eigenen Möglichkeiten das Leben mitzugestalten trotz der äußeren Umstände.

00:42:51: Und dieses Vertrauen – in der Forschung sprechen wir von Selbstwirksamkeit – wächst vor allen Dingen durch die Erfahrung.

00:42:58: ich kann etwas bewirken Und das können wir erreichen, indem wir uns kleine Ziele stecken.

00:43:05: Ich muss mir nicht für jeden Tag das Mammutprojekt vornehmen.

00:43:08: Ich kann auch erst mal sagen ich fange jetzt erstmal mit dieser einen E-Mail und die beantworte ich und dann mache ich Schritt für Schritt weiter und hangel mich vor.

00:43:16: gerade auch bei größeren Vorhaben, die erstmal sehr abschränken wirken.

00:43:20: oder meine Herausforderung kann ich mir überlegen was gab es denn in meinem Leben früher schon?

00:43:24: Für Krisen, für Herausforderungen, für Rückschläge?

00:43:29: Wie bin ich da eigentlich wieder rausgekommen?

00:43:30: Was habe ich gemacht, welche konkreten Strategien habe ich angewendet.

00:43:34: Welche Stärken habe ich in diesen Momenten unter Beweis bestellt und unter Beweiss gestellt?

00:43:42: Und genau diese Stärkungen dürfen wir uns immer wieder vor Augen führen damit wir wirklich den Fokus halten auf unsere Kompetenzen, stärken Fähigkeiten danach auch unser Leben ausrichten und sehen, was wir packen.

00:43:59: Und so steigt unser Zutrauen pippe-pippe.

00:44:05: Das geht ein bisschen einher mit... Du hast sechs Schritte auch definiert?

00:44:10: Da waren jetzt glaube ich schon ein paar davon bei.

00:44:12: oder kriege ich das gerade durcheinander?

00:44:13: Vor allen Dingen der erste also dieses Konzept der Selbstwirksamkeit geht auf einen ganz berühmten Psychologen zurück.

00:44:20: Das ist Bandura und er hat gesagt die Selbstwirksomkeit wächst durch vier Quellen Und die größte Quelle, das ist auch durch Forschung nachgewiesen, ist diese eigene Erfahrung.

00:44:30: Ich kann etwas bewirken.

00:44:33: Es gibt aber noch drei andere Quellen.

00:44:35: Eine weitere ist das soziale Lernen, dass ich also andere Menschen beobachte, die etwas schaffen in der Regel Menschen, die mir sehr ähnlich sind.

00:44:46: Also ich bin vielleicht bei der Arbeit überfordert und dann habe ich da die Kolleginnen Na, auf dem gleichen Level ist wie ich ungefähr so kompetent und die bekommt das aber gut hin.

00:44:54: Bei der kann ich mit Dingen abschauen.

00:44:57: oder auch schon früh im Elternhaus habe ich Eltern, die bei Problemen den Kopf in den Sand stecken oder die sich überlegen kommen es schwierig Aber wir finden eine Lösung.

00:45:05: Wir überlegen jetzt mal was da zu tun ist Und die dann für diese Lösung finden.

00:45:11: Das ist der zweite Faktor.

00:45:12: Dann haben wir die soziale Ermutigung.

00:45:14: gibt es Menschen Die mir den Rücken stärken Die mir immer wieder signalisieren, hey du packst es.

00:45:20: Ich glaub an dich.

00:45:22: Komm, du hast es früher auch schon prima geschafft.

00:45:24: Diesmal wirst du's auch hinbekommen und da spielt das Elternhaus in der Kindheit natürlich eine Rolle.

00:45:30: habe ich Eltern mich immer nur niedermachen oder die mir zeigen dass sie an mich glauben, dass sie meine Kompetenzen fördern usw.

00:45:40: aber auch später in Beziehungen, Freundeskreisen.

00:45:44: Da kann man sich ja zum Beispiel mal überlegen mit wem habe ich im Alltag regelmäßig Kontakt und wer gibt mir Energie?

00:45:50: Wo hab' ich das Gefühl diese Person die empowert mich?

00:45:53: Die ist an meiner Seite, die glaubt an mich, die bestärkt mich indem was ich tue.

00:45:57: wie könnte ich den Kontaktarbeiter ausbauen?

00:46:01: Und dann haben wir noch eine vierte Quelle nämlich so Gefühle und körperliche Empfindung Zum Beispiel von einem Vortrag wenn du merkst Deine Hände werden schwitzig, dein Herz beginnt zu rasen.

00:46:15: Da sagen wir uns dann häufig oh mein Körper der signalisiert mir jetzt gerade dass ich es nicht packe sonst wäre auch nicht so aufgeregt.

00:46:21: und dann glauben wir natürlich weniger das bis hinbekommen und dann steigt die Hürde immer weiter.

00:46:28: Und viel hilfreicher ist es sich in solchen Situationen eher zu sagen hey ich spüre da eine gewisse Anspannung Mein Körper macht sich bereit Der mobilisiert ja alles an Energie was möglich ist.

00:46:40: Hey, let's go!

00:46:41: Ich packe es an.

00:46:42: Und diese Art wie wir mit körperlichen Empfindungen oder auch mit Gefühlen umgehen spielt eine Rolle dafür wie wir Herausforderung angehen ob wir sie überhaupt angehen.

00:46:54: Angst ist zum Beispiel auch so ein Ding.

00:46:57: Wenn wir vor etwas Angst haben versuchen wir häufig das zu vermeiden Zum Beispiel den Vortrag.

00:47:01: vielleicht macht mir das Angst vor meinen Kollegen eine Präsentation zu halten, also vermeidigst.

00:47:08: Dadurch baue ich auch keine Kompetenzen auf und die Hürde steigt immer weiter.

00:47:12: Und viel hilfreicher ist es aber zu sagen hey Ich habe Angst und mir ist mulmig zu muten.

00:47:16: Aber genau deshalb mache ich das jetzt mal.

00:47:19: Es muss ja nicht perfekt sein Man kann Dinge mit Angst bewältigen.

00:47:24: Das ist Mut dass ich mich dem stelle.

00:47:27: Und so bauen wir dann die angst ab und die kompetencen

00:47:32: auf.

00:47:34: Werbung, Werbung Ende.

00:47:39: Das finde ich total klasse.

00:47:40: also vor allem das letzte was du gerade gesagt hast Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst sondern natürlich trotz der Angst etwas zu machen.

00:47:47: aber dieses dieser schöne Vierklang hin zur Selbstwachsamkeit also einfach so das Wissen oder der Erfahrungswert.

00:47:56: Ich kann etwas zu wirken, weil was habe ich nicht in meinem Leben schon geschafft?

00:47:59: und wenn es einfach nur ist heute Morgen mein Bett zu machen oder was also weiß irgendeine Kleinigkeit findet man so ne oder irgend ein großes Projekt.

00:48:06: und dazwischen is ganz viel So dass soziale lernen Mir abgucken bei Menschen die mir ähnlich sind hey wer hat das denn auch schon geschafft?

00:48:15: dann werde ich das ja wohl können Schauen wer stärkt mir den rücken gucken wer ist denn da?

00:48:20: Das schafft natürlich auch ein soziales Bewusstsein für Hey, vom Ich zum Wir raus aus der Ohnmacht und vor allem dieser bewusste und kompetente Umgang mit dem eigenen Körper.

00:48:32: Mit den eigenen Gefühlen.

00:48:34: Ich habe es einfach gerade nochmal jetzt so zusammengefasst weil ich das total wertvoll finde auch für die Menschen, die gerade zuhören vielleicht aber auch für mich.

00:48:41: So dass das auf jeden Fall eine Quintessenz, die ich hier rausziehe.

00:48:46: Ich würde gerne dich aber noch mal zum Ende eine Sache fragen Dein Buch trägt ja auch den Titel oder den Untertitel, warum wir Kraft im Loslassen finden.

00:48:56: Ja?

00:48:56: Oder warum wir noch Kontrolle suchen und Kraft im loslassen finden?

00:49:00: Wie gut gelingt dir das denn loszulassen?

00:49:02: also das finde ich ist schnell gesagt schnell geschrieben.

00:49:06: aber loslassen ist echt Ist nicht so einfach.

00:49:10: wie geht das loslassen?

00:49:13: Also erst mal die Frage, ob mir das gut gelingt.

00:49:16: So Mittel?

00:49:17: Ich bin schon ein sehr perfektionistischer Mensch und ich habe sehr hohe Leistungsstandards vor allem für mich selbst... ...die ich dann natürlich auch gerne anderen Menschen auferlege in der Zusammenarbeit oder so.

00:49:27: Ich hab so meine Vorstellungen, die Dinge zu sein haben!

00:49:31: Und ja, ich weiß aber dass das häufig eine Quelle von Stress ist und versucht es auch immer wieder zu hinterfragen.

00:49:37: Merke aber wenn ich gestresst bin und da sind wir wieder bei diesem Paradoxon der Resilienz, wie du es so schön genannt hast.

00:49:43: Wenn ich gestreßt bin dann krall' ich mich manchmal noch mehr fest in irgendwelchen Details und das macht die Sache natürlich nicht besser.

00:49:49: Und dann merke ich schon so, weil ich auch jetzt eine Pause... Ich versuche jetzt wirklich mal loszulassen.

00:49:54: also ich habe auf jeden Fall diese Erwärme dafür und merke auch wenn ich ein bisschen in die falsche Richtung abdrifte und gebe mein bestes um Ja, gegenzusteiern.

00:50:05: Aber es ist so ein häufiges Ding gerade wenn Menschen sich auch bedroht fühlen oder unsicher fühlen dass sie sich in Dinge flüchten.

00:50:13: Gerade die Welt wie's weitergeht mit KI mit den geopolitischen Unruhen und noch der vielen Menschen Angst.

00:50:20: Und was viele dann tun ist das sie den Fokus aus Sicht auf den Körper richten weil das etwas ist was uns bleibt auch wenn andere dinge unkontrollierbar verloren wirken.

00:50:32: Und viele die zählen an Kalorien, checken Schritte, vermessen ihren Schlaf und so weiter um hier eine Art Kontrolle zurück zu gewinnen an anderer Stelle.

00:50:43: Das kann natürlich dazu führen dass wir uns mit der Zeit noch mehr belasten dass wir uns auch einengen, dass wir unflexibler werden.

00:50:50: Das wird zum Beispiel unruhig werden mit bemerken ich kann das jetzt nicht tun oder ich weiche hier von ab und dadurch wird der Stress natürlich nicht weniger oder mehr und solche Muster gilt es dann manchmal aufzubrechen also den Griff wieder ein bisschen zu lockern um Flexibilität

00:51:03: zurückzugeben.".

00:51:05: Ja, das leuchtet ein und da ist einfach wirklich jeder auf dem eigenen Weg Was ich irgendwie, was ich einfach da gerne anfügen mag oder was mir dafür wichtig ist.

00:51:19: Einfach irgendwie so eine gewisse Weiche, eine Weichheit irgendwie zu haben für sich selber und auch für andere.

00:51:25: Also es ist jeder auf seinem Weg.

00:51:27: Und dann sehe ich vielleicht jemanden der das ganz ganz toll schafft und denkt mir oh mein Gott, ich kriege das nicht hin?

00:51:32: Oder bin hart mit mir?

00:51:33: Es ist egal!

00:51:35: Wir sind alle auf unserem Weg und ich glaube dass darf man einfach sich immer wieder da vor Augen führen dass das auch richtig un in Ordnung ist, weil gerade von dem was uns häufig vorgelebt wird erzählt wird.

00:51:53: oder jetzt in der Theorie kann man sich an einer Podcastfolge anhören.

00:51:56: Ist alles schön und gut aber am Ende muss man es für sich selber umsetzen und darf da sein wo man ist.

00:52:02: so ist einfach auch normal finde ich einfach wichtig immer wieder zu betonen.

00:52:05: Ich würde gerne zum Abschluss dir Ja, ich würde gerne zum Abschluss dir zwei kleine Fragen stellen.

00:52:09: Wir haben viel über dein Buch gesprochen heute aber was ist denn wenn dein Leben ein Buch wäre?

00:52:14: Welchen Titel würde das tragen?

00:52:19: Ich liebe diese Reaktion.

00:52:21: Oh nein!

00:52:22: Das ist glaube ich die härteste Frage, die mich jemals jemand... Das ist ja manchmal der Abschied vom Podcast.

00:52:35: Vielleicht das Leben von hinten denken.

00:52:38: Das suche ich häufig zu tun.

00:52:40: Es ist so mein Lieblingsheck, um mich aus dem Too Much des Alltags rauszuholen.

00:52:46: Dass sich versuche das Leben von hinten zu betrachten.

00:52:49: was wäre mir denn wichtig?

00:52:52: Wenn ich am Ende meines Lebens stehe und zurückblicke und alles ist perfekt gelaufen Welche Haltung möchte ich dann vor allen Dingen auch verkörpert haben?

00:53:00: Und es gibt mir so eine Lastenheit zurück dass ich mich nicht mehr an den Kleinigkeiten fest kralle.

00:53:07: Ja, ist eine schöne Perspektive um auszusuchen.

00:53:09: Danke für den Heck!

00:53:10: Das ist super.

00:53:11: Ich habe noch eine kleine Frage über welchen Satz oder welche Frage sollte jeder Mensch einmal nachdenken?

00:53:18: Ich denke über das was es für mich am Ende wirklich wichtig in meinem Leben.

00:53:24: worum geht's mir?

00:53:26: weil wir ganz häufig irgendwelche Ideale und Normen und vermeintlichen Ziele versuchen zu erreichen, zu verkörpern ohne die zu hinterfragen.

00:53:36: Und gerade das wird immer mehr mit dieser ganzen Selbstoptimierung.

00:53:41: Wir wollen perfekt aussehen, wir wollen Karriere machen und ganz viel verdienen!

00:53:44: Wir wollen eine erfüllte Partnerschaft Kinder usw.

00:53:46: und viele von diesen Wünschen sind ja so gesellschaftliche Ideale wo wir einfach glauben dass braucht man um glücklich zu sein um erfolgreich zu sein, um gutes Leben gelebt zu haben.

00:53:58: weil wir das so internalisiert haben während der Fragen ist gar nicht mehr.

00:54:02: Das ist einfach erscheint uns allen selbstverständlich, dass das so ist und so sein sollte.

00:54:06: Und erst wenn dann irgendwelche Dinge dazwischen kommen, also ich merke vielleicht... Ich bin schwul oder ich weiche irgendwo ab von diesen Heteronormativen.

00:54:16: wie auch immer ideal, dass man dann erst anfängt die Dinge zu hinterfragen.

00:54:20: Und ich glaube, das dürfen wir aber früher machen oder sollten uns das immer wieder stellen?

00:54:25: Was ist denn mir persönlich wichtig?

00:54:29: Ja was es mir persönlich Wichtig ist ist ein total total schöner Satz.

00:54:34: Ich würde gerne damit perfekt.

00:54:37: ich danke dir, das ist eine super Vorlage was mir persönlich wichtig.

00:54:39: Mir ist jetzt gerade noch eine Sache wichtig und das ist ein kleiner Hinweis in eigener Sache.

00:54:43: wir haben ja darüber gesprochen.

00:54:44: soziale Beziehungen machen uns nachweislich gesünder und glücklicher und ich habe das irgendwann für mich festgestellt.

00:54:49: ich mache diesen Podcast schon seit einigen Jahren und irgendwann habe ich gemerkt ich hab total Lust die Menschen hinter den Download Statistiken habe ich das dann mal genannt so kennenzulernen und dafür biete ich in regelmäßigen Abständen einen offenen Call an um einfach einfach auf ganz niedrigschwelliger Ebene mit dir, also ein lieber Mensch der hier gerade zuhört in den Kontakt treten zu können.

00:55:08: Und der nächste offene Call findet am Montag, den zwanzigsten Juli start von achtzehn bis neunzehn Uhr und dann steht alles im Zeichen des letzten Interviews was hier veröffentlicht wurde nämlich Was soll das alles hier im Leben?

00:55:20: Also geht es eigentlich ums glücklich sein oder worum geht's überhaupt?

00:55:23: Schwande Frage!

00:55:24: Wenn du gerne dabei sein möchtest, dann melde dich total gerne für den humans are happy newsletter an da er hält sie nämlich eine Stunde vorab den zugangs leg für das zu mögen.

00:55:33: Das finde ich einfach irgendwie schön, hier diesen Podcast nicht nur zum Lernen zu schaffen sondern gleichzeitig auch eine Möglichkeit um wirklich in Kontakt treten zu können mit anderen Menschen die sonst im Verborgen geblieben wären für mich persönlich oder auch untereinander.

00:55:49: Das war mir gerade nochmal wichtig.

00:55:50: aber ansonsten liebe Eva dank ich dir wirklich für deine Zeit Perspektiven.

00:55:57: Ich schiel hier gerade nochmal auf meinen Blatt Papier und sehe diese vier Schritte für Selbstwirksamkeit oder den Hack, den du gesagt hast das Leben von hinten zu denken.

00:56:06: da ist ganz viel bei und ich muss sagen wir macht es ganz viel Freude hier diese Interviews aufzunehmen.

00:56:13: jetzt geht's ja grade wieder weiter nach der zehnwöchigen Pause ungefähr.

00:56:18: Ich habe Lust drauf und hab Spaß dran.

00:56:20: Und ich sage danke an alle Menschen, die bis hierhin zuhören!

00:56:24: Und ich sag Danke an dich, liebe Eva, dass du heute deine Zeit und deine Aufmerksamkeit und deine Expertise reingegeben hast.

00:56:30: Das ist nicht selbstverständlich, das bedeutet mir viel, vielen Dank für die letzten Worte gehen wenn du möchtest an dich.

00:56:36: Ja, ich gebe den Dank zurück.

00:56:38: Wir machen diese Gespräche auch unglaublich viel Spaß weil ich da dieses Gefühl habe, ich kann etwas aus meiner Forschung... in den Alltag tragen zu einzelnen Menschen und hoffentlich ein ganz dein Beitrag dazu leisten, dass unser aller Leben glücklicher und erfüllter wird.

00:56:55: Jetzt muss ich doch eine Anschlussfrage ganz kurz.

00:56:57: das ist ja super cool.

00:56:58: aus deiner Forschung sagst du gerade was ist das Lieblingsthema zudem du forscht oder beziehungsweise woran forscht du grade aktuell?

00:57:05: Was dich so richtig interessiert.

00:57:07: In einem Satz oder ganz kurz?

00:57:09: Ich forsche vor allen Dingen zum Thema Persönlichkeitsveränderung.

00:57:13: Wie können wir die auch positiv anstoßen, z.B.

00:57:16: zu der Frage wie lässt sich die Selbstwirksamkeit fördern?

00:57:18: Das habe ich ja gerade gesagt.

00:57:19: da entwickeln wir Trainings für junge Menschen.

00:57:22: Wer mag kann sich da auch anmelden das ist die Safety-Studie Und im Anschluss daran entwickeln wir auch Trainings.

00:57:30: Wie können wir denn so Future Skills fördern, damit Menschen mit Wandel, mit KI, mit Umbrüchen und mit den Herausforderungen des modernen Alltags besser umgehen können?

00:57:39: Ja und dieses Thema liegt mir sehr am Herzen das macht total viel Spaß!

00:57:44: Es ist auch sehr relevant wie wir gerade drüber gesprochen haben.

00:57:47: also super cool.

00:57:47: wenn du da zu links hast dann schick mir die gerne im Nachgang.

00:57:50: ich pack das nämlich in die Schauenhauts und alle Leute die Lust haben da mal reinzulesen oder sich anzumelden was sogar gerade gesagt hast, können das dann tun.

00:57:58: Das war doch gut an die Frage noch mal zu stellen und damit sage ich jetzt wirklich vielen lieben Dank und ja einfach fürs Zuhören, fürs dabei sein und gerne bis bald!

00:58:08: Danke liebe Eva!

00:58:09: Danke dir, bis bald.

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